Mit den neuen Farbvarianten Schwarz und Diamantschwarz (im Englischen: Jet Black) hat Apple beim iPhone 7 einigermaßen ins Schwarze getroffen. So sind diese beiden Farben die mit Abstand beliebtesten Varianten des neuen iPhone. Eigentlich war es da nur eine Frage der Zeit, bis es Gerüchte zu weiteren Farben nach diesem Vorbild geben würde. Als erste werfen nun die japanische Kollegen von MacOtakara ihren Hut in den Ring und berichten dass sie von Quellen aus der Zuliefererkette erfahren haben wollen, dass Apple nun auch eine hochglanz-weiße Farbvariante mit dem Namen "Jet White" planen würde.

Allerdings ist das Gerücht mit größter Vorsicht zu genießen. So sind sich die Kollegen selber nicht sicher, ob sie der Quelle vertrauen können. Zudem gibt es auch keinerlei Informationen zu einer möglichen Einführung der dann sechsten Farbvariante für das iPhone 7.
Der Beginn des Jahres war in Sachen Apple vor allem geprägt durch die Auseinandersetzung Cupertinos mit den US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden hinsichtlich der geforderten Entsperrung eines von Terroristen genutzten Handys. Letzten Endes zog das FBI seine Forderung zurück und fand einen eigenen Weg an die Daten des Geräts zu gelangen, vermutlich auf Basis einer Software der israelischen Entwickler von Cellebrite. Nun soll sich die indische Regierung in fortgeschrittenen Gesprächen mit diesem Anbieter befinden, um die genutzte Software zu kaufen (via MacRumors). Zu den Konditionen wurde zwar nichts bekannt, es wird jedoch geschätzt, dass das FBI seinerzeit 1 Million US-Dollar für den Einsatz der Software zahlte.
Sobald man im Besitz der kompletten Software sei, wolle man eine zentrale Anlaufstelle für Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt werden, die die Sicherheitsvorkehrungen auf sichergestellten Smartphones umgehen wollen, so ein Sprecher des indischen FSL. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies dann ebenfalls gegen die Zahlung eines auszuhandelnden Betrags geschieht.
Berichten zufolge hat die Software allerdings verschiedene Einschränkungen. So soll das Umgehen der Sicherheitsvorkerhungen beim iPhone nicht mehr funktionieren, sobald dieses über einen Touch ID Sensor und somit auch die damit verbundene Secure Enclave auf dem AX-Chip verfügt.
Das iPhone SE war Anfang des Jahres Apples willkommene Rückkehr zum 4"-iPhone und hat Cupertino auch ein ganzes Stück dabei geholfen, die Absatzzahlen seines Smartphones auf einem hohen Niveau zu halten. Wie es nun aussieht, wird es aber keine neue Aktualisierung der 4"-Reihe geben, wie KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo aktuell berichtet. Als einen der Gründe nennt er dabei Apples bestreben, den Gewinn beim iPhone hoch zu halten, was in diesem Jahr ja auch gelungen ist, wie man am gestrigen Bericht gesehen hat, nach dem Apple im dritten Quartal 104% des Gewinns auf dem Smartphone-Markt für sich verbuchen konnte. Das iPhone SE hat aufgrund der geringen Produktionskosten und auch des geringen Preises eine eher geringe Gewinnmarge.
Auch hierdurch erwartet Kuo aber für die erste Jahreshälfte 2017 einen Rückgang bei den iPhone-Verkäufen von 40,7 Millionen im Vorjahr auf 35 bis 40 Millionen. Ebenfalls beitragen würden hierzu eine zurückhaltende Nachfrage in China und und ein nachlassendes Interesse am 4,7"-Modell. Im die Gewinnmargen dennoch hoch zu halten soll Apple bereits Druck auf die Zulieferer ausüben, die Kosten für ihre Komponenten zu senken. Wollen wir hoffen, dass dies nicht dieselben Auswirkungen hat wie bei Samsungs Galaxy Note 7.
Dass Samsungs Probleme mit den explodierenden und feuerfangenden Akkus beim Galaxy Note 7 Apple und vor alle, dem iPhone 7 in die Hände spielt, dürfte unbestritten sein. Nun gibt es auch erstmals handfeste Zahlen hierüber. So hat Apple im dritten Quartal über 100% der Gewinne auf dem weltweiten Smartphone-Markt eingestrichen, wie die Analysten von BMO Capital Markets (via MacRumors) herausfanden. Falls sich nun jemand (zurecht) fragt, wie ein solcher Wert denn über 100% liegen kann, hat Analyst Tim Long die entsprechende Antwort parat. Der Wert von genau 103,6% im dritten Quartal kommt dadurch zustande, dass andere Hersteller, wie beispielsweise auch LG und HTC im selben Zeitraum ein Minus bei den Umsätzen zu verzeichnen hatten. Hierdurch konnte Apple einen größeren Gewinn bei den Smartphones verzeichnen, als der Markt insgesamt.
Zieht man nur die an den Mann gebrachten Geräte heran, führt Samsung die Statistik mit 21,7% Geräten weiterhin vor Apple mit 13,2% an. In Sachen Gewinn konnte sich Samsung aufgrund der genannten Probleme jedoch nur 0,9% des Kuchens schnappen. Dieser Trend soll sich laut Long said auch im laufenden Quartal fortsetzen. Insgesemt ist es aber überaus bemerkenswert, dass ein Unternehmen mit nur ca. 13% Marktanteil einen Gewinn von über 100% des Gesamtmarkts einstreichen kann. Nichts desto trotz darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass Apple selbst bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen den ersten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr seit 2001 verkünden musste.
Eine der neuen Funktionen von iOS 10.2 und tvOS 10.1 wird in den USA offenbar die bereits auf dem Event im September angekündigte Single-Sign-On Funktion für Anbieter von TV-Inhalten sein. Während entsprechender Code bereits in den beiden seit Anfang der Woche im Betastadium befindlichen Betriebssystem-Updates gefunden wurde, hat Apple diese anscheinend in der vergangenen Nacht aktiviert. Dies berichten verschiedene Nutzer auf Twitter (via MacRumors). So erscheint auf Apple TVs, die bereits mit der Betaversion ausgestattet sind in den USA ein neues Menü für den zentralen Punkt für Anmeldungen bei den Diensten. Auch auf dem iPhone und iPad steht dieser zur Verfügung und bietet dieselbe Funktionalität.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die zur Verfügung stehenden Dienste noch einigermaßen überschaubar und umfassen lediglich die Kabelanbieter Dish, GVTC Communications, Hotwire und Sling TV. Meldet man sich hier zentral für einen oder mehrere der Dienste an, ist dies anschließend nicht mehr einzeln in den jeweiligen Apps erforderlich. Darüber hinaus dürfte Apple diese Informationen auch nutzen, um die auf dem letzten Event angekündigte neue TV-App mit Empfehlungen für den individuellen Nutzer zu bestücken. Ob und wann diese Funktion nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.


Eigentlich war das iPhone 7 ja eine Totgeburt. Bereits im Vorfeld wurde so viel Negatives über das angebliche Zwischenupdate geschrieben und gesprochen, dass eigentlich niemand mehr erwartet hatte, dass es überhaupt potenzielle Käufer für das Gerät geben würde. Inzwischen ist klar: Es kam anders. Ob dies nun an den neuen Funktionen wie der verbesserten Wasserfestigkeit oder den optimierten Kameras liegt oder doch daran, dass Samsung mit seinem Galaxy Note 7 Apple ungewollt in die Karten spielte, sei einmal dahingestellt. Nach wie vor ist es zumindest schwierig, vor allem an ein iPhone 7 Plus zu gelangen.
Eine Studie von UBS (via AppleInsider) will nun herausgefunden haben, dass das iPhone 7 sogar gefragter ist, als der direkte Vorgänger, das iPhone 6s. In der Studie wurden 6.500 Nutzer in fünf Ländern befragt. Dabei wurde die große Nachfrage nach der aktuellen Generation bestätigt. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen. Während allein in den USA mehr als die Hälfte aller Teilnehmer an der Studie angaben, dass sie sich das iPhone 7 kaufen wollen, bleibt das iPhone 6s in China das beliebtere Modell.
Apple hat in der vergangenen Nacht mal wieder einen neuen Werbespot für das iPhone 7 veröffentlicht. Unter dem Titel "Dive" werden dabei verschiedene neue Features der aktuellen iPhone-Generation ins rechte Licht gerückt, darunter die verbesserte Wasserfestigkeit und die neuen Stereo-Lautsprecher. Hierzu startet ein Mann dramatische Musik auf dem iPhone, legt es neben einen Pool und steigt selbst auf einen Sprungturm, von dem er dann kunstvoll ins Wasser springt. Dabei bekommt das iPhone auch einiges an Wasser ab, was ihm aber natürlich dank der neuen IP67-Zertifizierung nichts ausmacht.
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Gerüchte gab es in der Vergangenheit bereits mehrfach, nun steigen auch die japanischen Kollegen von Nikkei hier noch einmal mit ein. Dort berichtet man aktuell, dass Apples Haus- und Hoflieferant Foxconn derzeit Module für das kabellose Laden teste, die im 2017er Jubiläums-iPhone eingesetzt werden sollen, schränkt aber auch gleich ein, dass diese ihren Weg eventuell nicht ins iPhone 8 finden könnten, sollte man nicht in der Lage sein, sie in ausreichender Stückzahl und in der von Apple geforderten Qualität herzustellen. Ebenso ist offenbar unklar, ob das kabellose Laden in allen neuen iPhone-Varianten zur Verfügung stehen wird oder nur in den High-End Modellen. Diesen Schritt ist Apple in der jüngeren Vergangenheit bereits unter anderem bei der optischen Bildstabilisierung der Kamera oder der Dual Lens Kamera gegangen.
Sollte Apple tatsächlich das kabellose Laden beim iPhone einführen, dürfte sich dieses von den aktuell größtenteils verwendeten Ladeschalen unterscheiden. Angeblich experimentiert Apple bereits seit einiger Zeit mit dem sogenannten "Extended Wireless Charging", bei dem man unabhängig von Kabeln oder auch einer Ladestation ist und sich mit dem ladenden Gerät in der Hand mehr oder weniger frei in einem bestimmten Radius bewegen kann. Angeblich soll Apple hierzu mit dem Unternehmen Energous zusammenarbeiten, welches mit der auf Radiowellen basierenden Ladetechnologie WattUp eine Lösung entwickelt hat, die es dem Nutzer erlaubt, so bis zu fünf Meter von der Quelle zu entfernen. Über die vergangenen Monate hat Apple zudem verschiedene Experten zu diesem Thema verpflichtet.