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Lieferengpässe sollen der Grund sein, warum nicht alle iPhone 8 OLED-Displays erhalten

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits mehrfach Gerüchte aufgetaucht sind, wonach nicht alle Modellvarianten des kommenden Jubiläums-iPhone mit OLED-Displays ausgestattet sein sollen, kristallisiert sich nun auch der Grund hierfür raus. Nicht etwa Kosten sollen der ausschlaggebende Punkt sein, sondern die Tatsache, dass Apples Zulieferer nicht in der Lage sein sollen, die hohe Nachfrage nach den Bauteilen bedienen zu können, wie Bloomberg. aktuell berichtet. Dieser Zustand soll auch noch bis 2018 anhalten. In jenem Jahr soll sich dann aber immerhin auch der in diesem Jahr von Apples Haus- und Hoflieferanten Foxconn übernommene Hersteller Sharp hinzugesellen.

OLED-Displays sind deutlich aufwendiger in der Herstellung als beispielsweise herkömmliche LCD-Displays, wodurch Apple noch stärker auf die Zulieferer angewiesen ist als sonst. Laut Bloomberg führe dies dazu, dass nur bestimmte Modellvarianten mit der neuen Technologie ausgestattet werden oder Apple die Einführung gar verschieben muss. Für 2017 hat Apple einen exklusiven Deal mit Samsung für die Produktion der Displays abgeschlossen. Da man dort aber auch andere Geräte mit OLED-Displays bedienen muss, unter anderem das Galaxy S7 und S7 Edge, kann eine ausreichende Stückzahl nicht sichergestellt werden.

Aktuell soll sich Apples Bestellung von OLED-Displays auf Bildschirmdiagonalen von mehr als 5" beschränken. Hiervon soll man in Cupertino zunächst 100 Millionen Einheiten geordert habe, von denen Samsung allerdings nur in der Lage ist, einen Bruchteil bis zur geplanten Markteinführung im Herbst 2017 zu liefern.

Staatsanwaltschaft von Manhattan hortet über 400 nicht zu knackende iPhones

Die Auseinandersetzung zwischen Apple und dem FBI zur von den Sicherheitsbehörden geforderten Entsperrung eines Terroristen-iPhone vom Anfang dieses Jahres ist inzwischen legendär. Apple hatte dabei nicht nachgegeben, das FBI aber letztlich offenbar doch einen Weg gefunden, sich in das iPhone zu hacken. Wie gut Apples Verschlüsselung beim iPhone ist, lassen nun auch neue Zahlen erahnen. Wie AppleInsider berichtet, lagern bei der Staatsanwaltschaft von Manhattan inzwischen 423 iPhones, auf deren Inhalte die Strafverfolgungsbehörden keinen Zugriff haben. Alle diese Geräte haben mindestens iOS 8 installiert und sind mit einer PIN oder per Touch ID gesichert. Kommt letzteres zum Einsatz, verfügt das Gerät zudem über eine Secure Enclave, die sich auch mit der eingangs angesprochenen Methode des FBI nicht knacken lässt.

Erneut Gerüchte um Displaygrößen und die Dual-Lens Kamera beim kommenden iPhone

Betrachtet man mal die Dichte an Gerüchten zum 2017er iPhone, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass das Gerät bereits im kommenden Monat auf den Markt kommt. Dem ist natürlich nicht so, dennoch ist die Anzahl an Gerüchten zum iPhone 8 bemerkenswert. Aktuell ist es mal wieder der renommierte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, der sich mit seinen Prognosen zu Wort meldet. Seinen Informationen zufolge wird das neue High-End-Modell in der Tat mit einem 5,8"-Display aufwarten, von dem allerdings nur 5,1" bis 5,2" als aktives Display genutzt werden sollen. Kuo führt hierzu designtechnische Gründe ins Feld, die unter anderem in Richtung eines um die seitlichen Ränder gebogenen Displays deuten könnten. Zudem wiederholt Kuo, dass die neuen 4,7"- und 5,5"-Modelle weiterhin mit einem traditionellen LCD-Display ausgestattet sein werden, während das neue High-End-Modell ein OLED-Display enthalten soll. (via MacRumors)

Allerdings wird man sich auch beim iPhone 7 Plus und seiner Dual-Lens Kamera auf eine Neuerung freuen dürfen. So erwartet Kuo hier, dass das Kamerasystem mit einer neuen optischen Bildstabilisierung ausgestattet sein soll, welches dann beide Objektive umfassen soll. Aktuell verfügt lediglich das Weitwinkelobjektiv über dieses Feature.