In Deutschland sind aktuell Verschärfungen der Strafen für die Benutzung des Smartphones am Steuer im Gespräch, in den USA könnte es sogar noch einen Schritt weitergehen. So hat das U.S. Department of Transportation's National Highway Traffic Safety Administration von der Regierung neue Regelungen für die Smartphonehersteller gefordert, die die Nutzung des Smartphones am Steuer betreffen. So sollten bereits herstellerseitig Maßnahmen getroffen werden, die zu weniger Ablenkung durch die Nutzung des Smartphones beim Autofahren führen. Konkret schlägt die Behörde einen "Driver Mode" vor, der im Wesentlichen aus einem vereinfachten Nutzer-Interface besteht, welches es nicht ermöglicht, während des Fahrens Nachrichten zu schreiben, Facebook aufzurufen oder auch Multimedia-Inhalte anzuzeigen, die beim Fahren nichts zu suchen haben.
Die NHTSA betont dabei, dass es bereits genügend Technologien gibt, die es ermöglichen zu erkennen, ob ein Fahrer das Smartphone benutzt, während er ein Fahrzeug bewegt und dann automatisch den Driver Mode zu aktivieren. Allerdings seien für eine sichere Zuverlässigkeit noch weitere Verfeinerungen notwendig. Bis dahin sollte sich der Modus zumindest manuell aktivieren lassen.
In den USA sind laut der NHTSA im Jahr 2014 10% der schweren Unfälle, 18% der Unfälle mit Verletzungsfolgen und 16% aller Verkährsunfälle auf die benutzung eines Smartphone am Steuer zurückzuführen. Zum aktuellen Zeitpunkt wäre die Einführung eines Driver Mode durch die großen Smartphone-Hersteller rein freiwillig. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass Apple in einem solchen Bereich vorwegmarschiert.
Während die meisten Features eines Smartphones inzwischen weitgehend ausgereift sind, bietet die Kamera immer noch Innovatiosmöglichkeiten, die auch beim Nutzer gut ankommen. Wie es aussieht, versucht Apple daher auch auf diesem Feld weiter an Verbesserungen für sein iPhone zu arbeiten. So berichtet die Korea Economic Daily. aktuell, dass man in Cupertino gemeinsam mit LG an einem neuen Kameramodul arbeitet, welches 3D-Aufnahmen ermöglichen und eventuell bereits im kommenden iPhone zum Einsatz kommen soll. Während der Bericht mi Details heizt, wird jedoch offen betont, dass eine "LG Innotek" Dual-Lens Kamera ein einem neuen Apple-Produkt in der zweiten Jahreshälfte 2017 zum Einsatz kommen soll. Dieser Zeitrahmen schreit natürlich geradezu nach dem iPhone.
Darüber hinaus erwähnt der Bericht auch das von Apple im vergangenen Jahr übernommene Unternehmen LinX Imaging, welches unter anderem ebenfalls auf 3D-Fotografie spzialisiert war. Deren Technologien sind angeblich bereits in Apples neue Bokeh-Funktion beim iPhone 7 Plus eingeflossen und es ist unklar, welche weiteren 3D-Funktionen im kommenden iPhone zum Einsatz kommen könnten. Apple hält jedoch inzwischen eine ganze Reihe an Patenten aus Firmenübernahmen, die sich hier anbieten könnten.
Ming-Chi Kuo wird nicht müde, weiter munter seine Informationen zum 2017er Jubiläums-iPhone an den Mann zu bringen. In seiner neuesten Mitteilung geht es dieses Mal um das Gehäusematerial und das kabellose Laden des Geräts. Bereits mehrfach wurde in den vergangenen Wochen spekuliert, dass Apple mit dem iPhone 8 zu einem kompletten Glasgehäuse zurückkehren könnte. Dies hat aber anscheinend nicht nur designtechnische Gründe, sondern auch technisch-praktische. So soll das Glasgehäuse eng mit der Bestrebung eines kabellosen Aufladen zusammenhängen. Um eine möglichst geringe Abschirmung des innenliegenden Akkus zu erzielen, würde Apple hierbei auf Metall beim Gehäuse weitestgehend verzichten.
Dabei soll Apples Ladefunktion komplett kontaktlos geschehen, wodurch das iPhone zum Laden nicht auf eine Station gelegt werden, sondern sich lediglich in dessen Nähe befinden muss. Da Foxconn komplett mit der Endmontage des neuen iPhone beschäftigt sein soll, ist Pegatron als einziger Hersteller für das kabellose Laden im Gespräch.