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Indische Sicherheitsbehörden kaufen vom FBI genutzte Hacking-Software

Der Beginn des Jahres war in Sachen Apple vor allem geprägt durch die Auseinandersetzung Cupertinos mit den US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden hinsichtlich der geforderten Entsperrung eines von Terroristen genutzten Handys. Letzten Endes zog das FBI seine Forderung zurück und fand einen eigenen Weg an die Daten des Geräts zu gelangen, vermutlich auf Basis einer Software der israelischen Entwickler von Cellebrite. Nun soll sich die indische Regierung in fortgeschrittenen Gesprächen mit diesem Anbieter befinden, um die genutzte Software zu kaufen (via MacRumors). Zu den Konditionen wurde zwar nichts bekannt, es wird jedoch geschätzt, dass das FBI seinerzeit 1 Million US-Dollar für den Einsatz der Software zahlte.

Sobald man im Besitz der kompletten Software sei, wolle man eine zentrale Anlaufstelle für Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt werden, die die Sicherheitsvorkehrungen auf sichergestellten Smartphones umgehen wollen, so ein Sprecher des indischen FSL. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies dann ebenfalls gegen die Zahlung eines auszuhandelnden Betrags geschieht.

Berichten zufolge hat die Software allerdings verschiedene Einschränkungen. So soll das Umgehen der Sicherheitsvorkerhungen beim iPhone nicht mehr funktionieren, sobald dieses über einen Touch ID Sensor und somit auch die damit verbundene Secure Enclave auf dem AX-Chip verfügt.

Ming-Chi Kuo: Wohl keine Aktualisierung für das iPhone SE in 2017

Das iPhone SE war Anfang des Jahres Apples willkommene Rückkehr zum 4"-iPhone und hat Cupertino auch ein ganzes Stück dabei geholfen, die Absatzzahlen seines Smartphones auf einem hohen Niveau zu halten. Wie es nun aussieht, wird es aber keine neue Aktualisierung der 4"-Reihe geben, wie KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo aktuell berichtet. Als einen der Gründe nennt er dabei Apples bestreben, den Gewinn beim iPhone hoch zu halten, was in diesem Jahr ja auch gelungen ist, wie man am gestrigen Bericht gesehen hat, nach dem Apple im dritten Quartal 104% des Gewinns auf dem Smartphone-Markt für sich verbuchen konnte. Das iPhone SE hat aufgrund der geringen Produktionskosten und auch des geringen Preises eine eher geringe Gewinnmarge.

Auch hierdurch erwartet Kuo aber für die erste Jahreshälfte 2017 einen Rückgang bei den iPhone-Verkäufen von 40,7 Millionen im Vorjahr auf 35 bis 40 Millionen. Ebenfalls beitragen würden hierzu eine zurückhaltende Nachfrage in China und und ein nachlassendes Interesse am 4,7"-Modell. Im die Gewinnmargen dennoch hoch zu halten soll Apple bereits Druck auf die Zulieferer ausüben, die Kosten für ihre Komponenten zu senken. Wollen wir hoffen, dass dies nicht dieselben Auswirkungen hat wie bei Samsungs Galaxy Note 7.