Skip to content

Google Pixel verliert Vergleich mit dem iPhone 7 in ersten Rezensionen

Mit einigermaßen viel Tamtam hat Google kürzlich seinen Wiedereinstieg in das Hardwaregeschäft bei den Smartphones verkündet und dabei zwei neue Modelle der "Pixel"-Reihe vorgestellt. Käuflich erwerben kann man das Gerät aktuell zwar noch nicht, inzwischen wurde jedoch das Presse-Embargo gelüftet und die Eindrücke der Tester tröpfeln ins Internet (via iPhone-Ticker). Anders als beim iPhone, welches sich eigentlich Jahr für Jahr positive Eindrücke abholen kann, sind die Rezensionen beim Pixel eher verhalten, um es freundlich auszudrücken. Vor allem die vielgepriesene Kamera bekommt dabei ihr Fett weg. So schreibt Walt Mossberg von The Verge, dass die Kamera bei guten Lichtverhältnissen durchaus passable Fotos schießt. Sobald das Licht jedoch schlechter wird, bleibt die Fotoqualiät deutlich hinter der des iPhone 7 zurück. Auch die Tatsache das das Gerät, anders als das iPhone 7 über keinen optischen Bildstabilisator verfügt, kommt bei den Testern nicht gut an.



YouTube Direktlink

Den Vergleich mit dem iPhone verliert das Pixel auch deutlich bei den Kollegen vom Wall Street Journal, TechCrunch und Gizmodo. Dennoch darf man natürlich auf die ersten Verkaufszahlen des Geräts gespannt sein, wenn es auf den Markt kommt. Auch Google könnte hier von den aktuellen Problemen bei Samsung profitieren und den einen oder anderen Android-Nutzer auf seinem Betriebssystem halten.

Flugverbot für das Galaxy Note 7: Samsung richtet Service Desks an Flughäfen ein

Die Probleme mit den explodierenden und feuerfangenden Akkus des Samsung Galaxy Note 7 haben bekanntermaßen inzwischen dazu geführt, dass das Gerät nicht mehr mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden darf. Zumindest in den USA. Dies sorgte naturgemäß für verschiedene Probleme bei Besitzern dieses Geräts. So waren unter anderem Viel- und Geschäftsreisende oder auch Touristen plötzlich aufgeschmissen, weil sie mit ihrem Smartphone ihren Flug nicht mehr antreten konnten. Um dem entgegenzuwirken, hat Samsung nun einem Bericht von The Verge zufolge an verschiedenen größeren Flughäfen in den USA, Südkorea, Australien und weiteren Ländern Service Desks eingerichtet, an die sich betroffene Nutzer wenden können.

ABC7News aus San Francisco berichtet unter anderem über einen entsprechenden Service Desk am San Francisco International Airport, an dem Nutzer ihr Galaxy Note 7 gegen ein anderes Gerät eintauschen und auch gleich ihre Daten übertragen lassen können. Zudem möchte Samsung über eine verstärkte Kommunikation des Flugverbots für das Galaxy Note 7 dazu beitragen, dass die Geräte tatsächlich nicht mehr an Bord eines Flugzeugs gelangen. Aktuellen Berichten zufolge sollen sich trotz der medialen Berichterstattung zum Rückruf des Geräts nach wie vor über eine Million Geräte im genutzten Umlauf befinden.

Apple veröffentlicht iOS 10.0.3

Apple hat am heutigen Abend für alle Besitzer eines unterstützten iPhone und iPad iPhone 7 oder iPhone 7 Plus das Update auf iOS 10.0.3 veröffentlicht. Wie bereits an der Versionsnummer zu erkennen, bringt das Update keine neuen Funktionen mit, sondern kümmert sich vor allem um Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen. In den Releasenotes berichtet Apple von der Korrektur eines Fehlers, durch den es Probleme bei der Verbindung zu Mobilfunknetzen geben konnte. Hierüber hatten sich vor allem Verizon-Nutzer in den USA beschwert. Ob Apple mit der neuen Version auch die stärkere Verschlüsselung für lokale Backups mit iTunes wieder zurückgebracht hat, ist aktuell noch nicht klar.

Bereits in der Betaphase befindet sich iOS 10.1, welches ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen wird und das unter anderem den Bokeh-Modus für das iPhone 7 Plus mitbringen wird.

iPhone 7 bietet Onscreen-Variante, falls der normale Homebutton streikt

Manch einer kennt das Problem eventuell bereits vom klassischen mechanischen Homebutton am iPhone. Wenn dieser mal streikt, ist man ziemlich aufgeschmissen. Immerhin gibt es einen Workaround, dessen man sich bedienen kann, sollte man von diesem Problem mal heimgesucht werden. Dann nämlich lässt sich in den Geräteeinstellungen unter Bedienungshilfen das sogenannte "AssistiveTouch" aktivieren, welches einem unter anderem auch einen auf dem Display eingeblendeten, virtuellen Homebutton zur Verfügung stellt. Wie sich nun herausgestellt hat, hat Apple im iPhone 7 und iPhone 7 Plus einen solchen Workaround automatisiert eingebaut.

Der Grund hierfür ist der neue, nun nicht mehr mechanische Homebutton, der stattdessen mit einer drucksensitiven Fläche und einer Taptic Engine arbeitet. Sollte diese neue Technik einmal versagen, erkennt das iPhone dies automatisch, informiert den Nutzer hierüber und bietet auch gleich einen "Onscreen Home Button" an, der fortan am unteren Rand des Displays eingeblendet wird und auch sämtliche gestarteten Apps überlagert. (via MacRumors)

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wir Apple ab dem kommenden Jahr ohnehin komplett auf den klassischen Homebutton verzichten und durch eine Onscreen-Variante ersetzen - dann allerdings sehr wahrscheinlich auch mit integriertem Touch ID.

Samsung Galaxy Note 7 darf nicht mehr an Bord von US-Flügen gebracht werden

Auch wenn das Samsung Galaxy Note 7 inzwischen schon gar nicht mehr am Markt ist und auch nicht mehr produziert wird, kommt das Thema einfach nicht zur Ruhe. So haben die US-amerikanischen Verkehrsbehörden das Not7 als "verbotene, gefährliche Substanz" eingestuft und hierdurch nun verfügt, dass das von explodierenden und feuerfangenden Akkus geplagte Gerät nicht mehr auf US-Flügen transportiert werden darf. Das Verbot tritt am heutigen Tage ab 15:00 Uhr in Kraft. Hierdurch darf das Galaxy Note 7 ab dieser Deadline weder im Handgepäck, noch direkt am Mann, noch im aufgegebenen Gepäck an Bord eines Flugzeugs gebracht werden. Der Transport als Luftfracht ist ebenfalls nicht mehr erlaubt. was sich bereits andeutete, als Samsung seine Rücksende-Kits verschickte, die mit dem eindeutigen Hinweis versehen waren, dass sie nicht im Luftverkehr eingesetzt werden dürfen.

Versucht man dennoch sein Gerät mit an Bord zu bringen und wird dabei erwischt, wird das Gerät von den Behörde konfisziert und es droht eine Geldstrafe. Gibt man das Gerät in seinem Koffer auf, kann zudätzlich eine Strafverfolgung drohen. Auch für Touristen und Geschäftsreisende hat der Erlass Auswirkungen: So darf das Gerät auch bei der Einreise in die USA nicht mehr mitgeführt werden. Ein ähnlicher Beschluss der europäischen Luftfahrtbehörde darf wohl in Kürze erwartet werden.

Damit schreibt das Galaxy Note 7 ein weiteres bedauerliches Kapitel. Inzwischen hat Samsung laut Reuters auch den erwarteten Schaden durch das Debakel neu beziffert. War man ursprünglich von einem direkten Schaden in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar ausgegangen, dürften sich hierzu in den kommenden beiden Quartalen noch einmal mindestens weitere 3 Milliarden US-Dollar hinzugesellen, was den Gesamtschaden dann auf 5,3 Milliarden US-Dollar treiben würde. Noch nicht zu beziffern ist hingegen der noch hinzukommende zukünftige Schaden durch abgewanderte Kunden, die das Vertrauen in Samsung-Produkte verloren haben.

Apple Store: Künftig keine kabelgebundenen Produktsicherungen mehr beim iPhone

Am heutigen Tag öffnet der ursprünglich 2004 eröffnete Apple Store in der Lodoner Regent Street nach längerer Rennovierungszeit erstmals wieder seine Tore für alle Kunden. Neben dem neuen, bereits auf diversen Fotos zu bewundernden Design des Innenausbaus berichtet CNET über eine weitere Neuerung in dem Ladengschäft, die man künftig wohl auch andernorts finden wird. So hat sich Apple dazu entschlossen, die bislang verwendeten (und gerne auch immer mal wieder grundlos losgehenden) elektronischen Produktsicherungen über ein angeschlossenes Kabel von den iPhones zu entfernen. Hierdurch möchte man dem Kunden die Möglichkeit geben das Gerät im Store so auszuprobieren, wie man es auch normalerweise nutzen würde. Unter anderem soll man dabei ausdrücklich auch ausprobieren, ob das Gerät beispielsweise in die eigene Hosentasche passt.

Sollte man sich hierdurch dazu eingeladen fühlen, eines der Geräte zu stehlen, wird man allerdings nicht viel Freude daran haben. Statt des Kabels kommt nun nämlich eine Diebstahlsicherung auf den Geräten selbst zum Einsatz, die erkennt, sobald das Gerät aus dem Store entfernt wurde und hieraufhin unbrauchbar werden. Stattdessen ertönt ein Alarmgeräusch und die Geräte zeigen sie auf dem Display lediglich noch eine Nachricht an, dass man das Gerät bitte wieder in den Store zurückbringen möge. Benutzen kann man das Gerät so nicht. Ich bin dennoch bereits gespannt, wann die ersten dieser iPhones auf eBay angeboten werden. Größere Produkte wie iPads oder MacBooks weisen auch in der Regent Street weiterhin die kabelgebundenen Sicherungen auf.

Rücksende-Kit für Samsung Galaxy Note 7 enthält Feuerschutzkarton

Mit der nun folgenden News sollte die unsägliche Geschichte um das Samsung Galaxy Note 7 dann nun hoffentlich endgültig abgeschlossen sein. Nachdem man gestern bekanntgegeben hatte, dass das Gerät komplett eingestellt und der Verkauf mit sofortiger Wirkung gestoppt wird, hat Samsung nun damit begonnen, die noch in Umlauf befindlichen Geräte wieder einzusammeln. Zu diesem Zweck verschicken die Südkoreaner aktuell die ersten Rücksende-Kits, die sich als erstaunlich komplex erweisen, wie das unten eingebettete Video zeigt. Enthalten sind darin neben einer detaillierten Anleitung und einem antistatischen Beutel auch Handschuhe und gleich mehrere Kartons, von denen einer mit einer Hitzeschutz-Beschichtung ausgestattet ist.



YouTube Direktlink

Offenbar möchte man die Rücksendungen der von Akkudefekten geplagten Geräte sowohl für den Nutzer, als auch für die beteiligten Logistikunternehmen so sicher wie möglich gestalten, um weitere Imageschäden zu vermeiden. Paketdienste wie UPS und FedEx haben in den USA bereits strenge Richtlinien für den Versand des Galaxy Note 7 aufgelegt. Diese wird Samsung nun erfüllen müssen, zumal der Transport im Flugzeug ausdrücklich untersagt wurde. (via iTopnews)