Die Kollegen der vietnamesischen Webseite Tinhte haben Apples Klinke-auf-Lightning Adapter auseinandergebaut und dabei eine Menge intelligente Technologie entdecken können. Der gemeinsam mit dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus ausgelieferte Adapter kann genutzt werden, um auch weiterhin kabelgebundene Kopfhörer mit klassischem 3,5 mm Anschluss mit den neuen iPhones nutzen zu können. Wie erwartet, fanden die Kollegen dabei im Inneren des kleinen Helfers einen Digital-zu-Analog Konverter. Zwar enthält die Typenbezeichnung keinen Hinweis auf den Hersteller des Chips, Apple bezieht diese aber in Sachen Audio vom Zulieferer Cirrus Logic.

Einen ähnlichen Chip fand man übrigens auch bereits in den neuen EarPods. Benötigt wird er, da der Lightning-Anschluss am iPhone digitale Audiosignale überträgt, es sich beim traditionellen Klinkenanschluss aber um einen analogen Anschluss handelt.
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Die neuen, dem iPhone 7 beiliegenden Lightning-EarPods leiden offenbar sporadisch unter einem Problem mit der Kabelfernbedienung. So gibt es inzwischen verschiedene Anwenderberichte im Internet, in denen davon die Rede ist, dass die Fernbedienung die Arbeit einstellt, sobald man sie einige Minuten dazu verwendet, Musik zu hören. In vereinzelten Fällen sind die Knöpfe dann plötzlich ohne Funktion, so dass sich weder die Lautstärke, noch die Wiedergabe mit ihnen steuern lassen. Auch das Annehmen von eingehenden Anrufen oder die Nutzung von Siri auf diesem Wege sind dann nicht mehr möglich. Gegenüber den Kollegen von Business Insider gab Apple nun zu Protokoll, dass man sich des Problems bewusst sei und an einer Lösung arbeite.
Vermutlich wird es sich hierbei um eines der ertsen Updates für iOS 10 handeln, allerdings ist unklar, wann dieses erscheinen wird. Spekuliert wird weiterhin, ob auch Lightning-Kopfhörer mit Fernbedienung von Drittanbietern betroffen sind. Allerdings gibt es inzwischen Berichte, wonach das Problem auch bei Kopfhörern mit Klinkenanschluss (unter anderem auch bei verschiedenen Beats-Kopfhörern) auftreten soll, wenn diese über den Klinke-auf-Lightning-Adapter mit dem iPhone verbunden werden.
Apple selbst hatte auf dem Event zur Vorstellung des iPhone 7 bereits erklärt, dass man ein außergewöhnlich gutes Display verbaut habe. Dies wird nun von den Experten von DisplayMate Technologies bestätigt, die das Display im iPhone 7 als das beste LCD-Display bezeichnen, das sie jemals getestet haben und es mit Aussgen wie "truly impressive" und "major upgrade over the iPhone 6" geradezu in den Himmel loben. Das Urteil kommt dabei aus berufenem Munde und fußt auf einer Reihe von anerkannten Tests und Messungen, bei denen dem iPhone 7 unter anderem höchste Farbgenauigkeit, Helligkeit und Kontrast attestiert wurden, die jemals bei einem Smartphone-Display gemessen wurden. Zudem weist das Display die geringsten Reflektionen bei einem Smartphone überhaupt auf.
Als weitere Qualitätsmerkmale werden dem Display ein Bildkontrast und eine Farbintensität bescheinigt, die mit bloßem Auge von einer perfekten Darstellung nicht zu unterscheiden sind. Die Farbgenauigkeit soll dabei laut DisplayMate besser sein, als bei jedem Mobilgerät, Computer-Monitor, Fernseher oder UHD TV aus dem Consumer-Bereich. Technisch ausgedrückt verfügt das Display des iPhone 7 über einen "Just Noticeable Color Difference" (JNCD) Wert von 1.1 und damit den besten Wert, der jemals bei einem Smartphone gemessen wurde. Dennoch konnte Apple die Energieeffizienz um 7% gegenüber dem iPhone 6s steigern.
Wer sich für die weiteren technischen Details, alle Testergebnisse und einen Vergleich mit dem Display des iPhone 6 interessiert, sollte einmal bei den Kollegen von
DisplayMate vorbeischauen.
Kleiner Nachtrag zur Meldung vom vergangenen Samstag, in der es um ein vermeintliches "Noise-Gate" ging. Kurzer Rückblick: Am Wochenende machte erstmals ein Video die Runde, in der merkwürdige Geräusche zu hören sind, die das iPhone 7 von sich geben soll, wenn es unter Volllast läuft. Beobachter berichten, dass das Geräusch immer dann auftritt, wenn das iPhone 7 besonders lang und intensiv genutzt oder auch wenn ein längeres Video angeschaut wird. Vermutet wird, dass der neue A10-Fusion Chip die Quelle des Geräuschs sein soll. Ich persönlich habe das Geräusch noch nicht vernommen. Möglich also, dass hier tatsächlich mal wieder nur das nächste Gate oder einfach auch das Haar in Apples Erfolgssuppe gesucht werden soll.
Inzwischen mehren sich allerdings die Berichte über die Geräusche und auch der Apple Support ist auf dieses Thema offenbar bereits sensibilisiert. So berichtet der Blogger Stephen Hackett, der die ursprüngliche Geschichte auch losgetreten hatte, dass er zu dem Thema inzwischen Kontakt zu einem AppleCare-Mitarbeiter hatte, der sich zwar keinen Reim auf das Problem machen konnte, aber immerhin anbot, das Gerät auszutauschen. Auch wenn das Problem offenbar nicht weit verbreitet ist und nur unter bestimmten Umständen auftritt, ist es gut zu wissen dass Apple sich des Problems recht unkompliziert annimt.
Apple hat in der vergangenen Nacht diverse neue Werbespots für seine neuen Produkte veröffentlicht. Im Mittelpunkt standen bei natürlich das iPhone 7 und die Apple Watch Series 2. Anknüpfend an das eingangs des iPhone-Events gezeigte Carpool Karaoke Video mit Tim Cook, wurde zudem auch erneut den US-Talker James Corden für einen Clip zur Bewerbung von Apple Music gewinnen können. Zur Erinnerung: Ab kommendem Jahr hat Apple Music Carpool Karaoke exklusiv lizensiert. In dem Clip wird Corden von den Apple Music Machern Jimmy Iovine, Eddy Cue und Bozoma Saint John damit beauftragt, Werbeideen für alle möglichen Apple Music Features zu kreieren. Natürlich mit einem ironisch-witzigen Unterton. Absolut sehenswert!
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In den beiden neuen Werbespots für das iPhone 7 "Morning Ride" und "Midnight" geht es erneut um zwei der herausragenden neuen Features des iPhone 7, nämlich die hervorragende neue Kamera und die neue Wasserfestigkeit des Geräts.
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Auch beim Clip zur Apple Watch Series 2 steht die neue Wasserfestigkeit des Geräts im Mittelpunkt. Ergänzt wird dies um die Fitness- und Gesundheitsfunktionen von Apples Smartwatch.
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Eines der herausragenden Merkmale jedes neuen iPhone ist inzwischen das Kamerasystem. Während man vor zehn Jahren eher noch müde gelächelt hat, wenn man die Worte "Ey, mach mal n Foto mit'm Handy!" hörte, hat das Smartphone die klassische Kompaktkamera inzwischen weitgehend verdrängt. Zu gut sind inzwischen einfach die Bilder, die beispielsweise das iPhone macht und zu komfortabel ist es, hat man das Smartphone schließlich in der Regel immer dabei. Klar ersetzt das iPhone noch keine hochwertige Spiegelreflexkamera, dennoch sind die Ergebnisse bei Schnappschüssen und für Otto-Normal-Verbraucher mehr als ausreichend.
Wenn man sich mit dem Thema einmal ein wenig mehr auseinandersetzen möchte, habe ich heute einen Linktipp für euch. Mein Leser Martin hat sich auf seinem Blog die Kamera des iPhone 7 mal etwas genauer angeschaut und mit einer ausgewachsenen Kamera sowie einem iPhone 5 verglichen. Auch die neuerdings möglichen RAW-Aufnahmen werden dabei ebenso thematisiert, wie die Qualität der Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen. Schaut doch mal rein.
Eigentlich immer wenn Apple ein neues iPhone auf den Markt bringt, drängt sich einem der Eindruck auf, dass das halbe Internet auf der Suche nach dem neuen "Gate" ist. Zugegeben, in der Vergangenheit wurde man dabei auch das eine oder andere Mal fündig. Angefangen beim legendären "Antennagate" und aufgehört beim ebenfalls heiß diskutierten "Bendgate". Warum sollte sich dies also beim iPhone 7 ändern? Und so macht derzeit ein Video die Runde, in der merkwürdige Geräusche zu hören sein sollen, die das iPhone 7 von sich geben soll, wenn es unter Volllast läuft. Beobachter berichten, dass das Geräusch immer dann auftritt, wenn das iPhone 7 besonders lang und intensiv genutzt oder auch wenn ein längeres Video angeschaut wird. Vermutet wird, dass der neue A10-Fusion Chip die Quelle des Geräuschs sein soll. Ich persönlich habe das Geräusch noch nicht vernommen. Möglich also, dass hier tatsächlich mal wieder nur das nächste Gate oder einfach auch das Haar in Apples Erfolgssuppe gesucht werden soll.
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Der Wegfall des Klinkenanschlusses beim iPhone 7 wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Während sich gefühlt die breite Masse damit arrangieren kann, dass man Kopfhörer künftig eben per Bluetooth oder Lightning verbindet, sind es vor allem audiophile Nutzer, die sich daran stören, dass die Soundqualität per Bluetooth-Übertragung eben nicht so gut ist, wie über einen kabelgebundenen Kopfhörer mit Klinkenanschluss. Wie aber sieht die Soundqualität via Lightning aus? Auch hier scheiden sich die Geister, wie ein Test der Kollegen von heise.de und verschiedene Leserzuschriften belegen.
Fangen wir mit dem Labortest der Kollegen an. Hier hat man sich einmal genauer den dem iPhone 7 beiliegenden Klinke-auf-Lightning-Adapter angeschaut und dabei festgestellt, dass sich die Soundqualität bei dessen Verwendung gegenüber dem iPhone 6s deutlich verschlechtert habe. Unter anderem verschlechtert sich beim Abspielen einer 24-Bit-Musikdatei die Dynamik um 4,5 dB(A) bei Verwendung des Adapters gegenüber der internen Klinkenbuchse beim iPhone 6s. Dabei erhielt man dieselben Ergebnisse bei Verwendung des Adapters an einem iPhone 7, iPhone 7 Plus oder iPhone 6S. Interessanterweise waren die Ergebnisse des Adapters an einem iPad Air deutlich besser als am iPhone. Insgesamt vergeben die Kollegen für die Soundqualität von über den Lightning-Adapter abgespielter Musik lediglich die Note "befriedigend". Für den Otto-Norma-Verbraucher dürfte sich dies allerdings kaum auswirken. So gelten die Testergebnisse ausschließlich für Kopfhörer ab € 100,- aufwärts und für unkomprimierte Musikdateien mit 24 Bit. Verwendet man hingegen ohnehin bereits komprimierte Dateien im Format MP3 oder AAC ist hingegen kaum ein Unterschied festzustellen. Bluetooth-Köpfhörer und digitale Audio-Interfaces sind von der Verschlechterung generell nicht betroffen.
Ein etwas anderes Bild zeichnet hingegen unter anderem mein Leser Stefan aka Buggy (danke an alle Zuschriften!). Dieser berichtet über folgende Beobachtungen: "Was mich echt überrascht: Die Soundqualität ist bei den Lightnings sehr viel besser als bei denen mit Miniklinke. Irgendwas hat Apple da "gezaubert". [...] Und nun der Hammer: alte EarPods mit Miniklinke am Lighningadapter klingt auch besser!"
Die Wahrheit bei diesem Thema liegt vermutlich wie immer im Ohr des jeweiligen Hörers. Über weitere Erfahrungsberichte hierzu freuen sich wie immer die Kommentare.