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Nachfrage nach dem iPhone 7 in Deutschland offenbar nicht so schlecht wie erwartet

Über die Gründe, warum sich Apple dazu entschieden hat, in diesem Jahr erstmals keine Absatzzahlen für das erste Verkaufswochenende der neuen iPhone-Generation bekannt geben zu wollen, lässt sich sicherlich diskutieren. Die meisten Pessimisten sehen hierin ein Eingeständnis, dass es in diesem Jahr wohl erstmals keine neuen Rekorde zu vermelden gibt. Apple selbst spricht von "logistischen Gründen", was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass die Börse auf solche Meldungen immer sehr empfindlich reagiert. Sowohl im positiven, als auch im negativen Fall.

Dennoch scheint sich das iPhone 7 deutlich besser zu verkaufen, als dies im Vorfeld allgemein erwartet wurde. Die Lieferzeiten im Apple Store sind hierfür nur ein unzureichender Indikator, da nie bekannt ist, welche Stückzahlen Apple zum Verkaufsstart parat hat. Die Kollegen von MacTechNews haben nun allerdings aus Kreisen der deutschen Mobilfunkanbieter in Erfahrung bringen können, dass hierzulande zum Vorbestellstart am vergangenen Freitag zwar wesentlich weniger Nachfrage als noch beim iPhone 5s und beim iPhone 6 bestand. Allerdings ist der Trend gegenüber dem letztjährigen iPhone 6s eher positiv. So gab zumindest ein großer Anbieter zu Protokoll, dass bislang fast so viele iPhone 7 von den Kunden angefordert wurden, wie beim iPhone 6s. Positiv auswirken könnte sich auch der Super-GAU beim Samsung Galaxy Note 7 und seinen explodierenden Akkus. Inzwischen hat Samsung eine offizielle Warnung herausgegeben, die Geräte unverzüglich zurück zu geben und sie nicht mehr einzuschalten. Hier könnte Apple eventuell ein paar abgeschreckte Nutzer abgreifen.

Abzuwarten bleibt der weltweite Erfolg des Geräts. Im vergangenen Jahr konnte die Hinzunahme von China als eines der Länder, die das Gerät als erstes erhielten die Bilanz schönen. In diesem Jahr versorgt Apple mehr Länder als je zuvor zum Verkaufsstart am 16. September, was die absoluten Zahlen sicherlich auch nach oben treiben dürfte. Endgültige Gewissheit wird man aber wohl erst haben, wenn Apple seine nächsten Quartalszahlen bekannt gibt, in die dann auch die iPhone 7 Verkäufe einfließen.

Das iPhone 7 lässt sich seit Freitag sowohl im Apple Online Store, als auch bei den drei großen deutschen Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und o2 vorbestellen. Offizieller Verkaufsstart ist dann am kommenden Freitag, den 16. September.

Samsung fordert seine Kunden auf, das Galaxy Note 7 nicht mehr in Betrieb zu nehmen

Bereits vor einiger Zeit würden Fälle bekannt, wonach der Akku des neuen Samsung Galaxy Note 7, also des Geräts, das Samsung als direkten Konkurrenten zum iPhone 7 positionieren wollte, in mehreren Fällen explodiert ist. Im Anschluss hat Samsung das Problem auch bereits bestätigt und eine Rückrufaktion gestartet. Alle Käufer erhalten ein kostenloses Ersatzgerät. Offenbar sind sich aber längst nicht alle Käufer der Tragweite des Problems bewusst. So sah sich die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA inzwischen dazu veranlasst, alle Fluggäste dazu aufzufordern, das Gerät nicht an Bord eines Flugzeugs in Betrieb zu nehmen und sie auch nicht in aufgegebenem Gepäck zu befördern.

Inzwischen hat auch Samsung selbst noch einmal reagiert und ruft inzwischen alle Besitzer des betroffenen Geräts auf, dieses überhaupt nicht mehr zu nutzen und es stattdessen so schnell zu möglich bei Samsung zurückzugeben. Damit folgt Samsung derselben Aufforderung, die auch schon die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC ausgesprochen hat.

Für Samsung dürfte das Problem weitreichende Folgen haben. Nicht nur die Umtauschaktion ist extrem teuer und aufwendig, auch der Imageverlust dürfte immens sein, was durch die Warnungen der FAA und der CPSC noch verschlimmert wird. Gerüchtehalber hat Apple bereits auf das Problem bei Samsung reagiert und die Komponentenbestellungen für das iPhone 7 hochgefahren, um eventuell wechselwillige Samsung-Nutzer für das iPhone 7 abzugreifen.