Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass sich die Veränderungen am Design beim diesjährigen iPhone gegenüber den aktuellen Modellen sehr in Grenzen halten werden. Nun aufgetauchte, aber hinsichtlich ihrer Echtheit nicht bestätigte Schemazeichnungen für das 5,5"-Modell scheinen dies zu bestätigen. Die von den japanischen Kollegen von Macotakara in Umlauf gebrachten Skizzen zeigen weitestgehend dasselbe Design wie beim iPhone 6s Plus. Demnach soll das Gerät Maße von 158, 22 mm x 77,94 mm x 7,3 mm aufweisen, was exakt den Abmesseungen des aktuellen 5,5"-Modells entspricht. Zumindest hinsichtlich der Bauhöhe wurde anfänglich spekuliert, dass sich diese abermals verringert und der des aktuellen iPod touch annähern würde. Sollten die aufgetauchten Skizzen authentisch sein, wäre dies offenbar nicht der Fall.
Auf den Zeichnungen ebenfalls zu sehen ist die gemunkelte Kamera mit Dual Lens Technologie, ein Smart Connector, ein einzelner Lautsprechergrill und das Fehlen des 3,5 mm Klinkenanschlusses. Alles Details, die in der Tat bereits in der Vergangenheit gemunkelt wurden. Die ursprüngliche Quelle der Bilder ist die japanische Mac-Zeitschrift MacFan, die in der Vergangenheit bereits mehrfach akurate Informationen zu unveröffentlichten Apple-Produkten geliefert hat. Also könnte an den aktuellen Skizzen durchaus entwas dran sein.

Die Gerüchte zum diesjährigen iPhone nehmen derzeit mal wieder an Fahrt auf und zeichnen kein rosiges Bild für Apple in 2016. Während die meisten wirklich großen Neuerungen beim iPhone, wie OLED-Displays, induktives Laden und ein komplett neues Design erst in 2017 erwartet werden, könnte das in diesem Herbst erwartete iPhone sowohl mit neuen Funktionen, als auch bei Neuerungen im Design geizen. Genau diese Umstände haben nun den bekannten KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo dazu veranlasst, ein eher düsteres Szenario für die diesjährigen iPhone-Absätze zu zeichnen (via MacRumors). Er erwartet dabei um die 190 Millionen ausgelieferte Geräte, was deutlich hinter den ursprünglich erwarteten 210 bis 230 Millionen Einheiten zurückbleibt, gleichbedeutend mit einem Rückgang von 18%. Damit soll Apple unter den Top 5 Smartphone-Herstellern sogar der einzige sein, der einen Absatzrückgang zu verzeichnen hat. Hieran würde auch das neue iPhone SE nichts ändern, dessen Einfluss als nicht ausschlaggebend angesehen wird.
Derzeit werden als Neuerungen beim diesjährigen iPhone "lediglich" der Wegfall des 3,5 mm Klinkenanschlusses, ein schlankeres Design und eine Veränderung der Antennenstreifen auf der Rückseite des Gerätes erwartet, während das grundsätzliche Design offenbar nicht weiter verändert wird. Möglich ist zudem eine neue Dual Lens Kamera auf der Rückseite, die allerdings wahrscheinlich dem Plus-Modell vorbehalten bleiben wird. Am morgigen Dienstag, den 26. April wird Apple seine Zahlen für das zweite Quartal seines Fiskaljahres (Januar bis März 2016) bekanntgeben. Schon dabei wird ein Rückgang bei den iPhone-Verkaufszahlen erwartet, nachdem Apple für das erste Quartal des Fiskaljahres (Oktober bis Dezember 2015) noch Rekordzahlen in Höhe von 74,8 Millionen verkauften iPhones bekannt gegeben hatte.
Erst kürzlich sorgten zwei Studien zum Thema Smartphones im Straßenverkehr für Aufsehen. Nun hat die erste Stadt auf die zunehmenden Gefahren durch das ständige Starren auf das kleine Display beim Gehen im Straßenverkehr reagiert und testweise eine "Smartphone-Ampel" installiert. Das Problem ist offensichtlich. Während herkömmliche Ampeln so konzipiert sind, dass man sie sieht, wenn man nach vorne sieht, verschwinden sie aus dem Blickfeld, sobald man die ganze Zeit auf sein Smartphone, also eher nach unten blickt. Wie n-tv berichtet, wurden in Augsburg nun an zwei Fußgängerübergängen an Straßenbahngleisen sogenannte "Bompeln" installiert. Dabei handelt es sich um rote LED-Blinklichter, die in den Boden eingelassen werden und somit von Smartphone-Starrern eher gesehen werden.
Zunächst soll es sich bei den beiden Bompeln um ein Pilotprojekt handeln. Sollte die Testphase jedoch zu positiven Reaktionen und Ergebnissen führen, sollen künftig auch andere Kreuzungen mit den Boden-Ampeln ausgestattet werden.
Meine Haltung zu den Erwartungen von Analysten, es sei denn sie stammen von Ming-Chi Kuo, habe ich bereits des Öfteren kundgetan. Man sollte sie immer mit einer gehörigen Skepsis sehen. So auch bei den aktuellen Äußerungen des in der Vergangenheit nicht immer treffsicheren Barclays Analysten Mark Moskowitz (via MacRumors) zur 2017er Auflage des iPhone. Allerdings könnten die aktuellen Entwicklungen durchaus in seine Richtung spielen. Wie es aussieht, werden die optischen Änderungen am diesjährigen iPhone eher moderat ausfallen, obwohl Apple in der Vergangenheit alle zwei Jahre eine komplette Überarbeitung präsentierte, die auch in diesem Jahr wieder an der Reihe wäre. Die letzten Gerüchte besagten allerdings, dass sich in Sachen Optik eigentlich nur die Antennenbänder auf der Rückseite verändern sollen und das Gerät ein wenig dünner werden soll. Ob Apple dies dann wie erwartet als iPhone 7 auf den Markt bringt oder mit einer anderen Bezeichnung, muss abgewartet werden.
Moskowitz erwartet hingegen für 2017 ein neues iPhone, welches alles bis dahin vorgestellte in den Schatten stellen soll und sich von daher eher nicht als s-Update eignen würde, welches eigentlich im kommenden Jahr an der Reihe wäre. Insofern erwartet er ein komplett überarbeitetes iPhone 8 mit weitreichenden Design- und Technologie-Veränderungen, wie unter anderem dem induktiven Laden, einem OLED-Display, einem komplett neuen Formfaktor und dem Wegfall des mechanischen Homebuttons. Letzteter könnte dann auf Basis einer auf 3D Touch basierenden Lösung umgesetzt und inkl. Touch ID direkt in das neue Display integriert werden.
Versucht man derzeit ein iPhone SE in die Finger zu bekommen, muss man schon eine Menge Glück haben, einen Apple Store zu finden, wo man dieses kaufen kann. Und das satte drei Wochen nach dem Verkaufsstart. Ähnlich sieht es auch in Apples Online Store aus. Hier wird für viele Modelle eine Lieferzeit von 2-3 Wochen angegeben. Dies kann natürlich unetrschiedliche Gründe haben. So könnte Apple von der Nachfrage nach dem neuen 4"-iPhone selbst überrascht gewesen sein oder es liegen andere Gründe vor, warum die Geräte nach wie vor schlecht zu bekommen sind. Auch in meiner Mailbox häufen sich inzwischen die Anfragen (mit stellvertretendem Dank an Frank!) ob in Kürze Aussicht auf Besserung besteht. Offiziell hält sich Apple natürlich bedeckt und verweist lediglich darauf, dass man versuche, den Bedarf so schnell wie möglich zu decken. Einen Hinweis auf mögliche Produktionsengpässe könnten unter anderem die kürzlichen Berichte über Probleme im Zusammenspiel zwischen dem iPhone SE und Bluetooth-Headsets, bzw. Freisprecheinrichtungen liefern. Sollte hierfür tatsächlich ein Hardwareproblem verantwortlich sein, würde dies eine Umstellung der verbauten Teile und damit auch der Produktion nach sich ziehen, was für die Engpässe verantwortlich sein könnte.
Egal was es ist, knappe Bestände sind bei Produktstarts von Apple ja schon beinahe Normalität. Für die betroffenen Kunden gibt es da eigentlich nur eines: Geduld.
Die Einführung des Touch ID Sensors hat die Sicherheit des iPhone massiv erhöht. Während der Griff zum iPhone und der Druck auf den Homebutton für Apple-User vollkommen normal ist, sorgt der Fingerabdrucksensor seit dem iPhone 5s dafür, dass sich hierdurch nicht sofort der Homescreen präsentiert, sondern dies nur nach erfolgreichem Scan eines gespeicherten Abdrucks (oder der Eingabe der korrekten PIN) geschieht. Bis dahin haben viele Nutzer auf die Verwendung eines Passcodes aus Bequemlichkeit verzichtet. Die Kollegen von The Verge haben nun in einem Gespräch mit Apple Ingenieuren weitere interessante Fakten zur Nutzung von Touch ID in Erfahrung bringen können.
Laut Apple entsperrt der durchschnittliche iPhone-Nutzer sein Gerät 80 Mal am Tag. 89% der Nutzer, die über ein Gerät mit Touch ID Sensor verfügen, nutzen diesen auch. Rechnet man dies nun auf einen 12-Stunden-Tag hoch, würde dies bedeuten, dass man sein Gerät ca. alle zehn Minuten entsperrt. Man kann sich bereits denken, dass allein die reine Zeitersparnis durch Touch ID gegenüber der Eingabe einer PIN immens ist. Vom Komfort ganz zu schweigen. Und genau um dieses perfekte Gleichgewicht zwischen Sicherheit und
Komfort sei es Apple bei der Entwicklung von Touch ID auch gegangen. Angebliche "Hacks" über das Abnehmen eines Fingerabdrucks von einem Wasserglas und anschließender Nachbildung desselben mit einer gummiartigen Substanz, wie sie nach der Vorstellung des Sensors die Runde machten, sind da eher als das Suchen nach dem Haar in der Suppe anzusehen.
Wie sicher allein die Verwendung einer PIN sein kann, zeigte aktuell erst die Auseinandersetzung zwischen Apple und dem FBI, dem es nicht möglich war, ein iPhone zu entsperren, welches auf diese Weise geschützt war. Der Touch ID Sensor soll inkl. der mit ihm eingeführten "Secure Enclave" dafür gesorgt haben, dass sich dieser Schutz noch einmal drastisch erhöht hat.
Das iPhone als eine Kombination aus Glas und Aluminium - auf der Vorderseite Glas, auf der Rückseite Alu.. So kennt man es eigentlich seit der ersten Generation. Das iPhone 4 machte dabei eine Ausnahme und bestand sowohl auf Vorder- als auch Rückseite hauptsächlich aus Glas. Ähnliches könnte sich den Informationen von KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo nun 2017 wiederholen (via MacRumors). Angeblich soll dann nämlich wieder Glas das dominierende Material für das iPhone sein. Dies kommt einigermaßen unerwartet, hat Apple bislang doch alle zwei Jahre ein neues Design präsentiert. 2017 würde aber bei fortgesetzter Zählung eigentlich das iPhone 7s folgen. Allerdings hatten letzte Gerüchte davon gesprochen, dass das Design-Update in diesem Jahr eher moderat ausfallen wird und sich vornehmlich auf die Antennenstreifen auf der Rückseite beschränkt. Möglich also, dass in diesem Jahr ein (weiteres) Zwischenupdate ansteht und das komplett neue Design erst im kommenden Jahr umgesetzt wird.
Auch den Grund für den neuen, alten Ansatz liefert Kuo direkt mit. So soll sich Apple mit dem neuen Schwerpunkt bei den Materialien vor allem von den immer mehr werdenden Aluminium-Smartphones der Konkurrenz absetzen. Zudem erlaube die Verwendung von Glas ganz neue Möglichkeiten bei der Gestaltung des Formfaktors. Während Glas deutlich schwerer als Aluminium wäre, soll Apple dieses zusätzliche Gewicht durch die Verwendung der wiederum deutlich leichteren AMOLED-Displays im Vergleich zu den aktuell verwendeten LCD-Displays kompensieren. Bleibt die Hoffnung, dass das Gerät nicht zu dünn wird, dass man ständig Angst hat, es könnte brechen und so designt ist, dass es auch einen Sturz einigermaßen unbeschadet übersteht. Dass man dies kann, hat Apple schließlich schon oft genug bewiesen.
In der vergangenen Woche hatte ich ein paar empfehlenswerte Schutzhüllen für das neue iPhone SE von Spigen vorgestellt. Daraufhin erreichten mich zahlreiche Leserzuschriften, in denen ich auch nach meinen Empfehlungen für das iPhone 6 bzw. das iPhone 6s gefragt wurde. Statt alles einzeln zu beantworten, habe ich mich dazu entschlossen, meine Empfehlungen erneut in einem Artikel zusammenzufassen. Auch hier wird natürlich der Fokus wieder auf die entscheidenden Faktoren wie Schutz vor äußeren Einflüssen und optische Wirkung gelegt. Statt mich auf einen Hersteller zu konzentrieren, umfasst die Auswahl dieses Mal vier Modelle von unterschiedlichen Zubehör-Anbietern und für unterschiedliche Einsatzzwecke. Falls also noch jemand auf der Suche nach einer passenden Hülle für sein Schmuckstück ist, kommen
hier meine Erkenntnisse zu den vier Varianten:
Incipio Feather
Bereits seit einigen iPhone-Generationen setze ich bei meinen Schutzhüllen auf das Modell Feather aus dem Hause Incipio. Dies liegt vor allem daran, dass sie die perfekte Kombination aus Schutz und Design liefern. Die Incipio Feather (ca. 18,- bei Amazon) sitzt bombenfest am Gerät, so dass sich keine Staubkörner zwischen iPhone und Hülle setzen und das Gerät zerkratzen können. Zudem ist die Hülle dank des speziell hierfür entwickelten Plextonium-Materials extrem stoßfest und der perfekte Schutz vor Kratzer und Schrammen. Die leicht gummierte Beschichtung der Hülle sorgt dafür, dass sie nicht nur sicher in der Hand liegt, sondern sich auch noch gut anfühlt. Vor allem aber bleibt durch die Incipio Feather das Design des iPhone weitestgehend erhalten. Die Hülle ist gerade einmal 1,5 mm dick und besitzt Aussparungen für sämtliche Anschlüsse, die Kamera samt Blitz und alle mechanischen Bedienelemente. Die Schutzhülle und ihre
Kameraöffnung auf der Rückseite sorgen zudem dafür, dass die hervorstehende Linse kompensiert wird, so dass man das iPhone beispielsweise flach auf einen Tisch legen kann.

Die Incipio Feather kann in verschiedenen Farben zum Preis von knapp € 18,- über den folgenden Link bei Amazon erworben werden:
Incipio Feather
"[Gadget-Watch] Schutzhüllen für das iPhone 6 und iPhone 6s" vollständig lesen