Nicht nur in Sachen MacBook Pro erwartet Apple offenbar eine große Nachfrage, sobald diese im Herbst auf den Markt kommen, auch bei den diesjährigen iPhone-Modellen plant Apple mit großen Absatzzahlen. So berichten die beiden Bloomberg-Kollegen Debby Wu und Mark Gurman, dass Apple bei seinen Fertigungspartnern Kapazitäten für 90 Millionen Geräte bis zum Ende des Jahres reserviert habe. Dies bedeutet noch einmal eine beachtliche Steigerung gegenüber den 75 Millionen Geräten, die Apple beim iPhone 12 im vergangenen Jahr produzieren ließ.
In ihrem Bericht wiederholen Wu und Gurman auch noch einmal diverse Neuerungen, die beim iPhone 13 erwartet werden. Hierzu gehören in erster Linie:
- Gleiche Größen und Modelle wie beim iPhone 12
- Vorstellung im September
- Mindestens ein Modell mit LTPO ProMotion-Display
- Kleinerer Notch
- Kareaverbesserungen vor allem für Video, inkl. verbessertem optischen Zoom
- Neuer A-Serien Chip
Für eine MagSafe-Powerbank war man bislang auf Produkte von Drittanbietern angewiesen. Dies hat sich nun geändert, denn Apple hat heimlich, still und leise eine externe Externe MagSafe Batterie ins Programm aufgenommen. Selbstverständlich richtet sich das neue Zubehör an die ebenfalls mit der MagSafe-Technologie ausgestatteten Phone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max und liefert diesen Geräten eine zuuätzliche Akku-Power in Höhe von schmalen 1.460 mAh. Hierfür darf man allerdings umso tiefer in die Tasche greifen. Satte € 109,- möchte Apple für den Zusatz-Akku haben. Pappt man ihn an die Rückseite eines kompatiblen iPhone, wird dieses mit maximal 5 Watt Leistung hieraus geladen. Verbindet man ihn gleichzeitig mit einem Ladegerät mit mindestens 27 Watt Leistung, lädt er das iPhone hingegen mit bis zu 15 Watt.

Gegenüber den Produkten von Drittanbietern gibt es auch zwei "echte" Vorteile, die man durch den neuen MagSafe-Akku von Apple hat. Zum einen wird das iPhone mit dem noch nicht verfügbaren iOS 14.7 in der Lage sein, den aktuellen Ladestand des Zusatz-Akkus anzuzeigen, zum anderen bietet das Zubehör auch ein Stückweit erstmals so etwas wie ein bidirektionales Laden beim iPhone. Dieses wird schon länger erwartet, ist technisch bereits möglich und wird von Apple nun erstmals genutzt. Ist der MagSafe-Zusatzakku mit dem iPhone verbunden und wird dieses über seinen Lightning-Anschluss geladen, gibt es seinen Strom auch an den Zusatzakku weiter. In der Vergangenheit ist bereits vermutet worden, dass das iPhone bald in der Lage sein dürfte, über seine kabellose Ladespule Strom auch an Zubehör wie beispielsweise die AirPods abzugeben.
In Anbetracht des dürftigen Preis-Leistungsverhältnisses dürfte Apple mal wieder einiges an Spott für das neue Zubehör entgegenschlagen. Als Alternative bietet sich unter anderem die Anker PowerCore Magnetic 5K Wireless Powerbank mit 5.000 mAh und USB-C Ladekabel an. Hierfür zahlt man bei Amazon gerade einmal € 35,99. Satte 10.000 mAh liefert sogar das Modell von JIGA für nur € 38,98 bei Amazon.
Zwar muss man Apples digitale Car Key Funktion aktuell noch als Nischenprodukt bezeichnen, dies dürfte sich aber im Laufe der Zeit ändern. Vor allem auch, weil sich die technischen Spezifikationen sukzessive verbessern. So hat das Car Connectivity Consortium aktuell bekanntgegeben, dass Digital Key Spezifikation nun in Version 3.0 vorliegt und hierin unter anderem die Unterstützung von Ultrabreitband und Bluetooth LE Verbindungen enthält. Vor allem für iPhone-Nutzer ist dies interessant. Wurde der digitale Autoschlüssel bislang per NFC umgesetzt, können Apple-Nutzer dank des hauseigenen U1-Chips im iPhone 11 und iPhone 12 nun auch ihr Auto mit einem in der Hosentasche steckenden iPhone "aufschließen".