Dass das iPhone 13 im Herbst auf den Markt kommen wird, kann inzwischen als sicher angesehen werden. Mit an Bord sein soll dann neben einer verbesserten Kamera, einem kleineren Notch und einem neuen A-Serien Chip den Kollegen von DigiTimes zufolge auch die Unterstützung für den verbesserten WLAN-Standard WiFi 6E. Bereits seit dem iPhone 11 unterstützt das iPhone den WiFi 6 Standard, der vor allem gegenüber den Vorgängerversionen schnellere Datenverbindungen und eine verbesserte Sicherheit bietet. In WiFi 6E steckt nun zusätzlich auch die Unterstützung für das 6 GHz Band für WLAN-Verbindungen, welches hierzulande erst gestern von der Bundesnetzagentur freigegeben wurde. Die Vorteile dürften für die meisten Nutzer daher auch zunächst nicht bemerkbar sein, da es schlicht noch keine großflächige WLAN-Infrastruktur in diesem Frequenzband gibt. Da dies jedoch durchaus rasch der Fall sein dürfte, wäre die Unterstützung im neuen iPhone absolut begrüßenswert.
Während sich das iPhone 13 schon langsam aber sicher am Horizont abzeichnet, erfreut sich das iPhone 12 nach wie vor großer Beliebtheit. So belegen aktuelle Daten der Analysten von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP), dass die vier Modelle der iPhone 12 Familie für 63% aller iPhone-Verkäufe in den USA im zurückliegenden Quartal verantwortlich zeichneten. Das Modell mit den meisten Anteilen ist das iPhone 12 Pro Max, welches sich die Spitzenposition mit einem Anteil von 23% mit dem dem iPhone 11. Die geringsten Anteile verzeichneten hingegen das iPhone 12 mini und das iPhone XR, die beide auf 5% kommen. Die Analysten von CIRP machen vor allem die Corona-Pandemie für die Zahlen verantwortlich. So hätten die Nutzer in dieser Zeit verstärkt zu den teureren und leistungsfähigeren Geräten gegriffen. Hierdurch stieg auch der durchschnittliche iPhone-Verkaufspreis in den USA auf 869,- Dollar.

Für das für den Herbst erwartete iPhone 13 erwartet Apple offenbar eine noch einmal höhere Nachfrage. So reservierte man bei seinen Fertigungspartnern Produktionskapazitäten für noch einmal 15 Millionen Geräte mehr als im vergangenen Jahr beim iPhone 12.