Apple hat erneut ein Video aus seiner beliebten "Shot on iPhone" Reihe auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Wie aus den zuletzt veröffentlichten Cips bekannt, werden auch in dem neuesten Spot die verschiedenen Möglichkeiten und Funktionen der iPhone-Kamera vorgestellt. So zeigt Apple in dem Video, wie einfach es ist, durch die Anwendung verschiedener kreativer Techniken einen kinoähnlichen Film mit dem iPhone zu drehen. Beispielsweise kommt dabei das Ultraweitwinkelobjektiv zum Einsatz und das iPhone wird auf einen weichen Untergrund fallengelassen, wodurch ein spannender Effekt entsteht.
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Inzwischen wurde schon einige Male berichtet, dass Apple offenbar eine hohe Nachfrage nach dem iPhone 13 erwartet. Dies wird nun auch noch einmal durch einen neuen Bericht von CNBeta bestätigt, laut dem das Unternehmen über 100 Millionen A15-Chips bei seinem Haus und Hof Chipproduzenten TSMC bestellt habe. Bereits zuvor hieß es, dass Apple um 25% höhere Produktionskapazitäten bei seinen Fertigungspartnern für das iPhone 13 reserviert habe, als dies noch beim aktuellen iPhone 12 der Fall war. Dies deckt sich dann auch mit dem aktuellen Bericht. Die 100 Millionen A15-Chips werden von TSMC in einem verbesserten 5nm Prozess gefertigt und basieren damit auf derselben Technologie, die auch beim A14-Chip im aktuellen iPad Air und iPhone 12 angewendet wurde. Verbesserungen soll es allerdings bei der Leistung und der Energieeffizienz geben.
Dem neuen Bericht zufolge sollen auf dem A15-Chip sechs CPU-Kerne zum Einsatz kommen, von denen vier Kerne High-Efficiency-Kerne und die restlichen beiden Kerne High-Performance Kerne sind. Dies wäre dieselbe Aufteilung, die auch beim A14-Chip zum Einsatz kommt. Vor allem die Energieeffizienz dürfte bei den Pro-Modellen des neuen iPhone eine wichtige Rolle spielen, da Apple hier angeblich ein neues ProMotion-Display mit variabler Bildwiederholrate zum Einsatz bringen wird. Zudem könnte das Display auch mit einer Always-On Funktionalität ausgestattet sein.
Das iPhone 13 ist noch gar nicht auf dem Markt, da gibt es aber schon Gerüchte um die iPhone-Generation des kommenden Jahres. So sagen die Analysten von JP Morgan Chase voraus, dass die Pro-Modelle des "iPhone 14" über eine neuartige Titanium-Legierung für den Gehäuserahmen verfügen sollen, durch die dieser strapazierfähiger sein würde. Die neue Legierung soll dann auch eine der größeren Neuerungen am Gehäusedesign der 2022er iPhones sein und exklusiv von Foxconn gefertigt werden. Bislang hat Apple für den Rahmen beim iPhone stets Aluminium oder Edelstahl verwendet. Erfahrung mit Titanium konnte man aber bereits bei ausgewählten Apple Watch 6 Modellen un der Apple Card sammeln.
Verglichen mit dem aktuell bei den Pro-Modellen des iPhone eingesetzten Edelstahl wäre der Rahmen aus Titanium vergleichbar kratz- und biegeresistent, dabei aber 45% leichter. Auf der anderen Seite ist Titanium allerdings anfälliger gegenüber Fingerabdrücken und für Apple schwieriger zu ätzen. Allerdings hat man in den vergangenen Jahren daran geforscht, diese beiden Probleme zu beheben.
Neben den Änderungen am Gehäuse berichten die Analysten zudem, dass das 2022er iPhone mehr Neuerungen an Bord haben soll als das diesjährige iPhone 13, wodurch im kommenden Jahr ein sogenannter "Supercycle" anstehen würde, der mehr Menschen zu einem Wechsel animieren dürfte. Unter anderem wird erwartet, dass die Geräte einen (wie auch immer gearteten) Touch ID Sensor enthalten werden. Entweder soll dieser im Powerbutton oder unter dem Display verbaut sein. (via MacRumors)
Ursprünglich hatte Apple wohl geplant, dass das diesjährige iPhone-Event im September die erste Veranstaltung sein würde, die wieder vor Publikum stattfinden soll. Dies dürfte inzwischen den Informationen des Bloomberg-Kollegen Mark Gurman aber wieder deutlich infrage stehen. So wurde inzwischen bekannt, dass Apple seine Mitarbeiter nun doch nicht schon im September, sondern erst im Oktober zurück in den Apple Park holen wird. Grund sind die aktuell in den USA wieder ansteigenden COVID-19 Infektionen. Dieser Schritt soll auch entsprechende Auswirkungen auf das iPhone 13 Event haben, welches nun wahrscheinlich doch wieder als vorproduzierter Hochglanz-Film ins Internet gesendet wird, wie dies auch schon bei den letzten Events der Fall war.
If all Apple employees were back in the office as originally planned, and if cases of infections were low, it’d be plausible to think Apple would be gearing up for its first in-person product event since 2019. Instead, expect another promotional video on Apple’s website and YouTube, plus a focus on online sales.
Damit wäre die Vorstellung des iPhone 13 bereits die zweite iPhone-Präsentation in Folge, die nicht vor Publikum stattfinden würde. Anders als im vergangenen Jahr darf man dieses Jahr aber immerhin davon ausgehen, dass sowohl die Vorstellung als auch der Verkaufsstart im gewohnten September stattfinden werden.