Die Bundesnetzagentur hat heute nach 497 Auktionsrunden die Versteigerung der 5G-Lizenzen für die Mobilfunknetze der nächsten Generation beendet und dabei insgesamt 6,55 Milliarden Euro eingestrichen. Dieser Betrag soll künftig für Digitalisierungsprojekte des Bundes eingesetzt werden. Erfolgreiche Gebote gaben die vier Netzbetreiber Telekom, Vodafone, Telefonica und Drillisch (United Internet) ab, wobei die Telekom mit 2,17 Milliarden Euro die größte Summe zahlte. Vodafone folgt mit 1,88 Milliarden, Telefónica mit 1,42 Milliarden Euro und Drillisch mit 1,07 Milliarden Euro. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden:
Das Ende der Auktion ist zugleich der Startschuss für 5G in Deutschland. Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten. Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden. Es liegt nun in der Hand der Unternehmen die Frequenzen zügig zu nutzen und die damit verknüpften Versorgungsauflagen zu erfüllen.
Wie schnell dies geschieht, muss nun abgewartet werden. Apple wird nachgesagt, im kommenden Jahr erstmals ein 5G-fähiges iPhone auf den Markt bringen zu wollen.
Apple hat erneut ein Video aus seiner "Shot on iPhone"-Reihe veröffentlicht. Darin geht es um den Fotojournalisten Christopher Anderson, der laut Apple für eine Fototechnik namens "Magnetic Portraiture" bekannt ist. In dem Video, welches ein wenig ungewöhnlich ist, da es speziell für das iPhone erstellt wurde und dort im Hochkantmodus betrachtet werden soll, gibt Anderson dann auch einige Tipps und Tricks und erklärt, worauf er achtet, wenn er ein Porträtbild einer Person erstellt. Unter anderem spielen dem Fotografen zufolge dabei Dinge wie die Lichtverhältnisse und die Hintergrundmotive eine wichtige Rolle. Auch die Nachbereitung des Bildes spiele eine wichtige Rolle, wobei Anderson nach eigener Aussage viel auf die in iOS integrierten Werkzeuge zurückgreife.
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Apple hat am heutigen Abend ein kleineres Update auf iOS 12.3.2 für das iPhone 8 Plus veröffentlicht. Da sich das enthaltene Bugfix ausschließlich auf ein Problem bezieht, welches auf dem genannten Modell auftritt, wird das Update auf allen anderen iPhones, iPod touches und iPads, die von iOS 12 unterstützt werden gar nicht erst angezeigt. iOS 12.3.2 behebt auf dem iPhone 8 Plus einen Fehler, durch den die vorinstallierte Kamera-App Fotos im Portraitmodus möglicherweise ohne den Tiefeneffekt schießt. Das Update kann auf dem Gerät ab sofort wie gewohnt OTA geladen und installiert werden.
Wie geht es mit 3D Touch auf den diesjährigen iPhones weiter? Diese Frage wabert nun bereits seit einigen Wochen durch die Gerüchteküche. Angeblich soll Apple die Funktion in diesem Jahr streichen und stattdessen durch das im vergangenen Jahr beim iPhone XR eingeführte Haptic Touch ersetzen. Während sich hierfür kein wirklich greifbarer Grund finden läasst, zumal 3D Touch deutlich mehr Möglichkeiten bietet als Haptic Touch, liefern iOS 13 und iPadOS 13 nun weitere Indizien, dass es tatsächlich so kommen könnte. So hat Apple höchst selbst inzwischen bestätigt, dass sowohl "Quick Actions" über App-Icons, als auch die "Peek"-Vorschau in E-Mails, Weblinks oder Kurzmitteilungen auf allen Geräten zur Verfügung stehen werden, auf denen iOS 13 oder iPadOS läuft. Bislang waren diese Funktionen exklusiv iPhones mit 3D Touch vorbehalten.
Zum Auslösen der jeweiligen Funktion dient nun ein langer Druck auf das jeweilige Objekt, woraufhin es nach kurzer Zeit ein Feedback der Taptic Engine gibt. Hebt man den Finger dann vom Display, wird die Aktion ausgeführt. Auf Geräten wie dem iPhone XS kann die neue Option parallel zu 3D Touch genutzt werden, was durchaus als Indiz gewertet werden kann, dass die 2019er iPhones kein 3D Touch Modul mehr besitzen.

Die Analysten von Canalys haben ihren Ausblick auf den Smartphone-Markt für das Jahr 2019 veröffentlicht und sehen dabei auch weiterhin einen rückläufigen Trend. So soll der Markt im Verglkeich zu 2018 um 3% zurückgehen. Als Hauptgrund gibt Canalys den weiterhin andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China an, unter dem aller Voraussicht nach vor allem der chinesische Hersteller Huawei zu leiden haben wird. Dort hat man bereits seine Bestellungen für Bauteile zurückgefahren und das ursprünglich angestrebte Ziel, Samsung zu überholen revidiert.
Allerdings wird nicht nur Huawei die Auswirkungen des Streits spüren. So erwarten die Analysten, dass es dabei nur Verlierer aber kaum Gewinner geben wird. Auch die meisten anderen Hersteller, die Produkte in China fertigen lassen, werden mehr oder weniger betroffen sein. Auch die Position ausländischer Smartphone-Hersteller in China dürfte weiter problematisch sein. Ein (kleiner) Gewinner könnte Samsung sein, da man dort in der Lage ist, viele der Komponenten für seine Pordukte selbst zu produzieren.
Interessant dürfte die Entwicklung vor allem mit Blick auf den breiten Start von 5G-Mobilfunknetzen im kommenden Jahr werden. Diese Entwicklung sollte dem Markt ein wenig neuen Schwung verleihen. Inwieweit Huawei, die als Vorreiter bei 5G-Technologie gelten, davon ebenfalls wird profitieren können, hängt vor allem davon ab, wie sich die Beziehungen zwischen den USA und China weiter entwickeln.
Ursprünglich war geplant, dass LG ab diesem Jahr mit in die OLED-Produktion für das iPhone einsteigt. Wie es aussieht, ist es dabei aber zuletzt zu technischen Problemen gekommen, die dazu geführt haben, dass die Produktion aktuell gestoppt wurde. Laut dem Korea Herald sollen an der betroffenen koreanischen Produktionsstätte zwei Fertigungslinien für die Herstellung von OLED-Displays für das 2019er iPhone in Betrieb sein, die nun jedoch vorerst stillstehen. Eines der Probleme soll mit der Beschichtung zusammenhängen, die auf die OLED-Panele aufgetragen wird, um zu verhindern, dass Luft und Wasser in die Leuchtdioden eindringen und diese beschädigen können.
Dem Bericht zufolge soll dies allerdings kein größeres Problem sein, da LG eine weitere Produktionsstätte in Betrieb genommen hat, bei der nach wie vor alles rund läuft. Bislang soll es keine größeren Bedenken geben, dass das aufgetretene Problem einen Einfluss auf die 2019er iPhones haben wird. Zudem steht Apple mit Samsung Display ein weiterer starker Partner zur Seite, von dem man zuletzt allerdings aus Apples Sicht ein wenig zu abhängig für eines der wichtigsten Bauteile des iPhone war. Auch aus diesem Grunde hat man eine größere Summe Geld in LG investiert, um künftig eine bessere Aufteilung der Zulieferer zu erzielen.
Apple hat am Wochenende einen weiteren Clips aus seiner Videoreihe "Shot on iPhone XS" veröffentlicht. Der Kurzfilm mit dem Titel "Las Cholitas Voladoras" handelt von einer Gemeinschaft von Wrestlerinnen im südamerikanischcen Bolivien und folgt dabei dem Muster der bereits in den vergangenen Monaten immer mal wieder veröffentlichten Clips. Laut Apple handelt es sich bei den "Flying Cholitas" um eine Wrestlerinnenvereinigung aus El Alto in Bolivien, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Zuschauern die Kreativität und Fähigkeiten der bolivianischen Frauen zu vermitteln.
Zum Einsatz kamen bei der Erstellung des Videos neben einem iPhone XS auch verschiedene Gadgets und Apps, darunter ein Freefly Movi Cinema Robot, ein ROV Mobile Motorized Slider, die Profi-App FiLMiC Pro oder auch Canon EF Prime Objektive. Wie auch schon von den anderen Clips der Reihe gewohnt, hat Apple auch ein zugehöriges "Making of"-Video veröffentlicht, in dem die Entstehung des Kurzfilms dokumentiert und Einblicke hinter die Kulissen gewährt werden.
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Der Juni beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.
