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Smartphone-Markt soll im Jahr 2019 um 3% nachgeben

Die Analysten von Canalys haben ihren Ausblick auf den Smartphone-Markt für das Jahr 2019 veröffentlicht und sehen dabei auch weiterhin einen rückläufigen Trend. So soll der Markt im Verglkeich zu 2018 um 3% zurückgehen. Als Hauptgrund gibt Canalys den weiterhin andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China an, unter dem aller Voraussicht nach vor allem der chinesische Hersteller Huawei zu leiden haben wird. Dort hat man bereits seine Bestellungen für Bauteile zurückgefahren und das ursprünglich angestrebte Ziel, Samsung zu überholen revidiert.

Allerdings wird nicht nur Huawei die Auswirkungen des Streits spüren. So erwarten die Analysten, dass es dabei nur Verlierer aber kaum Gewinner geben wird. Auch die meisten anderen Hersteller, die Produkte in China fertigen lassen, werden mehr oder weniger betroffen sein. Auch die Position ausländischer Smartphone-Hersteller in China dürfte weiter problematisch sein. Ein (kleiner) Gewinner könnte Samsung sein, da man dort in der Lage ist, viele der Komponenten für seine Pordukte selbst zu produzieren.

Interessant dürfte die Entwicklung vor allem mit Blick auf den breiten Start von 5G-Mobilfunknetzen im kommenden Jahr werden. Diese Entwicklung sollte dem Markt ein wenig neuen Schwung verleihen. Inwieweit Huawei, die als Vorreiter bei 5G-Technologie gelten, davon ebenfalls wird profitieren können, hängt vor allem davon ab, wie sich die Beziehungen zwischen den USA und China weiter entwickeln.

Probleme sorgen für Stillstand einer Produktionslinie für OLED-Displays bei LG

Ursprünglich war geplant, dass LG ab diesem Jahr mit in die OLED-Produktion für das iPhone einsteigt. Wie es aussieht, ist es dabei aber zuletzt zu technischen Problemen gekommen, die dazu geführt haben, dass die Produktion aktuell gestoppt wurde. Laut dem Korea Herald sollen an der betroffenen koreanischen Produktionsstätte zwei Fertigungslinien für die Herstellung von OLED-Displays für das 2019er iPhone in Betrieb sein, die nun jedoch vorerst stillstehen. Eines der Probleme soll mit der Beschichtung zusammenhängen, die auf die OLED-Panele aufgetragen wird, um zu verhindern, dass Luft und Wasser in die Leuchtdioden eindringen und diese beschädigen können.

Dem Bericht zufolge soll dies allerdings kein größeres Problem sein, da LG eine weitere Produktionsstätte in Betrieb genommen hat, bei der nach wie vor alles rund läuft. Bislang soll es keine größeren Bedenken geben, dass das aufgetretene Problem einen Einfluss auf die 2019er iPhones haben wird. Zudem steht Apple mit Samsung Display ein weiterer starker Partner zur Seite, von dem man zuletzt allerdings aus Apples Sicht ein wenig zu abhängig für eines der wichtigsten Bauteile des iPhone war. Auch aus diesem Grunde hat man eine größere Summe Geld in LG investiert, um künftig eine bessere Aufteilung der Zulieferer zu erzielen.