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Ming-Chi Kuo: 2020er iPhones in neuen Displaygrößen und erstmals mit 5G

Der zuverlässige und gut informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich mit seinen Erwartungen an die iPhone-Generation des kommenden Jahres zu Wort gemeldet. Wie zu erwarten, sollen die beiden Flagship-Modelle des iPhone dann auch 5G-fähig werden, wobei die entsprechenden Modemchips wenig überraschend größtenteils von Qualcomm stammen werden. Erneut sollen es auch 2020 wieder drei Modellvarianten werden, wobei Apple offenbar abermals an den Displaygrößen schraubt. Kuo erwartet hier ein Modell mit 5,4"- und eines mit 6,7"-Displaydiagonale, die beide in 5G-Netzen funken können sowie eines mit 6,1"-Display, welches weiter nur LTE beherrscht. Alle drei Modelle sollen allerdings mit einem OLED-Display bestückt sein. Ab dem Jahr 2021 soll Apple dem Analysten zufolge dann alle drei iPhone-Modelle mit 5G-Modems ausstatten, ab 2022 oder 2023 auch erstmals eigene Chips verbauen.

Interessant sind durchaus die gemunkelten neuen Displaydiagonalen, die in selber Form auch die DigiTimes bereits vor einiger Zeit vorhergesagt hatte. Immer wieder hört man Rufe nach einem Nachfolger des iPhone SE, was vor allem aufgrund seiner Kompaktheit so beliebt ist. Mit einer Reduzierung der Displaygröße beim Nach-Nachfolger des iPhone XS (aktuell mit 5,8"-Display) und einer Vergrößerung des Nach-Nachfolgers des iPhone XS Max (aktuell mit 6,5"-Display) könnte Apple sowohl die Liebhaber von großen Displays, als auch die der kompakteren Variante abholen. Der Nach-Nachfolger des iPhone XR hingegen bliebe als Kompromiss zwischen den beiden Modellen mit 6,1"-Display. (via MacRumors)

NFC-Chip öffne dich! Deutscher Online-Personalausweis kommt mit iOS 13 auf das iPhone

Mit iOS 13 wird Apple den im iPhoen verbauten NFC-Chip deutlich für externe Anwendungen öffnen. War der Chip zunächst ausschließlich für Apple Pay im Einsatz, erweiterte Apple den Funktionsumfang in den vergangenen Jahren nach und nach. Die Restriktionen wurden bislang stets vor allem mit Sicherheitsbedenken begründet. Bereits im April wurde jedoch bekannt, dass die im vergangenen November angekündigte Brexit-App bereits Zugriff auf den NFC-Chip im iPhone erhält. Ähnliches gilt für japanische Personalausweise, wie erst vor wenigen Tagen bekannt wurde. Und auch hierzulande wird die Nutzung des in aktuellen Personalausweisen enthaltenen NFC-Chips ab dem Herbst möglich sein, wie das Bundesinnenministerium nun bekanntgab.

Konkret handelt es sich dabei um die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises, durch die es unter anderem möglich ist die im Ausweise gespeicherten Daten abzurufen, sich online auszuweisen oder sich auch eine Verlaufsanzeige aller getätigten Authentifizierungen anzeigen zu lassen. Die hierzu zum Einsatz kommende und für Android-Geräte bereits seit ca. zwei Jahren verfügbare AusweisApp2 dürfte somit ab dem Herbst auch für das iPhone zur Verfügung stehen.



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