Dank verschiedener Gerüchte und Analystenmeldungen haben wir inzwischen wohl schon ein recht gutes Bild davon, wie sich die diesjährige iPhone-Generation wohl präsentieren wird. Vor allem die Nachfolger des iPhone XS und des iPhone XS Max stehen dabei im Fokus und sollen auf der Rückseite ein zursätzliches, dann drittes Kameraobjektiv erhalten, welches das neue Kameraystem in eine quadratische Anordnung bringt. Nun lehnt sich der Hüllenhersteller Olixar (via 9to5Mac) aus dem Fenster und präsentiert Renderings seiner kommenden Produkte für die neuen iPhones, die einen exakten Eindruck von dem vermitteln sollen, wie die neuen Geräte aussehen werden. Hierzu gehören neben dem neuen, quadratischen Kamerabump auch ein neu gestalteter Stummschalter und weitere Details.

Der neue Stummschalter ähnelt dabei dem vom iPad und soll künftig nicht nur rund sein, sondern sich auch vertikal der Längskante des iPhone verschieben lassen. Wenig überraschend werden auch die diesjährigen iPhones den Renderings zufolge weiterhin auf einen Lightning-Anschluss statt auf einen USB-C Port setzen, wie dies beim iPad Pro der Fall ist.
Auf der Vorderseite fällt vor allem der offenbar schmalere Notch für die TrueDepth-Kamera ins Auge. Die meisten Gerüchte gehen allerdings davon aus, dass sich hier in diesem Jahr, ebenso wie beim generellen Look der iPhone-Front nichts tun wird und größere Designänderungen erst im kommenden Jahr zu erwarten sind.
Interessante Aussagen von Microsoft-Gründer Bill Gates. Auf einer kürzlichen Veranstaltung des Venture Capital Unternehmens Village Global gab der reichste Mann der Welt einen seltenen Einblick in sein Seelenleben und bezeichnete die Niederlage von Windows Mobile gegen Android ans einen der größten Fehler aller Zeiten, wie TechCrunch berichtet und auch in dem unten eingebetteten Video (ab 11:40 Minuten) festgehalten ist. Gates kann sich nicht erklären, wie es dazu kommen konnte, dass Google mit Android und nicht Microsoft mit Windows Mobile zum Smartphone-Standard außerhalb der Apple-Welt geworden ist. Eigentlich wäre dies prädestiniert für sein Unternehmen gewesen.
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Auch wenn Gates den Fehler größtenteils auf seine Kappe nimmt, muss der Fairness halber angemerkt werden, dass zum entscheiden Zeitpunkt nicht er, sondern Steve Ballmer CEO von Microsoft war. Den meisten dürfte dabei noch das folgende Ballmer-Statement in den Ohren klingeln:
"Five hundred dollars? Fully subsidized with a plan? That is the most expensive phone in the world. And it doesn't appeal to business customers because it doesn't have a keyboard, which makes it not a very good e-mail machine.
There's no chance that the iPhone is going to get any significant market share. No chance. It's a $500 subsidized item. They may make a lot of money. But if you actually take a look at the 1.3 billion phones that get sold, I'd prefer to have our software in 60% or 70% or 80% of them, than I would to have 2% or 3%, which is what Apple might get."
Laut Gates bestand aus seiner Sicht von Anfang an lediglich Platz für genau ein weiteres mobiles Betriebssystem neben iOS. Eine Ansicht, die sich inzwischen mit einer Marktdurchdringung von 99,9% der beiden Betriebssysteme manifestiert hat - und Bill Gates bis heute mit dem Kopf schütteln lässt.