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Apples iPhone in den USA im ersten Quartal 2019 offenbar das am meisten verkaufte Smartphone

Während Apple selbst inzwischen keine konkreten Zahlen zu den Absätzen seiner Geräte mehr veröffentlicht, wagen sich immer wieder verschiedene Analysten mit ihren ermittelten Daten aus der Deckung. So geschehen auch aktuell wieder durch CIRP, wo man sich die Smartphone-Absatzzahlen in den USA im ersten Quartal 2019 genauer angesehen hat. Demnach konnte sich Apple mit dem iPhone in diesem Zeitraum gegen die Konkurrenz aus Samsung, LG und Motorola durchsetzen und die meisten Smartphones aller Hersteller absetzen. Dabei war der Vorsprung gegenüber Samsung allerdings denkbar knapp. Während Apple auf einen Anteil von 36% kommt, liegt Samsung knapp dahinter bei 34%. Sollten sich die Zahlen bewahrheiten, hätte Apple im ersten Quartal des laufenden Jahres einen besseren Wert erzielt, als im Vorjahr.

In Anbetracht der deutlich größeren Zahl an kombinierten Geräten von verschiedenen Herstellern sieht die Verteilung bei den mobilen Betriebssystemen natürlich leicht anders aus. Hier führt Android mit einem Marktanteil von 64% vor iOS mit 34%. Immerhin konnte Apple aber auch hier im Jahresvergleich leicht zulegen.

Samsungs Galaxy Fold kämpft nach wenigen Stunden bereits mit ausgefallenen Displays

Ja, natürlich ist es einfach, als Apple-Blogger auf Samsung einzuprügeln. Dennoch ist zumindest eine Meldung an dieser Stelle kurz angebracht, die ausdrücklich nicht als Häme gemeint ist. Diese verbietet sich allein deswegen schon, da Samsung einen seiner seltenen innovativen Vorstöße gewagt hat, als man sein Galaxy Fold, das erste Smartphone mit Klappdisplay vorstellte. Inzwischen zeigt sich allerdings auch recht deutlich, warum solche Geräte nicht längst schon auf dem Markt sind: Die Technik ist ganz einfach noch nicht soweit.

Dies belegen auch die ersten Twitter-Meldungen diverser Technik-Journalisten vor dem Verkaufsstart des Geräts in der kommenden Woche. Dort wird inzwischen reihenweise von Reviewern aus der Technik-Presse berichtet, dass die Displays bereits nach wenigen Tagen, manchmal sogar Stunden ausfallen oder Fehler aufweisen. Diese erstrecken sich auf diverse Bereiche, so dass Samsung es vielleicht hätte vorziehen sollen, noch ein wenig mit der Markteinführung zu warten. Ein weiterer Imageschaden aufgrund der Probleme kann zumindest nicht ausgeschlossen werden, was sich auch entsprechend negativ auf die Absatzzahlen auswirken dürfte. Im Anschluss ein paar Links zu den angesprochenen Problemmeldungen:

Gegenüber Joanna Stern hat Samsung inzwischen das folgende Statement veröffentlicht:

Ein Klapp-iPhone soll sich zwar bereits in den Anfängen seiner Entwicklung befinden, allerdings ist Apple durchaus bekannt dafür, dass man sich erst einmal andere die Finger an neuen Technologien verbrennen lässt, ehe man dann selbst mit einer ausgegorenen Lösung auf den Markt geht. Dies könnte sich im Falle der Klapp-Smartphones nun wiederholen.

Diesjähriges iPhone-Update bringt offenbar jede Menge Verbesserungen bei den Kameras mit

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich heute mit seinen aktuellen Informationen zu den diesjährigen iPhones an seine Investoren gewandt (via MacRumors). Während ein 5G-Modem für dieses Jahr wohl noch nicht auf der Agenda von Apple steht, sollen die 2019er iPhones Kuo zufolge ein signifikantes Upgrade der Frontkamera mitbringen. Diese soll künftig mit 12 Megapixeln auflösen, was einer deutlichen Aufwertung gegenüber dem aktuell verbauten 7 Megapixel-Onjektiv entspräche.

Auch auf der Rückseite soll sich einiges tun. Wie Kuo vermeldet, sollen dabei sowohl der Nachfolger des iPhone XS, als auch des iPhone XS Max über eine Triple-Lens Kamera mit einer Auflösung von 12 Megapixeln verfügen. Bei dem zusätzlichen Ojektiv soll es sich um ein Super-Weitwinkel-Modul von Sony handeln. Das kommende iPhone XR erhält ebenfalls ein zusätzliches Objektiv und wird somit mit einer Dual-Lens Kamera ausgestattet.

"Don't Mess With Mother" - Neuer Clip aus der "Shot on iPhone XS" Reihe

Weiter geht's mit dem Bereitstellen von Videos aus der "Shot on iPhone XS" Reihe in Cupertino. Nachdem Apple in den vergangenen Tagen bereits entsprechende Clips über einen außergewöhnlichen Surfclub, das Leben von NHL-Profis und die Arbeit von Hai-Forschern veröffentlicht hatte, dreht sich in dem neuesten Video alles um beeindruckende Naturaufnahmen, die unter dem Titel "Don't Mess With Mother" aufgenommen wurden. Passend dazu dudelt im Hintergrund der Song "Last Rites" von Megadeth. Erneut hat Apple auch ein Behind-the-Scenes Video veröffentlicht, welches einen Blick in die Entstehuing des Clips wirft.



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Weitere Gerüchte zu einem möglichen Nachfolger des iPhone SE

Gestern erst gab es zarte Gerüchte zu einem möglichen "iPhone XE", welches Apple in der Entwicklung haben und möglicherweise der Nachfolger des iPhone SE werden soll. Nun springt auch die Economic Daily News (via DigiTimes) auf diesen Zug auf und berichtet ihrerseits von einer "neuen Version des iPhone 8" mit einem 4,7"-Display, welches im Frühjahr 2020 auf den Markt kommen soll. Während es im Vergleich mit den Gerüchten von gestern zwar diverse Unterschiede gibt, findet man in dem aktuellen Bericht aber auch verschiedene Parallelen, die darauf hindeuten könnten, dass es sich hier um ein und dasselbe Produkt handelt.

Zu den Unterschieden gehört, dass das gemunkelte Gerät nun evtl. doch sein LCD-Display beibehalten und nicht auf OLED umgestellt werden soll. Keine neuen Informationen gibt es hingegen dazu, ob das Gerät seinen Homebutton beibehalten oder stattdessen wie gestern berichtet auch auf Face ID setzen wird. Die Zielsetzung auf Seiten Apples besteht offenbar darin, einen weiteren Trumpf in den asiatischen Märkten gegen die dort sehr stark vertretenen Konkurrenten wie Oppo oder Vivo auszuspielen. Dementsprechend niedrig soll dann auch der Einstiegspreis für das Gerät werden.

Intel zieht sich aus der Entwicklung von 5G-Modems zurück, Apple bezieht künftige Chips wieder von Qualcomm

Es ist die logische Konsequenz aus der gestern Abend verkündeten Beilegung sämtlicher Streitigkeiten zwischen Apple und Qualcomm. Wie Nikkei berichtet, wird Apple ab dem Jahr 2020 5G-Modemchips von seinem ehemaligen und nun wieder Chiplieferanten beziehen und in seinen iPhones und iPads verbauen. Für das aktuelle Jahr gibt es dem Bericht zufolge keine Pläne für ein 5G-iPhone, zumal dies offenbar in Anbetracht des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums der diesjährigen iPhones zu spät wäre.

Ursprünglich hatte Apple offenbar geplant, vor dem Hintergrund der juristischen Auseinandersetzungen mit Qualcomm dieses Bauteil von Intel zu beziehen. Dort sah man sich aber offenbar vor eine größere Hersausforderung gestellt, als man dies zunächst vermutet hatte. Seit dem vergangenen Jahr verwendet Apple in seinen iPhones ausschließlich Intel-Modemchips, da man sich an den horrenden Lizenzforderungen von Seiten Qualcomms störte und diese Praktik schließlich auch vor Gericht brachte.

Die Meldungen über Intels Probleme bei der Entwicklung von 5G-Chips haben sich indes bestätigt. So verkündete der Chiphersteller in einer Pressemitteilung inzwischen offiziell, dass man sich aus der Entwicklung dieser Modems für Smartphones zurückziehen und sich stattdessen 4G- und 5G-Modems in PC, für das Internet of Things und andere Geräte zuwenden werde. Es darf davon ausgegangen werden, dass diese Entwicklung in direktem Zusammenhang mit der Einigung zwischen Apple und Qualcomm steht.

Unklar ist indes, was die neue, auf sechs Jahre angelegte Lizenzvereinbarung zwischen Apple und Qualcomm für die Entwicklung eigener Modemchips bedeutet, die Apple gerüchtehalber bereits vor mehreren Monaten aufgenommen hatte, um sich von Zulieferern unabhängiger zu machen. Angeblich könnten diese Chips ab dem Jahr 2021 bereit für einen Einsatz sein.

Zarte Gerüchte: Kommt das "iPhone XE" als möglicher Nachfolger des iPhone SE?

Vor wenigen Tagen bestätigte Apples Fertigungspartner Foxconn, dass man mit der Produktion des iPhone X in Indien beginnen würde. Schaut man sich Apples iPhone-Familie aktuell aber einmal genauer an, wird man feststellen, dass das iPhone X dort gar nicht mehr vorkommt. Nun produziert Apple inzwischen zwar bestimmte Modelle für bestimmte Märkte, dennoch könnte hinter der Foxconn-Produktion in Indien ein weiterer Grund stecken. So gibt es inzwischen zarte Gerüchte, wonach Apple nun doch wieder an einem Nachfolger für das nach wie vor durchaus beliebte iPhone SE arbeiten soll. Dieser soll  dann den Namen "iPhone XE" tragen, was wiederum in Richtung des in Indien gefertigten iPhone X deuten könnte, und im Herbst auf den Markt kommen. Auch Apples anderer Fertigungspartner Wistron hatte dort erst kürzlich Produktionskapazitäten aufgebaut.

Spannenderweise gibt es auch erste Spekulationen zu den technischen Spezifikationen des evtl. kommenden Geräts. Auf ein ähnlich kompaktes Gerät wie das iPhone SE sollte man dabei eher nicht hoffen. So plant Apple offenbar dasselbe Edge-to-Edge-Design beim Display wie inzwischen auch bei den anderen iPhones und ebenfalls einen Notch für Face ID auf der Vorderseite, was dann auch mit dem Wegfall des Homebuttons einhergeht. Allerdings soll sich die Gehäuseform auch weiterhin an der eher kantigen Gestaltung des iPhone SE orientieren, inkl. einer Rückseite aus Aluminium. Dies würde im Umkehrschluss wohl auch bedeuten, dass das iPhone XE auf die Möglichkeit des kabellosen Ladens verzichtet. Mit einer Displaydiagonalen von 4,8" wäre das iPhone XE aber immer noch kleiner also die anderen Modelle der aktuellen iPhone-Reihe.

Im Inneren sollen aktuellen Gerüchten zufolge ein A12-Chip und ein AMOLED-Display zum Einsatz kommen. Kameratechnisch plant Apple offenbar mit einer 12-Megapixel Auflösung auf der Rückseite, was im Wesentlichen der des iPhone XR entspräche. Preistechnisch soll das Gerät bei 600,- US-Dollar beginnen. Wie gesagt, all dies sind momentan nichts als Spekulationen. In Anbetracht der schwächelnden iPhone-Zahlen und des nicht verhallen wollenden Rufs nach einem Nachfolger für das iPhone SE würde es inzwischen aber nicht mehr verwundern, sollte Apple diesen Schritt tatsächlich so oder in einer ähnlichen Form gehen.

A13-Chip der kommenden iPhones soll im 7-Nanometer Verfahren gefertigt werden

Während sich Apple und Qualcomm ab heute vor Gericht gegenüberstehen, darf davon ausgegangen werden, dass Apple intern die Entwicklung eigener Chips vorantreibt, um solchen Abhängigkeiten in Zukunft aus dem Wege zu gehen. Zu den Chips, die man bereits In-House entwickelt, gehören in erster Linie auch die A-Serien Chips. die das Herz von iPhone und iPad bilden. Und genau in diesem Bereich scheint es nun auch den nächsten Quantensprung zu geben. Sol berichtet die DigiTimes, dass Apples Fertigungspartner TSMC inzwischen in der Lage sei, den A13-Chip, der in den diesjährigen iPhones zum Einsatz kommen dürfte, im 7-Nanometer Verfahren herzustellen. Dabei soll die EUV-Technologie ("Extreme Ultraviolet Lithography") zum Einsatz kommen, durch die noch präzisere und kleinere Chip-Layouts möglich werden.