Offenbar steht dem iPhone in diesem Jahr ein sogenannte "Super Cycle" bevor, glaubt man den aktuellen Informationen der Kollegen der DigiTimes. Demnach habe man von verschiedenen Quellen aus Apples Zuliefererkette erfahren, dass die drei für kommenden Monat erwarteten iPhones in diesem Jahr für eine Gesamt-Stückzahl von 70 bis75 Millionen Geräten sorgen dürften. Auch aus diesem Grunde kündigten die beiden Hauptzulieferer bzw. Fertiger TSMC und Foxconn schon mal vorsichtig Rekordumsätze für das vierte Quartal 2018 an.
Sollten sich die Zahlen bewahrheiten, würde dies den erfolgreichsten iPhone-Launch seit dem iPhone 6 im Jahr 2014 bedeuten. Als einer der Hauptgründe wird dabei der erwartet niedrige Preis des 6,1" LCD-iPhone gesehen, welches optisch wohl dem iPhone X entsprechen, jedoch auf verschiedene Features verzichten wird. Aber auch das neue 5,8" iPhone X und das 6,5" iPhone X Plus sollen zu den guten Zahlen beitragen.
Dem renommierten Apple Analysten Ming-Chi Kuo zufolge soll sich Apples 2018er iPhone-Lineup preislich wie folgt sortieren:
- iPhone X Plus: 900,- bis 1.000,- Dollar
- iPhone X 2. Gen: 800,- bis 900,- Dollar
- LCD-iPhone: 600,- bis 700,- Dollar
In den USA hat das Pew Research Center eine interessante Umfrage zum Thema Smartphone-Nutzung durchgeführt. Dabei kam heraus, dass 54% der dortigen Teenager und 36% der Eltern der Meinung sind, dass sie zu viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen. Auch Gegenseitig wird dies so wahrgenommen. Beide Parteien haben das Gefühl, dass die Familienmitglieder zu häufig von ihrem Smartphone abgelenkt werden, was sich auch auf die direkte, persönliche Kommunikation im Haus auswirke.
Befragt wurden insgesamt 1.000 Eltern und 743 Teenager. Die sogenante "Screentime" wird dabei als außerordentlich hoch bewertet. Vor allem Social Media und Spiele wurden als echte Zeitfresser ausgemacht. Allerdings haben auch die ersten der befragten Nutzer damit angefangen, sich selbst bei der Nutzung einzuschränken. Dazu beitragen kann unter anderem auch Apples neues Screentime-Feature in iOS 12, welches den Nutzer über seine Nutzungsgewohnheiten informiert und Tipps gibt, an welcher Stelle man sich evtl. ein wenig zurücknehmen sollte. Dazu gehört unter anderem auch die Nutzung beim Aufwachen in der Nacht oder direkt am Morgen. Hier gaben übrigens 44% der Teenager an, dass das Abrufen von Benachrichtugungen und Kurznachrichten das erste ist, was sie morgens nach dem Aufwachen tun.

Ich persönlich bin ein wenig skeptisch, ob eine informative Funktion wie Screentime in iOS 12 dazu beitragen kann, die Bildschirmzeit zu reduzieren oder die eigene Nutzung zu überdenken. Dennoch scheint dies momentan ein kleiner Hype zu sein. Unter anderem implementieren derzeit unter anderem auch Android, Facebook, Twitter und YouTube solche Funktionen.