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Fehlerhafte Taptic Engines offenbar der Grund für die Lieferengpässe bei der Apple Watch

Auch einige Frühbesteller mussten am 10. April feststellen, dass ihre Apple Watch nicht wie erwartet am 24. April bei ihnen eintrifft, sondern erst im Mai oder Juni. Das Wall Street Journal möchte nun auch den genauen Grund hierfür herausgefunden haben. So soll eine der Hauptkomponenten, nämlich die sogenannte Taptic Engine für die Liefersituation verantwortlich sein. Während die Produktion auf mehrere Fertigungspartner aufgeteilt ist, sollen die Lieferungen von einem dieser Partner (angeblich AAC Technologies Holdings Inc.) fehlerhaft sein, was dazu führt, dass nicht genügend Bauteile hergestellt werden, um die hohe Nachfrage entsprechend bedienen zu können. Inzwischen soll die Produktion komplett zu einem anderen Fertigungspartner in Japan verlagert worden sein. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, bis dort die Produktion entsprechend hochgefahren und der Rückstand aufgeholt werden kann.

Unter anderem war auch der bekannte Apple Blogger John Gruber mit einer fehlerhaften Apple Watch ausgestattet worden, die exakt die Symptome der fehlerhaften Taptic Engine aufwies. Apple tauschte diese daraufhin anstandslos aus. Eine größere Rückrufaktion ist aber offenbar nicht geplant, da laut WSJ keine oder nur eine sehr geringe Zahl der fehlerhaften Exemplare in Umlauf gekommen sind. Sollte man dennoch das Gefühl haben, betroffen zu sein, sollte ein Gang zu einem der Apple Retail Stores oder ein Anruf beim Apple Support genügen.

Es hat nicht lange gedauert: Hier kommt das Tattoo-Gate!

Achtung, Satire! Es vergeht inzwischen kein Start eines Apple-Produkt mehr ohne zugehöriges "Gate". Begonnen hat alles seinerzeit mit dem berühmten "Antenna-Gate" beim iPhone 4, welches Apple seinerzeit sogar zu einer Pressekonferenz bewogen hat. Damals allerdings war die Aufregung wohl einigermaßen berechtigt, da in der Tat ein Abfall der Signalstärke zu beobachten war, wenn man das iPhont in einer bestimmten Position in der Hand gehalten hat. Der Anfang war also gemacht, es folgen "Scuff-Gate", "Scratch-Gate", "Bend-Gate" und "Crescent-Gate". Auch hier hat jedes für sich genommen bei einzelnen Usern sicherlich seine Daseinsberechtigung. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass es inzwischen weniger um die echten (Erste-Welt)-Probleme geht, als vielmehr um die Sucht nach einem weiteren Skandal.

Nun hat also auch die Apple Watch ihr "Gate" - nämlich das "Tattoo-Gate". Ja, richtig gelesen. Für den Fall, dass die Stelle an der man die Uhr trägt nämlich tätowiert ist, spielen bei verschiedenen Reddit-Nutzern die Sensoren der Apple Watch verrückt und können teilweise keine funktionierende Verbindung zur Haut aufbauen. Dies hat letztlich zur Folge, dass die Uhr keine Notifications empfängt und den Nutzer fortlaufend auffordert, seinen Passcode einzugeben. Die Kollegen von iMore konnten zudem fehlerhafte Messungen des Pulses feststelle, wenn die Uhr auf einer tätowierten Stelle getragen wird. Offenbar ist die Tragweite des Problems stark abhängig von der Dichte und der Farbe der Tätowierung. Allerdings sind bei weitem nicht alle Funktionen davon betroffen. Kurzfristige Abhilfe schafft das Deaktivieren der Handgelenkserkennung in den Einstellungen der Apple Watch, was allerings dazu führt, dass Apple Pay (hierzulande ohnehin noch nicht im Einsatz) nicht mehr funktioniert.



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Wie bei allen "Gates" bin ich auch an dieser Stelle bemüht, die Geschichte zumindest ein kleines wenig ernst zu nehmen, denn wenn man selber betroffen ist, ist das natürlich im ersten Moment doof. Allerdings bin ich auch ein wenig derselben Meinung wie beim "Bend-Gate". Damals hatte ich argumentiert, dass ein solches Verhalten bei entsprechenden Hebeln mit gesundem Menschenverstand zu erwarten ist. Frei nach dem Motto, wenn ich gegen eine Autotür trete, ist halt ne Beule drin. Ähnlich verhält es sich auch beim Tattoo. Auch ich habe welche und das erste was mir damals erklärt wurde war, dass man damit die Haut verletzt und Narben entstehen können. Dass sich dies mit Sensoren, die auf der Hautoberseite arbeiten nicht unbedingt verträgt, erschließt sich ebenfalls durch gesunden Menschenverstand. Und wer hier den Fehler bei Apple sucht, sucht (mal wieder) an der falschen Stelle. Weitermachen...

Displayqualität der Apple Watch vergleichbar mit dem iPhone 6

Ja, das Display der Apple Watch ist klein. Und ja, per Definition nutzt man es ohnehin immer nur für ein paar wenige Sekunden. Dies hat Apple aber offenbar nicht davon abgehalten, auch in diesem Bereich hochwertige Hardware zu verbauen. Die Experten von Displaymate haben das OLED-Display der Smartwatch nun eingehend untersucht und dabei durchaus positive Ergebnisse entdeckt. Spannend sind dabei unter anderem die Unterschiede bei den verwendeten Materialien bei der Displayabdeckung. Interessanterweise hat sich dabei nämlich erwartungsgemäß das Ion-X-verstärke Glas der Apple Watch Sport auf der einen Seite als deutlich kratzempfindlicher als das Saphirglas der Apple Watch herausgestellt. Auf der anderen Seite stellt das Sport-Display laut DisplayMate deutlich natürlichere Farben dar als das der anderen Modell-Varianten. In diesem Punkt liegt die Apple Watch Sport gar auf Augenhöhe mit dem iPhone 6.

Als Grund für die schlechtere Farbdarstellung der regulären Apple Watch mit Saphirglas-Display haben die Experten von Displaymate die materialbedingt etwas stärkeren Reflexionen ausgemacht, was unter anderem die Kontrastwerte senkt und teilweise Farben verfälscht.


Apple Watch und der iPhone-Akku - erste Erkenntnisse

Über das Wochenende konnten die ersten glücklichen Besitzer ihre Apple Watch bereits unter die Lupe nehmen und ausgiebig testen. Interessant dabei war nicht nur die Akkulaufzeit der Smartwatch selbst, sondern auch ihr Einfluss auf den Akku des verbundenen iPhones. Die Beobachtungen gehen dabei teils deutlich auseinander. Während die Apple Watch in der Tat bei den meisten Benutzern problemlos einen ganzen Tag durchhielt, beeinflusst die permanente Verbindung zum iPhone logischerweise auch dessen Akku-Performance. Interessant dabei ist, dass einige Benutzer keinen Abfall der Akkulaufzeit des iPhone beobachteten, sondern sogar eine Verbesserung. Zurückzuführen ist dies vermutlich unter anderem auf die Auslagerung der Benachrichtigunen auf die Apple Watch, wodurch nicht jedes Mal das verhältnismäßig große und entsprechend stromhungrige Display des iPhone anspringen muss. Auch die schnellen, kurzen Interaktionen mit der Apple Watch, statt mit dem iPhone könnten sich hier auswirken.

Selbstverständlich gibt es aber auch Stimmen in die andere Richtung, die davon berichten, dass man das iPhone während der Verbindung mit der Apple Watch gar nicht so schnell laden könne, wie sich der Akku leer saugt.

Wie so häufig liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Eine generelle Aussage lässt sich dabei sowieso nicht treffen, da auch beim iPhone alleine schon die jeweils beim Benutzer vorliegende Konfiguration aus Nutzung, Apps und Einstellungen entscheidende Auswirkungen auf den Akku hat. In Sachen Kombination aus iPhone und Apple Watch könnte aber auch die Apple Watch App auf dem iPhone eine Rolle spielen. So berichtet unter anderem der ehemalige Engadget-Redakteur Ryan Block, dass diese offenbar stark mit einer kürzeren Akkulaufzeit des iPhone zusammenhängt. Der Blogger John Byrne ergänzt, dass es helfen kann, die App im Hintergrund komplett zu beenden. (via MacRumors)

Die Apple Watch ist offenbar wasserfester als gedacht

Gegenüber einem Mitarbeiter in einem deutschen Apple Store soll Tim Cook bei einem Vesuch vor ein paar Wochen gesagt haben, dass er seine Apple Watch auch beim Duschen nicht ablege. Uns das, obwohl Apple selbst angibt, dass die Uhr lediglich spritzwassergeschützt sei. Offiziell entspricht sie der Klassifizierung "IPX7", die besagt, dass das Gerät theoretisch bis zu 30 Minuten einer Wassersäule von bis zu einem Meter standhält. Inzwischen ist die Uhr in der freien Wildbahn unterwegs und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die Wassertauglichkeit genauer untersucht wird. In Australien hat man diese Aufgabe nun umgesetzt und die Apple Watch unter den verschiedensten Nass-Bedingungen getestet. Herausgekommen ist unter anderem das unten zu sehende Video.

Unter anderem war es in der Tat kein Problem, mit der Smartwatch duschen zu gehen, auch wenn ich mich frage, wer seine Uhr beim Duschen nicht ablegt. Und auch 15 Minuten in einem Eimer voll Wasser konnten der Apple Watch nichts anhaben. Wirklich spannend ist jedoch aus meiner Sicht die Erkenntnis, dass die Uhr auch satte 15 Minuten in einem Pool ohne jeden (Wasser-)Schaden überstand. Damit übertrifft Apple sogar die selbst gesteckten Spezifikationen. Allerdings sollte man sich hiervon nicht allzu sehr blenden lassen. Es ist recht normal, dass die Hersteller so etwas recht konservativ angeben, um hinterher keine Probleme zu bekommen. Speziell Apple ist bekannt für dieses Vorgehen. Dennoch zählt natürlich nach wie vor die offizielle Angabe und ich möchte keinem raten, sein neues Lieblingsspielzeug extrem lange Wasser jeglicher Form auszusetzen.



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Apple-Watch-Day: Die ersten Eindrücke

Bereits vor zwei Wochen erreichten die ersten Reviews der Fachpresse zur Apple Watch das Internet. Mit dem heutigen Tage ist die Smartwatch nun endgültig auf dem Markt. Ein Umstand, den Apple auch auf seiner Webseite mit dem Schriftzug "Sie ist da." feiert. In Australien wurden die ersten Geräte inzwischen auch an die Endkunden ausgeliefert, was neben den obligatorischen Unboxing-Videos auch zu einem ersten Eindruck in Sachen Zufriedenheit führt. Erwartungsgemäß zeichnen die meisten Early-Adopters dabei ein vornehmlich positives Bild und loben unter anderem das angenehme Tragegefühl. Auch die Sportarmbänder seien so gut gelungen, dass man sie offenbar nicht nur für das Training, sondern auch für den täglichen Gebrauch nutzen kann. Und auch der erste Setup-Prozess über die Apple Watch App auf dem iPhone funktioniert offenbar ohne Probleme und recht zügig. Unter anderem wird man dabei gefragt, ob man die bereits vorhandenen, für die Apple Watch optimierten Apps auf die Uhr übertragen möchte.

Unterdessen haben die Reparaturspezialisten von iFixit bereits eine Apple Watch in die Finger bekommen und nach allen Regeln der Kunst in ihre Einzelteile zerlegt. Direkt hinter dem nur schwer vom Gehäuse zu trennenden Display befinden sich Taptic Engine und die Hardware der Digital Crown. Zudem fanden die Kollegen im 38 mm Modell einen kleinen 3,8 Volt, 205 mAh Akku. Der im 42 mm Modell dürfte ein klein wenig größer ausfallen. Ebenfalls in der finalen Version enthalten ist der bereits früher gesichtete Anschluss dort, wo die Armbänder an der Apple Watch befestigt werden. Dieser scheint mit einer ähnlichen Abdeckung versehen zu sein, wie der SIM-Kartenslot am iPhone. Vermutet wird derzeit, dass es sich um einen reinen Diagnoseanschluss handelt. Ob Apple hierüber später auch "smarte Armbänder" ermöglichen wird, muss abgewartet werden.

Apple Watch: AppStore ist online, Benutzerhandbuch auch

Ab morgen geht die Apple Watch ganz offiziell in den Verkauf, auch wenn es sie in den Apple Retail Stors nicht ohne Online-Vorbestellung geben wird. Hierzulande erhalten die Frühbesteller ihr neues Spielzeug ausschließlich an die Haustür geliefert. Und inzwischen sollten auch die Vorbereitungen auf Seiten von Apple soweit abgeschlossen sein. Während sich die Apple Watch App bereits seit iOS 8.2 auf den iPhones dieser Welt befindet, wurde sie heute Abend auch mit Leben gefüllt. So lässt sich inzwischen der in die App integrierte AppStore aufrufen und durchstöbern. Auf den ersten Blick präsentiert er sich folgendermaßen:

Und nicht nur der AppStore lässt sich inzwischen blicken, auch das offizielle Benutzerhandbuch hat Apple rechtzeitig vor der Auslieferung der Apple Watch in deutscher Sprache veröffentlicht. Hierin sollte man alle Informationen rund um die Nutzung der Smartwatch finden. Ich wünsche allgemein steigende Vorfreude!

Manche Apple Watches werden früher ausgeliefert, weitere Länder ab dem 08. Mai?

Bereits vor einigen Tagen deutete sich an, dass manche Bestellungen der Apple Watch eventuell doch nicht so lange bis zur Auslieferung brauchen, wie in der Bestellbestätigung beschrieben. Dies scheint sich nun zu bewahrheiten. Nicht nur die Kollegen von MacRumors berichten aktuell, dass vereinzelt Bestellungen der Smartwatch, die bisher mit einer Lieferzeit von "4-6 Wochen" angegeben wurden inzwischen den Status "Preparing for Shipment" in Apples Bestellsystem erhalten haben, auch mir berichteten einzelne Leser von derartigen Vorkommnissen. Ob es dann mit einer Auslieferung bis zum Freitag noch klappt, steht auf einem anderen Blatt. In jedem Fall dürfte die Uhr aber deutlich früher ankommen, als zunächst gedacht.

Unterdessen könnte in Kürze auch die nächste Welle der Bestellmöglichkeit für die Apple Watch anrollen. Bislang lässt sich die Smartwatch ausschließlich in den USA, Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Japan und Großbritannien bestellen. Die italienischen Kollegen von iSpazio berichten nun, dass die nächste Ländergruppe ab dem 08. Mai die Möglichkeit bekommen soll, die Apple Watch zu bestellen. Zu diesen Ländern dürften dann vermutlich auch Österreich und die Schweiz gehören. Ob an dem Gerücht etwas dran ist, lässt sich momentan nicht sagen. Sollte dem aber so sein, wird man sich angesichts der ohnehin schon angespannten Liefersituation vermutlich mit längeren Wartezeiten auf die tatsächliche Auslieferung abfinden müssen.