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Apple Watch kommt im April auf den Markt

Eine der interessantesten Aussagen von Apple CEO Tim Cook auf dem gestern Abend abgehaltenen Conference Call zur Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen betraf die Apple Watch. Bislang lediglich für "Anfang 2015" angekündigt, hat Cook diesen Zeitraum nun ein wenig enger eingegrenzt. Demnach verlaufe die Entwicklung und Produktion der Smartwatch weiter planmäßig, so dass sie im April auf den Markt kommen soll. Laut Cook sei dies durchaus noch mit dem angekündigten "Anfang 2015" vereinbar. Unklar ist allerdings weiterhin, ob diese Aussage lediglich die USA oder auch weitere Kernmärkte Apples, wie z.B. auch Deutschland betrifft. Hier wird auf der Webseite momentan lediglich "Erhältlich 2015" angegeben. Tim Cook ist jedenfalls restlos begeistern von seinem neuen Produkt und nutzt es täglich. Auch die Zahl der Entwickler, die bereits an Apps für die Apple Watch arbeiten, sei beachtlich und lässt auf einen gefüllten AppStore zum Verkaufsstart hoffen.

Apple Watch derzeit bei 19 Stunden Akkulaufzeit im Alltagseinsatz

Eines der großen Fragezeichen in Sachen Apple Watch steht nach wie vor hinter der Akkulaufzeit, die mit dem Gadget zu erzielen sein wird, wenn es vermutlich noch im ersten Quartal 2015 auf den Markt kommt. Bislang hatte jeder Hersteller einer Smartwatch mit genau diesem Faktur zu kämpfen, was auf der einen Seite an der geringen Gerätegröße und auf der anderen Seite dem Einsatzzweck liegt. Bereits recht früh wurde klar, dass auch Apple mit diesem Probelm zu kämpfen haben wird. Bei einer halbwegs intensiven Nutzung wird sich ein Aufladen über Nacht wohl auch bei der Apple Watch nicht verhindern lassen. Die Kollegen von 9to5Mac legen nun mit weiteren Detailinformationen nach. So hat sich Apple offenbar dazu entschieden, seine Smartwatch mit einen relativ leistungsfähigen Prozessor und einem hochwertigen Display auszustatten, was beides nicht unbedingt akkuschonend ist. Dafür soll der auf den Namen "S1" hörende Prozessorchip aber leistungsmäßig fast an einen A5-Chip heranreichen.

Selbstverständlich hängt die Akkulaufzeit auch stark von der Nutzung des Geräts ab. So sollen rechenintensive Anwendungen, wie beispielsweise die dauerhafte Nutzung eines Spiels zu einer Akkulaufzeit von ca. 2,5 Stunden führen. Bei weniger rechenintensiven Apps zu ca. 3,5 Stunden im Dauerbetrieb. Belässt man die Apple Watch im Standby-Modus, hält der Akku angeblich zwei bis drei Tage durch, im Sleep-Modus noch ein wenig länger. Kritisch dürfte es werden, wenn man die Apple Watch intensiv bei einem ihrer Haupteinsatzgebiete nutzt. Möchte man mit ihr das tägliche Workout überwachen, hält der Akku bei Dauernutzung angeblich ca. vier Stunden durch. Selbstverständlich hat Apple aber auch die eine oder andere intelligente Softwarelösung verbaut, um den Akku zu schonen. So aktiviert sich das Display nur, wenn man den Arm hebt, um beispielsweise die Uhrzeit abzulesen. Würde diese inkl. der Animationen dauerhaft angezeigt werden, käme der Akku auf eine Laufzeit von drei Stunden. Viele Berechnungen werden zudem auf ein verbundenes iPhone ausgelagert.

Allein an den oben genannten Werten erkennt man schon, dass die Akkulaufzeit wohl das Hauptproblem bei der Herstellung einer Smartwatch ist. Unter anderem soll sie auch maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Apple die ursprünglich für 2014 geplante Markteinführung auf 2015 verschob. Inzwischen sollen rund 3.000 Tester mit einer Apple Watch ausgestattet worden sein. Dabei kommt der Akku in der normalen, alltäglichen Nutzung derzeit auf eine Nutzung von ca. 19 Stunden. Was auf den ersten Blick wenig erscheinen mag, dürfte sich im Laufe der Zeit in der Wahrnehmung der Nutzer auf Normalität einpendeln. Denkt man einmal ein paar Jahre zurück, hat man für eine Woche Skiurlaub nicht mal ein Ladegerät für sein Nokia 6210 mitgenommen. Auch hier hat man sich inzwischen daran gewöhnt, dass man sein iPhone in der Regel über Nacht ans Ladekabel hängt. Ähnliches dürfte irgendwann auch für die Smartwatch zutreffen.

Bilder zeigen Screenshots und Funktionen der Apple Watch App in iOS 8.2

Den Kollegen von 9to5Mac ist zusammen mit dem Entwickler Steven Troughton-Smith mal wieder ein echter Coup gelungen. Nachdem die gestern Abend an Entwickler verteilte vierte Beta von iOS 8.2 bereits einen ersten Hinweis auf eine Apple Watch App zur Konfiguration von Apples Smartwatch gegeben hatte, ist es den Kollegen nun gelungen, an Screenshots aus den Einstellungen der App und Details zu diversen Funktionen zu ergattern. Ein Großteil der Einstellungen für die Apple Watch wird demnach über diese per Bluetooth verbundene App auf dem iPhone vorgenommen und von dort an die Smartwatch übertragen. Unter anderem wird es dabei möglich sein, die Anordnung der Apps auf dem Homescreen der Apple Watch zu organisieren. Hierzu wird dieser innerhalb der App abgebildet, so dass man die Anordnung von dort aus neu gestalten kann. Auch die Anzeige von Benachrichtigungen oder Aktienkurse lassen sich über die App konfigurieren. Zudem kann man offenbar ein Monogramm (typischerweise die eigenen Initialen) auf dem Ziffernblatt einbelnden lassen.

In Sachen Kommunikation kann die Apple Watch zwar Nachrichten anzeigen. Das Antworten muss allerdings mangels Tastatur per Spracheingabe erfolgen. Dabei hat man die Wahl zwischen einer gesprochenen Nachricht als Antwort oder einer in Text übersetzten Spracheingabe. Über die App wird sich festlegen lassen, welches hier die Standardeingabeform ist. Ebenso lassen sich Lesebestätigungen, Standardantworten, Hinweistöne und Personen festlegen, die einem Nachrichten auf die Apple Watch schicken können. Bei der Navigation lässt sich die haptische Benachrichtigung bei Richtungsänderungen aktivieren bzw. deaktivieren. Wie bereits vom iPhone und iPad bekannt, wird die Apple Watch auch über diverse Bedienhilfen verfügen, die sich über die App konfigurieren lassen. Ein "About Screen" zeigt innerhalb der App den Speicherplatz, die Anzahl der Songs, Fotos und Apps, die Seriennummer, sowie Bluetooth- und WiFi-Informationen der Apple Watch an.

Da die Apple Watch auch mit Apple Pay kompatibel sein wird, ist es erforderlich, einen Passcode zu setzen, möchte man diese Funktion nutzen. Hierzu wird auf der Uhr ein vierstelliger Pin hinterlegt. Wem dieser Code zu kurz ist, kann auch einen längeren verwenden, benötigt dann aber ein verbundenes iPhone, um die Uhr für Apple Pay zu entsperren. Wie vom iPhone gewohnt, kann man auch der Apple Watch über die App mitteilen, dass sie all Ihre Einstellungen und Inhalte löschen soll, sobald der Pin zehn Mal falsch eingegeben wurde. Auch eine weitere wesentliche Funktion, nämlich der Bereich Gesundheit und Fitness ist in der App abgebildet. So lassen sich hierüber verschiedene Sensoren konfigurieren oder auch ein- und ausschalten.

Die Kollegen von 9to5Mac präsentieren zu diesen Informationen eine ausführliche Galerie von Screenshots, die sicherlich den einen oder anderen interessieren dürften. Es wird allgemein erwartet, dass Apple seine Smartwatch im März in den USA auf den Markt bringt. Ob zeitgleich auch die anderen Kernmärkte, wie unter anderem Deutschland bedient werden, ist derzeit noch unklar.


Apple Watch soll angeblich im März in den Verkauf gehen

Die Kollegen von 9to5Mac sind heute Abend anscheinend schwer in Fahrt. Nach der Veröffentlichung ihrer Informationen zum erwarteten 12" MacBook Air sind nun auch neue Informationen zum Verkaufsstart der Apple Watch online gegangen. Angeblich soll sich Apple inzwischen in der finalen Phase der Softwareentwicklung befinden und planen, die Smartwatch im März in den USA auf den Markt zu bringen. Die Kollegen wollen aus verschiedenen Quellen erfahren haben, dass Apple für den Verkaufsstart umfangreiche Schulungen für seine Retail-Mitarbeiter plane. Diese sollen zwischen dem 09. und dem 16. Februar stattfinden, was den März-Termin in der Tat realistisch erscheinen lässt. Die Kollegen geben allerdings beinahe schon mantraartig zu bedenken, dass sich Pläne jederzeit ändern können.