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Massenproduktion der Apple Watch soll im Januar beginnen

Als Apple die Apple Watch Mitte des Monats vorstellte, gab man lediglich an, dass das Gerät "Anfang 2015" verfügbar sein soll. Wann genau, das steht in den Sternen. Erst kürzlich gab es einen Bericht, wonach Apple seine Smartwatch mit viel Glück zum Valentinstag, also Mitte Februar auf den Markt bringen könnte. Ein neuer Bericht der taiwanesischen Kollegen von AppleDaily (via MacRumors). stellt dies allerdings in Frage. Demnach soll Apples Partner Quanta im Januar 2015 mit der Massenproduktion des Geräts beginnen, was den Valentinstag eher unwahrscheinlich erscheinen lässt. Zudem soll Quanta der einzige Fertigungspartner dür das Gerät sein, was zu weiteren Engpässen führen könnte. Gerüchtehalber sei allerdings kein anderer Fertiger in Lage gewesen, Apples Ansprüche an die Produktion zu erfüllen. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass Apple bereits im November mit der Massenproduktion beginnen könnte. Offenbar will man allerdings noch ein wenig weiter am Feinschliff für das wichtigste Produkt seit Jahren arbeiten.

Apple und Colette heute mit Apple Watch Event in Paris

"Colette and Apple invite you to a one day only experience". Mit diesem Satz auf einer Einladung hat die Pariser Modeboutique Colette gestern für jede Menge Aufsehen gesorgt. Das zugehörige Motiv auf der Einladung legte schnell den Schluss nahe, dass es dabei um die Apple Watch gehen könnte. Während die genauen Hintergründe für die Einladung zunächst jedoch unklar blieben, fügte sich das Puzzle nach und nach zusammen. So befinden sich inzwischen diverse Mitglieder aus Apples Design-Team in Paris, wie sie unter anderem mit Bildern auf ihren Instagram Accounts belegten. Darauf zu sehen sind unter anderem auch Jony Ive und Marc Newson, Sowie die Apple Watch am Handgelenk verschiedener Mitarbeiter. Und kurz danach ließ dann auch Colette die Katze aus dem Sack. Diverse Fotos auf Twitter und Instagram zeigen die Dekoration in dem Ladengeschäft, die explizit die Apple Watch in den Vordergrund stellt.

Nach wie vor ist allerdings unklar, was genau auf dem Event geschehen soll. Es wäre allerdings nicht weiter ungewöhnlich, sollte Apple versuchen, seine Smartwatch auch als Modeaccessoire zu vermarkten. Die verschiedenen Ausführungen und auswechselbaren Armbänder lassen schließlich die verschiedensten optischen Optionen zu und ermöglichen das Tragen der Apple Watch zu beinahe jedem Anlass. Colette hat auf seiner Webseite bislang lediglich angekündigt, dass man gemeinsam mit Apple die Apple Watch an nur diesem einen Tag in seinem Geschäft präsentieren werde.

Apple Watch soll das Apple TV steuern können

Ein neues Framework unter iOS 8 ist HomeKit, welches für verschiedene Produkte zur Steuerung der Heimautomation genutzt werden kann. In freier Wildbahn ließen sich hierzu allerdings bislang keine Umsetzungen finden. Interessant ist allerdings die Entdeckung, wonach HomeKit auch in der aktuellsten Version der Apple TV Software verbaut ist. Apple hat dies bislang nicht beworben, es scheint allerdings Überlegungen zu geben, die Set-Top Box in Zukunft weiter zum digitalen Hub im Wohnzimmer auszubauen. Tim Cook hat hierzu nun in einem Interview mit Bloomberg eine interessante Aussage getroffen. Künftig wird sich das Apple TV nämlich nicht mehr nur mit der Remote-App vom iPhone und iPad oder mit der silbernen Apple Remote steuern lassen, sondern auch mit der Apple Watch. Auch andere Geräte sollen über das neue Gadget zu steuern sein und auch Entwickler die Gelegenheit bekommen, dies umzusetzen. Die Gedankenführung in Richtung HomeKit fällt dabei nicht wirklich schwer. Es dürfte also noch recht viele spannende Dinge geben, die Apple auf dem erwarteten Event zur Markteinführung der iWatch Anfang 2015 präsentieren wird.

Künftige Generationen der Apple Watch wohl mit weiteren Sensoren

Ein deutlicher Fokus der Apple Watch liegt ganz klar auf dem Fitness- und Gesundheitsbereich, den Tim Cook am Dienstag auf der Bühne, aber auch durch die Produktion eines eigenen Videos zu dem Thema deutlich herausgestellt hat. Vier Sensoren auf der Rückseite der Smartwatch, sowie diverse weitere in ihrem Inneren und auch im verbundenen iPhone messen jede Menge Daten, die dann ausgewertet und angezeigt werden. Zudem will man die Träger der Uhr dazu motivieren, sich mehr zu bewegen. In der Vergangenheit waren jedoch noch deutlich mehr Sensoren in der Gerücheküche gehandelt worden, wie z.B. für den Blutzuckergehalt. Nun berichtet Reuters, dass dies wohl in kommenden Versionen der Apple Watch nachgeholt werden soll. So sollen diverse Gesundheits- ud Fitnessexperten von den aktuellen Möglichkeiten der Uhr in diesem Bereich eher enttäuscht sein. Apple arbeite allerdings bereits jetzt an den folgenden Generationen und werde dann auch weitere Sensoren in der Apple Watch verbauen. Der Aufbau eines speziellen Gesundheits- und Fitnessteams innerhalb des Unternehmens lässt dies in der Tat vermuten.

Apple Watch: Kombination aus PIN und Hautkontakt aktiviert Apple Pay

Da mich zu dem Thema inzwischen doch eine ganze Menge Zuschriften erreicht haben (vielen Dank dafür!), hier der Versuch einer kurzen Aufklärung. Wenn Apple im kommenden Jahr die Apple Watch (und ich bin immer noch versucht, iWatch zu schreiben) auf den Markt bringt, wird diese dank eines integrierten NFC-Chips auch in der Lage sein, Transaktionen via Apple Pay durchzuführen. Die aufgekommene Frage beschäftigt sich nun damit, wie Apple die Authentifizierung durchführt, wenn die Apple Watch ja offensichtlich über keinen Touch ID Sensor verfügt. Apple verwendet in diesem Fall eine Kombination aus PIN-Nummer und Hautkontakt. Mit anderen Worten kann man die Apple Watch für die Nutzung von Apple Pay nach dem Anlegen durch die Eingabe eines PINs aktivieren. Sobald die Watch dann den Hautkontakt (beispielsweise beim Ablegen) wieder verliert, wird auch die Aktivierung der Apple Pay Funktion aufgehoben. Ausgelöst wird die Transaktion an einem NFC-Terminal dann mit einem Druck auf die Digital Crown.

Der eine oder andere wird nun zurecht nach der Sicherheit dieser Methode fragen. Auch mir kommt das Hantieren mit einem PIN und dem Hautkontakt deutlich unsicherer vor, als der Touch ID Sensor im iPhone.Visa CEO Charlie Scharf gab jedoch gegenüber re/code zu Protokoll, dass sich Apple der Sicherheitsproblematik bei kontaktlosen Zahlungen bewusst sei und eine Lösung hierfür habe. Hierauf müssen wir also vorerst vertrauen, bis uns Apple mit weiteren Informationen versorgt.

Apple Watch derzeit offenbar nur mit einem Tag Akkupower

Bereits im Vorfeld des gestrigen Events gab es Meldungen, wonach Apple nach wie vor Probleme mit der Akkulaufzeit der inzwischen als Apple Watch vorgestellten Smartwatch habe. Und so war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass man sich hierzu auf der Vorstellung dann auch nur beiläufig äußerte. Auffällig war zudem, dass auf dem Display der Apple Watch an keiner Stelle eine Ladestandsanzeige für den Akku zu sehen war. re/code will nun auch den Grund hierfür kennen. Offenbar hält der Akku derzeit gerade einmal einen Tag durch und will über Nacht wieder aufgeladen werden. Was im ersten Moment erstmal ein wenig enttäuschend klingt, ist aus meiner Sicht beinahe halb so wild. Schließlich hat Apple uns in den vergangenen Jahren beim iPhone auch schon daran gewöhnt, dieses jeweils über Nacht an das Stromkabel zu hängen. Und da ich meine Uhr nachts ohnehin ablege, könnte ich mit dieser Einschränkung wohl leben. Allerdings berichten die Kollegen auch, dass es in Cupertino Priorität #1 ist, die Akkulaufzeit bis zum Verkaufssstart der Apple Watch Anfang 2015 noch deutlich zu verbessern. Apples Firmensprecherin Natalie Kerris betonte zudem, dass man das Ladegerät für die Smartwatch extra dafür entwickelt habe, dass es sich problemlos wie unten im Bild zu sehen an der Rückseite der Apple Watch anbringen und benutzen lässt.

Apple präsentiert Apple Watch

Die Gerüchte haben sich also bewahrheitet. Apple hat auf dem Event als "One more thing" seine Smartwatch unter dem Namen Apple Watch präsentiert. Das Gerät wird in diversen Varianten auf den Markt kommen, um jedem Geschmack entsprechen zu können. Hierzu gibt es auch sechs unterschiedliche Armbänder aus Leder, Kunststoff, Metall und Stahl, die jederzeit ausgetauscht werden können, sowie diverse digitale "Ziffernblätter". Es wird drei Kollektionen der Apple Watch geben. Die reguläre Version kommt in einer Stahlvariante, die Sportversion in Kunststoff und die "Apple Watch Edition" in 18-karätigem Gold. Zudem gibt es die iWatch in zwei unterschiedlichen Größen. Und wie erwartet gibt es auch die bereits gehandelten Sensoren zur Erfassung von Gesundheits- und Fitnessdaten auf der Rückseite des Geräts. Selbstverständlich arbeitet die Apple Watch mit dem iPhone zusammen, um genauer zu sein, benötigt sie dieses sogar. Damit ist die Apple Watch also kein eigenständiges Gerät. Die Apple Watch arbeitet mit dem iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 5s, iPhone 5c und iPhone 5 zusammen.

Das User Interface ist von iOS inspieriert. Dabei legt man jedoch wert darauf, dass man nicht einfach nur das iPhone geschrumpft und an ein Armband gebaut hat. Stattdessen habe man das Gerät von Grund auf neu designt. So wurde unter anderem die Krone ("Digital Crown") der Uhr zum Navigationselement umfunktioniert. Hiermit lässt sich scrollen oder mit einem Druck darauf auch auf den Homescreen zurückkehren. Zudem verfügt die Apple Watch wohl über haptisches Feedback. Apps werden in einer Art Wolke auf dem Display angezeigt. Das User Interface wirkt sehr strukturiert und aufgeräumt. "Glances" sind beispielsweise konfigurierbare Inhalte, die durch einen Swipe nach oben aufgerufen und dann seitlich gescrollt werden können. Die Bedienelemente lassen sich allesamt gut erreichen und treffen. Textanalysen liefern vorgefertigte, passende Antworten, beispielsweise auf Nachrichten, die auf dem iPhone eingehen und auf der Apple Watch angezeigt werden. Als weitere Eingabemöglichkeit verfügt die Apple Watch zudem über Siri.

Erneut hat Apple eine Menge Wert auf Details gelegt. Witzig zum Beispiel: Navigation mit der Karten-App auf der Apple Watch. Bei jeder Abbiegung gibt es ein haptisches Feedback, welches einen auf eine anstehende Richtungsänderung aufmerksam macht. Starwood Hotels bieten die Möglichkeit, die eigene Hotelzimmer-Tür mit der Apple Watch zu öffnen.

Selbstverständlich wird es für die Apple Watch auch Unterstützung für Drittanbieter-Apps geben. Push Notifications landen automatisch auf der Apple Watch. Zudem können Entwickler mit dem neuen WatchKit-Framework interaktive Benachrichtigungen erstellen. Selbstverständlich lassen sich hiermit aber auch vollwertige Apps für die Apple Watch entwickeln. Diverse größere Entwickler sind bereits an der Arbeit.

Ein wesentlicher Einsatzbereich für die Apple Watch wird der Gesundheits- und Fitnesssektor sein. So ist bereits eine Fitness-App vorinstalliert, die mit den verbauten Sensoren zusammenarbeitet. Diese zeichnet sämtliche Bewegungen über den gesamten Tag auf. Eine weitere "Workout-App" ist speziell für den Einsatz bei sportliche Aktivitäten gedacht. Beide Apps sind lernfähig und passen sich den Gewohnheiten des Nutzers an.

Die Preise für die Apple Watch beginnen bei $ 349,- und der Verkaufsstart erfolgt wie erwartet Anfang 2015. Dann wird auch Apples neuer Bezahldienst "Apple Pay" mit der Apple Watch funktionieren.

Kleiner Spaß zum Event: Ist dies die iWatch?!

Es klalng bereits mehrfach an: Die Leaks und Informationen zur für morgen erwarteten iWatch sind extrem rar gesät. Nur in Griechenland sind nun offenbar die ersten Geräte bereits aus den Markt gespült worden, wie mir mein Leser Mario (danke dafür!) frisch aus dem Urlaub berichtet. Allerdings gibt es anscheinend doch nur eine Größe und statt der bislang vier erwarteten Farben doch offenbar satte sechs! Apple wird sicherlich nicht erfreut sein über einen solch kapitalen Leak kurz vor dem Event. Zumindest dann, wenn er sich morgen Abend als echt herausstellen sollte... In diesem Sinne allen eine gute Pre-Event-Nacht!