
Bereits seit einiger Zeit wird darüber spekuliert, ob Apple seine für das
Event am 09. September erwartete iWatch in verschiedenen Modellvarianten auf den Markt bringt, um damit auch unterschiedliche Geschmäcker zufriedenstellen zu können. Dies berichtet nun auch die renommierte Webseite
re/code, die zudem einen ersten konkreten Preispunkt für das neue Apple-Produkt ins Spiel bringt. Demnach sollen die Verantwortlichen aktuell einen Preis von um die 400,- US$ diskutieren. Allerdings sei es auch wahrscheinlich, dass das Gerät auch in günstigeren Varianten zu haben sein wird. Unklar ist, ob Apple den Preis direkt bei der Vorstellung der iWatch auf dem Event in gut zwei Wochen bekanntgeben oder noch einige Zeit warten wird. Letzten Gerüchten zufolge soll das Gadget
erst Anfang 2015 auf den Markt kommen. Es bliebe also noch ein wenig Zeit, sich über den Preis einig zu werden.

Letzten Gerüchten zufolge soll Apple auf dem inzwischen angekündigten Event am 09. September nicht nur das neue iPhone, sondern auch gleich noch die iWatch präsentieren. Während hierauf immer mehr Anzeichen deuten, sieht es indes nicht so aus, als würde das Produkt auch in diesem Jahr noch auf den Markt kommen. So berichtet
re/code, dass die Auslieferung von Apples neuester Produktkategorie erst zu Beginn des kommenden Jahres erfolgen soll. Dazu passt unter anderem auch, dass bislang überhaupt keine Bauteile für das Gerät an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Zudem ist diese Vorgehensweise für Apple nicht ungewöhnlich wenn man in ein neues Marktsegment eintritt. So wurden unter anderem auch das iPhone und das iPad teils mehrere Monate vor dem eigentlichen Verkaufsstart vorgestellt. Apples Nachteil hält sich dabei in Grenzen, da bei einem vollkommen neuen Produkt nicht die Absätze eines bereits vorhandenen Produkts einbrechen würden, wie dies bei neuen Generationen bereits bestehender Produkte der Fall wäre.

Dass Apple in diesem Herbst die bereits seit einiger Zeit gemunkelte iWatch auf den Markt bringen oder zumindest vorstellen würde, galt schon länger als gesichert. Bislang galt allerdings der Oktober als der wahrscheinlichste Termin. Nun bringt jedoch der renommierte Journalist und Apple-Kenner John Paczkowski von
re/code den September ins Spiel und legt sich sogar darauf fest, dass Apple die iWatch gemeinsam mit dem iPhone 6 vorstellen wird. Dies macht vor allem vor dem Hintergrund Sinn, da das Gadget wohl sehr stark mit den neuen iOS 8 Frameworks HealthKit und HomeKit zusammenarbeiten wird. Interessant ist allerdings, dass, anders als beispielsweise beim iPhone 6, bislang noch überhaupt keine vermeintlichen Bauteile oder Designs zur iWatch durchgesickert sind. Dies erinnert ein wenig an die Präsentation des ersten iPhone, bei dem vorher auch niemand wusste, wie es im Endeffekt aussehen würde. Angeblich soll die iWatch über ein 2,5"-Display verfügen und mit zahlreichen Sensoren ausgestattet sein. Andere Gerüchte sprechen von verschiedenen Designs, um die unterschiedlichen Geschmäcker besser bedienen zu können. Das Event zur Vorstellung des iPhone 6 soll angeblich am 09. September stattfinden, was bedeuten würde, dass Apple in der kommenden Woche die Einladungen verschicken müsste.

Vieles deutete in der Vergangenheit auf einen Start der gemunkelten und heiß erwarteten iWatch in diesem Herbst hin. Nun ist es ausgerechnet der in der Regel durchaus treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, der dies in Zweifel zieht. So könnte es seinen Informationen zufolge durchaus möglich sein, dass Apple die Markteinführung der iWatch auf Anfang 2015 verschiebt. Damit reiht sich erstmals ein wirklich namhafter Apple-Analyst in die Riege derer ein, die dies als Möglichkeit in Betracht zieht. Als Gründe führt er die Komplexität der Aufgaben an, die Apple bei seinem ersten Versuch, ein sogenanntes "Wearable" auf den Markt zu bringen begegnen. Allerdings bleibt Kuo bei seinen Aussagen vage, so dass auch ein Start in 2014 weiterhin möglich erscheint. Letzten Endes könnte es auch möglich sein, dass Apple das Produkt noch in diesem Jahr vorstellt, aber erst im kommenden auf den Markt bringt. Unter anderem hatte Apple das erste iPhone oder auch den aktuellen Mac Pro lange vor der eigentlichen Verfügbarkeit vorgestellt. (via
MacRumors)
Immer dann wenn der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo etwas zum Thema Apple zu vermelden hat, lohnt es sich einmal genauer hinzuhören. Zu gut sind seine Quellen, zu oft traf er in der Vergangenheit ins Schwarze. In einer aktuellen Investorennotiz geht es mal wieder um die für den Herbst erwartete iWatch. Kuo erneuert dabei seine Erwartungen, wonach das Gadget in 2014 wohl nur in limitierter Stückzahl (ganz genau sollen es lediglich drei Millionen Geräte sein) zu haben sein wird (via AppleInsider).
Im Gegensatz dazu erwarten Marktbeobachter zwischen 5 und 10 Millionen Einheiten. Er selbst habe jedoch aus seinen Informationen aus der Zuliefererquelle und dem späten Start der Massenproduktion andere Schlüsse gezogen.
Der Knackpunkt soll demnach das Saphirglas-Display sein, dessen Produktion die gesamte Entwicklung verzögert habe. Dies könnte gar dazu führen, dass manche Modellvariationen statt mit Saphirglas, mit ganz normalen Glas (hier würde ich jedoch eher von Gorilla Glass ausgehen) gefertigt würden. Erwartet wird die iWatch gemeinhin für den Oktober. Lange ist es nicht mehr bis dahin. Spätestens dann sind wir alle schlauer.