Ein etwas kurioses Gerücht bringen aktuell die Kollegen von VentureBeat in Umlauf. Demnach soll Apple mit Swatch und Timex zusammenarbeiten, um unterschiedliche Arten und Designs der gemunkelten iWatch auf den Markt zu bringen. Während Swatch auf diesem Gebiet kein Neuling ist, schließlich hatte man 2004 gemeinsam mit Microsoft bereits versucht, eine Smartwatch im Markt zu platzieren, überwiegen doch starke Zweifel an diesem Gerücht. Die Kollegen von 9to5Mac bringen diese sehr schön auf den Punkt. Zum einen passt es ganz einfach nicht in Apples Philosophie, die Kontrolle über Hardware aus der Hand zu geben. Genau dies würde in diesem Fall jedoch geschehen. Die Kollegen vergleichen dies mit der Möglichkeit, iOS auch auf Geräten von Samsung oder LG laufen zu lassen. Auch dies wird nicht geschehen. Zweitens gab es bereits ohne jegliche Ankündigung und nur auf Basis der bisherigen Gerüchte Zwist zwischen Swatch und Apple um den Namen iWatch. Und last but not least zeigt auch das erst kürzlich gesichtete Apple-Patent zu einer "iTime", dass Cupertino hier offenbar ganz eigene Ideen für die Hardware, dessen Gestaltung und Schnittstellen hat. Nimmt man noch die ganzen personellen Zugänge aus der Branche hinzu, würde ich persönlich auf das Gerücht also nicht viel geben.
UPDATE: Wie zu erwarten, hat Swatch die Gerüchte inzwischen gegenüber Reuters energisch dementiert.
Die iWatch zählt nach wie vor zu den heißesten Gerüchten für den Apple Produkte-Herbst. Während man sich in Cupertino hierzu wie gewohnt ausschweigt, ist nun erstmals ein handfester Hinweis auf Apples Forschungen in Richtung einer Smartwatch aufgetaucht. Das U.S. Patent and Trademark Office hat heute nämlich Apple ein Patent zugesprochen, welches ein Armband mit verschiedenen Sensoren und Übertragungstechniken ausgestattet ist, die es ihm erlauben, mit anderem Geräten, wie beispielsweise einem iOS-Gerät oder einem Mac zu kommunizieren und das auf den Namen "iTime" hört. Dabei findet man auffällig viele Parallelen zu Funktionen und Merkmalen, die auch für die iWatch gehandelt werden. Neu ist hingegen, dass es sich in dem Patent wohl um eine Art Baukastensystem handelt, welches es gestattet, verschiedene Module in das Armband einzusetzen. Da das Patent bereits aus dem Jahre 2011 stammt, liegt die Vermutung nahe, dass Apple hier vor allem den damaligen iPod nano im Hinterkopf hatte. Die verschiedenen Sensoren und Kommunikationsmöglichkeiten gehen aber deutlich über ein bloßes Armband für dieses Gerät hinaus. Passend hierzu beschreibt Apple dann in dem Patent auch die Möglichkeit, auf dem eingeklinkten Modul eingehende Anrufe, Textnachrichten und andere Hinweise anzuzeigen. Auch verschiedene rudimentäre Fitness- und Gesundheitssensoren werden angesprochen. (via AppleInsider)
Während wir das in dem Patent beschriebene Armband in dieser Form wohl eher nicht zu Gesicht bekommen, zeigt es doch sehr anschaulich Apples Bestrebungen in diese Richtung, die dann vermutlich im Herbst in die iWatch münden werden. Ich bin gespannt!

Lange nichts mehr von der iWatch gehört? Das ändern wir! Dieses mal leht sich die chinesische Publikation
Economic Daily (via
G4Games) aus dem Fenster und will Informationen zu den verschiedenen Modellen erhalten haben, die Apple von der iWatch auf den Markt bringen soll. Konkret soll es von der Smartwatch ab diesem Herbst drei unterschiedliche Modelle geben. Konkret soll es sich dabei um ein Modell mit einem 1,6"-Display handeln und um zwei mit einem 1,8"-Display. Von letzteren soll dann eine Ausführung auch mit dem gemunkelten Saphirglas-Display daher kommen. Berichte über unterschiedliche Displaygrößen sind freilich nicht neu. Unter anderem wurde bereits darüber spekuliert, ob Apple ein kleiners Modell für Frauen und ein etwas größeres Modell für Männer auf den Markt bringen würde. Ein anderer Bericht sieht die Notwendigkeit hierfür eher im Markt der Wearables, wo eine gewisse Auswahl unabdingbar sei.

Bislang war man davon ausgegangen, dass Apple im Herbst ein Team aus iPhone 6, iOS 8 und die an die darin enthaltene Health-App andockende iWatch präsentieren würde. Eventuell muss man sich in letzterem Fall allerdings doch noch ein wenig länger gedulden. So hat der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, der den Beginn der Massenproduktion der iWatch bislang im September gesehen hat, diese Marke auf November korrigiert. Dies würde dann logischerweise auch eine spätere Markteinführung nach sich ziehen. Kuo verfügt über exzellente Kontakte und Informationen, so dass dieses Szenario zumindest nicht unwahrscheinlich ist. Dementsprechend korrigierte er auch die erwartete Lieferzahl für 2014 um 40% auf 3 Millionen nach unten. Grund sollen die sehr komplexen Hard- und Software-Entwicklungen bei diesem für Apple vollkommen neuen Produkt sein. Hinsichtlich der Features erwartet Kuo ein flexibles AMOLED-Display, welches durch Saphirglas geschützt wird, Wesserfestigkeit und neue SoC-Komponenten. (via
9to5Mac)

Die iWatch wird mit inzwischen an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Herbst auf den Markt kommen. Mit Blick auf den anstehenden Verkaufsstart treibt Apple auch die Personalplanungen weiter voran.
Wie jetzt bekannt wurde, konnte man dabei inzwischen auch Patrick Pruniaux, den ehemaligen Verkaufsleiter des renommierten Uhrenherstellers TAG Heuer verpflichten. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Apple offenbar auch versucht hatte, hochrangige Mitarbeiter anderer namhafter Uhrenhersteller abzuwerben. Größtenteils handelte man sich hierbei allerdings angeblich Körbe ein. Wenig erfreut dürfte Apple zudem über die Aussagen des LVMH-Managers Jean-Claude Biver sein (TAG Heuer gehört zur LVMH-Gruppe), der den Wechsel von Pruniaux zu Apple bereits offiziell bestätigte und dabei direkt noch zu Protokoll gab, dass dieser dort an der Markteinführung der iWatch mitwirken würde. Von Apple gab es wie zu erwarten bislang keinen Kommentar zu den Berichten.