Das verbogene iPhone 6 Plus macht die Runde
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Erinnert sich noch jemand an die Einführung des iPhone 4? Damals machte das sogenannte Antennagate die Runde, bei dem man die Verbindung zum Mobilfunknetz zum Abbruch bringen konnte, wenn man das Gerät in einer bestimmten Art und Weise in der Hand hielt. Damals gab Apple zu dem Thema sogar eine Pressekonferenz und verteilte anschließend kostenlose Hüllen an die Besitzer dieses Modells. Bei iPhone 5 schufen findige Menschen dann das sogenannte Scuffgate. Aufgrund von Problemen im Herstellungsprozess wurden einzelne Geräte mit leichten Kratzern an den Rändern des Geräts ausgeliefert. Auch hier zeigte sich Apple kulant und tauschte das Gerät entweder aus oder erstattete je nach Beschädigung einen gewissen Geldbetrag. Und so verwundert es dann auch wenig, dass es auch um das iPhone 6 bereits wieder ein Gate gibt, genauer gesagt um das iPhone 6 Plus. Dieses soll sich bei verschiedenen Nutzern durch das Aufbewahren in der Hosentasche verbogen haben. Diverse Bilder tummeln sich zu diesem Thema inzwischen in einem Thread im MacRumors-Forum.

Dabei bleiben natürlich diverse Fragen unbeantwortet. So z.B. die nach der Behandlung des Geräts. Allerdings waren solche Meldungen beinahe zu erwarten. Ich z.B. trage mein iPhone in der Regel in der linken Gesäßtasche meiner Jeans und habe bereits beim iPhone 5(s) Bedenken gehabt, dass dieses dort einmal beim Draufsetzen Schaden nehmen könnte. Beim demgegenüber noch einmal dünneren, dafür aber knapp 3,5 cm längeren iPhone 6 Plus ist die Gefahr hierfür natürlich noch einmal deutlich höher. Hieraus ein Problem von Apple zu machen, halte ich jedoch für übertrieben. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand sollte man das Gerät eben so befördern, dass es keinen Krafteinwirkungen ausgesetzt wird, die ein Verbiegen verursachen können.