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Das verbogene iPhone 6 Plus macht die Runde

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Erinnert sich noch jemand an die Einführung des iPhone 4? Damals machte das sogenannte Antennagate die Runde, bei dem man die Verbindung zum Mobilfunknetz zum Abbruch bringen konnte, wenn man das Gerät in einer bestimmten Art und Weise in der Hand hielt. Damals gab Apple zu dem Thema sogar eine Pressekonferenz und verteilte anschließend kostenlose Hüllen an die Besitzer dieses Modells. Bei iPhone 5 schufen findige Menschen dann das sogenannte Scuffgate. Aufgrund von Problemen im Herstellungsprozess wurden einzelne Geräte mit leichten Kratzern an den Rändern des Geräts ausgeliefert. Auch hier zeigte sich Apple kulant und tauschte das Gerät entweder aus oder erstattete je nach Beschädigung einen gewissen Geldbetrag. Und so verwundert es dann auch wenig, dass es auch um das iPhone 6 bereits wieder ein Gate gibt, genauer gesagt um das iPhone 6 Plus. Dieses soll sich bei verschiedenen Nutzern durch das Aufbewahren in der Hosentasche verbogen haben. Diverse Bilder tummeln sich zu diesem Thema inzwischen in einem Thread im MacRumors-Forum.


Dabei bleiben natürlich diverse Fragen unbeantwortet. So z.B. die nach der Behandlung des Geräts. Allerdings waren solche Meldungen beinahe zu erwarten. Ich z.B. trage mein iPhone in der Regel in der linken Gesäßtasche meiner Jeans und habe bereits beim iPhone 5(s) Bedenken gehabt, dass dieses dort einmal beim Draufsetzen Schaden nehmen könnte. Beim demgegenüber noch einmal dünneren, dafür aber knapp 3,5 cm längeren iPhone 6 Plus ist die Gefahr hierfür natürlich noch einmal deutlich höher. Hieraus ein Problem von Apple zu machen, halte ich jedoch für übertrieben. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand sollte man das Gerät eben so befördern, dass es keinen Krafteinwirkungen ausgesetzt wird, die ein Verbiegen verursachen können.

Apple verkauft 10 Millionen iPhone 6 und iPhone 6 Plus am ersten Wochenende

Wie jedes Jahr hat sich Apple auch heute per Pressemitteilung zu den Verkaufszahlen der neuen iPhone-Generation am ersten Verkaufswochenende geäußert. Demnach hat man seit Freitag bereits 10 Millionen Geräte an den Mann gebracht. Im vergangenen Jahr waren es beim iPhone 5s und iPhone 5c eine Million weniger, was das iPhone 6 zur erfolgreichsten Markteinführung einer neuen iPhone-Generation macht. Dies war bereits zum Beginn der Vorbestellphase abzusehen, als man sich teils mit langen Wartezeiten und schnell steigenden Verfügbarkeiten im Apple Online Store auseinandersetzen musste. So hatte Apple auch bereits bekannt gegeben, dass man in den ersten 24 Stunden satte 4 Millionen Vorbestellungen entgegengenommen hatte. Für den Verkauf über die Apple Retail Stores hatte man natürlich weitere Kontingente reserviert, allerdings waren vielerorts auch diese bereits nach kurzer Zeit aufgebraucht.

Entsprechend erfreut zeigt sich dementsprechend auch Apple CEO Tim Cook, der in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert wird: "Die Verkäufe von iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben unsere Erwartungen für das Verkaufsstartwochenende übertroffen und wir könnten nicht glücklicher sein. Wir möchten uns bei all unseren Kunden dafür bedanken, dies zu unserem jemals besten Launch gemacht zu haben, der alle bisherigen Verkaufsrekorde mit großem Abstand in den Schatten stellt. Während unser Team die Produkteinführung so gut wie niemals zuvor bewältigt hat, hätten wir mit einem größeren Angebot noch mehr iPhones verkaufen können und wir arbeiten hart daran, die Aufträge so schnell als möglich zu erfüllen."

Seit vergangenem Freitag verkauft Apple das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus in zehn Ländern. Diesen Fraitag, am 26. September kommen weitere 20 Länder, darunter auch Österreich und die Schweiz hinzu. Bis zum Ende des Jahres will Apple die beiden neuen Geräte in 115 Ländern auf dem Markt haben.