Doe Kollegen von re/code präsentieren sich derzeit in aktueller Hochform was Informationen zu den Inhalten von Apples anstehendem iPhone-Event betrifft. Aktuell berichten die Kollegen von einem Deal, den Apple mit dem Kreditkartenanbieter American Express abgeschlossen haben soll. Dabei soll es, wenig überraschend, um Apples gemunkelten neuen mobilen Bezahldienst gehen, der wohl an die über 800 Millionen bestehenden iTunes-Accounts gekoppelt und mittelns NFC und Touch ID im iPhone 6 umgesetzt werden soll. Gerüchte in der Vergangenheit sprachen bereits von Verhandlungen mit Visa. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass Apple bis zur Verkündung des neuen Dienstes am 09. September zumindest die drei großen Kreditkarteunternehmen American Express, Visa und Mastercard mit an Bord haben möchte.
UPDATE: Da hätte man fast drauf warten können... Laut Bloomberg sind inzwischen auch Mastercard und Visa mit an Bord. Dem Start des Dienstes steht damit wohl nicht mehr viel im Wege.
Am Dienstag in einer Woche wird Apple das diesjährige iPhone präsentieren. Damit steigen wir nun in die allerheißeste Phase der Gerüchte ein. Ein Thema ist dabei weiterhin die Auflösung mit denen die Displays der neuen Geräte aufwarten werden. Einen weiteren Hinweis hierauf liefern nun die Kollegen von 9to5Mac. Bislang gab es zwei Varianten für Grafiken innerhalb von Apps. Standardnamen für Grafiken bedeuten dabei eine Nicht-Retina-Auflösung, Dateinamen mit dem Zusatz @2x hingegen stehen für Grafiken in Retina-Auflösung. Andere Dateinamen, in denen beispielsweise die Zusätze @3x oder @4x vorkamen, wurden in iOS 7 und auch bis zur vierten Beta von iOS 8 Beta konsequent ignoriert. In der fünften Beta scheint sich dies jedoch geändert zu haben. Während Dateien mit einer Auflösung von größer als @3x weiterhin ignoriert werden, lädt das Betriebssystem inzwischen in verschiedenen Bereich vorrangig die @3x-Version, wenn sie als Alternative zur Verfügung steht. Dies könnte durchaus auf eine höhere Pixeldichte in einer der beiden Größenvariationen des iPhone 6 hindeuten.
Unterdessen ist auf einem Foto eines vermeintlichen Logicboards für das iPhone 6 eine interessante Entdeckung gemacht worden. Offenbar setzt Apple dabei im iPhone 6 auf den Qualcomm MDM9625M-Chip als LTE-Modem. Bereits vor einigen Wochen kamen Gerüchte auf, wonach Apple mit dem iPhone 6 schnellere LTE-Datenübertragungen realisieren würde. Bei dem angesprochenen Chip handelt es sich nun um LTE-Modem der Kategorie 4, mit dem Geschwindigkeiten von bis zu 150
Mbps möglich sind. Der aktuell im iPhone 5s verbaute MDM9615-Chip ist hingegen ein LTE-Modem der Kategorie 3 mit einer maximalen Geschwindigkeit von 100 Mbps. (via MacRumors)

Seit gestern ist die Katze nun also aus dem Sack. Apples diesjähriges iPhone-Event steigt am 09. September und zwar am selben Ort, an dem Steve Jobs vor 30 Jahren auch den allerersten Mac präsentiert hatte, nämlich im Flint Center for the Performing Arts auf dem Campus des De Anza College in Cupertin. Oder besser gesagt am. Denn auf dem ausgewählten Gelände baut man offenbar schon seit ein paar Tagen an einer gewaltigen Konstruktion, die offenbar als Kulisse für das Event dienen wird. Damit wird auch deutlich, welche Bedeutung Apple dem Event beimisst. Während in den anderen, häufig gewählten Locations, wie dem Yerba Buena Center oder dem Moscone Center nur knapp 800 bzw. 1.500 Personen Platz finden, sind es im Flint Center stattliche 2.000 Plätze. Die Kollegen von MacRumors und The Loop zeigen bereits ein paar Bilder des von zahlreichen Sicherheitskräften abgeriegelten Aufbaus.
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Mit dem iPhone 5s hat Apple eine neue Farbpallette für sein Smartphone festgelegt (sieht man einmal vom durch und durch bunten iPhone 5c ab). Diese besteht aus spacegrau/schwarz, silber/weiß und gold/weiß. Es wäre schon einigermaßen überraschend gewesen, wenn man dies nur ein Jahr später schon wieder über den Haufen geworfen hätte. Und so verwundern die aktuell von den französischen Kollegen von nowhereelse.fr veröffentlichten Bilder von verschiedenfarbigen Bauteilen des iPhone 6 nicht wirklich. Auch sie halten an der oben genannten Farbpallette fest. Ebenfalls zu sehen ist das nun wieder aus einem eigenen Bauteil bestehende Apple Logo, welches von Innen in die Rückseitenschalte eingesetzt wird. Entgegen ursprünglicher Meldungen, wonach es aus einem extrem kratzfesten Material bestehen soll (Liquidmetal?!), berichten die französischen Kollegen nun jedoch, dass es sehr wohl anfällig für Kratzer sein soll. Ein wenig größer soll unterdessen der Lautsprecher im iPhone 6 ausfallen, was eventuell für einen besseren Klang sorgen könnte. Apple wird das iPhone 6 auf einem Event am 09. September präsentieren.


Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, nun ist es offiziell. Apple hat vor wenigen Minuten damit begonnen, Einladungen für das erwartete Event zur Vorstellung des iPhone 6 am 09. September dieses Jahres zu verschicken. Dies berichtet unter anderem The Loop. Damit ist man erstaunlich früh dran, verschickte man diese Einladungen in der Vergangenheit in der Regel ca. eine Woche vor der eigentlichen Veranstaltung. Ebenfalls halbwegs neu ist der Veranstaltungsort. Apple wird die Vorstellung des diesjährigen iPhone im Flint Center for the Performing Arts auf dem Campus des De Anza College in Cupertino vornehmen. Hier hatte Steve Jobs vor 30 Jahren den ersten Mac vorgestellt. Beobachter deuten dies als Hinweis darauf, dass etwas Großes angekündigt werden könnte. Letzten Gerüchten zufolge soll neben dem neuen iPhone auch die lang erwartete iWatch präsentiert werden. Die Veranstaltung unter dem Motto "Wish we could say more." beginnt um 19:00 Uhr deutscher Zeit und könnte erneut von Apple per Livestream ins Internet gesendet werden.
Spekuliert wurde schon länger, nun scheint es tatsächlich so zu kommen, dass Apple mit dem iPhone 6 erstmals einen NFC-Chip verbauen wird. Aktuell springt Wired auf den Zug auf und berichtet von Apples Plänen. Demnach werde man in Cupertino durch den Chip den Einstieg in das Geschäft der mobilen Bezahldienste wagen. Es soll sich hierbei sogar um eines der Aushängeschilder des neuen Geräts handeln. Wirklich überraschend wäre dies nicht, hat doch Tim Cook höchstpersönlich dieses von Apple noch nicht beackerte Geschäftsfeld jüngst als durchaus interessant und als einen der Hintergedanken von Touch ID bezeichnet. Durch die Millionen von hinterlegten Kreditkartendaten im iTunes Store würde Apple zudem auf einen Schlag zu einer wahren Macht auf diesem Gebiet werden.
Passend zu den von Wired ins Spiel gebrachten Gerüchten haben auch die chinesischen Kollegen von GeekBar weitere Schemazeichnungen veröffentlicht, auf denen angeblich der erwartete NFC-Chip zu finden sein soll. Hierbei soll es sich angeblich um eine spezielle Version des NXP
PN65 NFC Chips handeln, der unter anderem auch schon in verschiedenen Android-Geräten verbaut wird. Die Kollegen von MacRumors haben hierzu ein Dokument ausgegraben, auf denen die Bauform des PN65 inkl. seiner Abmessung zu sehen ist. Das 5 mm x 5 mm große Bauteil ließe sich perfekt an einer bestimmten Stelle der vermeintlich für das iPhone 6 gedachten und bereits abgelichteten Logicboards platzieren. Im Vergleich befindet sich auf dem folgenden Bild ganz links das vermeintliche Logicboard des 4,7"-Modells, in der Mitte das des iPhone 5s und ganz rechts das des 5,5"-Modells des iPhone 6. Rot umrandet soll sich die Position des NFC-Chips befinden.

"NFC samt mobilem Bezahldienst angeblich eines der Highlights beim iPhone 6" vollständig lesen
Man muss sicherlich kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass Apple nach dem M7-Chip im iPhone 5s auch im iPhone 6 einen Motion-Co-Prozessor verbauen wird. Dieser dürfte dann der Namenskonvention entsprechend auf den Namen M8 hören und vermutlich auch weitere Sensoren mitbringen. Eine erneut von GeekBar (via MacRumors) ins Spiel gebrachte Schemazeichnung dürfte nun einen ersten Blick auf den auf den internen Namen "Phosphorus" hörenden Chip liefern. Während der M7-Chip (Codename Oscar) vor allem die Daten des Beschleunigungssensors, des Gyroskops und des Kompasses aufzeichnete und sich damit vor allem für die Analyse von Bewegungen eignete, dürfte Phosphorus auch weitere Sensoren beinhalten, die sich vor allem mit Apples neuer iOS 8 App "Health" verstehen dürften. Gut möglich also, dass sich der M8-Chip per stromsparenden Low-Energy Bluetooth mit Gesundheits- und Fitnesszubehör verbinden lässt, um dann im Hintergrund auch Daten wie Blutdruck, Blutzucker, Kalorienverbrauch, Gewicht oder den Puls aufzuzeichnen und an die Health-App zu liefern.

UPDATE: Wenngleich der M8-Chip wohl in der Tat über zusätzliche Sensoren verfügen wird, hat sich inzwischen herausgestellt, dass es sich bei dem oben zu sehenden Phosphorus-Bauteil offenbar eher um den bereits vor einiger Zeit gehandelten barometrischen Drucksensor BMP280 von Bosch handelt
In den vergangenen Wochen wurde viel darüber spekuliert, über welche Auflösungen das größere Display, der beiden für dieses Jahr erwarteten iPhone-Modelle wohl verfügen würde. Es wurden sogar entsprechende Konfigurationseinträge in den Betas von iOS 8 entdeckt. Letzten Endes ist all dies aber wohl nur eine Frage von Mathematik und Apples Strategie. Und genau hierauf schießt sich auch der Apple-Insider John Gruber in einem aktuellen Beitrag auf seinem Blog ein. Sollte Apple seiner bisherigen Strategie treu bleiben, dürfte es für das 4,7"-Modell wohl auf eine Auflösung von 1334 x 750 Pixeln und einer Dichte von 326 ppi hinauslaufen. Dies entspräche auch weiterhin der mit dem iPhone 4 eingeführten "2x"-Retina-Auflösung. Auf diese Weise könnte Apple jedoch 38% mehr Inhalte auf dem dann größeren Display anzeigen, als beim iPhone 5 bzw. 5s. Sämtliche Inhalte blieben auf exakt derselben Größe und die Entwickler müssten ihre Apps wenn überhaupt, dann nur marginal anpassen.
Vor diesem Hintergrund erscheint auch die von Gruber erwartete Auflösung von 2208 x 1242 Pixeln bei 461 ppi im 5,5"-Modell sinnvoll. Dies würde einer neuen "3x"-Auflösung entsprechen, was einer Anpassung der verwendeten Grafiken durch die Entwickler bedürfe. Doch auch herkömmliche "2x"-Apps sähen auf diesem Display noch gut aus und ließen sich problemlos weiterverwenden. In diesem Falle ließen sich noch mehr Inhalte auf dem Display unterbringen, die zudem durch die Dichte von 461 ppi gestochen scharf aussähen.
Gruber gibt zwar zu Protokoll, dass er selbst keinerlei Informationen zu Apples Plänen habe. Die bisherige Vorgehensweise gepaart mit verhältnismäßig einfachen Anpassungsarbeiten für die App-Entwickler und Apples Retina-Definition legen jedoch in der Tat die genannten Auflösungen nahe.