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Telekom-Pläne: Landgericht Köln verhindert Drosselung von DSL-Flatrates

Anfang des Jahres sorgte die Telekom mit der Veröffentlichung von Plänen für Aufsehen, wonach man plant, ab 2016 DSL-Verbindungen nach dem Erreichen einer gewissen Datenmenge in der Geschwindigkeit zu drosseln. Diese Pläne sorgten für reichlich Unmut bei Kunden und Internetaktivisten. Selbst die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schaltete sich ein und mahnte die Telekom wegen ihrer Pläne ab. Die Telekom reagierte auf die Kritik und verkündete schließlich, dass die Geschwindigkeit nicht auf die ursprünglich geplanten 384 Kbit/s, sondern auf 2 MBit/s drosseln werde, womit eine Grundversorgung für den normalen Nutzer nach wie vor gegeben wäre.

Nun allerdings hat sich das Kölner Landgericht eingeschaltet und in einem Urteil zu dem Thema verkündet, dass Kunden mit dem Begriff "Flatrate" nicht ein bestimmtes Datenkontingent, sondern für einen Festpreis eine bestimmte, erworbene Geschwindigkeit verbindet. Dies träfe auch nach wie vor bei einer Drosselung auf 2 Mbit/s zu. Damit stimmt das Gericht in weiten Teilen der Argumentation der Verbraucherzentrale NRW zu

Dieses Urteil könnte damit auch Signalwirkung haben. Unter Umständen wird sich die Tarifstruktur bei den deutschen DSL-Verträgen hierdurch dahingehend ändern, als dass künftig wieder mehr Volumentarife und Flatrates nur im höherpreisigen Segment angeboten werden. Inwieweit sich dies auch auf Smartphone-Verträge auswirkt, muss sicherlich abgewartet werden. Hier ist die Drosselung der Geschwindigkeit, trotz der Verwendung des Begriffs "Flatrate" nach wie vor gang und gäbe.

Zwei verkaufte iPhone 5s auf jedes verkaufte iPhone 5c

Am Samstag habe ich noch die Frage gestellt "Ist die Nachfrage nach dem iPhone 5c zu niedrig oder ist die Verfügbarkeit einfach zu gut?" Einer neuen Untersuchung von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) zufolge geht die Tendenz eher in erstere Richtung. Dort hat man sich nämlich die Absätze der beiden neuen iPhone-Generationen genauer angeschaut, von denen Apple am ersten Verkaufswochenende zusammengenommen 9 Millionen Stück iPhones abgesetzt hat. Wenig überraschend soll das iPhone 5s für das Gros der 9 Millionen verantwortlich gewesen sein. Während hier 64% der Käufer zuschlugen, sollen es beim iPhone 5c 27% gewesen sein. Die restlichen 9% gehen auf das Konto des überraschend im Sortiment verbliebenen iPhone 4s.

Einen Abgesang auf das iPhone 5c erlaubt allerdings auch diese Erhebung nicht. Dieses nimmt quasi das mittlere Marktsegment ein. Dasselbe Marktsegment also, welches im vergangenen Jahr noch das iPhone 4s inne hatte. Dieses kam zum damaligen Zeitpunkt auf 23% der iPhone-Verkäufe, also weniger als das iPhone 5c in diesem Jahr. Eine Interpretation dieser Zahlen überlasse ich jedem selbst. Der CIRP Mitgründer Josh Lowitz jedenfalls sagt für die kommenden Monate eine Steigerung des Anteils des iPhone 5c am Gesamtabsatz der iPhones voraus. (via AllThingsD)

Apple startet Trade-In-Programm für iPhones in Deutschland [UPDATE]

Bereits vor einigen Wochen hat Apple in den USA sein Trade-In-Programm für gebrauchte iPhones eingeführt. Heute nun erreicht dieses Programm auch Europa und damit auch Deutschland. Apple tut sich dabei in Europa mit dem deutschen Unternehmen Dataserv zusammen, ähnlich, wie man dies in den USA mit Brightstar getan hat. Während des Prozesses auf der bereit stehenden Webseite wird man durch eine Reihe von Fragen geführt, etwa ob das Gerät einen Wasserschaden hatte, ob das Display gebrochen sei, ob das Gehäuse Kratzer aufweist oder das Gerät einen SIM-Lock hat. Letzten Endes ist das Angebot sicherlich ein einfacher Weg sich von seinem aktuellen iPhone zu trennen und sich direkt bei Apple ein neues zuzulegen. Ob man hiervon allerdings Gebrauch machen möchte, ist jedoch mehr als zweifelhaft. Wie unten zu sehen, hätte ich bei Apple für mein schwarzes 32 GB iPhone 5 gerade einmal noch € 271,- bekommen und damit in etwa zwischen € 150,- und € 200,- weniger als beispielsweise bei eBay. Hätte das Gerät zudem noch einen SIM-Lock besessen, wären noch einmal knapp € 140,- runter gegangen und ich wäre bei € 135,50 gelandet.

UPDATE: Es scheint, als sei die angesprochene Webseite schon bereits einige Zeit verfügbar (siehe, z.B. bei iFun). Mir war sie bislang allerdings nicht bekannt. Der Unterschied gegenüber dem Trade-In-Programm in den USA besteht offenbar darin, dass man sein altes iPhone dort auch direkt in einem Retail Store eintauschen kann. Apple hat inzwischen mir und auch dem Telegraph gegenüber bestätigt, dass dies nun auch in UK möglich ist. Sorry für die Verwirrung.

Ist die Nachfrage nach dem iPhone 5c zu niedrig oder ist die Verfügbarkeit einfach zu gut?

Nach wie vor streiten sich die Gelehrten, wie sich die von Apple verkündeten neun Millionen verkauften neuen iPhones am ersten Verkaufswochenende (plus die, die seither abgesetzt wurden) auf die beiden Modelle iPhone 5s und iPhone 5c verteilen. Während manch Beobachter eine 50/50-Verteilung sieht, gehen die meisten eher davon aus, dass das iPhone 5s für den Hauptteil der abgesetzten Geräte verantwortlich sein dürfte. Und hierzu gibt es nun auch weitere Anzeichen. So hat z.B. der bekannte KGI Securities Analyst Mingchi Kuo, seine ursprüngliche Vorhersage von 17 Millionen iPhone 5c für den Monat September auf 11,4 Millionen Geräte nach unten korrigiert. Auch für das letzte Quartal des Jahres sagt Kuo nun weniger Geräte vorausund erwartet hier 10,4 Millionen abgesetzte iPhone 5c. In den USA bieten zudem inzwischen die Apple-Händler Best Buy, Target und RadioShack teils größere Nachlässe und Rabatte auf den Kauf eines iPhone 5c.

In einer weiteren Meldung zu diesem Thema aus China wird indes berichtet, dass Apple die Produktion des iPhone 5c bei seinen Fertigungspartnern von ursprünglich 300.000 Stück pro Tag auf nun 150.000 Stück pro Tag zurückgefahren habe. Dies soll hauptsächlich daran liegen, dass sich das iPhone 5c vor allem in den asiatischen Märkten nicht so gut verkauft, wie Apple dies offenbar erwartet hatte. Belegt werden soll dies unter anderem mit äußerst niedrigen Schwarzmarktpreisen für Geräte, die Händler in anderen Ecken der Welt günstiger als in China erworben haben und dort entsprechend versuchen an den Mann zu bringen.

Selbstverständlich werden Kritiker dies nun wieder auf den "unerwartet hohen Preis" für das "Billig-iPhone" schieben und sich in ihrer Meinung bestärkt sehen, dass Apple hier vollkommen falsch gehandelt habe. Aus meiner Sicht ist dies jedoch ein bisschen zu kurz gedacht, da die Gründe für die oben genannten Meldungen deutlich vielschichtiger sein können, als lediglich der Preis. Gründe für eine geringere Nachfrage können somit beispielsweise auch darin liegen, dass Leute, die bereits ein iPhone 5 besitzen, sich sicherlich kein technisch identisches iPhone 5c kaufen werden. Andere Kunden wollen indes vielleicht einfach die aktuellste Version des iPhone besitzen und greifen daher eher zum iPhone 5s. Und auch die Kürzung der Produktionszahlen müssen nicht zwangsweise an einer geringen Nachfrage liegen, sondern können auch einfach mit einer falschen Einschätzung selbiger durch Apple und damit einer "zu hohen" Verfügbarkeit begründet sein.

Die wahren Gründe dürfte Apple ohnehin nicht bekannt geben, weswegen alles bloße Spekulation bleibt. Ob sich nun die Kritiker bestätigt sehen oder eher diejenigen, die das Thema nicht ganz so wichtig nehmen, ist letzten Endes egal. Für Apple dürften ohnehin nur die Gesamtabsatzzahlen des iPhone über alle Modelle hinweg zählen.

"Blue Screen of Death" auf dem iPhone 5s: Auslöser ist offenbar der A7-Chip

Ja, auch ich hatte ihn bereits auf meinem iPhone 5s, den "Blue Screen of Death". Eigentlich eher ein aus der Windows-Welt bekanntes Phänomen, wenn mal wieder der Rechner abgestürzt ist und mit diesem minimalistischen Bild seinen Besitzer hierauf hinweist. Doch vermehrt berichten nun auch iPhone-Nutzer von diesem Problem. Der Grund dafür dürfte vermutlich in Apples neuem A7-Chip zu suchen sein, der erstmals auf eine 64-Bit-Architektur setzt. Zwar ist diese abwärtskompatibel mit für 32-Bit-Architekturen geschriebene Apps, dennoch kommt es dabei immer mal wieder zu Fehlern. Dies belegen auch Zahlen des Bug-Analyse-Unternehmens Crittercism (via AllThingsD), die festgestellt haben, dass die Absturzrate beim iPhone 5s bei etwa 2% liegt. Dies klingt zwar zunächst einmal vernichtend gering, ist aber doppelt so hoch wie beim iPhone 5 und iPhone 5c, die beide auf dem A6-Chip und seiner 32-Bit-Architektur basieren. Als Grund vermutet man bei Crittercism das es den Entwicklern vor der Veröffentlichung des iPhone 5s nicht möglich war, ihre Apps auf der neuen Hardware zu testen. Insofern ist ein Sinken der Absturzrate in näherer Zukunft durchaus zu erwarten. Dies unterstützen dürften dann sicherlich auch die kommenden iOS-Updates von Apple.



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Ein wirklicher "Blue Screen of Death" ist das Phänomen aber auf dem iPhone 5s auch gar nicht. Das iPhone verabschiedet sich nur kurz in diesen Zustand, startet anschließend neu und kann dann wieder wie gewohnt benutzt werden. Trotzdem nervig. Besonders häufig scheint das Problem übrigens interessanterweise im Zusammenhang mit den iWork-Apps von Apple aufzutauchen, wie oben zu sehendes Video belegt.

Apple kündigt die nächsten iPhone-Verkaufsstarts an - Österreich und Schweiz dabei

Per Pressemitteilung hat Apple heute die nächsten Rutschen an Verkaufsstarts der beiden neuen iPhones bekannt gegeben. Damit kommen demnächst auch die Kunden in unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz in den Genuss der neuen Geräte. Sie befinden sich in der ersten Rutsche, die die Geräte ab dem 25. Oktober in insgesamt 36 weitere Länder spülen wird. Gemeinsam mit Österreich und der Schweiz erhalten dann auch Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Französische Antillen, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, La Réunion, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Macao, Malta, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien und Ungarn die neuen iPhones. Ab Freitag, den 01. November werden sie zudem in Albanien, Armenien, El Salvador, Guam, Guatemala, Indien, Kolumbien, Malaysia, Mazedonien, Mexiko, Moldavien, Montenegro und der Türkei und ab Sonntag, den 03. November auch in Bahrain, Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erhältlich sein.