
Ich habe bislang kaum jemanden vor Begeisterung jubeln hören, wenn es um Gerüchte zu größeren Displays in kommenden iPhone-Generationen geht. Dennoch scheint es so zu kommen. Nach den rennomierten und in der Regel gut informierten Redaktionen von Bloomberg und dem Wall Street Journal kommt nun ein weiterer Bericht in diese Richtung aus China herüber geschwappt. Dort meldete das Magazin
C Technology heute, dass Apple bereits Prototypen des iPhone 6 mit einer Display-Größe von 4,9" und den Nachfolger des iPhone 5C mit ebenfalls einem größeren Display teste. Bislang waren für die iPhone-Generationen des kommenden Jahres Display-Größen zwischen 4,7" und 5,5" gehandelt worden. Wirklich erhellend ist der neue Bericht allerdings nicht. Apple testet andauernd Prototypen neuer Geräte in den verschiedensten Konfigurationen. Ob diese jemals auf den Markt kommen, ist dadurch noch lange nicht gesagt. Allerdings deutet die Dichte der Gerüchte zu größeren Displays durchaus an, wohin die Reise im kommenden Jahr gehen könnte. (via
9to5Mac)
Mit der Vorstellung des iPhone 5 nahm Apple erstmals eine Änderung bei der Größe des Displays seines Smartphones vor. Von ehemals 3,5" wuchs die Diagonale auf 4". Damit folgte Apple einem Trend, der sich bei immer mehr Smartphones durchzusetzen scheint. Bereits seit einiger Zeit wird darüber spekuliert, dass Apple mit der kommenden iPhone-Generation erneut eine Größenänderung vornehmen könnte. Nun gießt Bloomberg.
neues Öl ins Feuer und berichtet, dass Apple im kommenden Jahr gleich zwei neue Displaygrößen einführen will. Dabei soll es sich zum einen um 4,7" und zum anderen um 5,5" handeln. Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass Apple jederzeit mit verschiedenen Displaygrößen und Protoypen experimentiert. Dies muss nicht immer auch bedeuten, dass diese Geräte irgendwann das Licht der Welt erblicken. In der Vergangenheit wurde immer wieder angeführt, dass eine Fragmentierung im Bereich der Displaygrößen vor allem für AppStore-Entwickler problematisch ist, da diese ihre Apps an die unterschiedlichen Größen anpassen müssen. Allerdings hat Apple in diesem Bereich bereits seit einiger Zeit entsprechende Vorkehrungen getroffen und bietet den Entwicklern z.B. mit der Funktion "Auto-Layout" inzwischen Möglichkeiten an, Apps auf einfache Art und Weise für unterschiedliche Displaygrößen fit zu machen. Bislang traf dies lediglich auf 3,5", 4" und das iPad zu. Das iPad mini kann hier ausgenommen werden, da es dieselbe Auflösung verwendet wie sein großer Bruder.
Der Bloomberg-Bericht geht sogar noch einen Schritt weiter und erwartet, dass das Display der kommenden Generationen gebogen sein wird. Auch hier gab es bereits in der Vergangenheit entsprechende Gerüchte. Neu ist hingegen das Gerücht, dass Apple an sensibleren Touch-Oberflächen arbeiten soll. Diese sollten dann unterscheiden können, ob der User stark oder sanft auf das Display drückt. Diese Technologie soll jedoch noch nicht Teil der 2014er Modelle werden. (via 9to5Mac)

Viel wurde über Apples Touch ID Sensor diskutiert. Ist er letzten Endes ein weiteres Instrument, um persönliche Daten auszuspähen? Wurde er nach wenigen Tagen bereits "gehackt"? Dies sind nur zwei der Fragen, die dabei auf den Tisch kamen. Fakt ist in jedem Fall, dass er den meisten Nutzern eine Basis-Sicherheit an die Hand gibt, die man vermutlich unter der umständlich einzugebenden Code-Sperre so in der Breite vorher nicht hatte. Die Kollegen von
iMore haben nun ein weiteres interessantes Detail zu dem Fingerabdrucksensor herausgefunden. Offenbar kommuniziert dieser ausschließlich mit dem A7-Chip, mit dem er zusammen verbaut wurde. Damit ist es nicht möglich, den Sensor auszubauen und mit einem anderen Chip zu verwenden oder umgekehrt. Verglichen werden kann dieser Ansatz mit der bei
HDMI Protected Media Path verwendeten Verschlüsselung. Hierbei werden zur Wahrung von DRM-Rechten Schlüssel zwischen den beiden miteinander kommunizierenden Komponenten bereits ab Werk festgelegt, die fortan fest miteinander verbunden sind. Im Falle von Touch ID besteht dieser Schlüsselaustausch zwischen dem Sensor und dem A7-Chip. Ein weiterer Vorteil besteht zudem darin, dass die Kommunikation der beiden Komponenten überhaupt verschlüsselt ist. Somit ist es beinahe unmöglich, diese mitzuschneiden und auzulesen. Kompliziert wird es allerdings, wenn das Gerät (oder eine seiner Komponenten) einmal repariert werden müssen. Hier wird man sich wohl direkt an Apple wenden müssen. Und auch hier kann wohl nur die komplette Einheit des Logicboards inklusive des Sensors und des Chips getauscht werden.