Laut Apple normal: Manche neue iPad Pros werden leicht verbogen ausgeliefert
Neben dem bereits thematisierten Problem mit einem Hotspot bei einigen iPad Pro Modellen aus dem Jahr 2017 gibt es aktuell eine weitere Meldung aus dieser Ecke, dieses Mal jedoch zu den iPad Pros aus diesem Jahr. So kamen bekanntermaßen bereits kurz nach der Veröffentlichung der Geräte vereinzelt Berichte auf, wonach einige der Geräte leicht verbogen ausgeliefert worden sein sollen. Entsprechend waren die betroffenen Nutzer enttäuscht, da sie sich von einem mehrere hundert Euro teuren Gerät (zurecht) etwas anderes erwartet hatten.
Nun hat Apple ein offizielles Statement an die Kollegen von The Verge zu diesem Thema ausgegeben und darin betont, dass eine solche, leichte Verbiegung "normal" sei. Apple spricht dabei von einem "very slight bend in the aluminum chassis". der ein "side effect of the manufacturing process" sei, während der Lebensdauer des iPad nicht schlimmer werde und die Leistung des Geräts in keiner Weise beeinträchtigt. Ich halte ja durchaus in der Regel zu Apple, beispielsweise dann, wenn Nutzer "völlig überrascht" feststellen, dass sich Geräte mit einem Aluminiumgehäuse mit der passenden Krafteinwirkung verbiegen lassen. In diesem Fall muss man allerdings sagen, dass dies nicht der Standard sein kann, den sich Apple selbst auferlegt. Das unten zu sehende Foto des MacRumors-Lesers zeigt das Ausmaß der Verbiegung bei seinem iPad Pro. Dies würde selbst ich nicht ansatzweise tolerieren.

Apple betrachtet die verbiegung also nicht als Defekt. Dennoch berichten verschiedene Leser, dass sie in einem Apple Store ein Ersatzgerät erhalten hätten, als sie sich mit dem Problem an den Support wendeten.


