Die neuen iPad Pro sind zwar noch nicht wirklich auf dem Markt, dennoch sind bereits die ersten Benchmark-Tests im Internet aufgetaucht, die einen ersten Eindruck von der Leistungsfähigkeit der neuen Geräte vermitteln. Und dabei sieht es so aus, als hätte Apple bei der Präsentation nicht übertrieben: Der neue A12X Bionic-Chip ist mit seinen acht Kernen ein echtes Powerhouse und erreicht im Single-Core Betrieb einen Wert von 5.025 Punkten, im Multi-Core Betrieb gar von sagenhaften 18.106 Punkten. Damit sind die neuen iPad Pro nicht nur die schnellsten iPads aller Zeiten, sondern liefern sogar eine vergleichbare Leistung wie das aktuelle 15" MacBook Pro mit seinen Sechskern-Core-i7-Chips von Intel. Die Kollegen von MacRumors haben die Ergebnisse in einer übersichtlichen Vergleichstabelle zusammengefasst.

Apple selbst hatte auf dem Event in New York City zu Protokoll gegeben, dass das neue iPad Pro eine um bis zu 90% verbesserte Multi-Core Performance liefert als die direkte Vorgänger-Generation. Die Geekbench-Ergebnisse stützen dies und weisen sogar eine um 94% bessere Leistung aus. Denkt man die Leistungsentwicklung der A-Serien Chips von Apple weiter, kommen wir langsam in eine Region, wo man in Cupertino wohl tatsächlich langsam darüber nachdenken wird, sie demnächst auch in den ersten Macs zu verbauen. Letzte Gerüchte sprachen von einem Zeitplan, der in Richtung 2020 gehen könnte.
Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Und da der Kollege in der Regel sehr gut informiert ist, gebe ich die zu Protkoll gegebenen Informationen an dieser Stelle natürlich gerne weiter. In seiner neuesten Investorenmeldung berichtet Kuo, dass die iPhone-Generation des kommenden Jahres mit einer verbesserten TrueDepth-Kamera für Face ID ausgestattet sein wird (via MacRumors). Die neuen Komponenten sollen vor allem in der Lage sein, den Einfluss von natürlichem infrarotem Licht auf das vom Flood-Illuminator ausgestrahlte Signal zu vermindern. Die neue Komponente soll in allen 2019er iPhones enthalten sein, die wohl erneut aus zwei OLED-Modellen und einem LCD-Modell bestehen werden.
Darüber hinaus berichtet Kuo auch, dass Apple eine sogenannte Time of Flight (ToF) 3D-Kamera in das iPad bereits im kommenden Jahr oder im Jahr darauf integrieren könnte. 2020 könnte dann auch das iPhone an der Reihe sein. Dank einer solchen Komponente könnten mit der iPad-Kamera 3D-Objekte aufzunehmen und diese dann mit dem Apple Pencil auf dem Display zu bearbeiten. Auf dem iPhone könnte ToF das AR-Erlebnis auf ein neues Level heben. Die zugrundeliegende Technologie sendet Lichtsignale aus, um hierüber die Distanz zu einem Objekt zu messen und daraus ein 3D-Modell zu erstellen.
Und auch in Sachen Apple Pencil haben sich sämtliche Gerüchte bewahrheitet. Die neueste Generation des Eingabestifts wird magnetisch an der Seite des neuen iPad Pro befestigt, wodurch er nicht nur automatisch mit dem iPad verbunden, sondern auch gleich noch kabellos geladen wird. Letzteres ist wohl der Entschiedung geschuldet, den Lightning-Anschluss beim neuen iPad Pro zugunsten von USB-C zu streichen. Zudem wird der neue Apple Pencil auch rudimentäre Tap- und Swipe-Gesten unterstützen, wodurch der Nutzer durch entsprechende Gesten an den Seiten des neuen Apple Pencil in der Lage sein wird, unter anderem die Dicke oder die Farbe von gezeichneten Strichen mit dem Apple Pencil zu verändern. Das neue Design ist ein wenig minimalistischer als beim Vorgängermodell verzichtet dabei unter anderem auf den silbernen Streifen am oberen Ende und bekommt Ecken wie bei einem klassischen Bleistift.
Der neue Apple Pencil kann ab sofort zu einem Preis von € 135,- im Apple Online Store bestellt werden und geht ab der kommenden Woche offiziell in den Verkauf.
Ebenfalls neu im Programm ist ein neues Smart Keyboard, welches magnetisch mit dem neuen iPad Pro verbunden wird und dieses zudem auf der Vorder- und der Rückseite schützt. Dank zwei verschiedener Kerben kann das neue iPad Pro in unterschiedlichen Winkeln mit der Tastatur betrieben werden.
Auch das neue Smart Keyboard Folio kann ab sofort im Apple Online Store bestellt werden und kostet für das neue 11" MacBook Pro € 199,-, für das neue 12,9" MacBook Pro € 219,-.
Wie erwartet hat Apple auf dem heutigen Event in New York City eine neue Generation des iPad Pro vorgestellt. Dabei haben sich viele der Gerüchte aus den vergangenen Wochen zu dem neuen Gerät bewahrheitet. So verzichtet Apple nun auch beim iPad erstmals auf den gewohnten Homebutton mit Touch ID und setzt stattdessen auf die Gesichtserkennung via Face ID. Die hierzu benötigte TrueDepth-Kamera auf der Vorderseite des iPads versteckt sich in dem nur noch minimal vorhandenen Rahmen um das neue Liquid Retina Display herum. Ein Notch wie beim iPhone ist hierfür nicht notwendig. Dank entsprechender Anpassungen in iOS 12.1 wird die Gesichtserkennung sowohl im Quer-, als auch im Hochkantformat möglich sein. Den Wegfall des Homebuttons kompensiert Apple mit denselben Touch-Gesten wie bei den neuen iPhones.
Eine weitere Zäsur gibt es, wie bereits gemunkelt, auch beim Ladeanschluss für das Gerät. Hier setzt Apple bei einem iOS-Gerät erstmals auf USB-C und läutet damit das Ende der Lightning-Ära ein. Gleichzeitig rückt das iPad Pro damit auch ein ganzes Stück weiter in Richtung eines Laptop-Ersatzes, da sich durch die neue Anschlussart künftig vollkommen neue Möglichkeiten beim Anschluss von Peripherie ergeben. Unter anderem würde sich auf diese Weise auch beispielsweise ein 5K-Monitor als externes Display an das iPad anschließen lassen. Dank USB-C kann man künftig auch das iPad Pro unterwegs als Ladequelle für beispielsweise ein iPhone nutzen.
Auch beim Design hat Apple Hand angelegt und dem iPad Pro in der Tat eine Gehäuseform verpasst, die der des iPhone SE ähnelt. Gleichzeitig konnte man das Gerät dennoch um 25% dünner machen. Im Inneren kommt wie erwartet ein A12X Bionic-Chip zum Einsatz, der eine 8-Core CPU und eine 7-Core GPU beherbergt. Damit ist das neue iPad Pro schneller als jedes Notebook aus den vergangenen 12 Monaten. Wirklich Banane wird es bei der Grafikleistung, die Apple um das 1.000-fache (!) steigern konnte.
Nach wie vor hat man beim iPad Pro die Wahl zwischen zwei Größen, die nun jedoch in 11" und 12,9" daherkommen. Dabei behält Apple beim 11"-Modell die Maße des ehemaligen 10,5"-Modells bei, kann dank des geschrumpften Rahmens aber nun mehr Display anbieten. Beim 12,9"-Modell konnte Apple hingegen dank des schmaler gewordenen Rahmens um das Display Apple die Geräteabmessungen noch einmal deutlich reduzieren. In Sachen Speicherplatz stehen auf den neuen iPad Pro 64 GB, 256 GB, 512 GB und erstmals auch 1 TB zur Verfügung und nach wie vor hat man die Wahl zwischen den Farben silber, spacegrau und gold.
Das neue iPad Pro kann ab sofort im Apple Online Store bestellt werden und geht ab der kommenden Woche in den offiziellen Verkauf. Preislich beginnen die Geräte bei € 879,- für das 11"-Modell und bei €1.099,- für das 12,9"-Modell.
Wenn Apple morgen neue iPads und Macs präsentiert, dürfte sich unter den Neuvorstellungen auch ein neuer Apple Pencil befinden. Der bekannte Leaker Benjamin Geskin kommt hierzu nun mit neuen Gerüchten um die Ecke. Demnach soll der Eingabestift in seiner zweiten Generation über ein neues Design, Unterstützung von Gesten und eine neue Lademethode verfügen. Diese Informationen hat Geskin aus chinesischen sozialen Medien zusammengetragen. Das Design soll bei der neuen Generation minimalistischer sein, als beim aktuellen Modell und dabei unter anderem auf den silbernen Streifen am oberen Ende verzichten und sich zudem magnetisch an der Seite des neuen iPad Pro befestigen lassen. Möglicherweise wird er dabei auch direkt aufgeladen, bedenkt man, dass Apple wohl den Lightning-Anschluss beim neuen iPad Pro zugunsten von USB-C streichen wird.
Darüber hinaus berichtet Geskin auch, dass der neuen Apple Pencil Tap- und Swipe-Gesten unterstützen wird. Dieses Gerücht kam in der Vergangenheit bereits auf Basis von Codeschnipseln in iOS 12.1 auf. Angeblich sollen Nutzer durch entsprechende Gesten an den Seiten des neuen Apple Pencil in der Lage sein, unter anderem die Dicke oder die Farbe von gezeichneten Strichen mit dem Apple Pencil zu verändern.
Es wurde bereits allgemein erwartet, dass Apple am kommenden Dienstag ein neues iPad Pro vorstellt, welches auf einen Homebutton verzichtet und bei der biometrischen Authentifizierung auf Face ID setzen wird. Diese Gerüchte haben nun neue Nahrung gefunden, denn die Kollegen von 9to5Mac haben in der aktuellen Beta von iOS 12.1 ein neues Icon entdeckt, welches ein genau solches Gerät zeigt. Zu sehen ist ein iPad ohne Homebutton und mit einem nahezu rahmenlosen Display, welches ebenso wie die iPhone-Displays seit dem iPhone X über abgerundete Ecken verfügt.

Das Gerät in dem Icon verzichtet allerdings auf einen Notch, der für die TrueDepth-Kamera beim iPhone zum Einsatz kommt. Auch dies wurde in der Vergangenheit bereits berichtet. Stattdessen soll sich das Kamerasystem wohl in dem etwas breiteren Rahmen im Vergleich zum iPhone befinden.
Ein weiteres Detail betrofft den Sleep-Button, der sich offenbar weiterhin am oberen Rand des Geräts befinden und nicht an die Seite wandern wird, wie dies beim iPhone der Fall war. Hier dient er seit dem Wegfall des Homebuttons zudem auch zum Aufrufen von Siri, zum Speichern von Screenshots und zum Ausschalten des Geräts.
Wenn Apple am kommenden Dienstag neue iPad Pros präsentiert, werden diese aller Wahrscheinlichkeit nach erstmals über Face ID verfügen und damit auf einen Homebutton verzichten. Anders als beim iPhone wird das iPad jedoch auch durchaus häufig im Querformat genutzt, was neue Anforderungen an die Gesichtserkennung stellt. Ein neuer Fund des inzwischen schon beinahe berühmt-berüchtigten Guilherme Rambo in der aktuellen Beta von iOS 12.1 bestätigt nun zum einen, dass Face ID wohl auf das iPad kommen wird und zum anderen auch das Querformat zur Entsperrung unterstützen wird.

Konkret entdeckte Rambo einige Codezeilen, die offenbar aus dem Stup-Prozess für Face ID stammen und in denen der Nutzer dazu aufgefprdert wird, das iPad in verschiedene Positionen zu drehen, um die Gesichtserkennung einzurichten.
"Face ID needs to be in portrait to learn how to recognize you. After Face ID has been set up, it will work in portrait and landscape."
Inzwischen ist die Katze aus dem Sack und Apple hat ein weiteres Event für den 30. Oktober angekündigt, bei dem es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch um ein neues iPad Pro mit Face ID gehen wird. Neben der Gesichtserkennung und dem damit verbundenen Wegfall des Homebutton könnte dem iPad aber auch eine weitere Zäsur ins Haus stehen. So wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach spekuliert, dass Apple dem Gerät erstmals einen USB-C Anschluss anstelle des gewohnten Lightning-Ports spendieren wird. Dieses Gerücht unterstützen nun auch die japanischen Kollegen von MacOtakara, die die Information auf der Global Source Mobile Electronics Trade Fair erhalten haben wollen.
Apple könnte das iPad mit dem Schritt ein weiteres Stück in Richtung eines Laptop-Ersatzes rücken und es durch USB-C mit einer ganzen Reihe von kabelgebundener Peripherie kompatibel machen. Beispielsweise ließe sich auf diese Weise auch ein 4K-Monitor als externes Display an das iPad anschließen. Unter anderem hatte in der Vergangenheit auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo die Erwartung geäußert, dass Apple den Schritt hin zu USB-C beim iPad Pro gehen wird.