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Post & DHL App ab morgen mit scanbaren Abholcodes für die Packstation

Ganz ehrlich? Für mich sind die Packstationen von DHL und der Post eine geniale Erfindung. Das System funktioniert und man ist komplett unabhängig von irgendwelchen Lieferzeiten. Für den morgigen Tag hat die Post nun größere Neuerungen für die Nutzung der inzwischen über 7000 Packstationen angekündigt. So wird künftig die mit einem Barcode bedruckte Kundenkarte für die Abholung von an eine Packstation gesendeten Lieferungen nicht mehr nötig. Stattdessen wird das Smartphone quasi zum Schlüssel für die Packstation. Diese zeigt künftig einen scanbaren und in kurzen Abständen neu generierten Abholcode an, mit dem man an seine Lieferung kommt. Damit dies funktioniert, muss das iPhone einmalig in der Post & DHL-App aktiviert werden. Anschließend ist es in der Lage, die generierten Codes anzuzeigen und das jeweilige Fach in der Packstation hiermit zu öffnen.

Günstige iTunes Karten bei REWE

Die neue Woche beginnt mit guten Nachrichten für alle Schnäppchenjäger: Es gibt wieder vergünstigte iTunes-Geschenkkarten. So sind es ab heute die Filialen der Supermarktkette REWE, die die Karten mit einem Zusatz-Guthaben in Höhe von 15% auf den regulären Kartenwert anbieten. Dies gilt pauschal für alle Karten im Wert von € 25,-, € 50,- und €100,-. Dies gilt auch online in der REWE Kartenwelt. Aber Achtung: Die Aktion gilt nur bis Sonntag, den 12. September 2021, bzw. solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Karten pro Kauf ist anscheinend nicht begrenzt. Man sollte also im Zweifel schnell sein, um noch rechtzeitig zuschlagen zu können. Schließlich haben die Karten ja kein Verfallsdatum. Der aufgedruckte Wert der Karten und das Zusatz-Guthaben können sowohl für Musik, als auch für Fernsehserien, Filme und Einkäufe im Mac- und iOS-AppStore genutzt werden. (mit Dank an alle Tippgeber!)

Dieselben 15% Rabatt auf die iTunes-Karten erhält man übrigens aktuell auch im Rahmen der September-Angebote beim Online-Händler Amazon.

Achtung: Leider kann ich die Hinweise auf die günstigen iTunes-Karten nicht in jedem einzelnen Fall überprüfen. Checkt daher bitte vorher noch einmal ab, ob die jeweilige Filliale den Rabatt auch tatsächlich gewährt!

Twitters "Super Follow" Funktion zeigt schonungslos die Unflexibilität von Apples In-App Käufen

Falls es noch eines Belegs dafür bedarf, dass Apples In-App Purchase System einer dringenden Überarbeitung bedarf und deutlich flexibler werden muss, liefert diesen nun Twitter. Dort hat man, wie heute Morgen berichtet, ja nun in den USA und in Kanada seine "Super Follow" Funktion gestartet, bei der Journalisten und weitere Persönlichkeiten mit großer Follower-Gemeinde (mindestens 10.000) ihre Exklusiv-Tweets auch gegen Bezahlung anbieten können. Da es sich hierbei aber um den Verkauf einer digitalen Dienstleistung über eine iOS-App handelt, ist Twitter (zumindest aktuell noch) auf Apples In-App Kaufsystem angewiesen. Dies wiederum bedeutet, dass es fortan einen eigenen In-App Kauf für jeden "Super Follow" Anbieter ei Twitter gibt. Der folgende Screenshot von Jane Manchun Wong zeigt die hanebüchenen Auswirkungen dieses Systems im AppStore.

Für Twitter dürfte dies im Umkehrschluss bedeuten, dass man für jeden "Super Follow" Anbieter manuell einen eigenen In-App Kauf im AppStore anlegen muss. Selbst Apple dürfte dabei (hoffentlich) feststellen, dass dies nicht sein kann. Interessant dürfte zudem werden, wie es aussieht, wenn die Zahl der "Super Follow" Anbieter die 10.000 überschreitet. Aktuell ist dies nämlich die maximale Anzahl von unterschiedlichen In-App Käufen, die ein Entwickler anlegen kann.

Für "Reader"-Apps: Apple streicht die Verpflichtung zur Nutzung des hauseigenen In-App Purchase Systems

Die Streitigkeiten um eine etwaige Ungerechtigkeit und Monopolbildung in Apples AppStore dauern nun schon eine ganze Weile an und dürften in den kommenden Monaten in verschiedenen Gerichtsprozessen entschieden werde. Nachdem Südkorea kürzlich erst ein Gesetz verabschiedet hatte, welches es Apple untersagt, die Entwickler dazu zu verpflichten, In-App Käufe ausschließlich über Apples Bezahlsystem abzuwickeln, ist nun auch in Japan eine weitreichende Entscheidung gefallen, die auch ein Stück weit eine Reaktion auf dieses neue Gesetz ist.

Dort hat sich Apple mit der Japan Fair Trade Commission (JFTC) darauf geeinigt, dass in sogenannten "Reader"-Apps künftig auch Links zu Webseiten eingebunden werden können, auf denen die Nutzer neue Konten erstellen und diese auch verwalten können. Dies hat Apple in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Obwohl die Einigung in Japan erzielt wurde, wird Apple die neue Regelung weltweit im AppStore einführen. Bei Reader-Apps handelt es sich um Apps, über die zuvor gekaufte Inhalte oder Abonnements für digitale Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Audio-, Musik- und Videoinhalte auf den Apple-Geräten genutzt werden können. Als Beispiel kann dafür der Streaming-Dienst Netflix herhalten.

Der Schritt und die daraus entstehenden Änderungen im AppStore sind durch und durch bemerkenswert. Auf diese Weise können Entwickler von Reader-Apps nämlich künftig auch wieder Apples bisher geltende Verpflichtung umgehen, das hauseigene Bezahlsystem für In-App Käufe nutzen zu müssen. Somit entspricht die Neuerung also auch der oben angesprochenen neuen gesetzlichen Regelung in Südkorea. Apple begründet die Entscheidung folgendermaßen:

"Da Entwickler von Reader-Apps keine digitalen Waren und Services in ihren Apps zum Kauf anbieten, hat Apple mit der JFTC vereinbart, dass die Entwickler dieser Apps einen einzelnen Link zu ihrer Website freigeben dürfen, um Anwendern die Einrichtung und Verwaltung ihres Kontos zu erleichtern."

Die neue Regelung soll Anfang 2022 in Kraft treten. Zuvor wird Apple seine Richtlinien und den Überprüfungsprozess aktualisieren, um sicherzustellen, dass Anwender von Reader-Apps auch weiterhin den AppStore sicher nutzen können. Dies war in der Vergangenheit auch stets Apples Argumentation für die Verpflichtung zur Nutzung des In-App Purchase Systems, welches das Unternehmen auch weiterhin als "die sicherste und vertrauenswürdigste Zahlungsmethode für alle Anwender" bezeichnet. Es kann davon ausgegangen werden, dass Apple die Zeit bis zur Einführung der Neuerung nutzen wird, um entsprechende APIs bereitszustellen, mit denen auch die Entwickler von Reader-Apps diese Sicherheit gewährleisten können. Der für den AppStore zuständige Apple Fellow Phil Schiller erklärt:

"Vertrauen in den App Store ist für uns das Allerwichtigste. Der Fokus des App Store liegt immer darauf, ein sicheres Erlebnis für Anwender:innen zu schaffen und ihnen dabei zu helfen, großartige Apps auf den Geräten, die sie schätzen, zu finden und zu nutzen. Wir haben tiefen Respekt vor der Japan Fair Trade Commission und schätzen unsere gemeinsame Arbeit. Sie wird Entwicklern von Reader-Apps helfen, den Nutzern die Einrichtung und Verwaltung ihrer Apps und Services zu erleichtern und gleichzeitig ihre Privatsphäre zu schützen und ihr Vertrauen zu erhalten."

Man muss abwarten, inwieweit sich die nun getroffene einschneidende Entscheidung bezüglich der In-App Käufe auch auf die restlichen gerichtlichen Auseinandersetzungen auswirken wird. In jedem Fall darf sie als Schritt auf die AppStore-Kritiker zu gewertet werden, der sicherlich auch von den entscheidenden Richtern und Regulierungsstellen wohlwollend zur Kenntnis genommen wird. Auf der anderen Seite hat auch Apple ein Stück weit sein Gesicht gewahrt und vermarktet das Entgegenkommen als Möglichkeit der Nutzer, ihre Accounts künftig auch besser von den iOS-Geräten verwalten zu können. In Wahrheit handelt es sich jedoch um einen Paradigmenwechsel, der einen der größten Kritikpunkte an Apples AppStore-System mit einem Schlag aus der Welt schafft.

Twitter startet kostenpflichtige "Super Follows" in Kanada und den USA

Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Twitter verschiedene kostenpflichtige Funktionen einführen wird. Eine dieser neuen Funktionen ist nun offiziell gestartet. Wie der Kurzmitteilungsdienst bekanntgab, können ab sofort sogenannte "Super Follows" eingerichtet werden. Mit der Funktion richtet sich Twitter vor allem an Journalisten und weitere Persönlichkeiten mit großer Follower-Gemeinde (mindestens 10.000), die damit Exklusivinhalte gegen Bezahlung auf Twitter anbieten können. Dabei haben sie die Wahl zwischen den Preisstufen 2,99, 4,99 oder 9,99 Dollar pro Monat. Von den Einnahmen können die Anbieter bis zu 97% behalten. Wird die Grenze von 50.000 Dollar überschritten, sind es noch 80%.

Zum Start stehen die "Super Follows" aktuell lediglich Nutzern in den USA und Kanada zur Verfügung. Twitter hat jedoch angekündigt, den internationalen Rollout in den kommenden Wochen voranzutreiben. Alle Details und Bedingungen hat Twitter auf einer entsprechenden Webseite zusammengetragen.

Entwickler verlieren offenbar zunehmend das Interesse am Mac AppStore

Während der iOS AppStore ein durch und durch großer Erfolg ist und von einer neuen Bestmarke zur nächsten hastet, ist es Apple seit seinem Start im Jahr 2010 nicht gelungen, diesen Erfolg auch auf den Mac AppStore zu übertragen. Im Gegenteil: Eine neue Studieder Analysten von AppFigures zeigt nun, dass das Interesse der Entwickler, ihre Apps über den Mac AppStore zu vertreiben nachlässt. Seit Beginn des Jahres hat die Zahl der neuveröffentlichten Apps demnach stetig abgenommen. Während im Januar noch über 400 neue Apps im Mac AppStore veröffentlicht wurden, waren es im Juni weniger als 300. Für den August sagen die Analysten sogar nur um die 200 neue Mac-Apps voraus. Auch gegenüber den Vorjahren hat das Interesse in 2021 weiter abgenommen.

Während Apple sich zu derlei, eher negativen Dingen bei seinen Diensten naturgemäß nicht äußert, gibt es natürlich verschiedene Indikatoren, warum Entwickler davon absehen, ihre Apps über den Mac AppStore zu vertreiben. So herrschen auch dort verschiedene Beschränkungen, für die Apple schon länger in der Kritik steht. Hierzu gehören unter anderem das Fehlen von kostenlosen Probezeiträumen oder die Verpflichtung zur AppStore-Abgabe an Apple. Hinzu kommt, dass Mac-Nutzer Apps auch von außerhalb des AppStore beziehen und installieren können, die Entwickler also nicht auf den Mac AppStore als einzigen Vertriebsweg angewiesen sind, wie dies beispielsweise beim iPhone oder iPad der Fall ist.

Nicht so wirklich gezündet hat aber ganz offensichtlich auch Apples Hoffnung, dass Entwickler ihre iOS-Apps künftig auch auf den mit einem Apple Silicon Prozessor bestückten Macs anbieten würden. So stehen bislang nur wenige iOS-Apps auch im Mac AppStore zum Download bereit.

Der iOS AppStore generiert fast doppelt so viel Umsatz wie der Google Play Store

Die AppStore-Analysten von Sensor Tower haben einen weiteren Beleg für den Erfolg von Apples AppStore geliefert, der auch zeigt, wie wichtig es für das Unternehmen ist, auch weiterhin davon zu profitieren. Aktuell steht ja vor allem das Monopol bei Bezahlungen von In-App Käufen auf der Kippe. Im erneuten Vergleich zwischen iOS AppStore und Google Play Store zeigt sich einmal mehr, dass Apple vor allem auf der Einnahmenseite punktet, während der Googles Play Store vor allem neu den Nutzerzahlen vorne liegt, ohne dabei jedoch dieselben Umsätze zu erzielen wie das Apple-Pendant. Gemeinsam erzielten die beiden AppStores 64,9 Milliarden US-Dollar Umsatz, was einen abermals deutlichen Anstieg gegenüber den 52 Milliarden aus dem vergangenen Jahr bedeutet. Während der Play Store um 30% zulegte, waren es bei der iOS-Plattform 22,05%. In Sachen Umsatz sieht es allerdings komplett anders aus. Hier erzielte die Apple-Plattform 41,5 Milliarden Dollar, während der Play Store auf lediglich 23,4 Milliarden kommt.

Bricht man die Umsätze auf einzelne Apps herunter, zeigt sich, dass vor allem TikTok hier ein großer Treiber ist. In der Gesamtauswertung liegt die Video-App an der Spitze vor YouTube und der Dating-App Tinder.

Gemessen an den absoluten Downloadzahlen liegt ebenfalls TikTok an der Spitze der Rangliste. Auf den weiteren Plätzen finden sich mit Facebook, Instagram und WhatsApp die üblichen Verdächtigen ein.

Domino-Effekt? Südkorea kippt Verpflichtung zur Nutzung von Apples In-App Purchase System

Es könnte der Dominostein sein, der Apples aktuelles AppStore-Konstrukt zum Einsturz bringt. Südkorea hat heute ein neues Gesetz verabschiedet, welches es Apple und Google untersagt, die AppStore-Entwickler dazu zu verpflichten, ausschließlich das jeweilige In-App Purchase System der beiden Anbieter nutzen zu müssen. Zugleich öffnet das Gesetz die Tür, dass künftig auch wieder andere Drittanbieter-Zahlsysteme genutzt werden können, wie das Wall Street Journal berichtet. Obwohl aktuell weltweit dieselben Regeln für den AppStore gelten, wird nun davon ausgegangen, dass auch weitere Länder dem Beispiel Südkoreas folgen werden.

Der Streit um die Verpflichtung zur Nutzung der hauseigenen Bezahlsysteme von Apple und Google, die damit auch wiederum monetär von In-App Käufen und Abonnements profitieren, ist auch einer der Hauptkritikpunkte der "Coalition for App Fairness" unter der Führung von Epic Games und Spotify. Apple hielt dem stets entgegen, dass die Verpflichtung auf das In-App Purchase-System die Sicherheit der Nutzer deutlich erhöhe und man die Einnahmen zu großen Teilen in das Entwicklerprogramm und den Betrieb des AppStore reinvestieren würde. Aktuell gibt es zu den Entwicklungen in Südkorea noch keine Reaktion von Apple.