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Günstige iTunes Karten bei Lidl

Die neue Woche beginnt mit guten Nachrichten für alle Schnäppchenjäger: Es gibt wieder vergünstigte iTunes-Geschenkkarten. So sind es ab heute die Filialen der Supermarktkette Lidl, die die Karten mit einem Zusatz-Guthaben in Höhe von 15% auf den regulären Kartenwert anbieten. Dies gilt pauschal für alle Karten im Wert von € 25,-, € 50,- und €100,-. Aber Achtung: Die Aktion gilt nur bis Sonntag, den 05. September 2021, bzw. solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Karten pro Kauf ist anscheinend nicht begrenzt. Man sollte also im Zweifel schnell sein, um noch rechtzeitig zuschlagen zu können. Schließlich haben die Karten ja kein Verfallsdatum. Der aufgedruckte Wert der Karten und das Zusatz-Guthaben können sowohl für Musik, als auch für Fernsehserien, Filme und Einkäufe im Mac- und iOS-AppStore genutzt werden. (mit Dank an alle Tippgeber!)

Achtung: Leider kann ich die Hinweise auf die günstigen iTunes-Karten nicht in jedem einzelnen Fall überprüfen. Checkt daher bitte vorher noch einmal ab, ob die jeweilige Filliale den Rabatt auch tatsächlich gewährt!

Verschiedene Änderungen am AppStore-Modell: Apple einigt sich mit klagenden Entwicklern in den USA

Apple hat in der Nacht bekanntgegeben, dass man sich in den USA mit mehreren kleinen AppStore Entwicklern geeinigt habe, die gegen verschiedene Missstände im AppStore geklagt hatten. Eines vorweg: Dies hat nichts mit der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen Apple und den Fortnite-Entwicklern und Epic zu tun. Dennoch ergeben sich durch die Einigung verschiedene Veränderungen für den AppStore, die jewoch nicht so sehr die Nutzer, als vielmehr die darin tätigen Entwickler (vor allem aus den USA) betreffen. Unter anderem gestattet es Apple künftig den Entwickler, in der Kommunikation mit ihren Nutzern auf Zahlungsmöglichkeiten außerhalb des AppStore hinzuweisen. Innerhalb von Apps dürfen diese Möglichkeiten aber weiterhin nicht angezeigt werden. Dies ist unter anderem einer der Punkte, die auch von Epic kritisiert werden. Zudem ruft man einen Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen US-Dollar bereitstellen, aus dem Ansprüche von kleinen Entwickler in den USA aus den Jahren von 2015 bis 2021 kompensiert werden sollen. Insgesamt gab Apple die folgenden Punkte aus der Einigung bekannt:

  • In a validation of the App Store Small Business Program’s success, Apple and the developers agreed to maintain the program in its current structure for at least the next three years. Businesses earning less than $1 million annually will continue to benefit from the reduced commission, while larger developers pay the App Store’s standard commission on app purchases and in-app payments.
  • App Store Search has always been about making it easy for users to find the apps they’re looking for. At the request of developers, Apple has agreed that its Search results will continue to be based on objective characteristics like downloads, star ratings, text relevance, and user behavior signals. The agreement will keep the current App Store Search system in place for at least the next three years.
  • To give developers even more flexibility to reach their customers, Apple is also clarifying that developers can use communications, such as email, to share information about payment methods outside of their iOS app. As always, developers will not pay Apple a commission on any purchases taking place outside of their app or the App Store. Users must consent to the communication and have the right to opt out.
  • Apple will also expand the number of price points available to developers for subscriptions, in-app purchases, and paid apps from fewer than 100 to more than 500. Developers will continue to set their own prices.
  • Apple will maintain the option for developers to appeal the rejection of an app based on perceived unfair treatment, a process that continues to prove successful. Apple has agreed to add content to the App Review website to help developers understand how the appeals process works.
  • Over the last several years, Apple has provided a great deal of new information about the App Store on apple.com. Apple agreed to create an annual transparency report based on that data, which will share meaningful statistics about the app review process, including the number of apps rejected for different reasons, the number of customer and developer accounts deactivated, objective data regarding search queries and results, and the number of apps removed from the App Store.
  • Apple will also establish a fund to assist small US developers, particularly as the world continues to suffer from the effects of COVID-19. Eligible developers must have earned $1 million or less through the US storefront for all of their apps in every calendar year in which the developers had an account between June 4, 2015, and April 26, 2021 — encompassing 99 percent of developers in the US. Details will be available at a later date.

Apple gibt an, dass die nun erfolgte Einigung den AppStore auch weiterhin zu einem idealen Marktplatz für Entwickler mache, um den Nutzern ihre Apps anzubieten. Hierfür danke man den klagenden Entwicklern. Phil Schiller wird dazu mit den folgenden Worten zitiert:

"From the beginning, the App Store has been an economic miracle; it is the safest and most trusted place for users to get apps, and an incredible business opportunity for developers to innovate, thrive, and grow. We would like to thank the developers who worked with us to reach these agreements in support of the goals of the App Store and to the benefit of all of our users."

Bevor die sieben oben genannten Punkte in die Tat umgesetzt werden, müssen diese zunächst noch von der für den Fall zuständigen Richterin Yvonne Gonzalez Rogers abgesegnet werden. Rogers verhandelt auch die Auseinandersetzung zwischen Apple und Epic Games. Sobald die Punkte in Kraft getreten sind, können berechtigte Entwickler aus den USA ihre Ansprüche aus dem oben genannten Fonds geltend machen. Hierzu hat Apple eine spezielle Webseite geschaltet, die aktuell jedoch noch nicht funktionstüchtig ist.

Apples AppStore angeblich kein so sicherer Ort für Kinder wie Apple dies bewirbt

Apple selbst hat das Thema Kinderschutz mit seinen angekündigten Scans von Nutzerfotos auf kinderpornografische Inhalte ganz nach oben auf die Agenda gehoben. Da muss man sich nun nicht wundern, dass es auch an anderer Stelle noch einmal neu beleuchtet wird. So hat nun die Non-Profit Organisation "Campaign for Accountability" Apple größere Schwachstellen beim Kinderschutz im AppStore vorgeworfen. Dem Bericht zufolge sei es auch für Minderjährige relativ einfach, im AppStore auf Erwachseneninhalte, wie Pornografie oder Spiele zuzugreifen.

Im Rahmen des sogenannten "Tech Transparency Project" hat man eine Apple ID für einen fiktiven 14-jährigen Nutzer angelegt und hiermit rund 75 Erwachsenen-Apps aus dem AppStore geladen und nutzen können. Sämtliche dieser Apps waren mit einer Altersfreigabe von 17+ im AppStore gekennzeichnet. Darunter befand sich auch eine Dating-App, die bereits pornografische Inhalte anzeigte, noch bevor der Nutzer nach seinem Alter gefragt wurde. Andere Apps fragten hiernach überhaupt nicht und bei einigen Spiele-Apps konnte mit der minderjährigen Apple ID um echtes Geld gespielt werden.

Zwischen den Entwicklern dieser Apps und Apple wird der Ball oftmals hin und her gespielt. So gestalten die Apps ihre Altersverifizierung oftmals so, dass man eigentlich gar nicht wissen möchte, ob der Nutzer minderjährig ist oder nicht und argumentiert, dass Apple sich hieran auch nicht störe. Genau dies macht die für Entwickler verpflichtend anzugebende Altersfreigabe im AppStore oftmals komplett sinnlos:

"Apple claims that it maintains a tight grip over App Store creators to protect consumers from harmful content, but it hasn't even put up the most obvious safeguard to keep underage users safe. If Apple already knows that a user is under 18, how can it let the user download adult apps in the first place?"

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der AppStore weitaus gefährlicher für minderjährige Nutzer ist, als Apple dies bewirbt. Sämtliche Ergebnisse lassen sich auf der Tech Transparency Project Webseite einsehen.

Auch Apple hat sich zu dem Bericht inzwischen zu Wort gemeldet und erklärt, dass der AppStore nach wie vor ein sicherer und vertrauenswürdiger Ort für das Laden von Apps sei. Über die Jahre hinweg habe man fortlaufend neue Mechanismen eingeführt, die es Eltern ermöglichen genau zu kontrollieren, welche Apps ihre Kinder herunterladen und nutzen können. Allerdings müssten diese dann auch genutzt werden, damit die Kids wirklich sicher sind.

Apple veröffentlicht erste Beta von TestFlight für den Mac

Auf der WWDC Anfang Juni hatte Apple angekündigt, dass es künftig auch eine Version seiner Test-Plattform TestFlight für den Mac geben wird. Seit der vergangenen Nacht steht die erste Beta-Version von TestFlight für den Mac nun für registrierte Entwickler zum Download zur Verfügung. Für den Moment lassen sich damit allerdings ausschließlich eigene Apps und  die von anderen Entwicklern unter der fünften Beta von macOS Monterey testen. Das Vorgehen ist dabei dasselbe wie auch bei der schon länger erhältlichen TestFlight-Version für iOS. Die App stellt also einen einfachen Weg zur Verfügung, Apps vor ihrer Veröffentlichung im Mac AppStore von einer gewissen Menge an ausgewählten Nutzern testen zu lassen.

WhatsApp für das iPad steht offenbar in den Startlöchern

Schon länger warten WhatsApp-Nutzer auf eine natove Version des Messengers für das iPad. In den vergangenen Wochen deutete sich immer mehr an, dass dies wohl im Rahmen der geplanten Multi-Device-Unterstützung endlich Realität werden würde. Mark Zuckerberg persönlich hatte es sogar schon durchblicken lassen. Nun kommen die Einschläge abermals näher. Wie die Kollegen von WABetainfo berichten, arbeitet WhatsApp an eionem "Multi-Device 2.0", bei dem das iPad als neues verbundenes Gerät genutzt werden kann. Aktuell sollen von der Mehrgeräte-Nutzung ein Smartphone und vier weitere Geräte umfasst werden, wobei das Smartphone das führende Gerät bleibt, aber für die Nutzung auf den anderen Geräten nicht benötigt wird.

In einer internen Beta kann das iPad bereits genutzt werden, Teilnehmer am WhatsApp-Betaprogramm werden die Version für das iPad in einem kommenden Update über Apples Testflight-Plattform erhalten.

Neue Version der DKB Banking-App schlägt im AppStore auf

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass die DKB an einer neuen Banking-App für das iPhone arbeitet. Diese Arbeiten sind nun offenbar fürs Erste abgeschlossen, zumindest kann die neue App ab sofort aus dem AppStore geladen werden. Allerdings wurde diese nicht als Update zur bestehenden Banking-App veröffentlicht, sondern als komplett eigenständige App. Hieraus ergibt sich auch, warum ich oben beim Abschluss der Entwicklung von "fürs Erste" geschrieben habe. Der neuen App fehlt nämlich noch die eine oder andere Funktion, die in der bisherigen App schon vorhanden war. Hierzu gehört unter anderem das Verwalten eines Depot oder einer Finanzierung, das Anlegen von Terminüberweisungen und Daueraufträgen oder das Ändern von persönlichen Daten. Alles Wesentliche was man für das grundsätzliche Banking benötigt, ist aber natürlich bereits an Bord.

Im Gegensatz zu der "alten" DKB-App, die im wesentlichennur die mobile Webseite der Bank anzeigte, wurde die neue App von Grund auf neu entwickelt und fühlt sich entsprechend auch endlich an, wie sich eine native App auf dem iPhone anfühlen sollte. Oder auf dem iPad. Die Unterstützung für Apples Tablet ist ebenfalls bereits mit an Bord. Die Apps der DKB können über die folgenden Links aus dem AppStore heruntergeladen werden:

Kommando zurück: Integration des Impfzertifikats in die Wallet-App "derzeit nicht geplant"

Seit Anfang Juni steht in Deutschland die Möglichkeit der Ablage eines digitalen COVID-19 Impfnachweises in der Corona-Warn-App bzw. in der CovPass-App zur Verfügung. Seither wünschen sich viele Nutzer, dass die Entwickler hier auch die Möglichkeit integrieren, den Nachweis auch in Apples Wallet-App zu hinterlegen, wodurch er auch im gesperrten Zustand des iPhone durch einen Doppelklick auf den Powerbutton aufzurufen und vorzuzeigen. Bisher lehnte das für die Apps zuständige Robert-Koch-Institut dies mit Verweis auf Datenschutzbedenken ab, schließlich könnte dann jeder den Nachweis aufrufen, auch ohne das iPhone biometrisch oder mit dem PIN-Code entsperren zu müssen.

Zuletzt gab es auf Basis von Rückmeldungen der Entwickler auf AppStore-Rezensionen Hoffnung, dass hieran evtl. doch noch gearbeitet werden könnte. So hieß es dort, "eine Überführung des QR-Codes in Apple Wallet ist derzeit in Diskussion".

Diese Diskussionen scheinen nun jedoch nicht das von vielen Nutzern gewünschte Ergebnis gebracht zu haben. Wie die Kollegen vom iPhone-Ticker bemerken, lauten neuere Antworten: "Eine Überführung des QR-Codes in Apple Wallet ist derzeit nicht geplant". Darüber hinaus haben die Entwickler inzwischen auch den Diskussionspunkt auf GitHub wieder geschlossen. Insofern müssen Nutzer, die das Zertifikat gerne in der Wallet-App haben möchten auch weiterhin auf die verschiedenen inoffiziellen Angebote in diese Richtung zurückgreifen.

Facebook verbessert die Sicherheit des Messengers und bei Instagram

Was für iMessage oder WhatsApp schon länger gilt, hat Facebook nun endlich auch zu seinem hauseigenen Messenger gebracht. Die Rede ist von einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung für Audio- und Videotelefonate über den Dienst. Dies gab Facebook in einem Blogpost bekannt. Auch für Instagram und die darin enthaltene Messenger-Funktion soll die Verschlüsselung demnächst nachgereicht werden. Bereits seit 2016 sind Textnachrichten über den Facebook Messenger Ende-zu-Ende verschlüsselt, nun gilt dies also auch für die Sprach- und Videokommunikation. Zumindest wenn der Nutzer die Verschlüsselung aktiviert. An einer Verschlüsselung bei Gruppengesprächen wird derzeit laut Facebook noch gearbeitet. Diese soll in naher Zukunft nachgereicht werden. Zudem kündigt das Zuckerberg-Unternehmen an, die Einstellungen rund um selbstzerstörende Nachrichten im Facebook Messenger künftig granularer zu gestalten.

Beim Ausrollen der Ende-zu-Ende Verschlüsselung für Chats auf Instagram wird Facebook schrittweise vorgehen und zunächst mit einer Testgruppe von Nutzern in ausgewählten Ländern beginnen. Die Funktion soll dann auf dieselbe Weise umgesetzt werden wie im Facebook Messenger.