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iWork-Updates bahnen sich an: Neue Icons in macOS Monterey entdeckt

Wenn Apple in diesem Herbst macOS Monterey für alle Nutzer veröffentlichen wird, dürfte auch ein Update für die iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote auf der Agenda stehen. So haben die Kollegen von MacRumors in den Tiefen der aktuellen Beta von Monterey neue Icons für die drei Apps entdeckt. Diese stellen quasi eine Verschmelzung der flachen Icons, die erstmals mit iOS 7 bei Apple eingeführt wurden und den Icons, die Apple seit dem vergangenen Jahr unter macOS Big Sur verwendet. Insgesamt erinnern sie dabei allerdings deutlich mehr an die iOS-Versionen der Icons als die der aktuellen Mac-Versionen.

Spannender als die veränderten Icons dpürften allerdings die Neuerungen sein, die Apple für die iWork-Apps in der Schublade hat. Grundsätzlich sind die Entwicklungmöglichkeiten bei derlei Produktiv-Apps inzwischen recht gering, so dass es vermutlich verstärkt um die Cloud-Anbindung und das Zusammenspiel der Apps, sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit ihnen gehen dürfte.

Nun offenbar doch: Impfnachweis der CovPass-App könnte den offiziellen Weg ins Wallet finden

Seit Anfang Juni steht in Deutschland die Möglichkeit der Ablage eines digitalen COVID-19 Impfnachweises in der Corona-Warn-App bzw. in der CovPass-App zur Verfügung. Seither wünschen sich viele Nutzer, dass die Entwickler hier auch die Möglichkeit integrieren, den Nachweis auch in Apples Wallet-App zu hinterlegen, wodurch er auch im gesperrten Zustand des iPhone durch einen Doppelklick auf den Powerbutton aufzurufen und vorzuzeigen. Bisher lehte das für die Apps zuständige Robert-Koch-Institut dies mit Verweis auf Datenschutzbedenken ab, schließlich könnte dann jeder den Nachweis aufrufen, auch ohne das iPhone biometrisch oder mit dem PIN-Code entsperren zu müssen.

Inzwischen gibt es verschiedene inoffizielle Angebote, die es ermöglichen, den Impfnachweis dennoch im Wallet zu hinterlegen und auch andere Länder (zuletzt heute erst Spanien) zeigen sich hier deutlich weniger bedenklich in Sachen Datenschutz. Dies könnte nun auch zu einem Umdenken bei den Entwicklern der deutschen Apps führen. Wie die Kollegen vom iPhone-Ticker als erste bemerkten, finden sich inzwischen verschiedene Entwickler-Antworten zu den Rezensionen im AppStore, die den Schluss nahelegen, dass man die Möglichkeit zumindest intern diskutiert.

Kommentar: NINA-App verspielt Vertrauen, Cell-Broadcasting für Warnungen ist mehr als überfällig

Die schrecklichen Bilder aus den Überflutungsgebieten im Westen der Republik haben uns vor einigen Wochen mal wieder schmerzlich vor Augen geführt, dass die Warn-Infrastruktur hierzulande schlichtweg mangelhaft ist. Es ist ja ein sich wiederholendes Spie: Erst muss etwas Schlimmes passieren, ehe sich etwas tut. Klar geworden ist jedoch eines: Der Flickenteppich bestehend aus verschiedenen Warn-Apps wie NINA, BIWAPP, KATWARN oder hessenWarn, dem öffentlichen Rundfunk und den immer weniger werdenden Sirenen in Deutschland funktioniert nicht so zuverlässig, dass die Bevölkerung zeitnah vor sich anbahnenden Katastrophen oder Gefahrenlagen gewarnt werden kann. Wieder einmal stellt sich dabei die Frage, warum wir in Deutschland nicht, wie in vielen anderen Ländern üblich, auf ein "Emergency Alert System" (EAS) setzen, wie es unter anderem in den USA zum Einsatz kommt.

Grundsätzlich eignen sich Apps aus meiner Sicht eher nicht als Warn-Infrastruktur, da sie zu viele potenzielle Schwachstellen besitzen. So müssen sie in einem ersten Schritt überhaupt erstmal aktiv vom Nutzer aus dem jeweiligen AppStore heruntergeladen werden. Im September 2020 betrugen die Downloads für KATWARN und NINA ca. 8 Millionen, womit umgerechnet weniger als 10 % der Bevölkerung erreicht werden. Zudem bedarf es neben einer aktiven Internetverbindung auch noch der Zustimmung des Nutzers, Push Nachrichten zu empfangen. Ist dies entweder aus Unvorsichtigkeit, nicht richtig nachgedacht oder was für Gründen auch immer nicht aktiviert, verliert die Warn-Funktion der Apps ihren Sinn.

Hilfreich sind derlei Apps hingegen in dem Falle, wenn man sich weiterführend zur Gefahrenlage informieren möchte. Dies setzt allerdings erstens voraus, dass über sie auch die entsprechenden Informationen bereitgestellt werden und zweitens, dass der Nutzer ihnen auch vertraut. Die Zuverlässigkeit spielt dabei natürlich eine große Rolle. Der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung am 10. September 2020 wurde zu einem kompletten Desaster, welches eigentlich schon damals die Unzulänglichkeiten der Infrastruktur hätte offenlegen müssen.

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WhatsApp wird demnächst das Umziehen von Chats von Android zu iOS erlauben

Es ist schon beinahe erschütternd, was für eine Macht inzwischen Apps wie WhatsApp beispielsweise haben. So gilt es inzwischen in der Tat als eine der größten Hürden, die Menschen von einem Wechsel von Android zu iOS oder umgekehrt abhalten, dass es bislang nicht möglich war, seine WhatsApp-Chats auf die jeweils neue Plattform umzuziehen. Dies wird sich demnächst allerdings ändern. Wie die Kollegen von Engadget berichten, hat WhatsApp die Gelegenheit von etwas Bühnenzeit auf Samsungs gestrigen Galaxy Unpacked Event genutzt um anzukündigen, dass das Mitnehmen von Chats künftig sowohl in die eine als auch in die andere Richtung möglich sein wird. Angekündigt war die Funktion freilich schon einige Zeit. Laut WhatsApp war jedoch vor allem der Erhalt der Ende-zu-Ende Verschlüsselung eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung.

Der Rollout wird stufenweise erfolgen, wobei Android-Geräte, speziell solche von Samsung, als erstes die Möglichkeit erhalten werden, Chats aus WhatsApp für iOS zu übernehmen. Darin enthalten sein werden natürlich die Textnachrichten als solche, aber natürlich auch Fotos, Videos und Sprachnachrichten. Einen konkreten Zeitplan hat WhatsApp nach wie vor nicht verkündet. Samsung-Geräte sollen die Funktion jedoch "in den kommenden Wochen" erhalten. Zu WhatsApp für iOS schweigt man sich derzeit noch aus.

Nicht Facebook, nicht WhatsApp: TikTok ist die beliebteste soziale App des Jahres 2020

Sprach man über soziale Medien oder soziale Netzwerke, war Facebook über die vergangenen Jahre hinweg das Synonym für diese Medien. Dies scheint sich langsam aber sicher zu wandeln. So berichtet Nikkei Asia auf Basis von Daten der Analysten von App Annie, dass TikTok im vergangenen Jahr erstmals Facebook und WhatsApp als weltweit beliebteste soziale App abgelöst hat. Dies liegt auf einer Linie mit einem Bericht aus dem vergangenen Monat, wonach TikTok die erste App außerhalb des Facebook-Konzerns ist, die die Marke von 3 Milliarden Downloads geknackt hat. Und das obwohl es fortlaufend Drohungen gibt, dass die App in bestimmten Regionen der Welt verboten wird, so wie es in Indien beispielsweise bereits der Fall ist.

Günstige iTunes Karten bei ALDI Nord und ALDI Süd

Die neue Woche beginnt mit guten Nachrichten für alle Schnäppchenjäger: Es gibt wieder vergünstigte iTunes-Geschenkkarten. So sind es ab heute die Filialen der Supermarktkette ALDI Nord und ALDI Süd, die die Karten mit einem Zusatz-Guthaben in Höhe von 15% auf den regulären Kartenwert anbieten. Dies gilt pauschal für alle Karten im Wert von € 25,-, € 50,- und €100,-. Aber Achtung: Die Aktion gilt nur bis Samstag, den 14. August 2021, bzw. solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Karten pro Kauf ist anscheinend nicht begrenzt. Man sollte also im Zweifel schnell sein, um noch rechtzeitig zuschlagen zu können. Schließlich haben die Karten ja kein Verfallsdatum. Der aufgedruckte Wert der Karten und das Zusatz-Guthaben können sowohl für Musik, als auch für Fernsehserien, Filme und Einkäufe im Mac- und iOS-AppStore genutzt werden. (mit Dank an alle Tippgeber!)

Achtung: Leider kann ich die Hinweise auf die günstigen iTunes-Karten nicht in jedem einzelnen Fall überprüfen. Checkt daher bitte vorher noch einmal ab, ob die jeweilige Filliale den Rabatt auch tatsächlich gewährt!

Apple Arcade verfügt inzwischen über mehr als 200 Titel

Nachdem Apple Arcade zwischenzeitlich ein wenig eingeschlafen schien und über Wochen hinweg keine Neuzugänge verzeichnen konnte, hat Apples Spiele-Flatrate zuletzt wieder etwas an Fahrt aufgenommen. Zuletzt konnte man sogar einen neuen Meilenstein verzeichnen, denn wie die Kollegen von CNET zuerst vermeldeten, stehen inzwischen über 200 Spiele auf Apple Arcade bereit. Hierfür sorgten die gestern gestarteten Neuzugänge Super Leap Day, Super Stickman Golf 3+ und Monster Hunter Stories+. Damit hat es knapp zwei Jahre seit dem Start von Apple Arcade 2019 gedauert, bis man auf die Zahl von 200 Titeln kam.

Alle über den Dienst zur Verfügung stehenden Spiele können zum monatlichen Abo-Preis von € 4,99 oder für jährlich € 49,99 ohne Werbeeinblendungen und in-App Käufe genutzt werden. Über die Familienfreigabe gilt dies sogar für sämtliche Familienmitglieder ohne Aufpreis.

Erstes Funktions-Update seit Jahren: WeatherPro erhält Widget unter iOS 14

Wer heute in die App-Updates auf seinem iPhone schaut und in der Vergangenheit in Sachen Wetter-App auf den einstigen Platzhirschen WeatherPro (€ 0,99 im AppStore) gesetzt, erlebte eine kleine Überraschung. Dort findet man nämlich aktuell eines der inzwischen rar gewordenen Updates für die App. Ein kurzer Blick zurück: Über Jahre hinweg war dies die Wetter-App meines Vertrauens auf dem iPhone, dem iPad und dem Mac und auch der unangefochtene Platzhirsch im deutschen AppStore. Noch heute steht die App hier auf Platz 1 unter den Wetter-Apps und das, obwohl die App seit Jahren nicht mehr regelmäßig aktualisiert wird. Vor einiger Zeit wurde das für die App verantwortliche deutsche Unternehmen MeteoGroup vom US-Konzern DTN übernommen und damit auch WeatherPro. Im September verkündeten dann die neuen Besitzer, dass die damals aktuelle Version zwar weiter genutzt werden könne, jedoch künftig keine neuen Funktionen mehr integriert werden würden. Stattdessen plant man bei DTN die Entwicklung einer eigenen App, die dann auch international im AppStore verfügbar sein soll. Im Dezember folgte dann eine kleine Rolle rückwärts, als die neuen Besitzer von WeatherPro verlauten ließen, dass man sich nun doch für die Weiterentwicklung der App engagieren würde.

Ein Schritt in diese Richtung könnte nun auch das Update auf Version 4.9.3 sein, welches WeatherPro seit Monaten auch erstmals mit einer neuen Funktion ausstattet. So ist in dem aktuellen Update ein Widget für iOS 14 mit an Bord, welches sich zudem in einem etwas anderen Design präsentiert als man dies aus der Haupt-App gewohnt ist. Möglicherweise deutet dies auf die schon länger ersehnte Version 5 und damit einen Neustart für die App hin. Bei dem Widget hat man die Wahl, ob man auf dem Display eine stündliche oder eine tägliche Vorhersage angezeigt haben möchte. Unterschiedliche Größen, wie man es von anderen Apps gewohnt ist, werden jedoch nicht angeboten.