Der Display-Analyst Ross Young bringt sich in letzter Zeit auch immer mehr in Sachen Apple-Gerüchte in Stellung. Allerdings ist Young in der Szene dermaßen anerkannt, dass man seinen Worten durchaus lauschen und ihnen auch ein gewisses Gewicht beimessen darf. Schon länger wurde spekuliert, dass Apple auf dem erwarteten Frühjahrs-Event irgendwann im Zeitraum März/April eine neue Generation des iPhone SE inkl. Unterstützung für 5G-Mobilfunknetze vorstellen wird. Young hat hierzu nun seine Informationen aus der Zuliefererkette Apples geteilt. Diese deuten auf einen Verkaufsstart im April hin. So soll die Massenproduktion im März anlaufen, was einer Wiederholung aus dem Jahr 2020 gleich käme, als Apple das letzte iPhone SE vorstellte.
Neben der 5G-Konnektivität ist auch ein aktueller A15 Bionic Chip im Inneren des neuen Gerät zu erwarten. Äußerlich hingegen dürfte es beim aktuellen Design inkl. 4,7"-Display und Homebutton mit Touch ID bleiben.
Erneut dürfte uns im Zeitraum März/April das erste Apple-Event des Jahres ins Haus stehen. Als gesetzt dürfen wohl mindestens ein neues iPhone SE mit 5G-Konnektivität, ein neues iPad Air und wohl auch neue iPad Pro gelten. Passend hierzu gab es in den vergangenen Wochen nicht nur jede Menge Gerüchte, nun sind auch Referenzen auf entsprechende produkte in der Datenbank der eurasischen Wirtschaftskommission aufgetaucht. Dies war bereits des öfteren in der Vergangenheit der Fall und deutete stets auf anstehende Produktstarts von Apple hin. Die aktuellen Einträge haben die französischen Kollegen von Consomac entdeckt und dürften zumindest das neue iPhone SE und das neue iPad Air referenzieren.

Für die dritte Generation des iPhone SE werden neben der 5G-Konnektivität auch der aktuelle A15 Bionic Chip erwartet. Äußerlich dürfte es hingegen beim selben Design wie bei der aktuellen Generation bleiben. Das neue iPad Air dürfte verschiedene Anleihen beim aktuellen iPad mini nehmen und somit ebenfalls einen A15 Bionic Chip, eine 12 Megapixel FaceTime-Kamera mit Unterstützung für Center Stage und einen Quad-LED True Tone Blitz mitbringen.
Zwar verkaufen Android-Hersteller wie Samsung und Co. aufgrund der Vielzahl ihrer Modelle nach wie vor meistens mehr Smartphones als Apple, immer wieder schiebt sich das iPhone jedoch an die Spitze. So auch im vierten Quartal 2021 wieder, wie die Analysten von Canalys melden. Demnach war das iPhone in diesem Zeitraum für ca. ein Fünftel aller Smartphone-Verkäufe im letzten Quartal des vergangenen Jahres verantwortlich. In diesem Zeitraum, in den auch stets das lukrative Weihnachtsgeschäft und der Start der neuen iPhone-Generation fällt, ist Apple traditionell stark. Gegenüber 2020 musste man allerdings ein Prozent vom Marktanteil abgeben, setzte sich aber dennoch erneut an die Spitze der größten Smartphone-Hersteller. Auf den weiteren Plätzen folgen Samsung, Xiaomi und Oppo.

Dass wir im Frühjahr eine neue Generation des iPhone SE erleben werden, gilt inzwischen als ausgemachte Sache. Während sich dabei äußerlich nicht viel ändern dürfte und Apple in diesem Jahr wohl noch einmal auf das bekannte Design mit 4,7"-Display und Homebutton setzen. Im Inneren dürften allerdings erstmals bei diesem Modell 5G-Konnektivität und A15 Bionic Chip zum Einsatz kommen. Bereits im kommenden Jahr könnte dann aber auch schon eine weitere Variante des Modells erscheinen. Wie der bekannte Display-Analyst Ross Young (via MacRumors) berichtet, soll das neue Gerät dann über ein 5,7"-Display zum Einsatz kommen. Dieses Gerät war bisher eigentlich für 2024 erwartet worden. Young geht aber davon aus, dass es bereits im nächsten Jahr soweit sein wird.
Auch in diesem Herbst werden wieder vier neue iPhone-Modelle erwartet, wobei Apple wohl dennoch eine neue Strategie fahren wird. Das unbeliebte mini-Modell dürfte der Vergangenheit angehören. Stattdessen soll es ab diesem Jahr jeweils zwei Modelle mit gleicher Displaydiagonale geben - einmal in der Standard- und einmal in der Pro-Ausführung. Der Haitong International Securities Analyst Jeff Pu (via MacRumors) hat nun seine Erwartungen für weitere technische Spezifikationen zu Protokoll gegeben. Demzufolge sollen dieses Jahr alle iPhone 14 Modelle über Apples ProMotion Displaytechnologie mit Bildwiederholraten von bis zu 120Hz verfügen. Bislang ist dieses Feature lediglich den Pro-Modellen vorbehalten. Im Inneren sollen neben einem neuen A16 Bionic Chip bei allen Modellen durchgehend 6 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen.
Auch Pu geht davon aus, dass die Pro-Modelle des iPhone 14 auf der Rückseite erstmals über eine abermals verbesserte 48-Megapixel Kamera verfügen werden. Die Speicherkonfigurationen sollen beim iPhone 14 Pro bei 256 GB beginnen. Beim iPhone 13 Pro ging es noch bei 128 GB los. Bei den Standardmodellen soll der Speicher bei 64 GB beginnen.
Nun wird es ein wenig kurios. Zunächst hieß es, dass Apple dem iPhone 14 Pro wohl ein sogenanntes Hole-Punch Design verpassen und sich damit vom bisher verwendeten Notch verabschieden wird. In diesem Punkt sind sich inzwischen auch die meisten Experten einig. Allerdings gibt es noch größere Unstimmigkeiten, wie genau man sich dieses Design vorstellen muss. Während das klassische Hole-Punch Design eigentlich ein kreisrundes Loch vorsieht, berichtete der bekannte Leaker @dylandkt, dass der Ausschnitt für die FaceTime-Kamera beim iPhone eher oval werden würde.
Nun hat sich der Display-Experte Ross Young zu Wort gemeldet und berichtet, dass das iPhone 14 Pro sowohl über einen ovalen, als auch einen kreisrunden Ausschnitt im Display verfügen würde. Letzterer soll für die TrueDepth-Kamera, die unter anderem für Face ID benötigt wird gedacht sein. Hier war man bislang davon ausgegangen, dass sich diese unter dem Display befinden würde und damit unsichtbar für den Nutzer sei. Möglich ist, dass sich Young dabei auch auf ein kürzlich auf Twitter verbreitetes, vermeintlich für das iPhone 14 Pro gedachtes Bauteil bezieht, welches exakt diese beiden Ausschnitte zeigte.
Young geht nun davon aus, dass Face ID unter dem Display erst mit dem iPhone 15 kommen wird und schlägt damit in dieselbe Kerbe wie der Analyst Ming-Chi Kuo, der ein Notch-freies iPhone frühestens für 2023 erwartet.
In den vergangenen Wochen haben sich zwei Features herauskristallisiert, die für das iPhone 14 Pro inzwischen als wahrscheinlich erscheinen. So wird Apple zumindest wohl erstmals auf ein Hole-Punch Display-Design anstelle des Notch setzen. Zudem dürfte auch die rückwärtige Kamera eine (weitere) deutliche Aufwertung erfahren. Wie nun auch die taiwanesischen Analysten von TrendForce berichten, wird das iPhone 14 Pro erstmals ein Kameraobjektiv besitzen, welches eine Auflösung von 48 Megapixeln bietet. Konkret soll dies auf das Weitwinkelobjektiv zutreffen, welches aktuell "nur" mit 12 Megapixeln auflöst. Damit "bestätigen" die Analysten bereits zuvor geäußerte Informationen des anerkannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, der zudem vermeldete, dass hierdurch erstmals auch 8K-Videos möglich werden, was speziell mit Blick auf das wohl ebenfalls in diesem Jahr erscheinende Mixed-Reality Headset und seine High-End Displays interessant ist.
Nachdem Apple den Notch am iPhone mit dem iPhone 13 im vergangenen Jahr erstmals in seinen Abmesseungen verändert hat, soll er dank eines neuen "Hole-Punch" Designs bereits in diesem Jahr, zumindest bei einzelnen iPhone-Modellen, komplett der Vergangenheit angehören. Neueste Gerüchte besagen, dass dieses Hole-Punch Design im Display des kommenden iPhone 14 (Pro) nicht kreisrund, sondern eher oval werden soll. Ein neu veröffentlichtes Mockup zeigt nun, wie man sich diese Optik vermutlich vorstellen kann. Eine wichtige Vorbereitung für das Design hat Apple übrigens bereits im vergangenen Jahr getroffen, nämlich die Verlagerung des Telefonhörers in den Rahmen des Geräts. Vor dem iPhone 13 befand sich dieser nämlich innerhalb des Notch, was mit einem Hole-Punch Design nicht mehr möglich wäre.
Wer das Design auf seinem eigenen Gerät ausprobieren möchte, kann sich das in dem oben eingebetteten Tweet verwendete Bild in Originalgröße herunterladen, und es bei aktivierter Drehsperre auf seinem iPhone betrachten.