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Starkes Wachstum: Das iPhone konnte in Europa im vergangenen Jahr um 25% zulegen

Nicht nur in China, auch in Europa konnte Apple im vergangenen Jahr kräftig Marktanteile hinzugewinnen und kommt dadurch sogar auf den besten Wert aller Zeiten in dieser Region. Den Daten der Marktbeobachter von Counterpoint Research zufolge legte Apple um satte 25% zu, was noch einmal deutlich über 8% liegt, die der Smartphone-Markt im vergangenen Jahr in Europa insgesamt wuchs. Mit einem Marktanteil von 34% konnte man, vor allem angetrieben durch das iPhone 12, dem ersten mit 5G, Anfang des Jahres den höchsten jemals in Europa gemessenen Wert erzielen. Auf das gesamte Jahr gerechnet kommt man mit einem Anteil von 26% hinter Samsung auf dem zweiten Platz ins Ziel.

iOS 15.4: Hinzufügen von COVID-19-Impfzertifikaten zur Wallet-App nun doch schon möglich

Mit dem seit der vergangenen Woche im Betastadium befindlichen iOS 15.4 wird es auch möglich sein, ein in der EU ausgestelltes COVID-Impfzertifikat zu Apples Health-App hinzuzufügen und auch im iOS Wallet zu hinterlegen. Die Vorabversion ermöglichte bereits das Speichern des Impfnachweises in der Health-App, verweigerte jedoch das Hinzufügen zum Wallet mit dem Hinweis, dass die Impfkarte "zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu Wallet hinzugefügt werden kann". Innerhalb der Health-App erschien zudem ein Hinweis, dass hierzu wohl noch eine wie auch immer geartete Überprüfung stattfinden muss. Die hierfür benötigte Infrastruktur wurde in den vergangenen Tagen offenbar serverseitig im Hintergrund geschaffen, denn seit heute wird mein Impfzertifikat in der Health-App als gültig markiert und lässt sich von dort aus mit einem einfachen Tap auch als "Impfkarte" ins Wallet verfrachten. Vor allem in Kombination mit der ebenfalls mit iOS 15.4 kommenden Möglichkeit, sein iPhone (12 und neuer) auch mit getragener Maske zu entsperren, ist dies ein echter Komfortgewinn.

Zum Hinzufügen eines Impfzertifikats reicht es aus, die iPhone Kamera auf den QR-Code eines Impfzertifikats zu richten. Auf dem Display erscheint dann ein Button, mit dem man das Zertifikat dann in die Health-App befördern kann. Apple beschreibt die Funktion auch in einem eigenen Support-Dokument.

iOS 15.4 bringt Unterstützung für Face ID bei getragener Maske mit

Die am heutigen Abend veröffentlichte erste Beta von iOS 15.4 enthält eine neue Funktion, die von vielen Nutzern in Pandemiezeiten sicherlich sehr willkommen geheißen wird. So unterstützt ein iPhone unter dem kommenden Betriebssystemupdate die Face ID Authentifizierung bei getragener Maske und ohne die Notwendigkeit einer am Handgelenk getragenen Apple Watch. Laut Apples Beschreibungstext "kann das iPhone zur Authentifizierung die einzigartigen Merkmale im Bereich um die Augen erkennen". In den Einstellungen begindet sich ein neuer Schalter, mit dem man die Option aktivieren kann. Zudem gibt es eine weitere Funktion für Brillenträger, die die Erkennung der Augenpartie weiter verbessert.

Möchte man die Funktion in den Einstellungen aktivieren, muss man sein Gesicht erneut für Face ID scannen. Anschließend kann man dann das iPhone auch mit getragener Maske entsperren. Und nicht nur das. Auch das Freigeben von Zahlungen per Apple Pay und das Entsperren von per Face ID gesicherten Apps, wie beispielsweise WhatsApp, funktioniert fortan auch mit Maske.

Apple weist in den Beschreibungstexten der neuen Funktion darauf hin, dass Face ID nach wie vor am sichersten arbeitet, wenn das komplette Gesicht gescannt werden kann, also keine Maske getragen wird. Zudem kann die Funktion nicht genutzt werden, wenn man gleichzeitig eine Maske und eine Sonnebrille trägt.

iOS 15.4 soll Kartenzahlungen am iPhone ermöglichen - ohne zusätzliche Hardware

Gestern Abend erst hatte Apple die finale Version von iOS/iPadOS 15.3 für alle Nutzer zum Download freigegeben. Enthalten waren vor allem Fehlerkorrekturen, sowie Sicherheits- und Leistungsverbesserungen. Mit iOS 15.4 soll nun aber auch wieder (mindestens) eine spannende neue Funktion ausgerollt werden. Wie Bloomberg berichtet wird es sich dabei um eine neue Bezahlfunktion handeln, mit deren Hilfe iPhone-Nutzer an ihrem iPhone Zahlungen per Kreditkarte entgegennehmen können - ganz ohne zusätzliche Hardware. Hierzu würde es dann ausreichen, mit der Kreditkarte an die Rückseite des iPhone zu halten. Vermutlich kommt hierbei dann der NFC-Chip des iPhone zum Einsatz.

Die neue Technologie soll auf der Übernahme von Mobeewave aus dem Jahr 2020 basieren, die sich Apple um die 100 Millionen Dollar wert war. Mobeewave war ein Startup, welches sich auf die Entwicklung von Technologien spezialisiert hatte, die per NFC Zahlungen über ein Smartphone abwickeln konnten. Hierzu kam auf dem jeweiligen Smartphone dann auch eine App zum Einsatz. Nach der Übernahme dürfte Apple die Zahlfunktion in Apple Pay integrieren.

Das iPhone war im 4. Quartal 2021 das am meisten Verkaufte Smartphone in China

Zum ersten Mal seit sechs Jahren konnte das iPhone in China ein Quartal als das am häufigsten verkaufte Smartphone abschließen. Wie die Analysten von Counterpoint Research berichten, überholte Apple mit einem Marktanteil von 23% im genannten Zeitraum den bisherigen Spitzenreiter Vivo, der auf 19% kam. Auf den weiteren Plätzen hinter Apple und Vivo folgen mit Oppo, Honor und Xiaomi drei weitere chinesische Marken. Die meisten Anteile konnte Apple offenbar dem Premium-Segment von Huawei abluchsen, das im Jahresvergleich 73% Anteil abgeben musste. Die 23% sind der höchste Marktanteil, den Apple jemals in China erzielen konnte. Zuletzt konnte sich Apple das vierte Quartal des Jahres 2015 sichern, als man das iPhone 6 auf den Markt brachte.

Ausschließlich mit eSIM ausgestattetes iPhones 14 soll wohl erstmal nur eine Variante werden

Der SIM-Kartenslot am iPhone war das große Apple-Thema zum Jahreswechsel. Zunächst noch mit einer großen Portion Skepsis gesehen, berichteten Kollegen aus Brasilien, dass der Slot mit dem iPhone 15 wegfallen und Apple fortan komplett auf die eSIM setzen würde. Die Kollegen von MacRumors erhielten anschließend ihrerseits einen Tipp, wonach es bei ausgewählten Modellen gar schon im laufenden Jahr, sprich beim iPhone 14 der Fall sein könnte. Und genau in diese Kerbe schlug dann auch noch einmal der bekannte und als zuverlässig geltende Leaker DylanDKT, der seinerseits Informationen bestätigt, wonach Apple den Wegfall des SIM-Kartenslots vorbereite.

Nun gibt es neue Informationen von der GlobalData-Analystin Emma Mohr-McClune, die berichtet, dass Apple in diesem Jahr (noch) nicht iPhones auf den Markt bringen wird, die ausschließlich auf die eSIM setzen werden. Stattdessen soll in einem ersten Schritt offenbar lediglich eine Variante des iPhone 14 angeboten werden, die ausschließlich mit eSIMs funktioniert. Weiterhin werde es der Analystin zufolge aber auch iPhones mit einem herkömmlichen SIM-Kartenslot geben. Die eSIM-only Variante soll jedoch in den Apple Stores und auch von einigen Providern angeboten werden. Der Weg in Richtung eSIM-only dürfte jedoch damit eingeschlagen werden.

Apples startet "Shot on iPhone" Challenge für Makro-Fotos vom iPhone 13 Pro

Habt ihr Talent an der iPhone-Kamera und verfügt über ein iPhone 13 Pro oder iPhone 13 Pro Max? In diesem Fall könnte die heute von Apple angekündigte "Shot on iPhone" Challenge interessant sein, in deren Fokus die Makro-Funktion der beiden genannten Geräte steht. Um an der Challenge teilzunehmen reicht es aus, eure Makro-Fotos auf Instagram oder Twitter zu posten und mit den Hashtags #ShotoniPhone und #iPhonemacrochallenge zu versehen. Zudem sollte angegeben werden, welches iPhone-Modell verwendet wurde, um das Foto zu schießen. Alternativ können die Fotos auch per E-Mail an shotoniphone@apple.com eingereicht werden. Als Tipps für die Makro-Fotografie nennt Apple:

  • Minimaler Abstand zum Objekt: Man kann sich bis auf zwei Zentimeter an das Motiv annähern.
  • Hauptfokuspunkt in der Mitte des Bildes: Dort ist die Schärfe bei Makroaufnahmen mit dem iPhone am höchsten.
  • Einen Bereich im Bildausschnitt antippen: So legt man einen bestimmten Fokuspunkt.
  • Mit Faktor 0,5x aufnehmen, um ein Ultraweitwinkel-Sichtfeld zu erfassen, oder mit Faktor 1x für einen engeren Bildausschnitt: Das iPhone schaltet beim Annähern automatisch die Kamera um und behält dabei den Bildausschnitt mit Faktor 1x bei.

Grundsätzlich lassen sich die Bilder direkt über die Teilen-Funktion aus der Kamera-App heraus über die gennanten Wege für die Challenge einreichen. Apple gestattet allerdings auch die Nachbearbeitung über die Fotos-App auf dem iPhone oder eine Drittanbieter-App. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass man 18 Jahre oder älter ist. Der Zeitraum der Challenge läuft von heute bis zum 16. Februar. Die 10 Sieger werden anschließend von einer Jury aus professionellen Fotografen aus verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt ermittelt und am 12. April bekanntgegeben.

Einen tatsächlichen Preis gibt es nicht zu gewinnen. Stattdessen werden die ausgewählten Fotos in Apples Newsroom, auf der Apple-Webseite, dem Instagram-Account des Unternehmens und in der Werbung verwendet. Auch ein Möglichkeit, um kostenlos an hochwertiges Bildmaterial zu kommen...

Patentverletzungen: Droht dem iPhone ein Einfuhrverbot in mehreren europäischen Ländern?

Dem iPhone droht offenbar ein Einfuhrverbot in mehreren europäischen Ländern. Was in der Vergangenheit bereits öfter mal diskutiert wurde, könnte dieses Mal tatsächlich Realität werden. So hat der schwedische Ericsson-Konzern Apple in gleich mehreren Ländern wegen Patentverletzungen verklagt. Grundsätzlich ist es so, dass man heutzutage kaum noch ein Smartphone bauen kann, ohne dabei auf irgendwelche Patente angewiesen zu sein, die man dann natürlich lizensieren muss. Man spricht dabei von einem sogenannten Standards-Essential Patent (SEP). Selbstverständlich dürfen derartige Patente nicht von sogenannten Patent-Trollen genutzt werden, um sich zu bereichern. Ericsson fällt sicherlich nicht in diese Kategorie und dennoch besitzt der Konzern eine ganze Reihe von SEPs, die Apple in der Vergangenheit auch lizensiert hatte.

Das Problem nun: Die Lizenzverträge sind ausgelaufen und Apple hat sie nicht verlängert. Da man aber trotzdem weiterhin fleißig iPhones produziert, hat Ericsson Apple nun verklagt. Und wie das im Sandkasten eben so ist, hat Apple auch bereits zurück geklagt, da man natürlich ebenfalls über SEPs verfügt, die Ericsson angeblich widerrechtlich nutzen soll.

Ericsson lässt jedoch nicht locker und hat laut Foss Patents nach den ursprünglichen Klagen in Brasilien und den Niederlanden nun unter anderem auch in Belgien und an drei deutschen Gerichten, nämlich in München, Mannheim und Düsseldorf Klage gegen Apple eingereicht. Großbritannien soll als nächstes an der Reihe sein. In allen Fällen strebt man eine einstweilige Verfügung an, um ein Einfuhrverbot zu erwirken, was quasi einem Verkaufsstopp gleich käme. Man darf also gespannt sein, ob Apple doch noch einlenkt oder wie die geschichte weitergeht.