Telekom verschenkt 25 GB Datenvolumen für Kunden in einem "Family Card Kids & Teens" oder "DataSIM" Tarif
In den vergangenen Monaten hat die Deutsche Telekom ihren Kunden stets ein kostenloses zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB zur Verfügung gestellt. Kunden in einem "Family Card Kids & Teens" oder "DataSIM" Tarif bekommen nun im Rahmen der Förderung für digitales Lernen und Homeschooling ein weiteres Bonbon von der Telekom zur Verfügung gestellt. So gibt es für diese Kunden bis Ende Juli pro Monat 25 GB zusätzliches Datenvolumen kostenlos obendrein, wie der Kollege Caschy berichtet. Wie gewohnt kann das Datengeschenk über die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) oder auf der Webseite https://pass.telekom.de gebucht werden. Die Einlösung des Geschenks muss jeden Monat erneut manuell erfolgen. (mit Dank an Jürgen!)
Umfrage: 5G-Unterstützung für iPhone-Nutzer eher zweitrangig
Keine Frage, die Aushänge-Funktion des iPhone 12 ist die erstmalig in einem iPhone zur Verfügung stehende Unterstützung des 5G-Mobilfunkstandards. Allerdings muss man wohl festhalten, dass diese Funktion von vielen Nutzern aufgrund des mangelnden Netzausbaus noch gar nicht vollumfänglich genutzt werden kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine aktuelle Umgfrage von BlinkAI unter 1.000 US-Amerikanern, welche Funktionen ihnen bei ihrem Smartphone am wichtigsten sind. Herausgekommen ist dabei unter anderem, dass den meisten Nutzern vor allem eine längere Akkulaufzeit wichtig wäre, während 5G keine besonders hohe Priorität genießt. So landeten beispielsweise auch noch mehr Speicherplatz, ein schnellerer Prozessor und ein besseres Kamerasystem vor der Unterstützung von 5G. Vor allem iPhone-Nutzer können offenbar auf 5G verzichten.

Probleme bei Fertigung von OLED-Displays könnte auch das iPhone betreffen
Mitte der Woche hatte ich bereits berichtet, dass Samsung aktuell große Schwierigkeiten hat, neue Smartphones zu produzieren, da es größere Lieferengpässe bei benötigten Prozessor-Chips vom Zulieferer Qualcomm gibt. Während Apple hiervon nicht betroffen ist, droht nun an anderer Stelle Ungemach, wie Nikkei Asia berichtet. Demnach könnte die aktuell grassierende weltweite Chip-Knappheit auch zu Problemen bei Samsungs Produktion von OLED-Displays führen könnte. Und genau dieses Bauteil von diesem Zulieferer kommt auch im iPhone zum Einsatz. Vergangenen Monat war Samsung gezwungen, seine Chip-Fabrik in Texas aufgrund von Winterstürmen zu schließen. Die dortige Fertigungsstätte ist für 5% der weltweiten Produktion von PC- und Smartphones-Chips verantwortlich und der Ausfall wirkt sich nun entsprechend aus.
Inwieweit das iPhone hiervon konkret betroffen ist und welchen Modellen möglicherweise Lieferengpässe drohen, ist aktuell unklar. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte zuletzt immer wieder betont, dass das iPhone 13 in diesem Jahr wieder im gewohnten September auf den Markt kommen soll. Die Massenproduktion würde demnach im Sommer beginnen.
Neues Patent zeigt Apples Arbeit an Touch ID Sensor unter dem iPhone-Display
Die Gerüchte wonach Touch ID wohl früher oder später ein Comeback am iPhone feiern wird, wurden in den vergangenen Wochen wieder lauter. Manch einer glaubt sogar, Apple könnte bereits beim iPhone 13 in diesem Jahr einen Fingerabdrucksensor unter dem Display verbauen. Ob die Technologie hierfür bereits die von Apple geforderte Qualität bietet, muss allerdings sicherlich noch abgewartet werden. Immerhin wird in Cupertino weiter an Verbesserungen der Technolgie gewerkelt, wie auch ein neues Patent zeigt, welches die Kollegen von Patently Apple aufgespürt haben.
Unter dem Titel "Under-display fingerprint sensing based on off-axis angular light" erläutert Apple dabei zusammengefasst, wie man einen Fingerabdrucksensor unter dem Display genauer und zuverlässiger gestalten könne. Die meisten aktuell zum Einsatz kommenden Sensoren nutzen das von der Hintergrundbeleuchtung des Displays ausgehende Licht, um durch die vom Finger ausgehenden Reflektionen den Abdruck zu scannen. Allerdings können in diesem Fall ein geringer Kontrast und eine geringe Helligkeit zu Problemen führen. Apples Konzept beschreibt nun Wege, wie man diese Probleme durch Variationen bei den gescannten Winkeln minimieren kann, ohne dabei die verwendeten Komponenten größer gestalten zu müssen.
Egal wie, eine Rückkehr von Touch ID, gerne als Ergänzung zu Face ID wäre für mich ein echter Grund zum Feiern.
Engpass bei Prozessorchips: Möglicherweise kein neues Samsung Note Smartphone in diesem Jahr
Falls es eines weiteren Belegs bedarf, dass Apple mit der Entwicklung von eigenen Prozessorschips auf das absolut richtige Pferd gesetzt hat, lohnt aktuell ein Blick in Richtung des ewigen Konkurrenten Samsung. Dort befürchtet man aktuell nämlich aufgrund eines allgemeinen Engpasses für solche Chips beim Marktführer Qualcomm, dass man in diesem Jahr möglicherweise auf eine neue Generation seiner Galaxy Note Produktreihe verzichten muss. Laut Bloomberg tätigte Samsung CEO Koh Dong-Jin entsprechende Aussagebn anlässlich eines kürzlichen Aktionärstreffen. Wegen des Engpasses sei es derzeit sehr schwierig, zwei neue Flaggschuff-Reihen im selben Jahr auf den Markt zu bringen. Die zweite Produktreihem die hier gemeint ist, ist neben dem High-End Galaxy Note auch das Consumer-Gerät Galaxy S.
"Note series is positioned as a high-end model in our business portfolio. It could be a burden to unveil two flagship models in a year, so it might be difficult to release Note model in 2H. The timing of Note model launch can be changed but we seek to release a Note model next year."
Reuters hatte bereits Anfang der Woche berichtet, dass Qualcomm Schwierigkeiten hat, die aktuell hohe Nachfrage nach Prozessorchips für Samsung zu befriedigen. Apple ist hiervon hingegen gänzlich unbetroffen, da die hauseigenen A-Serien Chips in Kooperation mit dem taiwanesischen Haus- und Hofproduzenten TSMC gefertigt werden.
Nutzer-Treue zum iPhone erreicht neuen Rekordwert
Apple-Nutzer und speziell auch die des iPhone gelten seit Jahren als überaus loyal zu ihrer Marke. Dies hat sich auch in den vergangenen Monaten nicht geändert, wie eine aktuelle Umfrage von SellCell unter 5.000 Smartphone-Nutzern in den USA belegt. Demnach erreichte die Loyalität der iPhone-Nutzer zuletzt gar einen neuen Rekordwert von 91,9%. Diese Menge der aktuellen iPhone-Nutzer gaben an, dass auch ihr nächstes Smartphone aus Cupertino stammen wird. Dies sind noch einmal 1,4% mehr als im Jahr 2019. Samsung, Apples größter Konkurrent auf dem Smartphone-Markt hingegen musste einen deutlichen Rückgang in dieser Beziehung hinnehmen. Während 2019 noch 85,7% der Nutzer angaben, dass auch ihr nächstes Smartphone von Samsung stammen wird, waren es im vergangenen Jahr nur noch 74%.
Bei den Gründen für die Loyalität zum iPhone machten die befragten Nutzer die folgenden Angaben:
- Das iPhone gefällt mir und ich hatte nie ein Problem damit: 65%
- Das Apple-Ökosystem: 21%
- Zuviel Aufwand um von iOS zu Android zu wechseln: 10%
- Gewohnheit: 8%
Vor allem das Ökosystem ist sicherlich einer der großen Pluspunkte für Apple, wie wohl sämtliche langjährige Nutzer aus eigener Erfahrung bestätigen können. Während beinahe genauso viele Samsung-Nutzer mit ihrer Marke zufrieden sind wie bei Apple (64% zu 65%), gaben lediglich 5% der Samsung-Nutzer an, dass sie in das dortige Ökosystem eingebunden sind.
Selbstverständlich gibt es aber auch einige wenige iPhone-Nutzer, die planen, künftig auf ein Android-Smartphone zu wechseln. Knapp die Hälfte davon plant einen Wechsel zu Samsung, ein weiteres Drittel auf ein Google Pixel. Die Hauptgründe hierfür lauten:
- Bessere Technologie bei anderen Herstellern (Display, Kamera, Akku, etc.): 38%
- Besseres Design bei anderen Herstellern: 26,4%
- Neue Modelle anderer Hersteller haben bessere Funktionen als mein aktuelles iPhone: 12,9%
Huawei fordert Lizenzabgaben für 5G-Technologien von Apple und Samsung
Die Auseinandersetzung, die sich Apple über Jahre hinweg mit dem Chip-Lieferanten Qualcomm über rechtmäßige oder unrechtmäßige Lizenzzahlungen für die Nutzung von Mobilfunktechnologien geliefert hat, ist inzwischen schon beinahe legendär. Über mehrere Jahre und Instanzen hinweg bekriegten sich die beiden technologie-Giganten, bis man sich vollkommen überraschend außergerichtlich einigte, sämtliche Lizenzstreitigkeiten auf einen Schlag beilegte und Qualcomm inzwischen auch wieder die 5G-Modemchips für das iPhone an Apple liefert. Nun bahnt sich allerdings eine neue, vermutlich sogar ähnlich gelagerte Geschichte an.
Wie Bloomberg berichtet, soll nun nämlich Huawei planen, Lizenzabgaben für 5G-Technologien von Apple und Samsung einzufordern. Huawei ist nämlich nicht nur ein Konkurrent der beiden Hersteller auf dem Smartphone-Markt, der chinesische Konzern hält auch die größte Sammlung an 5G-Patenten überhaupt.
Während der Auseinandersetzung mit Qualcomm hatte Apple stets betont, dass man gewillt sei, faire Lizenzabgaben für die Nutzung von Technologien zu zahlen, die Forderungen des Chip-Lieferanten aber für deutlich zu hoch hält. Huawei hat bereits angekündigt, dass man niedrigere Forderungen stellen würde, als dies Qualcomm oder auch Nokia in der Vergangenheit getan haben. Möglicherweise können sich die Chinesen und Apple also auch ohne größere Auseinandersetzung einigen.
Apple selbst hatte kurz nach der oben angesprochenen Einigung mit Qualcomm die Mobilfunk-Modemsparte von Intel übernommen und sich dabei auch eine ganze Reihe von Patenten einverleibt, die aktuell bereits in die Entwicklung eigener Modemchips einfließen. Komplett wird man hierdurch allerdings wohl nicht um die Zahlung von Lizenzabgaben herum kommen, da man wohl oder übel auch auf Technologien wird zurückgreifen müssen, an denen Qualcomm, Nokia, Huawei und Co. entsprechende Patente halten.