Skip to content

Auch TrendForce sieht Apple als größten Smartphone-Hersteller der Welt im vierten Quartal 2020

Ende Februar hatten bereits die Analysten von Gartner berichtet, dass es Apple im vierten Quartal 2020 gelungen war, Samsung als größten Smartphone-Hersteller der Welt abzulösen. In dieselbe Kerbe schlagen nun auch die Kollegen von TrendForce. Insgesamt gelang es Apple dem aktuellen Bericht zufolge, im genannten Zeitraum 77,6 Millionen iPhones an den Mann zu bringen. 69,8 Millionen davon gehörten zur iPhone 12 Familie. Damit konnte Apple im letzten Quartal des vergangenen Jahres 10 Millionen Smartphones mehr verkaufen als Samsung, wo man gegenüber dem dritten Quartal einen Rückgang von 14% hinnehmen musste und auf 67 Millionen Geräte kam. Zum Vergleich: Apple verzeichnete im vierten Quartal einen Anstieg um 85% im Vergleich zum dritten Quartal, was wohl vor allem auch an der erstmaligen Intergration von 5G in das iPhone lag.

In ihrem Ausblick erwarten die Analysten von TrendForce einen weiteren Anstieg bei allen Herstellern im ersten Quartal 2021. Auch das iPhone 12 dürfte sich dabei weiterhin gut verkaufen. Dennoch erwarten die Analysten, dass sich Samsung die Spitzenposition von Apple auf das gesamte Jahr 2021 gesehen zurückholen wird. Allerdings dürfte es auf lange Sicht für die Koreaner schwerer werden, diese Position zu verteidigen, was vor allem an Verlusten zugusten der chinesischen Hersteller Oppo und Xiaomi in deren Heimatmarkt liegt.

Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu den Kamera-Verbesserung beim iPhone bis 2023

Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo ist dieser Tage mal wieder besonders aktiv und hat sich nun auch zu seinen Erwartungen an künftige Weiterentwicklungen beim iPhone geäußert. Vor allem die Kamera dürfte dabei auch in den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen. So erwartet Kuo für 2023 den erstmaligen einsatz eines Periskop-Objektivs, mit der sich vor allem neue Möglichkeiten beim optischen Zoom ergeben würden (via MacRumors). Dies ist nach wie vor eines der großen Mankos bei Smartphone-Kameras. Ursprünglich hatte Kuo das neue Objektiv bereits für kommendes Jahr erwartet, nun seine Aussichten aber offenbar korrigiert.

Vereinzelt kommen Periskop-Objektive bereits zum Einsatz, so etwa beispielsweise im Huawei P30 Pro, wo ein 5-facher optischer Zoom möglich ist. Beim iPhone reicht dieser aktuell bis lediglich 2,5-fach. Mit dem verlustbehafteten digitalen Zoom kommt man hioer auf eine 12-fache Vergrößerung, allerdings bei zunhemender Verschlechterung der Bildqualität.

Auch für die kommenden iPhones erwartet Kuo Verbesserungen bei der Kamera, so werden die Pro-Modelle in diesem Jahr wohl mit einem verbesserten Teleobjektiv ausgestattet, welches aus sechs statt bisher fünf Einzelelementen besteht. Im kommenden Jahr sollen es dann gar sieben Einzelelemente werden. Zudem soll Apple ab dem kommenden Jahr bei der Frontkamera ein sogenanntes "Unibody Lens Design" zum Einsatz bringen, welches die Größe des Bauteils deutlich verringern soll. Hiermit könnte dann auch der gemunkelte Wechsel vom Notch zu einem "Punch Hole" Design auf der Vorderseite einhergehen, den Kuo bereits früher prognostiziert hatte.