Zarte Gerüchte sagen vorher, dass Apple beim iPhone 13 zum ersten Mal seit der Einführung von Face ID beim iPhone X den Notch am oberen Displayrand verkleinern wird. Möglich soll dies vor allem durch eine Verkleinerung der Komponenten für die TrueDepth-Kamera werden. Sollten die Bilder jedoch akurat sein, die der griechische Reparaturspezialist iRepair (via MacRumors) aktuell in Umlauf gebracht hat, könnte auch eine weitere Veränderung die Verkleinerung des Notch ermöglichen. Darauf zu sehen sein sollen nämlich Displaygläser für die erwarteten drei neuen iPhone 13 Modellen in den Größen 5,4", 6,1" und 6,7". Der Notch, also die Kerbe, in der unter anderem die TrueDepth-Kamera für Face ID aber auch die normale FaceTime-Kamera untergebracht sind, ist dabei deutlich kleiner als derzeit noch beim iPhone 12. Zu sehen ist dabei auch. Dass die Hörermuschel des iPhone ein ganzes Stück nach oben gewandert ist, was ebenfalls zu einer Verkleinerung des Notch beitragen dürfte.

Das sich das iPhone 12 mini nicht so gut verkauft, wie sich Apple dies wohl erwartet hatte, gilt inzwischen trotz nicht vorhandener offizieller Zahlen als gesichert. Dieser Umstand dürfte nun dazu führen, dass Apple seinen Zulieferer Samsung Display für die ausgebliebene Abnahme vereinbarter Zahlen der für das Gerät benötigten OLED-Displays entschädigen wird müssen, wie der Korea Herald berichtet. Der Absatz von OLED-Panels von Samsung Display war im Januar um 9% rückläufig, was unter anderem auf die schlechten Zahlen des iPhone 12 mini zurückgeführt wird. Samsung ist Apples einziger Zulieferer für das 5,4"-Display.
Sollten die Informationen stimmen, wäre dies bereits das dritte Mal, das Apple Samsung für die ausgeblieben Abnahme von Panels entschädigen muss. So soll Apple im Jahr 2019 ca. 680 Millionen US-Dollar und im vergangenen Jahr sogar ca. 950 Millionen US-Dollar überwiesen haben, da man nicht die vorher vereinbarte Menge an Displays von Samsung abgenommen habe.
Samsung ist inzwischen der mit Abstand größte Produzent von OLED-Panels auf der Welt. Im vergangenen Jahr sollen ca. 53 Millionen dieses Bauteils ausgeliefert worden sein, wovon 85% von Samsung stammen.
Vielleicht nicht unbedingt eine nach außen hin als "sexy" zu bezeichnende Neuerung am iPhone 13 aber dennoch eine mit großer Tragweite wird wohl das Display betreffen. Wie The Elec berichtet, wird Samsung noch in der ersten Jahreshälfte damit beginnen, Low-Temperature Polycrystalline Oxide (LTPO) Thin-Film Transistor (TFT) OLED Displays für Apple zu produzieren. Diese Art von Displays sind weniger energiehungrig als herkömmliche OLED-Displays und werden vor allem die von Apple angestrebte Wiederholrate von 120Hz beim ?iPhone 13? ermöglichen. Dem Bericht zufolge werden die LTPO TFT OLED Displays von Samsung zunächst nur in den Pro-Modellen eingesetzt, während bei den Standard-Modellen LTPS TFT OLED Panels von LG eingesetzt werden sollen.