Qualcomm-Präsident plaudert über die 5G-Pläne im kommenden iPhone
Qualcomm wird nach Jahren von Rechtsauseinandersetzungen Apple ab dem kommenden Jahr wieder mit Modemchips für das iPhone beliefern. Dabei wird es sich dann erstmals im iPhone um 5G-Chips handeln. Dieses soll dann wohl erneut im Herbst 2020 erscheinen. Qualcomm-Präsident Cristiano Amon betonte nun noch einmal auf Qualcomms Snapdragon Tech Summit, dass es die oberste Priorität des Unternehmens sei, das 5G-iPhone pünktlich zum von Apple geplanten Termin auf den Markt zu bringen, wie PCMag berichtet.
Für die Verbindung zwischen dem Modemchip und dem Rest des Smartphones dürfte Apple hingegen nicht auf Qualcomm-Technologie, sondern auf eigene Komponenten zurückgreifen, wie man dies auch in den vergangenen Jahren getan hat. Zwar sollen alle neuen iPhone-Modelle des kommenden Jahres 5G unterstützen, allerdings könnte es Unterschiede in der Leistungsfähigkeit geben. So sollen die neuen High-End Modelle Antennen sowohl für mmWave als auch Sub-6GHz 5G enthalten, während die günstigere Variante angeblich lediglich Sub-6GHz unterstützt. Bei mmWave handelt es sich um die momentan schnellste 5G-Technologie, hat jedoch nur eine begrenzte Reichweite, wodurch sie vermutlich zunächst auf größere Städte und Regionen begrenzt sein wird. Sub-6GHz 5G hingegen ist ein wenig langsamer (wenngleich immer noch deutlich schneller als 4G LTE), dürfte aufgrund der größeren Reichweite aber auch in dünner besiedelten Gegenden verfügbar sein.



