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Dank des iPhone 11: Apple gewinnt Marktanteile in Europa, Australien und Japan

Das iPhone 11 ist für Apple ein zugegebenermaßen etwas überraschender Erfolg geworden. Vor allem ein niedrigerer Preis und technische Aufwertungen haben dazu beigetragen, dass auch der Marktanteil von iOS vor allem in Europa, Australien und Japan teils deutlich zulegen konnte. In den USA hingegen musste man einen leichten Rückgang hinnehmen, wie Zahlen der Marktbeobachter von belegen. Die Werte aus dem dritten Quartal beinhalten allerdings lediglich eine Woche, in der die neuen iPhones verfügbar waren. Dies reichte allerdings bereits aus, um das Pendel zugunsten Apples ausschlagen zu lassen.

Vor allem in den fünf großen Märkten Europas, also Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien konnte Apple um über zwei Punkte von 16,9% auf 18,9% zulegen. In Australien stieg der Marktanteil von 35,5% auf nun 39,6% und in Japan gar von 29,6% auf 39,9%. In den USA hingegen sank der Marktanteil um zwei, in China um 1,3 Punkte. Letztere Entwicklung ist laut Kantar vor allem auf den Handelsstreit zwischen den USA und China zurückzuführen, so die Analysten.

Apple selbst wird am Mittwoch kommender Woche seine offiziellen Quartalszahlen präsentieren. Dann wird es auch erstmals einen genaueren Einblick in den Erfolg des iPhone 11 geben.

2020er iPhones angeblich mit kleinerem Notch, USB-C und neuem Antennendesign

Der Apple-Leaker Ben Geskin genießt in der Szene einen durchaus guten Ruf, dennoch sind seine heutige via Twitter verbreiteten Informationen mit einem Schuss Vorsicht und Skepsis zu genießen. Im vergangenen Monat hatte er noch berichtet, dass mindestens eines der neuen iPhones der Generation 2020 mit einem 6,7" Display und komplett ohne Notch auf den Markt kommen soll. Heute nun legt Geskin noch einmal nach und vermeldet, dass ihm gesteckt wurde, dass Apple aktuell verschiedene Prototypen für seine Face ID Lösung im 2020er iPhone testet, die dazu führen könnten, dass die Geräte zumindest mit einem kleineren Notch auf den Markt kommen könnten.

Ganz ausschließen tun sich die beiden Meldungen allerdings nicht. So könnte Apple in der Tat einen kleineren Notch verwenden oder aber den oberen Rand über dem Display breit genug gestalten, um darin die Komponenten für die TrueDepth-Kamera unterzubringen. Auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte berichtet, dass Apple an einem neuen iPhone-Formfaktor arbeite und dabei auch den Notch komplett entfernen könnte.

Darüber hinaus berichtet Geskin heute auch, dass sich das Antennendesign für die 2020er iPhones verändern wird. Dies sei nötig, um ab dem kommenden Jahr auch 5G-Netze unterstützen zu können und resultiert in leicht breiteren Antennenbändern am iPhone-Gehäuse. Last but not least könnte dann ab dem kommden Jahr auch der Lightning-Anschluss am iPhone der Vergangenheit angehören und von einem USB-C Port ersetzt werden, wie es Apple bereits beim iPad Pro getan hat.

"iPhone SE 2" könnte auch auf den Namen iPhone 8s oder iPhone 9 hören

Das gemunkelte "iPhone SE 2", welches im kommenden Jahr auf Basis des iPhone 8 auf den Markt kommen soll, gilt inzwischen schon beinahe als ausgemachte Sache. Während das äußerliche Design eher old-school daher kommen soll, dürfte sich im Inneren aktuelle Technik wiederfinden, die teilweise auch in den Modellen der iPhone 11 Reihe zum Einsatz kommt. Als Beispiel seien an dieser Stelle der A13-Chip und 3 GB Arbeitsspeicher genannt. Nun ergänzt Apple-Analyst Ming-Chi Kuo noch ein weiteres Detail, welches ebenfalls als Fortschritt gewertet werden darf. So soll das Gerät über eine neue Antennen-Technologie namens Liquid Crystal Polymer (LCP) verfügen, die bessere Übertragungen in kabellossen Netzen verspricht.

Der Beginn der Massenproduktion soll Anfang des kommenden Jahres erfolgen, womit nach wie vor ein Verkaufsstart gegen Ende des ersten Quartals 2020 im Raum steht. Kuo erwartet, dass Apple das Gerät für 399,- US-Dollar auf den Markt bringt. Namenstechnisch könnte sich Apple übrigens gegen "iPhone SE 2" und stattdessen eher für iPhone 8s oder iPhone 9 entscheiden, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass das Gerät ein direkter Nachfolger des beliebten iPhone SE mit seinem 4"-Display ist. (via MacRumors)

Dark Mode von iOS 13 wirkt sich spürbar positiv auf die Akkulaufzeit des iPhone aus

Ich persönlich bin bisher mit dem neuen systemweiten Dark Mode von iOS 13 nicht großartig in Berührung gekommen. Dies liegt einerseits daran, dass ich die dunkle Darstellung der Apps nicht unbedingt stylischer finde und andererseits daran, dass die Umstellung auf diese Ansicht kein Problem für mich löst. Dennoch ist die Funktion eine der beliebtesten und auch im Vorfeld am häufigsten nachgefragte Neuerung des aktuellen Betriebssystems. Und so passen auch immer mehr Entwickler inzwischen ihre Apps an den Dark Mode an. Auch bei meinen Apps wird dies in den kommenden Wochen der Fall sein.

Doch nicht nur optisch hat der Dark Mode von iOS 13 Auswirkungen. Erste Tests haben nun ergeben, dass sich die neue Darstellung auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt - vor allem bei OLED-Displays. Dies ist allein von der Theorie her bereits logisch, da hier die schwarzen Pixel im Gegensatz zu den farbigen oder weißen nicht aktiviert werden müssen und somit auch keinen Strom fressen. PhoneBuff hat diese Theorie nun auch ion der Praxis untersucht und dabei zwei iPhone XS gegeneinander antreten lassen - einmal mit und einmal ohne aktiviertem Dark Mode. Das Ergebnis kann dem unten eingebetteten Video entnommen werden.

Der Unterschied zwischen den beiden iPhones betrug am Ende ca. 30%, was bedeutet, dass das Gerät mit aktiviertem Dark Mode ca. ein Drittel länger durchhielt als das iPhone ohne diese Darstellung. Wenn man also mal wieder droht, in Richtung einstelliger Akku-Anzeige zu driften, könnte eine Umstellung auf den Dark Mode auf einem iPhone mit OLED-Display noch die eine oder andere Stunde Nutzungszeit herauskitzeln.



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Erster Analyst erwartet vier neue iPhones in 2020 - allesamt mit 5G und 3D-Kamera

Das iPhone 11 ist gerade mal ein paa Wochen auf dem Markt, da ranken sich schon die ersten Gerüchte um die neue Generation des kommenden Jahres. So berichtet aktuell der Wedbush-Analyst Dan Ives (via 9to5Mac), dass im kommenden Jahr sogar vier neue Flaggschiff-Modelle des iPhone auf den Markt kommen sollen, die allesamt über 5G, eine 3D-Kamera auf der Rückseite und Gestenerkennung mitbringen sollen. Ob sich diese Informationen manifestieren, muss allerdings abgewartet werden. Der in der Regel treffsichere Analyst Ming-Chi Kuo hatte zuletzt noch von den gewohnten drei neuen Modellen für das Jahr 2020 gesprochen. Auch er erwartet jedoch in allen Modellen 5G und OLED-Displays und noch dazu ein neues Design, welches Anleihen beim iPhone 4 nehmen soll.

Bezogen auf die aktuellen Modelle stimmt Ives in die derzeitige Stimmung ein und berichtet von einer unerwartet hohen Nachfrage nach den iPhone 11 Modellen. Vor allem der chinesische Markt soll sich dabei überraschend positiv entwickeln. Insgesamt geht der Wedbush-Analyst davon aus, dass Apple angetrieben vom starken iPhone 11 im kommenden Fiskaljahr um die 185 Millionen iPhones verkaufen dürfte. Apple selbst wird am 30. Oktober seine offiziellen Quartalszahlen bekanntgeben, von denen man sich auch einen kleinen Einblick in den Start der neuen iPhone-Modelle erhoffen darf.

Produktion des iPhone XR in Indien angelaufen; iPhone 11 soll folgen

Unter dem Eindruck des nach wie vor schwelenden Handelsstreits zwischen den USA und China hatte Apple bereits vor einigen Monaten damit begonnen, Produktionskapazitäten für sein iPhone und Co. auch in anderen Ländern aufzubauen. In den Fokus ist dabei auch Indien gerückt, wo man seine Fertigungszahlen nun deutlich ausbaut. So wurde nun bekannt, dass Produktionspartner Foxconn im indischen Chennai nun auch damit begonnen hat, das iPhone XR zu fertigen. Demnächst soll sich dort zudem auch noch das iPhone 11 hinzugesellen. Während Apple auf der einen Seite natürlich auch den riesigen indischen Markt für sein Smartphone im Blick hat, verringert man mit der Verlagerung der Produktion auch die Abhängigkeit von China und damit auch die Gefahr, von künftigen Strafzöllen auf China-Importe in die USA getroffen zu werden. (via Economic Times)

Neben Indien dürften künftig übrigens auch noch weitere Länder in Apples Fokus rücken, um die Produktion aus den traditionellen Fertigungsstätten in China herauszuverlagern. Unter anderem sollen dabei auch Vietnam und Laos eine Rolle spielen.

Ming-Chi Kuo: iPhone SE 2 kommt im ersten Quartal 2020 für 399,- Dollar auf den Markt

Dass es im kommenden Jahr ein neues sogenanntes "iPhone SE 2" geben soll, welches äußerlich angeblich in weiten Teilen auf dem iPhone 8 basiert, wird bereits seit einigen Wochen gemunkelt. Auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet ein solches Gerät und geht nun noch einen Schritt weiter. So nennt Kuo nun erstmals relativ konkret das erste Quartal 2020 als Starttermin für das Gerät. Zudem hat der Analyst seinen Investoren auch einen möglichen Preis für das neue Einstiegsmodell genannt. Es soll ab 399,- US-Dollar auf den Markt kommen.

Auf der technischen Seite sollen in dem neuen Gerät durchaus moderne Komponenten stecken. So erwartet Kuo denselben A13-Chip, der auch im iPhone 11 zum Einsatz kommt, 3 GB Arbeitsspeicher, den Wegfall von 3D Touch zugunsten von Haptic Touch, Speicheroptionen von 64 GB und 128 GB und Farbvarianten in spacegrau, silber und Product(RED). Erneut erwartet Kuo, dass sich Apple mit dem ?"iPhone SE? 2" vor allem an aktuelle Nutzer des iPhone 6 und iPhone 6S richtet, die sich bislang noch kein neueres iPhone gegönnt haben und eher auf den Preis als auf technische Dinge wie ein großes Display oder das Kamerasystem achten. (via MacRumors)

Bericht: Apple plant Einführung von eigenen 5G-Chips für das iPhone bereits ab 2022

Eines der spannendsten Themen des zurückliegenden Apple-Jahres war sicherlich die unerwartete Einigung in sämtlichen gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Cupertino und seinem langjährigen Modem-Zulieferer Qualcomm. Die Beilegung der Streitigkeiten führte sogar zu einem neuen Lizenzabkommen, in dessen Rahmen Apple in den kommenden sechs Jahren wieder Modemchips für das iPhone von Qualcomm bezieht, während diese in den vergangenen Jahren von Intel stammten. Dies bedeutet aber nicht, dass Apple seine Ambitionen, künftig eigene Chips zu designen ad acta gelegt hätte. Ganz im Gegenteil.

Einem aktuellen Bericht von Fast Company zufolge verfolgt Apple sogar eine extrem ambitionierte Zeitplanung bei seinem Vorhaben. Demnach sollen bereits am 2022 eigene 5G-Modemchips im iPhone zum Einsatz kommen. Allerdings sind auf dem Weg dahin noch einige Hürden zu überwinden, wie die Kollegen anmerken. Diese umfassen nicht nur das Design und die technischen Herausforderungen, sondern auch ein ausgiebiges Testen oder auch die Erfüllung von regulatorischen Anforderungen. Aus diesem Grund denkt man bei Fast Company auch, dass 2023 ein realistischerer Zeitrahmen für das Vorhaben wäre.

Hilfreich bei dem Vorhaben ist für Apple zweifelsohne die Übernahme von Intels Modemsparte für Smartphones, die man in diesem Jahr über die Bühne gebracht hat. Man kann allerdings auch davon ausgehen, dass Apple die Einführung der eigenen Modemchips stufenweise umsetzen und dabei zunächst mit den Low-End Geräten der iPhone-Reihe beginnen wird.