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Apples 5G-iPhones werden wohl mit Qualcomms Flaggschiff-Modemchip X55 bestückt

Wenn Apple im kommenden Jahr erstmals ein 5G-iPhone auf den Markt bringt, wird dieses entgegen einer lange geltenden Meinung nun doch mit Modems vom Marktführer Qualcomm ausgestattet sein. Möglich machte dies die überraschende Einigung und Beilegung sämtlicher rechtlicher Streitigkeiten zwischen Apple und dem Zulieferer im Sommer dieses Jahres. Dies bedeutete zugleich das Aus für die 5G-Bemühungen von Apples damals noch designierten Chip-Lieferanten Intel, dessen Modemsparte Apple inzwischen übernommen hat. Bis die Entwicklung eigener Modemchips abgeschlossen ist, werden allerdings noch mindestens vier Jahre ins Land gehen, während der Apple nun also wieder auf Qualcomm-Modems setzt.

Einem Bericht von Nikkei Asian Review wird Apple dabei erwartungsgemäß den besten verfügbaren 5G-Chip überhaupt in seinen 2020er iPhones verbauen, nämlich den Qualcomm X55. Dies soll für alle drei neuen Modelle des kommenden Jahres gelten. Mit dem X55 sind derzeit theoretisch Spitzen-Übertragungsraten von bis zu 7 Gb/s im Download und bis zu 3 Gb/s im Upload möglich. Zudem ist der X55 deutlich energieeffizienter als sein direkter Vorgänger, der X50.

"iPhone SE 2" soll Ende März erscheinen, 2020er iPhones dynamischere Displays mitbringen

Auch im kommenden Jahr dürfen wir uns wieder auf neue iPhone-Modelle freuen. Bevor im Herbst die Nachfolger des iPhone 11 das Licht der Welt erblicken, sieht inzwischen vieles danach aus, als ob Apple bereits im Frühjahr das "iPhone SE 2" auf den Markt bringen wird, welches aber nach letzten Informationen auch auf den Namen iPhone 8s oder iPhone 9 hören könnte. Hierzu hat sich nun auch Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu Wort gemeldet und berichtet, dass das Gerät im Januar in die Massenproduktion gehen und der Verkaufsstart Ende März erfolgen soll. (via MacRumors)

Laut Kuo soll das Gerät optisch einem iPhone 8 entsprechen, weiterhin auf Touch ID setzen, ein herkömmliches LCD-Display besitzen, lediglich über ein einzelnes Kameraobjektiv verfügen und bei 399,- US-Dollar starten. Die weiteren Spezifikationen sollen dem Analysten zufolge wie folgt aussehen:

  • 4,7"-Display
  • A13-Chip
  • 3 GB Arbeitsspeicher
  • 64 GB und 128 GB Speicherplatzoptionen
  • Spacegraue, silver und rote Farbvarianten
  • Homebutton mit Touch ID
  • Haptic Touch statt 3D Touch

Unterdessen tröpfeln auch die Gerüchte zum Nachfolger des iPhone 11 langsam ins Netz. So berichtet die DigiTimes, dass die 2020er iPhones über ein neues Display mit einer flexiblen 60Hz/120Hz Wiederholungsrate, wodurch die Displayinhalte noch flüssiger dargestellt werden können. Vor allem auch die neu entstehenden Möglichkeiten im Bereich Streaming und Co. durch die 5G-Mobilfunknetze sollen hierfür ein entsprechender Treiber sein. Und so steigen die Meldungen, dass die kommenden iPhones Apples ProMotion Displaytechnologie mitbringen könnten.

Apple nutzt derzeit bereits eine variable Wiederholungsrate unter dem ProMotion-Label beim iPad Pro. Durch die bedarfsweise Anpassung der Rate ist es Apple gelungen, die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit einigermaßen in Grenzen zu halten. Dies wäre vor allem auch beim iPhone ein wichtiges Argument bei der Umsetzung.

iOS 13.2 enthält Bilder des kommenden Smart Battery Case für das iPhone 11

Auch für die Modelle aus der iPhone 11 Reihe könnte Apple ein Smart Battery Case auf den Markt bringen. Entsprechende Gerüchte aus den vergangenen Wochen erhalten nach der heutigen Veröffentlichung von iOS 13.2 neue Nahrung. So entdeckten die Kollegen von MacRumors in der finalen Version verschiedene Grafiken, die ganz offensichtlich dieses demnächst zu erwartende Gadget aus Cupertino zeigen. Entsprechend der drei iPhone 11 Modelle gibt es auch drei passende Varianten des Smart Battery Case.

Mit Ausnahme der benötigten Anpassungen wie der quadratischen Kameraaussparung auf der Rückseite scheint sich designtechnisch nicht viel gegenüber den bisherigen Cases zu verändern. Nach wie vor findet man auf der Rückseite einen recht unansehlichen Buckel, in dem sich der Zusatz-Akku versteckt. Über den Verkaufsstart der Cases kann indes nur spekuliert werden. Im Falle der Cases für das ?iPhone XS?, ?iPhone XS? Max und iPhone XR erfolgte dieser im Januar dieses Jahres. Möglich, dass sich Apple erneut für diesen Zeitrahmen entscheidet.

Tim Cook spricht über Umweltschutz und die Einführung eines Umweltlabels für Gadget-Hersteller

In der vergangenen Woche war Tim Cook eingeladen, um eine Rede auf der Ceres Gala in New York City zu halten. Im Vorfeld der Veranstaltung gab der Apple CEO der GQ ein kurzes Interview zu den Umweltschutz-Bestrebungen seines Unternehmens und ging dabei unter anderem auch auf das Trade-In Programm für das iPhone ein. Apple hatte dieses Programm in den vergangenen Monaten extrem stark beworben, erreicht damit allerdings zugegebenermaßen nicht die Wiederverkaufswerte, die ein gut erhaltenes iPhone auf eBay oder anderen Plattformen erzielt. Dennoch ist das Programm laut Cook ein voller Erfolg. Dem Apple CEO zufolge tauschen inzwischen ein Drittel der Besucher eines Apple Retail Stores ihr altes iPhone gegen ein neues ein.

"This year we've really moved the dial on getting the consumer to think about trade-in. We were up to a third or more of the people that come into our stores that are trading in, and this number is trending up."

Einen interessanten Ausblick gab Tim Cook im Hinblick auch auf das Angebot von Zubehörprodukten. Während man bei den Zulieferern für die eigenen Produkte bereits einen recht hohen Standard in Sachen Umweltschutz erreicht hat, möchte man dies künftig auch auf die Hersteller von Gadgets ausweiten. Cook deutete in dieser Hinsicht sogar an, dass man über die Einführung eines Labels für Hersteller nachdenke, die ihre Produkte besonders umweltfreundlich produzieren. Dies könnte dann nach dem Vorbild des bekannten "Made for iPhone" (MFi) Labels geschehen. Allerdings gibt es hierzu noch keine konkreten Aussagen. Cook sagte hierzu lediglich:

"That is something we're talking about. I don't want to pre-announce it."

Für mehr Energieeffizient: Apple bringt wohl LTPO-Technologie auf das iPhone

In den Displays seiner Apple Watch Series 4 und Series 5 setzt Apple bereits eine Technologie namens "Low-Temperature Polycrystalline Oxid" (LTPO) ein, die dafür sorgt, dass die Geräte energieeffizienter arbeiten als solche, die mit der herkömmlichen LTPS-Technologie arbeiten. Vereinfacht ausgedrückt sorgt die Backplane dafür, dass einzelne Pixel auf dem Display aktiviert oder deaktiviert sind. Wie die koreanische Webseite The Elec berichtet, plant Apple diese Technologie nun auch auf das iPhone zu bringen.

Der Einsatz von LTPO bringt eine Energieeinsparung von ca. 15% und hat unter anderem dazu geführt, dass die Apple Watch Series 5 auf dieselbe Akkulaufzeit kommt wie auch die Series 4 - und das trotz des neuen "Always-On" Displays. Apple schreibt dazu auf seiner Webseite:

LTPO Display mit extrem geringem Energieverbrauch. Das LTPO Display (LTPO steht für „Low Temperature Poly-silicon and Oxide“) hat eine neu entwickelte Pixelarchitektur, mit der die Bild­wiederholrate von 60 Hz auf äußerst effiziente 1 Hz reduziert wird, wenn die Watch inaktiv ist. Ein neuer sparsamer Energie­treiber, ein besonders effizientes Energiemanagement und der neue Umgebungslicht­sensor arbeiten zusammen, damit das Display immer aktiviert bleiben kann – bei bis zu 18 Stunden Batterielaufzeit.

Ganz meine Meinung: Donald Trump findet Touch ID besser als Face ID

Die Beziehung zwischen Apple und US-Präsident Donald Trump kann man aufgrund der Strafzölle auf China-Importe wohl als "schwierig" bezeichnen, wenngleich Trump selbst betont, dass er Apple CEO Tim Cook sehr schätze und die beiden auf persönlicher Ebene ein gutes Verhältnis hätten. Dies muss allerdings wohl auch einigermaßen bezweifelt werden. Zu unterschiedlich sind die Standpunkte, die die beiden in vielerlei Hinsicht vertreten. Und auch wenn ich in den allermeisten dieser Punkte eher bei Tim Cook bin, habe ich doch tatsächlich eine Gemeinsamkeit mit dem US-Präsidenten entdeckt.

Ich bin ja bekanntermaßen eher ein Befürworter von Touch ID im Vergleich zu Face ID. Und dies sieht auch Donald Trump so. So schrieb er kürzlich in einem Tweet, der sich direkt an Tim Cook richtet, dass er den Homebutton für deutlich besser hält als den Swipe nach oben zum Entsperren des iPhone nach der Verifizierung per Face ID. Signed, Mr. Trump!

iPhone 5 ohne iOS 10.3.4 verlieren Anfang November komplett ihre Onlineverbindung

Ja, das iPhone 5 hat inzwischen schon einige Jahre auf dem Buckel. Sieben Stück um genau zu sein. Umso mehr verwunderte es, dass Apple im Sommer dieses Jahres noch zwei seltene Updates für alte Versionen seines Betriebssystems, nämlich iOS 10.3.4 und iOS 9.3.6 ausgab, welche sich um Bugfixes und ein Problem mit der GPS-Verbindung kümmerten. Auch das iPhone 5 konnte dieses Update laden. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, steckt aber offenbar noch etwas mehr in dieser aktuellsten Version von iOS 10.

So hat Apple inzwischen damit begonnen, Warnmeldungen auf dem iPhone 5 anzuzeigen, dass auf diesen bis spätestens zum 03. November auf iOS 10.3.4 aktualisiert sein muss. Ist dies nicht der Fall, kann das Gerät keine Verbindung mehr zum Internet herstellen, was entsprechend dann auch den Aufruf von Webseiten, den Abruf von E-Mails und sämtliche weiteren Onlinedienste kappt. Neben der unten zu sehenden Anzeige auf dem Display der Geräte (via 9to5Mac) hat Apple auch ein zugehöriges Support-Dokument veröffentlicht, in dem weitere Details dargelegt werden. Wird das Gerät nicht rechtzeitig aktualisiert, bleibt als einzige Möglichkeit, es über iTunes an einem PC oder Mac wiederherzustellen.

Samsung veröffentlicht Update für Bug im Fingerabdurcksensor des Galaxy S10

Vor einigen Tagen wurde eine schwere Sicherheitslücke beim hinter dem Display liegenden Fingerabdrucksensor des Samsung Galaxy S10 bekannt, der es ermöglichte, das Gerät mit quasi einem beliebigen Finger zu entsperren, denn man auf das Display einen Displayschutz aus Gel aufgebracht hatte. Samsung hatte in einer ersten Stellungnahme nach Bekanntwerden des Fehlers bereits angekündigt, dass man diesen per Softwareupdate in Kürze beheben werde. Dies ist nun in der vergangenen Nacht geschehen, auch wenn ein weiterer Imageschaden nach verschiedenen ähnlich gelagerten Problemen in der Vergangenheit und auch dem Super-GAU mit dem Galaxy Fold nicht mehr abzuwenden war. Unter anderem hatten verschiedene Banking-Apps ihre Appls aus dem Play Store entfernt, da auch diese natürlich von dem Fingerabdruck-Problem betroffen waren. (via Reuters)