Skip to content

Bundesrat beschließt Gesetz, welches Apple zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zwingen könnte

Mitte des Monats hatte ich bereits von einem Gesetzentwurf der Bundesregierung berichtet, welches Apple dazu zwingen könnte, die NFC-Schnittstelle in seinem iPhone auch für andere mobile Bezahllösungen zu öffnen. Momentan steht diese exklusiv dem hauseigenen Apple Pay zur Verfügung. Dieser Gesetzentwurf wurde heute nun endgültig verabschiedet und tritt nach der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten zum 01. Januar 2020 in Kraft. In der Mitteilung des Bundesrats wird nun auch explizit dabei auf Apple Pay hingewiesen. So heißt es dort offiziell:

Ergänzung des Bundestages betrifft auch Apple Pay

Auf Betreiben des Bundestages verpflichtet das Gesetz darüber hinaus große Digitalunternehmen, Zahlungsdiensten den Zugang zur NFC-Schnittstelle zu ermöglichen. Davon betroffen ist auch das Geschäftsmodell Apple Pay.

Damit übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in diesem Fall. Es ist allerdings zu erwarten, dass auch andere europäische Länder dem deutschen Beispiel folgen werden und ähnliche Gesetze erlassen. Dies gilt erst Recht vor dem Hintergrund, dass die EU bekanntermaßen erst kürzlich eine Untersuchung eingeleitet hat, ob Apple Pay gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Sollte die zuständige Kommission zu diesem Eindruck gelangen, würde dies in der Konsequenz wohl bedeuten, dass Apple seinen NFC-Chip nicht nur für andere mobile Bezahllösungen wird öffnen müssen, sondern auch, dass die Nutzer künftig selbständig wählen können, welcher Bezahldienst standardmäßig geöffnet wird, wenn der Chip in die Nähe eines kompatiblen Bezahlterminals gehalten wird.

In wie weit sich das neue Gesetz aber tatsächlich auswirken wird, muss erst noch abgewartet werden. So hat Apple bereits angekündigt, Rechtsmittel einlegen zu wollen. Darüber hinaus gesteht das Gesetz den Herstellern auch zu, Gebühren für die Nutzung des NFC-Chips von den Drittanbietern zu verlangen, die sich in "angemessener" Höhe bewegen müssen. Zudem hat Apple die Möglichkeit, seine so oft ins Feld geführten sicherheitstechnischen Bedenken darzulegen. Werden diese in ausreichendem Maße nachgewiesen, kann der NFC-Chip wohl auch weiterhin ausschließlich Apple Pay vorberhalten bleiben.

DigiTimes: Apple könnte 2020er iPhones AirPods beilegen

Das nachfolgende Gerücht ist sicherlich mit einer gehörigen Portion Skepsis zu sehen, dennoch möchte ich es an dieser Stelle zumindest kurz erwähnt haben. Die mal mehr, mal weniger treffsicheren Kollegen der DigiTimes berichten aktuell, dass Apple-intern momentan darüber nachgedacht wird, die 2020er iPhones nicht mehr mit den kabelgebundenen EarPods, sondern stattdessen mit den kabellosen AirPods auszuliefern. Auf Basis von nicht näher genannten Quellen heißt es dort, dass generell Smartphone-Hersteller wie Apple, Samsung und Xiaomi ihren Geräten ab dem kommenden Jahr kabellose Ohrhörer beilegen könnten.

Was der ganzen Geschichte einen gewissen Beigeschmack verpasst ist die Tatsache, dass Apples AirPods in der Standardversion aktuell mindestens € 179,- kosten. Dies als Dreingabe zum iPhone beizupacken, wäre dann doch eine ziemliche Überraschung. Apple hat in diesem Jahr ausgesprochen gute Erfahrungen damit gemacht, den Preis des iPhone ein wenig nach unten zu drücken. Ein Bundle mit den AirPods würde diesen Kurs sicherlich revidieren und den Preis wieder verteuern. Hinzu kommt zudem, dass sich die AirPods aktuell wie geschnitten Brot verkaufen, Apple also eigentlich keine Veranlassung hätte, die mit dem iPhone zu bundlen.

Einzig denkbare Möglichkeit wäre, dass Apple das Bundle zusätzlich zu der gewohnten Kombination mit den EarPods mit einem höheren Preis anbietet. Eventuell sieht Apple einfach auch die Zeit gekommen, den nächsten Schritt in die kabellose Zukunft zu gehen. So ist bekannt, dass der inzwischen nicht mehr direkt für Apple tätige Design-Guru Jony Ive das Ziel verfolgte, sämtliche Anschlüsse vom iPhone zu verbannen. Das kabellose Laden hat Apple inzwischen umgesetzt, ob der momentan noch vorhandene Lighnting-Anschluss irgendwann komplett verschwinden wird und ob hierfür bereits im kommenden Jahr die Zeit gekommen ist, muss allerdings doch ein ganzes Stück weit bezweifelt werden.

iPhone 12 Pro und das ?iPhone 12? Pro Max ab kommenden Jahr mit neuen Displaygrößen?

Die aktuellen iPhones sind gerade mal zwei Monate erhältlich, da ranken sich schon wieder Spekulationen um die neue Generation des kommenden Jahres. Auch wenn dann eigentlich wieder ein s-Upgrade anstünde, darf man wohl erneut mit einem sogenannten "Super Cycle", also deutlich größeren Neuerungen rechnen. Neben der Unterstützung von 5G-Netzen, einer rückwärtigen 3D-Kamera, 6 GB Arbeitsspeicher, möglicherweise einem unter dem Display befindlichen Touch ID Sensor und einem neuen Gehäusedesign mit Anleihen beim legendären iPhone 4 könnten zudem auch neue Displaygrößen auf der Agenda stehen.

So berichtet heute die koreanische ETNews, dass Apples Flaggschiff-iPhones im kommenden Jahr mit einem 5,4"- und einem 6,7"-OLED Displays erscheinen werden, welches zudem dank Samsungs Y-OCTA Technologie eine dünnere Bauform aufweise. Die neuen Größen stehen entsprechend für das iPhone 12 Pro und das ?iPhone 12? Pro Max, während das iPhone 12 bei den gewohnten 6,1" verharren soll. Auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte in den vergangenen Monaten bereits die neuen Displaygrößen ins Spiel gebracht, so dass wir uns offenbar wirklich langsam aber sicher mit dem Gedanken daran anfreunden sollten.

iFixit röntgt das neue Smart Battery Case von Apple

Vor den Teardowns der Reparaturspezialisten von iFixit ist inzwischen kaum noch ein Gerät oder Gadget sicher. So haben sich die Kollegen nun auch das neue Smart Battery Case für die iPhone 11 Reihe vorgenommen. Da ein bloßes Auseinandernehmen der Akkuhülle vermutlich wenig spannend gewesen wäre, hat iFixit das Case stattdessen unter ein Röntgengerät gelegt und dabei durchaus Interessantes entdeckt. Dies betrifft in erster Linie den von Apple erstmals in dem Case verbauten Kamerabutton, der am iPhone selbst eigentlich keinen direkten Gegenpart hat.

Wie sich herausstellte, hat Apple einen eigenen kleinen Chip für diese Funktion verbaut, der über dünne Leiterbahnen mit dem Lightning-Anschluss verbunden ist, über dan auch das Akkucase selbst mit dem iPhone verbunden wird. Der Druck auf den Kamerabutton wird über den Port also direkt an das Gerät übertragen, wo dann die Kamerafunktion ausgelöst wird, was wohlgemerkt auch bei gesperrtem Gerät funktioniert. Und wieder einmal zeigt sich durch dieses kleine Detail, wieviel Hirnschmalz Apple auch in seine Zubehörprodukte steckt. Selbst dann, wenn sie designtechnisch eher als Fehlschlag zu bezeichnen sind...

Mehr Unabhängigkeit von China: Export-iPhones stammen demnächst auch aus Indien

Während Apple sich nach wie vor mit der US-Regierung bezüglich der geplanten Strafzölle auf weitere Produkte und Komponenten aus China herumplagt, treibt man an anderer Stelle eine weitere Unabhängigkeit vom Reich der Mitte voran. So hatte man bereit vor einiger Zeit damit begonnen, auch in Indien iPhones fertigen zu lassen. Dies geschah ursprünglich, um eine Voraussetzung zu erfüllen, die eigenen Produkte überhaupt im bevölkerungsreichsten Land der Erde anbieten zu können. Inzwischen hat die indische Regierung aber offenbar Lunte gerochen und gestattet nun auch den Export der in Indien gefertigten Produkte ins Ausland.

So berichtet Reuters aktuell, dass der indische IT-Minister Ravi Shankar Prasad inzwischen bestätigt habe, dass Apple seine Tätigkeiten im Land ausbauen werde. Aktuell lässt Apple geringe Stückzahlen des iPhone SE, iPhone 6s, iPhone 7, iPhone X und iPhone XR in Indien fertigen. Gerüchte sprachen zuletzt davon, dass auch das iPhone 11 demnächst in einer Foxconn-Fabrik in Chennai hergestellt werden könnte. Zudem sollen demnächst auch einige Komponenten des Smartphones in Indien hergestellt werden. Im gleichen Atemzug verkündete der Minister dann auch, dass Apple diese Geräte auch in andere Länder exportieren werde.

Keine Frage, aufgrund der unsicheren Zukunft scheint Apple mehr und mehr die Unabhängigkeit von China zu suchen.

Dank 5G: Apple erwartet offenbar hohe Nachfrage nach iPhone 12

Im Prinzip sind sich alle einig, dass Apple im kommenden Jahr sein erstes 5G-fähiges iPhone auf den Markt bringen wird. Und offenbar glaubt man in Cupertino damit auch an den ganz großen Wurf. So berichten die Kollegen der Digitimes, dass Apple seine Zulieferer in Fernost bereits jetzt darauf vorbereitet, eine hohe Nachfrage nach dem Gerät bedienen zu müssen. Angeblich erwartet man mehr als 100 Millionen Bestellungen des "iPhone 12" im kommenden Jahr. Zum Vergleich: Für das laufende Jahr wird erwartet, dass Apple ca. 80 Millionen Einheiten von iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max verkauft. Und das liegt schon deutlich über der ursprünglich erwarteten Nachfrage.

Unklar ist indes, wie Apple das kommende Gerät benennen wird. Obwohl eigentlich wieder ein s-Upgrade an der Reihe wäre, dürften die Erwarteten Neuerungen dennoch dazu führen, dass es im kommenden Jahr wieder einen "Super Cycle" geben wird. Neben der Unterstützung von 5G werden noch weitere größere Hardware-Neuerungen, wie mehr unter anderem Arbeitsspeicher oder eine 3D-fähige rückwärtige Kamera erwartet. Auch über ein Redesign des iPhone-Gehäuses in Anlehnung an das legendäre iPhone 4 wird nach wie vor spekuliert.

Schutzhüllen für das iPhone 11: Pitaka MagEZ Case (UPDATE: Funktionierender Rabattcode)

Über Jahre hinweg steckten meine verschiedenen iPhones stets in einer Schutzhülle des Modells Incipio Feather. Dies galt bis zum iPhone XS in diesem Jahr. Meine Vorliebe für dieses Modell rührte vor allem daher, dass die Hülle extrem schlank ist, keine Bedienelemente verdeckt und dennoch einen sehr guten Schutz bot. Für mein neues iPhone 11 Pro wurde diese Hülle nun aber nicht mehr hergestellt, weswegen ich mich auf die Suche nach einer Alternative begeben musste. Zwar gibt es ähnliche Produkte am Markt, so richtig glücklich gemachte haben die mich bisher allerdings nicht. Doch nun habe ich endlich einen passenden Ersatz gefunden.

Die Hüllen von Pitaka habe ich schon länger auf dem Schirm, vor allem weil sie aus Armaidfaser gefertigt werden. Dieses Material kommt auch bei der Herstellung von schusssicheren Westen, Schutzhelmen oder von Segelflugzeugen zum Einsatz. Zu den Vorteilen von Aramiden zählen unter anderem eine hohe Zugfestigkeit, große Hitzebeständigkeit und eine hohe Schlagzähigkeit. Alles Vorteile also, die sich auch bei einer iPhone-Schutzhülle hervorragend machen. Passend für die Modelle der iPhone 11 Reihe stehen nun auch entsprechende Schutzhüllen zur Verfügung. Dabei hat man die Wahl zwischen zwei Varianten. Das normale MagEZ Case ist die schlanke und leichte Variante, während die Pro-Version deutlich dicker ist und dadurch auch beispielsweise im Outdoor-Bereich den passenden Schutz bietet.

Die folgenden Links führen direkt zu den Pitaka-Hüllen bei Amazon. Exklusiv für meine Leser gewährt der Hersteller bei Eingabe des Rabattcodes JXYHBXEZ bis zum 28. November einen Rabatt in Höhe von 20% auf den angegebenen Kaufpreis für die Variante "Schwarz/Grau(Köperbindung)".

Ja, die Hüllen sind nicht gerade günstig. Aus meiner Sicht ist es aber beinahe schon schizophren, sich ein Telefon für über € 1.000,- zu kaufen, sich dann aber über € 50,- für eine Schutzhülle zu echauffieren. Vor allem, dann, wenn sie die oben erwähnten Spezifikationen mitbringt. Zudem sind die Hüllen in der Standardausführung gerade einmal 0,85mm dick bei einem Gewicht von gerade einmal 15g. Dank einer speziellen Beschichtung liegen sie zudem auch sehr angenehm in der Hand und besitzen durch ihre 3D-Haptik auch noch eine sehr angenehme Textur auf der Oberfläche.

Als zusätzlichen Pluspunkt sind zudem die kleinen Metallplättchen zu erwähnen, die in die Hülle eingearbeitet sind. Hierdurch lässt sich das iPhone in der Hülle auch ohne weitere Maßnahmen oder weiteres Zubehör an der magnetischen Pitaka-Autohalterung (MagEZ Mount und MagEZ Mount Qi Series) befestigen. Interferenzen mit kabellosen Ladelösungen entstehen hierdurch übrigens ebensowenig wie bei der Nutzung von WiFi, GPS, oder dem Mobilfunknetz. Kauft man übrigens eine Halterung gemeinsam mit einer Hülle, gibt es noch einmal 10% Rabatt extra.

Ich für meinen Teil bin von den Pitaka-Hüllen restlos überzeugt und froh, endlich eine Alternative für mein iPhone 11 Pro gefunden zu haben. Die Kompatibilität mit der magnetischen Halterung war letztlich noch die Kirsche auf der Torte. Dies wäre daher meine absolute Empfehlung für all diejenigen, die noch auf der Suche nach einer Schutzhülle für ihr iPhone aus der iPhone 11 Reihe sind.



YouTube Direktlink

iPhone 12 soll mit 6 GB Arbeitsspeicher und 3D-Erkennung in der Kamera ausgestattet sein

Der Barclays-Analyst Blayne Curtis gibt heute seine aktuellen Informationen zu den iPhones des Jahres 2020 zum Besten. Demnach hat er von seinen Quellen in der asiatischen Zuliefererkette erfahren, dass die beiden Flaggschiff-Modelle, also das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max aller Wahrscheinlichkeit nach erstmals mit 6 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein werden, was einen deutlichen Sprung gegenüner den 4 GB bedeuten würde, die Apple derzeit im iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max verbaut. Darüber hinaus erwartet der Analyst für beide Modelle eine rückwärtige Kamera mit 3D-Erkennung für Objekte, die in der Vergangenheit bereits häufiger diskutiert wurde und und Unterstützung von mmWave für Hochleistungs-5G. Das Basismodell, also das iPhone 12 soll hingegen bei denselben 4 GB Arbeitsspeicher verharren wie schon beim iPhone 11, was darauf hindeutet, dass der zusätzliche Speicher vermutlich für die 3D-Technologie benötigt wird.

Und auch zum für das kommende Frühjahr erwartete "iPhone SE 2" hat der Barclays-Analyst seine Informationen veröffentlicht, auch wenn sich darunter nicht wirklich etwas Neues finden lässt. So soll das Gerät nach wie vor im ersten Quartal 2020 auf den Markt kommen und optisch weitestgehen dem iPhone 8 entsprechen, während im Inneren ein aktueller A13-Chip und 3 GB RAM arbeiten. Das Display verbleibt wie beim iPhone 8 bei 4,7" und auch der Homebutton samt Touch ID soll dem Gerät erhalten bleiben. (via MacRumors)