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Die Apple Watch könnte DER Renner im diesjährigen Weihnachtsgeschäft werden

Dass Apple mit dem vielleicht stärksten iPhone-Lineup aller Zeiten in das diesjährige Weihnachtsgeschäft gehen wird, wurde inzwischen bereits mehrfach angemerkt. Vergessen wird dabei aber auch gerne die Apple Watch, die als Series 4 wohl ebenfalls eine Menge zum Erfolg in der anstehenden Feiertagssaison beitragen wird. Dabei knabbert sich die Watch auch ein immer größeres Stück vom Kuchen des traditionellen Uhrengeschäfts ab. Dies wird sich in diesem Jahr erstmals spürbar für diese Branche bemerkbar machen, wie die Analysten von MarketWatch vermelden. Vor allem im Hochpreissegment soll Apple mit seiner Watch einiges an Investitionen aus dem klassischen Uhrengeschäft abzweigen.

Die Kollegen von Cascend Securities werfen zudem eine Zahl in den Raum. Ihren Erwartgungen zufolge soll Apple in diesem Jahr bis zu 10 Millionen Apple Watches im Weihnachtsquartal 2018 an den Mann bringen, was einem Umsatz von knapp 9 Milliarden US-Dollar im gesamten Jahr 2018 als Ergebnis bringen soll. Und auch Deloitte erwartet abermals einen deutlichen Schub für die Apple Watch im diesjährigen Weihnachtsgeschäft: "The cool item to get under the Christmas tree is an Apple Watch, not necessarily a watch from the local jewelry store."

Rosige Aussichten also für die Apple Watch, von der bereits Anfang des Jahres berichtet wurde, dass sie auf einem guten Wege ist, die komplette schweizerische Uhrenindustrie zu überholen. Diese Erwartung scheint sich nun langsam zu bestätigen.

Freigabe des EKG in der Apple Watch in weiteren Ländern könnte Jahre dauern

Mit der EKG-Funktion der Apple Watch Series 4 wird eines der Haupt-Features des neuen Geräts zu Beginn nur in den USA zur Verfügung stehen, was offenbar daran liegt, dass Apple hierfür die Genehmigung der jeweiligen Gesundheitsbehörden in den Ländern benötigt. Ein aktueller Bericht der Kollegen von 9to5Mac beleuchtet diesen Prozess nun einmal genauer anhand der Begebenheiten in Großbritannien. Die dort zuständige Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) erklärt dabei, dass man zunächst einmal Apples Dokumentation der Funktion studieren und anschließend eine eigene Datenerhebung durchführen müsse.

Vor allem letzteres dürfte einige Zeit dauern, da Großbritannien die Standards in den USA nicht anerkennt und Apple den kompletten Evaluierungsprozess erneut durchlaufen müsste. Nach der Einreichung der dabei erzielten Ergebnisse nimmt sich die MHRA bis zu 60 Tage Zeit, um diese zu prüfen und bestenfalls anzuerkennen. Laut der MHRA kann es potenziell mehrere Jahre dauern, ehe das EKG der Apple Watch in Großbritannien zugelassen wird.

Was zunächst nach einer Hiobsbotschaft klingt, wird sich vermutlich in der Praxis nicht ganz so dramatisch gestalten. Noch ist Großbritannien schließlich Teil der EU, was auch bedueten kann, dass sich Apple die Zulassung einfach über deren Behörden einholt. Ob und wie diese jedoch schneller sein könnten, darauf geht der Bericht nicht ein. Fakt ist aber wohl, dass Apple alles daran setzen wird, eine seiner neuen Haupt-Funktionen der Apple Watch Series 4 auch in anderen Ländern außerhalb der USA anbieten zu können.

Apple veröffentlicht watchOS 5.0.1

Zu fortgeschrittener Stunde hat Apple am heutigen Abend das erste Wartungs-Update zum vor 10 Tagen veröffentlichten watchOS 5 zum Download freigegeben. Die neue Version watchOS 5.0.1 kann wie gewohnt OTA über die Watch-App auf einem verbundenen iPhone geladen und von dort aus auf der Apple Watch installiert werden. Ebenfalls wie gewohnt benötigt die Watch für die Installation mindestens 50% Akkulaufzeit und muss während des Vorgangs mit einem Ladegerät verbunden sein. Das Update selbst ist lediglich ein Korrektur-Update, welches kleinere Fehler behebt, die sich mit watchOS 5 eingeschlichen hatten. Den Releasenotes zufolge wird unter anderem ein Problem mit dem Laden der Watch und eines mit der Fitness-Funktion behoben.

Automatische Sturzerkennung der Apple Watch Series 4 kann zu unangenehmen Situationen führen

Im Gegensatz zur EKG-Funktion steht die automatische Sturzerkennung in der Apple Watch Series 4 auch hierzulande bereits von Beginn an zur Verfügung. Standardmäßig ist sie allerdings deaktiviert, was einen guten Grund haben könnte. So werfen die Kollegen von Ars Technica die Frage auf, ob das automatische Wählen des Notrufs eine so gute Idee sei, wenn die Apple Watch einen vermeintlichen Sturz erkannt hat. In diesem Fall hätten die Rettungskräfte nämllich rein rechtlich die Befugnis, sich im Zweifel auch gewaltsam Zugang zur Wohnungen des Betroffenen verschaffen, was durchaus zu unschönen Situationen führen kann.

Apple hat die Funktion zwar mit tausenden Probanden getestet, weist aber deutlich darauf hin, dass es auch zu sogenannten "False-Positives" kommen kann, also Sturzerkennungen auf Basis eines Bewegungsmusters, auch wenn gar kein Sturz vorliegt. Sollte die Watch anschließend keine Bewegungen des Nutzers mehr erkennen, erfolgt der automatische Notruf. Sinnvoller wäre es hier vermutlich, wenn man alternativ auch andere Kontakte als die Notrufzentrale hinterlegen könnte, so dass evtl. ein Familienmitglied benachrichtigt wird, welches im Zweifel kurz anrufen oder persönlich nach dem Rechten sehen kann.

iFixit zerlegt die Apple Watch Series 4

Nachdem die Reparaturspezialisten von iFixit am Wochenende ihren Teardown des iPhone XS und iPhone XS Max veröffentlicht haben, folgt nun naturgemäß auch noch der für die Apple Watch Series 4. Konkret haben sich die Kollegen das 44 mm Modell mit LTE-Anbindung vorgenommen. Und offenbar hat Apple nicht nur die Funktionen seiner Watch von der ersten Generation bis heute kontinuierlich verbessert, auch der Fertigungsprozess scheint immer besser geworden zu sein. Bemängelte iFixit bei der ersten Genertion noch das seltsamt interne Design, welches deutlich zuviel Klebstoff benötigte, wirkt die Series 4 nun deutlich durchdachter.

Die verbauten Komponenten wirken hingegen auf den ersten Blick ähnlich denen, die auch in den Vorgängermodellen verwendet wurden. Nach wie vor nehmen Taptic Engine und Akku den meisten Platz im Inneren der Watch ein. Bei genauerem Hinsehen werden jedoch auch verschiedene Unterschiede sichtbar. Beispielsweise scheint das Barometer näher in Richtung der Lautsprecheröffnungen gewandert zu sein und verfügt nun nicht mehr über ein eigenes kleines Loch zum Messen der Außenathmosphäre. Das neue Display in der Apple Watch Series 4 ist zwar in der Diagonalen gewachsen, dafür aber dünner geworden. Der auf den Bildern zu sehende goldene Ring dürfte ein neues cleveres Antennendesign sein. Insgesamt lässt sich das gesamte Gehäuse einfacher öffnen, als bei den vorherigen Generationen der Watch.

Insgesamt vergeben die Spezialisten von iFixit einen Reparaturscore von 6 von 10 Punkten für die Apple Watch Series 4, denselben Wert also, den auch das iPhone XS und das iPhone XS Max erhielten. Während sich der Akku relativ einfach austauschen lässt, verwendet Apple vor allem beim Display nach wie vor jede Menge Klebstoff, was eine höhere Wertung verhindert hat.

Sturzerkennung der Apple Watch Series 4 ist standardmäßig deaktiviert

Eine neue Funktion der Apple Watch Series 4, die im Gegensatz zum EKG auch hierzulange direkt von Beginn an verfügbar ist, ist die neue Sturzerkennung. Hierbei erkennt die Watch wenn ihr Träger in einer unkontrollierten Bewegeung zu Boden geht und bietet daraufhin unmittelbar die Möglichkeit, einen Notruf abzusetzen. Erkennt die Watch innerhalb von einer Minute nach dem erkannten Sturz keine Bewegung, wird der Notruf sogar automatisch abgesetzt. Möchte man von dieser Funktion allerdings tatsächlich profitieren, muss sie nach der Inbetriebnahme der Watch zunächst eingeschaltet werden. Dies ist nämlich nicht der Fall, solange das auf der Apple Watch oder in der Health-App hinterlegte Alter des Besitzers nicht mindestens auf 65 gesetzt ist. Aktiviert werden kann die Funktion innerhalb des "Notruf SOS"-Bereichs der Apple Watch App.

Nach dem Verkaufsstart der Apple Watch Series 4 am vergangenen Freitag haben inzwischen verschiedene YouTube-Nutzer die neue Funktion getestet und in Wort und Bild festgehalten. Unter anderem wurde dabei festgestellt, dass die Härte des Sturzuntergrunds offenbar bei der Zuverlässigkeit der Erkennung eine Rolle spielt. Apple gibt im Beipackzettel zur Apple Watch 4 zu bedenken, dass es jederzeit sogenannte "False Positives" geben kann, die auf Basis bestimmter Bewegungsmuster einen Sturz erkennen, obwohl dieser gar nicht passiert sei. Insofern ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, die Funktion standardmäßig zunächst mal zu deaktivieren.



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Frisches Videofutter von Apple zu den neuen iPhones und der Apple Watch Series 4

Zum Abschluss des Wochenendes, welches dieses Mal ohne Zweifel aus Apple-Sicht vor allem unter dem Eindruck des Verkaufsstarts von iPhone XS, iPhone XS Max und Apple Watch Series 4 stand, versorgt uns Apple mit einer ganzen Reihe von neuveröffentlichten Videos zu den neuen Produkten. Den Anfang machen dabei die neuen iPhones. Wie auch schon im vergangenen Jahr hat Apple auch dieses Mal wieder eine "Guided Tour" zu den beiden neuen Geräten zusammengestellt, bei der in fünf Minuten noch einmal die herausragenden neuen Funktionen demonstriert und in den Fokus gerückt werden. Unter anderem kommen dabei die neuen Gesten aus iOS 12, Face ID, der neue Porträt-Modus der Kamera, inkl. der Bearbeitungsfunktion bei der Tiefenschärfe, die Dual-SIM Option, Memoji, Gruppen-FaceTime und mehr zur Sprache.



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Und auch Nutzer und Fans der Apple Watch freuen sich über frisches Videofutter. So hat Apple inzwischen einen ersten Werbeclip zur neuen Series 4 namens "Better You" veröffentlicht. Wie man am Titel beinahe schon erkennen kann, geht es darin vor allem um die neuen Fitness- und Gesundheitsfunktionen, die einen Anwender und seinen Dopplgänger zeigen, der durch die neue Watch eine bessere Version des Original-Users darstellt.



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Und last but not least haben sich auf Apples YouTube-Kanal auch die ersten drei halbminütigen Tutorial-Videos zur Apple Watch Series 4 eingefunden, in denen Apple die Verwendung verschiedener Funktionen der neuesten Generation seiner Smart Watch zeigt.



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Splitter zum Verkaufsstart von iPhone XS und Apple Watch Series 4

Seit dem Morgen läuft auch hierzulande dern offizielle Verkauf und die Auslieferungswelle des iPhone XS, iPhone XS Max und der Apple Watch Series 4. Während sich unter anderem in Singapur, wie gestern bereits kurz berichtet, durchaus beachtliche Warteschlangen vor den örtlichen Apple Stores gebildet haben, ließ der Verkaufsstart vor Ort hierzulande deutlich gemäßigter ab. Aus Hamburg berichtete mir mein Leser Moiken (vielen Dank dafür!), dass sich um 07:00 Uhr ca. 100 Leute vor dem Store eingefunden hatten. Aus Berlin wiederum berichtete Stefan (auch hier vielen Dank!), dass zum Verkaufsstart das Buchungssystem des Apple Store am Ku'damm steht, was zu einigen Verzögerungen führte. Dennoch lief der Verkaufsstart in den Stores hierzulande eher entspannt ab.

Verärgert reagierten allerdings einige Kunden des MediaMarkt. Hatte man dort noch bis gestern versprochen, das Gerät nicht nur für eine Abholung am heutigen Freitag reservieren zu können, sondern es auch noch bei der aktuellen Rabattaktion zu berücksichtigen, schauten einige Käufer heute in die Röhre. In einer Mitteilung verweist der MediaMarkt darauf, dass Apple erneut nur eine begrenzte Stückzahl von Geräten bereitgestellt habe, die jedoch schnell vergriffen war. Entweder war dies miserable Planung seitens des MediaMarkt oder schlichtweg böswillige Absicht.

Einen kleinen Spaß, der durchaus auch einen Apple-Fan zum Schmunzeln bringen darf, hat sich Konkurrent Huawai übrigens in Singapur erlaubt. Dort verteilte man an  die Wartenden in der Schlange 200 Powerbanks mit 10.000 mAh Leistung und versah diese mit einem Beipackzettel auf dem zu lesen war:

"Here’s a power bank. You’ll need it. Courtesy of Huawei."

Huawei spielt damit auf sein neues P20 Pro Smartphone an, welches man mit einem 4.000 mAh Akku ausgestattet hat, der über eine deutlich längere Laufzeit verfügt als das iPhone XS Max, Apples iPhone mit der bislang längsten Akkulaufzeit. (via 9to5Mac)

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