Tja, da dürften in Cupertino vermutlich einige Köpfe rollen. Kurz nachdem Apple heute Abend sein diesjähriges iPhone-Event für den 12. September ankündigte, haben die Kollegen von 9to5Mac auf den Apple-Servern offizielle Bilder der kommenden iPhones und der Apple Watch Series 4 entdeckt und natürlich umgehend veröffentlicht. Zu sehen sein dürften dabei die beiden neuen OLED-Modelle mit ihrem 5,8"- bzw. 6,5"-Display. Damit fehlt lediglich noch das 6,1" LCD-iPhone, welches aber gerüchtehalber auch möglicherweise erst später auf den Markt kommen könnte. Während die Geräte optisch wohl weitestgehend dem aktuellen iPhone X entsprechen, bestätigen die Bilder auch, dass es in diesem Jahr wieder eine goldene Farbvariante geben wird. Diese wird sich vermutlich zu den beiden bekannten Varianten in silber und spacegrau gesellen.

Neben den Bildern haben die Kollegen zudem auch noch einen Hinweis darauf gefunden, dass offenbar beide OLED-iPhones auf den neuen Namen "iPhone XS" hören werden, was einigermaßen unegwöhnlich erscheint. Offenbar unterscheidet Apple dasselbe Gerät nur noch über die Displaygröße.
Wie eingangs angesprochen, gibt es auch das erste offizielle Bild der Apple Watch Series 4, welches ebenfalls 9to5Mac veröffentlicht hat. Wie darauf zu sehen ist, bestätigen sich offenbar die Gerüchte um ein bis zu 15% größeres Display. Dieses erzielt Apple nun auch auf der Watch durch ein nahezu rahmenloses Design. Wer genau hinsieht, entdeckt unterhalb der digitalen Krone ein neues, kleines Loch, bei dem es sich möglicherweise um ein zusätzliches Mikrofon handeln könnte. Zudem verzichtet die Watch auf dem Bild auf den roten Punkt auf der digitalen Krone, der zuletzt ein LTE-Modell der Watch kennzeichnete.

Die Kollegen von Bloomberg haben heute nicht nur ihre Erwartungen an das 2018er iPhone-Lineup veröffentlicht, sondern auch gleich noch die für die zeitgleich erwartete Apple Watch Series 4. Hierzu weiß Mark Gurman zu berichten, dass die neuen Modelle auch weiterhin mit sämtlichen am Markt befindlichen Armbändern kompatibel sein sollen. Während sie vom Formfaktor her weitgehend identisch mit der Series 3 sein soll, wird weiterhin erwartet, dass die Apple Watch Series 4 über bis 15% größere Displays verfügen wird. Dies möchte Apple offenbar durch eine Verringerung des Randes um das eigentliche Display herum erzielen, also mit einer ähnlichen Strategie wie bei iPhone und iPad. Zudem werden eine leicht verbesserte Akkulaufzeit und neue Gesundheits- und Fitnessfunktionen erwartet.
In einem Nebensatz geht Gurman zudem auch auf die (ungewisse) Zukunft des iPad mini ein. Wie kürzlich auch schon die DigiTimes berichtet hatte, soll es für das Gerät in diesem Jahr zwar kein Update geben, es soll jedoch auch weiterhin am Markt verbleiben. Damit würde Apple eine drei Jahre alte Technik beibehalten, die sich seit der Vorstellung des iPad mini 4 im September 2015 nicht verändert hat.

Als kleinen Nachzügler zur am Donnerstag veröffentlichten zehnten Beta von iOS 12 hat Apple in der vergangenen Nacht noch einmal nachgelegt und nun auch die neunte Vorabversion von watchOS 5 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Wie bereits am Donnerstag angemerkt, dürfte dies daraufhindeuten, dass Apple langsam aber sicher auf die Zielgeraden mit seinen Betaversionen einbiegt. Zeit wird es eh langsam, schließlich wird mit der Veröffentlichung der finalen Versionen von iOS 12, macOS Mojave, tvOS 12 und eben watchOS 5 Mitte kommenden Monats auf dem anstehenden iPhone-Event gerechnet.
Wie in der Vergangenheit auch schon zu anderen Anlässen, wird Apple anlässlich des am 01. September anstehenden 50. Geburtstag des Redwood National Parks in den USA eine neue Challenge für Besitzer einer Apple Watch durchführen. Die Regeln für die Challenge sind denkbar einfach. Man muss am 01. September lediglich einen Spaziergang, einen Lauf oder eine Rollstuhlübung von mindestens 50 Minuten absolvieren und schon erhält man seine Belohnung in Form von speziellen Achievements, welche passenderweise optisch an den Redwood National Park angelehnt sind.
Die Kollegen von 9to5Mac haben die Sticker bereits in den Tiefen von watchOS entdeckt und schon einmal vorab veröffentlicht. Eine offizielle Ankündigung dürfte in Kürze folgen.

Es ist sicherlich inzwischen ein offenes Geheimnis, dass Apple im kommenden Monat neben neuen iPhones und neuen iPad Pros auch die Series 4 seiner Apple Watch präsentieren wird. Wenig überraschend haben hierzu inzwischen verschiedene Vorbereitungen begonnen. So ist es inzwischen Tradition, dass neben den neuen Modellen der Watch auch neue Armbänder erscheinen, während andere aus dem Programm genommen werden. Genau mit Letzterem hat Apple nun bereits begonnen und zahlreiche Armbänder aus allen Kategorien aus dem Angebot seines Online-Stores entfernt.
Ähnliches trug sich bereits im Juni 2016, Februar 2017 oder Mai 2018 zu, jeweils kurz bevor Apple neue Armbänder ins Sortiment aufnahm. Insgesamt hat Apple nun 14 Armbänder entweder komplett aus dem Angebot genommen oder sie, wie beispielsweise im Falle der Hermès-Kollektion als derzeit nicht verfügbar markiert. (via MacRumors)
Wie gewohnt steht im Herbst der nächste "große" Updatezyklus bei Apple auf dem Programm, bei dem alle vier der hauseigenen Betriebssysteme auf eine neue Versionsnummer springen. Die zugehörige Betaphase, die Apple auf der diesjährigen WWDC begonnen hat, wird dabei heute fortgesetzt. So stehen inzwischen die neunte Vorabversion von iOS 12, sowie die jeweils achten Betas von macOS 10.14 Mojave, tvOS 12 und watchOS 5 für registrierte Entwickler zum Download bereit. In den letzten Vorabversion von iOS 12 hat Apple bereits diverse der am Anfang noch vorhandenen Probleme mit dem AppStore, dem GPS-Signal und der allgemeinen Stabilität behoben. Auch die restlichen Probleme werden sicherlich bis zur finalen Veröffentlichung im kommenden Monat von Apple Schritt für Schritt gelöst.
Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center bzw. bei installiertem Beta-Zertifikat OTA geladen werden. Teilnehmer am Public Beta Programm sollten dann im Lauf der Woche ebenfalls Zugriff auf die Previews erhalten.
Neben neuen iPhones, iPads und Macs wird es in diesem Jahr gewohntermaßen auch eine neue Generation der Apple Watch geben. Die vermutlich auf den Namen "Apple Watch Series 4" hörenden Geräte sind nun auch erstmals in der inzwischen bekannten Datenbank der eurasischen Handelskommission aufgetaucht und werden dort unter den Bezeichnungen A1977, A1978, A1975, A1976, A2007 und A2008 geführt, wie die französischen Kollegen von Consomac berichten. Alle sechs neuen Modelle laufen in den Einträgen unter dem ebenfalls für kommenden Monat erwarteten watchOS 5, was ein eindeutiger Hinweis auf die Series 4 sein dürfte.
In den vergangenen Monaten sind immer wieder unveröffentlichte Apple-Geräte kurz vor ihrer Vorstellung in dieser Datenbank aufgetaucht, die für die Zulassung von potenziell verschlüsselten Geräten in Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Russland benötigt wird. Zuletzt traf dies unter anderem auch auf der im Juli präsentierte neue MacBook Pro zu.
Während nun endgültig klar sein dürfte, dass demnächst neue Apple Watch Modelle ins Haus stehen, bleibt noch abzuwarten, wie Apple diese aufteilen wird. Bei der Apple Watch Series 3 bestand das Lineup aus acht Modellen: zwei Aluminum GPS Watches und sechs LTE-Modelle mit Aluminium-, Edelstahl- und Keramik-Gehäuse - alle in jeweils zwei Größen. Die diesjährigen Modelle werden auf dem iPhone-Event, vermutlich Mitte September erwartet.
Das Apple an allen Ecken und Enden inzwischen an eigenen Chips für die verschiedensten Einsatzzwecke arbeitet, ist inzwischen ein offenes Geheimnis. Dies betrifft sowohl Prozessoren für kommende Macs, als auch weniger leistungsfähige Chips für Spezialaufgaben. Aktuell berichtet nun CNBC, dass Apple offenbar auch an neuen Chips für die Erfassung von Gesundheitsdaten arbeitet. Hierauf deuten zumindest Ausschreibungen für drei neue Jobs hin, die Apple kürzlich herausgegeben hat. Im Zentrum stehen dabei Prozessoren für Fitness-Sensoren, die laut dem Bericht auf die künftige Ausrichtung von Gesundheits-Sensoren hindeuten, die beispielsweise in der Apple Watch zum Einsatz kommen. In dem Bericht heißt es:
Apple has a team exploring a custom processor that can make better sense of health information coming off sensors from deep inside its devices, job listings show.
The effort hints at Apple’s ability to pump out custom chips on as-needed basis, reflecting a greater level of vertical integration than other technology companies. Building custom chips for narrow functions can help Apple add new features and improve efficiency of its hardware while protecting its intellectual property from would-be imitatotrs (sic).
Derzeit designt Apple das komplette SiP (System in Package), welches die Recheneinheit der Apple Watch bildet. Für die Zukunft soll Apple einen starken Ausbau der in der Apple Watch verbauten Sensoren planen und die dabei erfassten Daten wollen natürlich entsprechend verarbeitet werden. Unter anderem hatte in den vergangenen Wochen auch der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo zu Protokoll gegeben, dass die nächste Generation der Apple Watch neben weiteren Sensoren auch über eine verbesserte Herzfrequenz-Messung verfügen soll. Erwartet wird das neue Modell im kommenden Monat.