Ich persönlich bin kein großer Fan von sogenannten "Drop Tests", bei denen Smartphones aus verschiedenen Höhen und in verschiedenen Winkeln auf den Boden fallengelassen werden um zu sehen, wie stabil und bruchfest sie sind. Im Endeffekt ist es für kein elektronisches Gerät mit Display gut, wenn es runterfällt, dafür braucht man eigentlich keinen Test. Wie dem auch sei, hat SquareTrade nun seinen aktuellen Dop-Test für das neue Samsung Galaxy S9 und Galaxy S9+ veröffentlicht, die auf ein 20% dickeres Glas und einen stärkeren Aluminiumrahmen setzen als Vorgängermodelle, um besser vor Stürzen geschützt zu sein. Dabei zogen die Tester auch einen Vergleich zum iPhone X. (via MacRumors)
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Als Ergebnis trug das Galaxy bei jedem Fall aus einer Höhe von knapp zwei Metern erheblichen Schaden davon. Ohne dabei auf die detaillierten Ergebnisse des Tests eingehen zu wollen, kam das Galaxy S9 auf eine Punktzahl von 71, das Galaxy S9+ auf 76 Punkte. Zum Vergleich: Das iPhone X, als das laut SquareTrade zerbrechlichste iPhone aller Zeiten, kommt auf 90 Punkte, wobei ein niedriger Wert hier besser ist.
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Die Aussagekraft dieser Tests ist für mich wie gesagt äußerst begrenzt. Weder erheben sie den Anspruch einer wissenschaftlichen Haltbarkeit, noch fördern sie großartige Überraschungen zu Tage. Lässt man ein Gerät, welches auf der Vorder- und der Rückseite auf Glas setzt auf Beton fallen, geht es eben kaputt. Steche ich mit einer Nadel in einen Luftballon, geht er übrigens auch kaputt. Mir ist es dabei auch vollkommen egal, ob ein einzelner Riss im Display entsteht oder ob es komplett gesplittert ist. Insofern sollte man entweder besonders sorgfältig mit seinem Smartphone umgehen (oder es in eine Schutzhülle stecken), wenn man es vor Beschädigungen schützen möchte.
Die steigenden Preise für das iPhone könnten mittelfristig für Apple zu einem Problem werden, wie der Nomura Instinet Analyst Jeffrey Kvaal nun zu Protokoll gibt (CNBC). Kvaal hat hierzu die Nachfrage der Kunden im High-End Segment analysiert und dabei nur verhaltene Begeisterung in diesem Bereich festgestellt. Zu sehen sei dies bereits jetzt auch an dem nachlassenden Interesse am iPhone X. Diese Entwicklung soll sich dann auch im aktuellen Jahr und darüber hinaus fortsetzen. Die Kunden sind inzwischen also nicht mehr bereit, die Preisentwicklung nach oben mitzumachen.
Selbstverständlich betrifft die Entwicklung nicht nur Apple. Auch Samsung hat hiermit zu kämpfen und verzeichnet aktuell 30% weniger Vorbestellungen für das neue Flaggschiff Samsung S9 im Vergleich zum Vorgänger-Modell im letzten Jahr. Stattdessen scheint der Trend eher in Richtung des mittleren Preissegments zu gehen, ein Trend, dem Apple ja auch angeblich in diesem Jahr mit einem neuen LCD-iPhone mit Face ID Rechnung tragen soll.
Man hat schon ein wenig das Gefühl, dass die iPhone-Gerüchte immer früher im Jahr aufschlagen. So setzte heute die DigiTimes eine neue Meldung ab, wonach Apple für die diesjährigen Generationen seines Smartphone zwischen 250 und 270 Millionen Displaypanels bestellen soll. Dies möchte man aus der Zuliefererkette erfahren haben. Bei etwa der Hälfte dieser Panels soll es sich demnach um OLED-Module für das aktuelle iPhone X, dessen zweite Generation und das gemunkelte iPhone X Plus handeln. Nach wie vor soll ein Großteil der Displays von Samsung stammen, wobei LG Display ebenfalls nach und nach mehr Aufträge für die Fertigung erhalten soll.
Darüber hinaus wird auch noch ein neues 6,1" großes Gerät erwartet, welches jedoch mit einem herkämmlichen LCD-Display ausgestattet sein soll. Für dieses Gerät wäre dann die andere Hälfte der georderten Panels bestimmt.
Im vergangenen Jahr brachte Apple auf seinem März-Event eine spezielle (PRODUCT)RED Edition des iPhone 7 und des iPhone 7 Plus auf den Markt. Aktuellen Gerüchten zufolge könnte sich ähnliches auch in diesem Jahr wiederholen. So berichtet der in der Vergangenheit gut informierte Leaker Ben Geskin, dass Apple nach wie vor plane, eine Art roségoldene Version des iPhone X auf den Markt zu bringen. Passend dazu twitterte Geskin heute ein Foto, auf dem ein solches Gerät inkl. einem passendfarbigen SIM-Kartenhalter zu sehen ist. Seinen Informationen zufolge soll sich die Farbvariante mit der internen Bezeichnung D21A sogar bereits in Produktion befinden.

Morgen in einer Woche wird Apple am Lane Tech College Prep High School in Chicago ein Bildungs-Event abhalten, auf dem durchaus auch die eine oder andere neue Hardware präsentiert werden könne. Möglich also, dass sich darunter auch eine neue Farbe für das iPhone X befindet.