Apple füttert weiter kräftig seine YouTube-Kanäle. Bei den aktuellen Neuzugängen handelt es sich um drei, jeweils ca. 30 Sekunden lange neue Tutorial-Videos für die Kamerafunktion des iPhone, wobei vor allem Selfies und der Bounce-Effekt der Live-Foto-Funktion im Fokus stehen. Die ersten beiden Videos geben Tipps für Selfies mit dem Porträtmodus, der ausschließlich in der TrueDepth-Frontkamera des iPhone X zur Verfügung steht, während Live Fotos und Video mit allen Geräten aufzeichnen kann, die über diese Funktion verfügen.
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Der Notch gehört sicherlich zu den am kontroversesten diskutierten Designentscheidungen beim iPhone X. Interessant ist dennoch, dass Apple hiermit offenbar erneut den Ton für die anderen Hersteller vorgegeben hat. So berichtet Bloomberg heute, dass auch Google mit seinem kommenden Android-Update ein Notch-Design unterstützen wird, welches offenbar von der nächsten Generation von Android-Smartphones genutzt werden soll, die dieses Hardware-Design von Apple übernehmen werden.
Wie auch beim iPhone X sollen sich bei den genannten Android-Smartphones ebenfalls Kameras, Sensoren und der Ohrhörer in einer Aussparung am oberen Displayrand befinden. Auf diese Weise möchte man den Apple-Geräten im High-End Markt Paroli bieten. Bloomberg betont allerdings, dass nicht alle neuen Android-Geräte dieses Design übernehmen werden, Google aber mit seiner Software die entsprechende Unterstützung implementiert.
Erst kürzlich wurden im Code von iOS 11.3 Hinweise entdeckt, dass Apple demnächst die Apple ID des Nutzers als Authentifizierungsoption bei externen Diensten und Webseiten nutzen könnte. Mit Blick auf die nach wie vor größte Sicherheits-Schwachstelle in digitalen Diensten, nämlich das Passwort, geht dieser Schritt sicherlich in die richtige Richtung. Ein ganz ähnliches Konzept wollen nun offenbar auch die deutschen Mobilfunkanbieter Telekom, Telefónica und Vodafone unter dem Projekt "Mobile Connect" anbieten. Dahinter verbirgt sich laut Pressemitteilung eine "sichere und einfache Nutzer-Identifikation per Mobilfunknummer" und damit eine Alternative zur Nutzung der Login-Funktion per Facebook- oder Google-Konto bei externen Diensten.
Der Vorteil ist dabei naheliegend. So ergibt sich nicht nur ein größerer Komfort für den Nutzer, sondern auch eine verbesserte Sicherheit, da sich die Nutzer keine separaten Passwörter für ihre verschiedenen Dienste merken müssen. Generell sollte dies dann auch sicherer sein als der Login per Facebook- oder Google-Konto. Gelangen diese Zugangsdaten in falsche Hände, wäre direkt der Zugriff auf verschiedene Dienste notwendig, was bei der Authentifizierung per Mobilfunknummer nicht der Fall wäre. Zumindest dann nicht, wenn das entsprechende Gerät per Touch ID, Face ID und zusätzlich einer sicheren Geräte-PIN geschützt ist.
Da die Mobilfunkanbieter natürlich keine Wohltätigkeitsorganisationen sind, wird für den Dienst auch eine Gegenleistung vom Nutzer erwartet. Dieser zahlt, wie inzwischen üblich, mit seinen Daten. So wird das System auf der Authentifzierungsplattform Verimi basieren, wo man dann auch gleich noch Daten wie seine Lieferadresse und Bankverbindung hinterlegt, damit diese bei einer Onlinebestellung direkt an den jeweiligen Shop übermittelt werden können. Weitergedacht erfahren die Anbieter der Plattform so natürlich auch vom Kaufverhalten der Nutzer.
Dennoch ist die grundsätzliche Idee zunächst einmal vielversprechend. "Mobile Connect“ soll noch in diesem Jahr starten.

Der renommierte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass Apple in diesem Jahr alle drei seiner neuen iPhone-Modelle mit einem Face ID Sensor ausstatten und sich damit endgültig vom klassische Homebutton inkl. Touch ID am iPhone verabschieden wird. Heute wird dieses Gerücht nun von zwei unabhängigen Berichten aus Apples Zuliefererkette gestützt. So berichten unisono die
ETNews und der
Korea Herald, dass LG Innotek auch weiterhin der Haupt-Lieferant der benötigten True Depth Kamera bleiben wird, während Apple den Vertrag mit Sharp nicht verlängert habe. Um den gesteigerten Bedarf an Modulen zu sichern, sollen sich jedoch neue Lieferanten zu LG Innotek gesellen.
Während Apple am gestrigen Abend erstmals einen Blick auf die mit iOS 11.3 kommenden Power Management Funktionen gewährte, veröffentlichte man auch ein neues Support-Dokument, in dem Apple auch auf weitere Maßnahmen eingeht, durch die aktuelle und künftige iPhones weniger anfällig gegen einen schwächer werdenden Akku und damit auch die Drosselungs-Funktion von iOS sind. Demnach verwendet man im iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X "ein moderneres Hardware- und Softwaredesign, was eine präzisere Einschätzung des Energiebedarfs [...] ermöglicht". Nichts desto trotz werden natürlich auch in diesen Modellen Lithium-Ionen Akkus verbaut, die im Laufe der Zeit ganz natürlich an Leistung verlieren und eventuell ausgetauscht werden müssen, damit das Gerät wieder Höchstleistung bringen kann.
Die iPhone-Modelle iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X haben ein moderneres Hardware- und Softwaredesign, was eine präzisere Einschätzung des Energiebedarfs sowie der Fähigkeit der Batterie, Leistung zu liefern, ermöglicht, um die allgemeine Systemleistung zu maximieren. Daher verfügen sie auch über ein anderes Leistungsverwaltungssystem, mit dem iOS ein unerwartetes Ausschalten präziser prognostizieren und vermeiden kann. Daher sind die Auswirkungen der Leistungsverwaltung auf dem iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X unter Umständen weniger groß. Die Kapazität und Höchstleistung der wiederaufladbaren Batterien aller iPhone-Modelle nehmen jedoch mit der Zeit ab, sodass sie ausgetauscht werden müssen.
Die Installation von iOS 11.3 deaktiviert das Leistungsmanagement des mobilen Betriebssystems zunächst komplett und wird erst wieder aktiv, sollte eine unerwartete Abschaltung des iPhone eintreten. Hiernach ist der Nutzer dann in der Lage, dies eigenmächtig zu deaktivieren. Nach einer erneuten spontanen Abschaltung wäre es allerdings wieder aktiv und müsste erneut manuell deaktiviert werden.
Mit der gestrigen Freigabe der zweiten Beta von iOS 11.3 und der damit verbundenen Einführung von neuen Einstellungen zum Power Management ist das Thema iPhone-Drosselung wieder auf die Agenda gerückt. So berichtet Recode, dass man in Cupertino derzeit überlegt, ob man iPhoen-Besitzern, die ihren Akku vor der Preisreduzierung beim Akkutausch zum teureren Preis haben wechseln lassen, nachträglich hierfür entschädigt. Dies ist das Ergebnis der Untersuchung der US-Regierung, während der Senator John Thune eine solche Option ins Spiel gebracht hat.
Apples Vizepräsidentin für Public Policy Cynthia Hogan, hat diese Anfrage inzwischen dahingehend beantwortet, dass dies in Erwägung ziehe und weitere Informationen bekanntgeben werde, sobald man diesbezüglich entschieden habe. Für Deutschland würde dies bedeuten, dass Kunden, die ihren Akku noch für € 89,- haben tauschen lassen, die Differenz von € 60,- erstattet bekommen könnten. Vermutlich würde dies allerdings nur für die Dauer eines bestimmten Zeitraums vor der Einführung des günstigeren Preises gelten.
Nachdem Apple heute in der zweiten Beta von iOS 11.3 erstmals die neuen Akku-Überwachungsfunktionen freigeschaltet hat, gibt es auch neue Hintergrundinformationen zu der gesamten Hintergrundgeschichte. Kurzer Rückblick: Mit iOS 10.2.1 hatte Apple im Januar vergangenen Jahres als Reaktion auf sich spontan abschaltende iPhones die neuen Power Management Funktionen eingeführt, die bei schlechtem Akkuzustand die Leistung des Geräts drosselte. Das aus heutiger Sicht vielleicht größte Problem dabei war, dass man weder in den Releasenotes, noch an anderer Stelle diese Maßnahme erwähnte oder gar erklärte.
Als Begründung hierzu gab man nun gegenüber Reuters zu Protokoll, dass man sich nicht äußern wollte, ehe nicht klar war, dass iOS 10.2.1 die Probelem tatsächlich beheben würde. Nachdem man die gesammelten Daten analysiert hatte, gab man schließlich im Februar ein paar rudimentäre Informationen preis, wonach das Update die Abschaltungsprobleme behoben habe. Wie genau dies geschah, behielt man jedoch für sich, bis ein findiger User die Drosselung durch einen Zufall Ende vergangenen Jahres enttarnte.
Seither ist man in Cupertino bei diesem Thema in die Offensive übergegangen und hat neben den in iOS 11.3 kommenden Funktionen unter anderem auch das vergünstigte Akkutauschprogramm gestartet. Um nicht erneut den Vorwurf der vernachlässigten über sich ergehen zu lassen, ist heute nun auch ein neues Support-Dokument erschienen, welches die neuen Funktionen in iOS 11.3 ausführlich erklärt. Interessant sind dabei vor allem die Erläuterungstexte zur Akkugesundheit in dem neuen Menüpunkt. Dabei weist man unter anderem deutlich darauf hin, dass ein verschlechterter Batteriezustand kein Sicherheitsproblem bedeutet, sondern iOS hier entsprechende Maßnahmen ergreift, um den Nutzer, sein Gerät und die Daten zu schützen:
Der Zustand deiner Batterie hat sich bedeutend verschlechtert. Ein von Apple autorisierter Servicepartner kann die Batterie austauschen, um die volle Leistung und Kapazität wiederherzustellen. Weitere Infos zu Serviceoptionen – Diese Meldung verweist nicht auf ein Sicherheitsproblem. Die Batterie kann weiter verwendet werden. Es kann jedoch zu deutlicheren Batterie- und Leistungsproblemen kommen. Mit einer Ersatzbatterie können Sie Ihr Gerät besser nutzen.
Definitiv ein Blick wert!
Wer in den vergangenen Jahren mal ein Konzert besucht hat kennt das Problem. Teilweise sieht man schon die Bühne nicht mehr, weil jede Menge Menschen vor einem ihre Smartphones in die Luft halten, um das Geschehen zu filmen. Mal abgesehen davon, dass diese Videos und Fotos qualitativ schlichtweg zum Wegwerfen sind, wenn man nicht gerade in den ersten drei Reihen vor der Bühne steht, nervt das schon gewaltig, wenn man eigentlich Musik und Bühnenshow genießen möchte.
Inzwischen gibt es von verschiedenen Künstlern Bestrebungen, dieses Thema offensiv anzugehen und Smartphones von ihren Konzerten zu verbannen. Während man von den Menschen aber kaum verlangen kann, ihre Geräte daheim oder im Auto zu lassen, kommen nach und nach passende Gadgets auf den Markt, wie unter anderem die Abschirm-Hülle Yondr. Diese Hüllen werden am Eingang zum Konzert ausgegeben, das Smartphone darin platziert und die Tasche anschließend so verschlossen, dass der Nutzer sie nicht öffnen kann. Beim Verlassen der Konzert-Location wird die Hülle dann wieder geöffnet, das Smartphone entnommen und die Tasche wieder abgegeben. Aus meiner Sicht ein sehr guter Ansatz, der hoffentlich bald in größerem Maße Anwendung findet.
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Passend dazu gibt es aktuell auch eine weitere Meldung aus Frankreich, wo nach Informationen Le Figaro künftig rigoroser mit dem Smartphone im Auto umgegangen wird. So darf bei unseren Nachbarn künftig das Smartphone auch dann nicht mehr innerhalb eines Fahrzeugs bedient werden, wenn dieses steht und der Motor abgeschaltet ist. Einzige Ausnahme: Man steht auf einem ausgewiesenen Parkplatz oder außerhalb von öffentlichen Straßen. Wird man ansonsten erwischt, werden eine Strafe in Höhe von € 135,- plus Punkte auf dem Fahrerkonto fällig - dieselbe Strafe, wie wenn man das Smartphone beim Fahren verwendet.
Wie steht ihr zu den beiden Ansätzen? Die nachfolgende Umfrage freut sich über eure Stimme...