Apple scheint weiter daran gelegen zu sein, seine Apple Watch vor allem als modisches Accessoir zu etablieren und dies vor allem mit weiteren Variationsmöglichkeiten bei den Armbändern voranzutreiben. Nachdem man bereits eine Kooperation mit dem Modelabel Hermès eingegangen ist und gemeinsam verschiedene, hochpreisige Armbänder in den Verkauf gebracht hat, soll nun eine weitere, ähnlich gelagerte Kooperation mit der Designer-Marke Coach folgen. Diese Information soll der Haute Écriture Redakteur David Boglin de Bautista von einem Verkaufsleiter einer Coach-Filiale erhalten haben, als dieser seine Apple Watch bemerkte. Es existieren sogar schon Bilder von den bis zu acht Bändern, die unter anderem die Farben weiß, rot, schwarz und braun umfassen. Manche Bänder sollen zudem mit Edelsteinen oder Mustern verziert sein und für ca. $ 150,- über den Ladentisch gehen. Zudem sollen die Bänder zur Coach-Handtaschen Kollektion des Sommers 2016 passen. Unklar ist allerdings noch, ob Coach tatsächlich eine Kooperation mit Apple eingeht oder die Armbänder in Eigenregie auf den Markt bringt. (via MacRumors)

Neben dem derzeit viel diskutierten neuen iPhone wird auch die Apple Watch 2 in diesem Herbst erwartet. Apples Hauptaugenmerk dürfte dabei vor allem darauf liegen, die Smartwatch weiter unabhängiger vom iPhone zu machen. In diesem Zusammenhang lehnt sich nun das Wall Street Journal aus dem Fenster und berichtet, dass Apple für die zweite Generation seiner Watch neben einem schnelleren Prozessor auch an die Anbindung an Mobilfunknetze vorbereitet. Dies würde natürlich eine Menge Vorteile mit sich bringen und auf Anhieb verschiedene Kritikpunkte der Apple Watch entschärfen. So wären beispielsweise auch die Nutzung der Telefonfunktion, sowie von iMessage und anderen Messengerdiensten ohne ein verbundenes iPhone möglich. Zudem würde hiermit dann wohl auch die Integration von GPS umgesetzt werden können, ähnlich wie es Apple bei der Cellular-Version des iPad bereits getan hat.
Die Gerüchte des WSJ gehen aktuell einher mit der Ankündigung von Apple, ab dem 01. Juni nur noch native Apps für den Apple Watch AppStore zuzulassen. Dies kann durchaus als Hinweis darauf gedeutet werden, dass Apple seine Smartwatch endgültig unabhängig vom iPhone machen möchte. Während die Integration eines SIM-Kartenslots eher unwahrscheinlich ist, dürfte die Umsetzung auf der Apple Watch wohl eher in Richtung einer fest verbauten Apple-SIM gehen, sollten sich die Gerüchte um die Mobilfunknetzanbindung bewahrheiten.

Als Apple seine Apple Watch vorstellte, war diese noch extrem stark abhängig vom verbundene iPhone. Von Drittanbietern entwickelte Apps waren zunächst lediglich eine Eerweiterung von bestehenden iPhone-Apps, die auf der Watch liefen. Erst mit watchOS 2, veröffentlicht im September vergangenen Jahres, öffnete Apple die Plattform und gab den Entwicklern auch die Möglichkeit, native Apps für die Apple Watch zu bauen. Noch nicht einmal ein Jahr später zieht Apple nun die Zügel an und
informiert die Entwickler, dass Apps für die Apple Watch ab dem 01. Juni verpflichtend nativ sein müssen. Dies betrifft allerdings ausschließlich Neueinreichungen in den AppStore. Alle bestehenden Apps bleiben auch ohne dese Anpassung weiterhin verfügbar.

Apple hat am heutigen Abend, ziemlich genau zwei Wochen nach den ersten, nun auch die jeweils zweiten Betaversionen von iOS 9.3.2, OS X El Capitan 10.11.5, tvOS 9.2.1 und watchOS 2.2.1 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Mit der Freigabe dieser Versionen für die Teilnehmer am Public Beta Programm darf dann im Laufe der Woche gerechnet werden. Da es sich bei den Versionen um Änderungen an der zweiten Nachkommastelle handelt, kann davon ausgegangen werden, dass sie keine neuen Funktionen, sondern vor allem Fehlerkorrekturen, sowie Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen enthalten. Sollten sich doch noch nennenswerte Neuerungen in den Vorabversionen finden, werde ich natürlich entsprechend berichten.
Die Aktualisierung des 12"-MacBooks am heutigen Nachmittag war natürlich die Top-Meldung des Tages. Ein wenig untergegangen ist dabei, dass Apple quasi nebenbei auch noch weitere Produkte in seinen Online Store aufgenommen hat. So kann man dort inzwischen auch die bereits vor einigen Tagen angedeuteten Hermès-Armbänder für die Apple Watch als separates Zubehör erwerben. Bislang war es ausschließlich möglich, die Bänder zusammen mit einer Apple Watch zu kaufen. Ab sofort stehen nun also auch das Hermès Double Tour Armband (ausschließlich für die 38mm Apple Watch) in sieben Farben zum Preis von € 500,-, das Single Tour Armband in acht Farben zum Preis von € 350,- und das Cuff Armband (ausschließlich für die 38mm Apple Watch) in braun zum Preis von € 750,- zur separaten Bestellung über Apples Webseiten zur Verfügung.
Die neue Generation der Apple Watch wird von den meisten Beobachtern für den Herbst, gemeinsam mit dem iPhone 7 erwartet. Was auf den ersten Blick noch weit entfernt klingt, ist in Wirklichkeit nicht mal mehr ein halbes Jahr hin. Für die Zulieferer und Fertigungspartner bedeutet dies, dass so langsam aber sich die finalen Vorbereitungen für den Produktionsstart getroffen werden müssen. Einem aktuellen Bericht der Digitimes zufolge soll dies auch bereits der Fall sein. So soll Apple einigen seiner bekannten Partner inzwischen entsprechende Aufträge erteilt haben. Hierzu sollen dem Bericht zufolge Samsung, Amkor Technology und STATS ChipPAC gehören. Während Samsung wohl vor allem für Speicherchips zuständig sein wird, soll Kinsus Interconnect Technology das Trägermaterial für diese Chips fertigen. Der Nachfolger des S1-Chips soll erneut von Advanced Semiconductor Engineering stammen, während Quanta für die Endmontage verantwortlich zeichnen soll.
Letzte Gerüchte besagten, dass die Apple Watch 2 in Anspielung auf Apples Strategie beim iPhone eher ein S-Update werden soll, welches nur wenige optische Änderungen gegenüber seinem Vorgänger aufweist. Insofern sind die meisten Veränderungen und Verbesserungen vermutlich unter der Haube zu erwarten. Unter anderem werden eine höhere Leistung, eine verbesserte Displayqualität und eine verlängerte Akkulaufzeit erwartet.
Starten wir den Dienstagmorgen mit ein wenig Videofutter. Bei aller Diskussion um die weitere Entwicklung der Apple Watch und des Smartwatch-Marktes im Allgemeinen, hat Apple in der vergangenen Nacht gleich acht neue Werbeclips für seine Watch veröffentlicht. Diese stellen vor allem die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des Geräts in den Vordergrund und sollen damit quasi die Antwort auf die Frage liefern, wofür man eine Apple Watch eigentlich brauchen könnte. Eine zentrale Rolle kommt dabei natürlich den Gesundheits- und Fitnessfunktionalitäten zu Gute. Hier berichten Jogger, Golfer, Treppensteiger und Ruderer von ihren Erfahrungen mit der Apple Watch. Darüber hinaus wird diese aber auch als Möglichkeit präsentiert, ein verlorenes iPhone wiederzufinden, sie zum einfachen Versenden von Nachrichten, als HomeKit-Fernbedienung und als Regenwarner zu verwenden, oder sie einfach als modisches Accessoire zu tragen. Ob dies euch vom Kauf einer Apple Watch überzeugt?! Seht selbst...
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Ich hatte es bereits am Wochenende angedeutet, dass ich immer vorsichtig bin, wenn sich Analysten mit ihren Prognosen zu unveröffentlichten Apple-Produkten zu Wort melden. Es sei denn, es handelt sich bei diesem Analysten um Ming-Chi Kuo. Genau der hat nun seine Erwartungen an das diesjährige Modell der Apple Watch zu Protokoll gegeben. Und diese dürften für den einen oder anderen Interessenten eher enttäuschend ausfallen. So erwartet er auf Basis seiner Informationen aus Fernost, dass es sich bei der 2016er Apple Watch eher um ein S-Upgrade handeln wird, ähnlich zu Apples Strategie beim iPhone. Die am Wochenende verbreiteten 20% bis 40% dünnere Ausführung erwartet er nicht, eher soll es kaum äußere Veränderungen bei der Apple Watch 2 zu ihrem direkten Vorgänger geben.
Statt Veränderungen beim Design vorzunehmen, soll sich Apple vor allem auf interne Verbesserungen konzentrieren. Unter anderem sollen dabei eine längere Akkulaufzeit und eine verbesserte
Sichtbarkeit der Displayinhalte bei Sonneneinstrahlung im Vordergrund stehen. Die Massenproduktion soll dann im dritten Quartal starten, was eine Markteinführung, wie bereits erwartet, im Herbst bedeuten würde. Insgesamt erwartet Kuo einen Rückgang bei der Nachfrage für Smartwatches. Der Markt sei derzeit noch zu instabil und es würden Probleme wie eine fehlende Killer-Anwendung, die hohe Abhängigkeit vom Smartphone und die Akkulaufzeit im Wege stehen. Dies würde dazu führen, dass der Absatz bei der Apple Watch im Jahr 2016, trotz der Vorstellung der Apple Watch 2 um 25% einbrechen könnte. (via MacRumors)
Hierzu passt übrigens auch ein kurzer Abstecher zu den Kollegen von Quartz, die sich in einem aktuellen Artikel der Frage stellen "Wer braucht eigentlich die Apple Watch?" und diese Frage auch gleich mit "Niemand." beantworten. Grundsätzlich wollen die Kollegen beobachtet haben, dass die Besitzer einer Apple Watch zwar mit dieser sehr zufrieden sind, sich allerdings dennoch damit schwer tun, anderen den Kauf dieses Produkts zu empfehlen.