Gerüchte, wonach das iPhone 6 über einen gegenüber dem restlichen Gehäuse leicht hervorstehenden Ring um die Kameralinse verfügen würde, gibt es inzwischen bereits seit einiger Zeit. Nun ist ein Neues Bild einer Schemazeichnung aufgetaucht, das diesem Gerücht neue Nahrung gibt. Das Bild, welches von der taiwanesischen Webseite Apple.club.tw (via MacRumors) ins Netz gestellt wurde, zeigt zudem gleich noch die erwarteten Maße für diesen Ring. Demnach wird das Gerät selbst 7 mm dick sein und der Ring hiervon 0,77 mm hervorstehen. Über den Grund hierfür lässt sich freilich nur spekulieren. Eventuell handelt es sich um eine bloße Verstärkung dieses recht empfindlichen Bauteils. Ebenfalls auf dem Bild zu sehen ist die Bezeichnung N56 für das 4,7"-Modell, während die 5,5"-Version auf den internen Namen N61 hören soll. Diese Bezeichnungen passen grundsätzlich zu Apples bisheriger interner Namensgebung, auch wenn nicht sicher gesagt werden kann, ob diese Information korrekt ist.


Immer dann wenn eine neue Gerüchtequelle auftaucht, stellen sich eigentlich zwei Fragen. Erstens, hat diese Quelle tatsächlich Insider-Informationen aufgetan oder zweitens, hat diese Quelle einfach nur Spaß an der damit einhergehenden Popularität. Genau diese Fragen stelle ich mir aktuell auch bei dem chinesischen Reparaturdienstleister GeekBar, der uns erst mit (wie sich inzwischen herausstellte falschen) Informationen zum Arbeitsspeicher des iPhone 6, dann mit einer angeblichen Bestätigung von NFC im selben Gerät und nun mit
Gerüchten zu LTE Advanced versorgt. Demnach soll Apple vom aktuell eingesetzten MDM9615 Mobilfunkchip auf einen neuen Chip mit der Bezeichnung DM9625 umsteigen. Letzterer ist in der Lage, Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Mbit/s zu übertragen (gegenüber 100 Mbit/s im iPhone 5s). Der LTE Advanced Standard würde sogar Raten von bis zu 300 Mbit/s erlauben, die Apple jedoch angeblich nicht ausreizen will. Der Grund hierfür soll unter anderem sein, dass der Netzausbau der Technologie noch nicht sehr weit fortgeschritten ist und Apple zunächst abwarten möchte, wie sich die Dinge entwickeln.
"iPhone 6: Gerüchte um LTE Advanced und Displayauflösung" vollständig lesen
Bereits gestern waren Schemazeichnungen aufgetaucht, die angeblich für das iPhone 6 gedacht sind und eventuell Hinweise auf 1 GB Arbeitsspeicher in dem neuen Gerät lieferten. Neue Schemazeichnungen aus derselben Quelle deuten nun auf die ohnehin bereits gemunkelte Unterstützung von NFC im iPhone 6 hin. So gibt die neue Zeichnung deutliche Hinweise darauf, dass Apple einen PN65V NFC Chip von NXP verbauen könnte. Zumindest für den Fall, dass die Zeichnung tatsächlich für das iPhone 6 ist. Derselbe Chip kommt übrigens auch bei diversen Android-Smartphones zum Einsatz.

In welchem Zusammenhang Apple den Chip nutzen könnte, ist indes unklar. Ein klassisches Einsatzgebiet von NFC ist die drahtlose Zahlung. Bereits seit einiger Zeit wird darüber spekuliert, dass Apple einen eigenen mobilen Zahldienst an den Start bringen könnte, der auf den Millionen exitierenden iTunes-Konten basieren könnte. Als möglicher Partner könnte dabei der Kreditkartenabieter Visa gerüchtehalber mit im Boot sein. Eine andere Möglichkeit wäre eine Kommunikartion über NFC mit Gadgets wie der gemunkelten iWatch. Die Spannung auf das erwartete iPhone-Event am 09. September steigt also weiter.
Schenkt man den Gerüchten Glauben, steht uns in gut drei Wochen das diesjährige iPhone-Event ins Haus und so langsam zeichnet sich ein immer deutlicheres Bild, was uns Apple denn präsentieren wird. Während schon niemand mehr ernsthaft über das Ja und Nein der beiden Displayvarianten in 4,7" und 5,5" diskutiert und auch das Design der neuen Geräte wohl weitestgehend bekannt sein dürfte, geht es inzwischen um die inneren Werte von Apples neuem Smartphone. Auf einer Schemazeichnung des chinesischen Reparaturspezialisten GeekBar (via MacRumors) taucht nun ein Wert von einem Gigabyte für Speicher auf. Sollte es sich dabei um die Angabe des Arbeitsspeichers handeln, würde das iPhone 6 dieselbe Menge RAM aufweisen wie das iPhone 5, iPhone 5c und
iPhone 5s. Allerdings ist unklar, ob es sich bei der Angabe auf dem Schema tatsächlich um den Arbeitsspeicher oder doch um den Datenspeicher des Geräts handelt. Ebenso unklar ist, ob die Zeichnung für das 4,7"- oder das 5,5"-Modell dient. Doch selbst wenn Apple weiterhin auf ein GB setzen sollte, während die Android-Konkurrenz inzwischen bis zu drei GB für den Arbeitsspeicher einsetzt, müssen hiermit im Vergleich keine Performanceeinbußen einhergehen. Apples enge Verzahnung von Hard- und Software, inkl. eines extrem genügsamen Betriebbsystems sorgen auch mit einem GB RAM für zumeist deutlich bessere Leistungswerte im Vergleich zu Konkurrenz-Geräten. Hinzu kommt, dass weniger Arbeitsspeicher auch weniger Strom verbraucht. Apple hat dem Wert des Arbeitsspeichers in der Bewerbung seiner Geräte nie eine Bedeutung beigemessen und dennoch hochperformante Geräte abgeliefert. Eine Denkweise, dem in Sachen iOS-Geräte auch der Verbraucher folgen sollte.
Unterdessen erwartet der J.P. Morgan Analyst Rod Hall (via AppleInsider) in diesem Jahr noch keine vollständigen Saphirglasdisplays im iPhone. Während klar sei, dass dies irgendwann geschehen werde, soll es aktuell noch nicht so weit sein. Um die aktuell noch recht hohen Produktionskosten zu drücken, soll stattdessen ein hybrider Ansatz mit einer Saphirglasbeschichtung zum Einsatz kommen, ähnlich, wie sie sich bereits in einem Video gezeigt habe. Die notwendige Technologie habe sich Apples Fertigungspartner GT Advanced Technologies durch die Übernahme des Unternehmens Twin Creeks gesichert, welches auf solche Verfahren spezialisiert ist. Derlei Aussagen von Analysten sind letzten Endes jedoch immer mit Vorsicht zu genießen und vollkommene Sicherheit werden wir erst haben, wenn Apple das iPhone 6 dann tatsächlich präsentiert.
Wann immer man in den vergangenen Tagen etwas vom iPhone 6 gesehen hat, waren es Teile des 4,7"-Modells. Dies ändert sich nun. Die chinesischen Kollegen von Apple Daily (via 9to5Mac) veröffentlichten in der vergangenen Nacht diverse Bilder von vermeintlichen Bauteilen für das größere der beiden erwarteten iPhones und werfen als Namen für das Gerät gleich noch "iPhone 6L" ins Rennen. Zum Einsatz kommen soll zudem ein, vor allem im Vergleich zum iPhone 5s deutlich stärkerer Akku mit einer Kapazität von 2.915 mAh. Beim iPhone 5s sind es nur 1.560 mAh. Allerdings ist nach wie vor unklar, inwiefern die zugewonnene Kapazität wieder von dem größeren und damit stromhungrigeren Display aufgefressen wird.



Das Thema Saphirglas ist auch einen guten Monat vor dem vermeintlichen Verkaufsstart des iPhone 6 noch ein großes Thema. Kommt es oder kommt es nicht? Einem aktuellen Bericht des
Wall Street Journal zufolge lässt sich diese Frage mit einem klaren Jein beantworten. Es gab ja bereits Gerüchte, wonach unter Umständen nur die High-End Version des 5,5"-Modells über dieses Feature verfügen könnte. Das Wall Street Journal weicht dieses Gerücht nun ein wenig auf. Demnach sollen die High-End Versionen sowohl des 4,7"-, als auch des 5,5"-Modells mit Saphirglas-Displays ausgestattet werden. Dies könnte dann allerdings mit einem höheren Preis für diese Modelle einhergehen. Als Grund für die Limitierung nennt mit dem WSJ nun auch erstmals eine Mainstream-Publikation Produktionsschwierigkeiten, die den benötigten Output verhinderten, um für alle Modelle genügend Saphirglas herzustellen. Zumal Apple nach wie vor plane, auch die Displays der erwarteten iWatch mit diesem Material zu bestücken.
Die Telekom hat vorgelegt, nun zieht Vodafone nach. Während man sich beim rosa Riesen aus Bonn bereits seit vergangenem Freitag für "neue Smartphone-Modelle" vormerken lassen kann, ist dies nun auch bei Vodafone möglich. Zwar verzichtet man logischerweise auch hier im offiziellen Sprachgebrauch auf die Nennung des iPhone 6, wer jedoch einen genaueren Blick auf einer der verwendeten URLs (z.B www.vodafone.de/privat/handys/iphone-6.html) wirft, merkt relativ schnell, wie der Hase läuft. Mit der Aktion "Ich will es haben" und dem Claim "Halten Sie immer als einer der Ersten die neuesten Smartphone-Highlights in den Händen." kann man sich auf der zugehörigen Webseite registrieren, um frühzeitig über den Verkauf neuer Smartphones informiert zu werden und sich diese zu reservieren. Heißester Tipp für den Verkaufsstart des iPhone 6 ist nach wie vor der 19. September.

Australiens Apple-Bauteile-Leaker Nummer eins hat wieder zugeschlagen. Sonny Dickson (via MacRumors) beschert uns hochauflösende Fotos einer vermeintlichen Rückseitenschale des iPhone 6, die keinen Zweifel daran lassen, dass dieses Teil tatsächlich existiert und nicht in Photoshop entstanden ist. Ob es sich dabei auch tatsächlich um ein Bauteil für Apples diesjähriges iPhone handelt, muss sich allerdings erst noch herausstellen. In jedem Fall ist das gute Stück einigermaßen ramponiert und scheint entweder aus der Entsorgung zu stammen oder heftigen Haltbarkeitstests ausgesetzt gewesen zu sein. In jedem Fall sind dabei diverse der bereits gehandelten Details wiederzufinden, so unter anderem der leicht hervorstehende Kameraring, der runde True Tone Blitz oder das eingesetzte Apple Logo. Auffällig sind die nach wie vor vorhandenen relativ breiten Antennenbänder, die angeblich in der finalen Version deutlich schlanker ausfallen sollen. Dass es sich hierbei um ein wohl noch recht früh in der Entwicklung befindliches Bauteil handelt, ist bereits an den fehlenden Aufdrucken zu erkennen. In ziemlich genau vier Wochen dürften wir mehr wissen, wenn Apple die beiden diesjährigen iPhone-Modelle wohl auf einem Medien-Event präsentieren wird.
