In den vergangenen Wochen sind immer mal wieder die verschiedensten Mockups und angeblichen Schutzhüllen für das für den Herbst erwartete iPhone 6 im Internet aufgetaucht. Hier und da sah man auch mal ein vermeintliches Bauteil aus dem Inneren des Geräts, wie Kabelverbindungen oder das angebliche Display. Was bislang jedoch auffallend gefehlt hat, waren die Vorder- und Rückseite des iPhone 6. Dies hat sich in der vergangenen Nacht nun geändert. Der australische Reparaturdienstleister MacFixIt hat das unten zu sehende Bild einer vermeintlichen Rückseitenschale für ein silbernes iPhone 6 veröffentlicht, welches man von einem Kontakt in China zugespielt bekommen haben möchte. Inwieweit das auf dem Foto zu sehende Teil wirklich authentisch ist, kann natürlich niemand genau sagen. Allerdings decken sich diverse zu sehende Details, durchaus mit den bislang kursierenden Gerüchten. So weist die Rückseite keinen ovalen Ausschnitt für den TrueTone-Blitz mehr auf, sondern kehrt zu einer runden Form zurück, die Größe geht in Richtung 4,7" und die Rückseite besteht nun komplett aus Aluminium, mit Ausnahme von zwei Querstreifen, die vermutlich für die Antennen gedacht sind. (via MacRumors)


Wir haben noch nicht einmal Juni und sind noch ein paar Tage vor der WWDC. Dennoch sprießen bereits erste zarte Gerüchte zum Verkaufsstart des (noch nicht einmal angekündigten) iPhone 6. Allgemeinhin wird, basierend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, jedoch der September als wahrscheinlichster Zeitraum hierfür angesehen. Und die Vorbereitungen laufen anscheinend bereits. So berichten heute unisono
die Frankfurter Rundschau, sowie die Kollegen von
iFun und
Apfelpage, dass die Telekom bereits mit ersten Mitarbeiter-Schulungen zu dem Thema begonnen habe. Angeblich soll das neue Gerät dann am Freitag, den 19. September in den Verkauf gehen. Derlei Terminspekulationen sind zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht mit der ganz großen Wahrscheinlichkeit zu sehen. Schließlich könnte sich hieran auch noch etwas verschieben, sollte Apple tatsächlich dieses Datum ins Auge gefasst haben. Diesen Tag vorherzusagen fällt indes nicht schwer. Bereits in den vergangenen Jahren brachte Apple sein iPhone an einem Freitag zu vergleichbaren Zeitpunkten auf den Markt: Der Verkaufsstart für das iPhone 5s und das iPhone 5c lag auf dem 20. September, das iPhone 5 kam am 21. September auf den Markt. Dennoch, aktuell ist dies reine Spekulation, wenn auch mit einem nicht unwahrscheinlichen Hintergrund.
Lange Zeit war die Displaydiagonale des iPhone auf 3,5" eingefroren. Dies galt auch noch lange nachdem die Konkurrenz bereits mit größeren Smartphone-Displays punkten konnte. Erst mit dem iPhone 5 gab Apple dem wachsenden Druck der Anwender nach und vergrößerte das Display auf 4". Nur zwei Jahre später dürfte uns in diesem Jahr mit dem iPhone 6 nun die nächste Display-Vergrößerung bevorstehen. 4,7" sollen es mindestens werden. Ein weiteres Modell mit einem gar 5,5"-Display soll sich ebenfalls in der Pipeline befinden. Das Hauptproblem bei solchen Veränderungen liegt vor allem auf Seiten der Entwickler, die ihre Apps an die neuen Dimensionen anpassen müssen. Hierbei ist jedoch weniger die Diagonale entscheidend, als vielmehr die Auflösung. In der Vergangenheit hat Apple daher äußerst gut durchdachte und entwicklerfreundliche Wege gewählt. Bei der Einführung des Retina-Displays mit dem iPhone 4 verdoppelte man ganz einfach die Anzahl der Pixel, was eine Anpassung der Apps erleichterte. Beim iPhone 5 vergrößerte man zwar das Display, allerdings nur in der Länge, was zu einem Seitenverhältnis von 16:9 führte und die Entwickler die Apps lediglich in eine Richtung anpassen ließ. Offenbar wird eine ähnliche Strategie auch bei der nun anstehenden Vergrößerung weiter verfolgt.
Die ersten drei iPhone-Modelle kamen mit einem 3,5"-Display und einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln auf den Markt. Bei der Verdoppelung wegen des Retina-Displays wuchs dieses Verhältnis bei gleichbleibender Displaydiagonalen um den Faktor 2 auf 960 x 640 Pixel, was ebenfalls eine Verdoppelung der Pixeldichte
von 163 auf 326 ppi nach sich zog. Beim iPhone 5 und seinem 4"-Display beließ es Apple bei dieser Pixeldichte und streckte lediglich die Längsseite des Displays, was zu einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln führte. Die Basisauflösung für die Gestaltung von Apps liegt dabei bei der Hälfte, nämlich bei 568 x 320. Andernfalls wären die Bildschirminhalte nicht schärfer, sondern einfach nur kleiner. Und genau diese Basisauflösung dient als Grundlage zu einem aktuellen Bericht der Kollegen von 9to5Mac, die beim iPhone 6 mit 4,7"-Display von einer Auflösung von 1704 x 960 Pixeln ausgehen. Und dies macht sogar eine Menge Sinn. Die Retina-Auflösung ist genau das Doppelte der Basisauflösung. Die neue Auflösung im iPhone 6 wäre demnach genau das Dreifache der Basisauflösung bei einem weiterhin bestehenden Seitenverhältnis von 16:9, einer Pixeldichte von 416 ppi und damit weiterhin einer Einhaltung der selbstgesteckten Retina-Definition.
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Eigentlich schien das Thema NFC tot zu sein, bevor es sich überhaupt in einem Apple-Produkt wiederfindet. Phil Schiller ging nach der Vorstellung des iOS-Passbook im Herbst 2012 gar so weit zu verkünden, dass NFC aktuell kein Problem jeglicher Art lösen würde.
Im vergangenen Monat köchelte es dann aber doch wieder langsam hoch, als der angesehene und vor allem äußerst treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo ankündigte, dass das iPhone 6 über einen NFC-Chip verfügen würde. Genau hier stimmt nun auch ein aktueller Bericht von
BrightWire ein, wo man sich auf die üblichen "mit der Sache vertrauten" Personen beruft. Demnach soll Apple einen Deal mit China UnionPay abgeschlossen haben, um Bezahldienste in das iOS-Passbook und an anderen Stellen zu integrieren. Ob Apple nach Jahren des Abwartens nun doch noch auf NFC setzen wird, bleibt weiter Spekulation. Allerdings passt der aktuelle Bericht zu anderen Gerüchten, wonach Apple an einem eigenen mobilen Bezahldienst arbeiten soll. In diesem Zusammenhang und im Zusammenspiel mit dem TouchID-Sensor zur authentifizierung würde ein NFC-Chip im iPhone absolut Sinn machen.
Mitte der Woche war ein Gerücht aufgekommen, wonach Apple eine große Pormotion-Aktion in seinen US Retail Stores plane, bei der man Besitzer älterer iPhone-Generationan zum Umstieg auf ein aktuelles Modell bewegen möchte. Als "Lockmittel" sollen dabei vor allem höhere Beträge beim Zurückgeben eines alten Geräts genutzt werden, als diese beim normalen Trade-In Programm gezahlt werden. Dieses Gerücht hat sich nun bestätigt. Apple hat in den USA damit begonnen, seine Angestellten in den Retail Stores mit entsprechenden Anweisungen zu versorgen und Kunden per E-Mail über die Möglichkeit eines Umstiegs auf eine neue iPhone-Generation zu informieren.
Eben jene "Details" sehen so aus, dass Apple bis zu 99,- US$ für ein zurückgegebenes iPhone 4 und bis zu 199,- US$ für ein iPhone 4s zahlt. Auf diese Weise könnte man je nach abgeschlossenem Vertrag bereits ein iPhone 5s für 0,- US$ erhalten, wie aus den Unterlagen für Retail-Mitarbeiter hervorgeht:
Weiterhin ist unklar, ob Apple die Aktion demnächst auch international anbieten wird, oder ob man sich ausschließlich auf den US-amerikanischen Markt beschränkt.

Okay, sind wir ehrlich. Wir hatten bereits das größere Display, eine verbesserte Kamera und Verzögerungen bei der Produktion. Das heutige Gerücht war so ziemlich das einzige, was uns noch gefehlt hat. So here we go. Einem aktuellen Bericht der taiwanesischen Economic Daily News (via
Reuters) zufolge, wird Apple das iPhone 6 bereits im August vorstellen und noch im selben Monat auf den Markt bringen. Zumindest die 4,7"-Version. Die größere Version mit 5,5"-Display soll dann im bisher für das iPhone 6 gehandelten September folgen. Bereits vor einigen Wochen kamen erste Gerüchte auf, wonach beide Geräte zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf den Markt kommen würden. Allerdings ging man bislang davon aus, dass die kleinere Version im September und die größere Ende des Jahres oder Anfang 2015 erscheinen würde. Ich für meinen Teil würde weiterhin auf den September setzen. Allerdings ist diese Diskussion auch ein Stück weit müßig. Wissern werden wir es ohnehin erst, wenn Apple zu seinem diesjährigen iPhone-Event lädt.

Apples neue Retail-Chefin Angela Ahrendts (ja, genau
die mit dem Aktienpaket im Wert von aktuell ca. 68 Millionen US$) wird als erste Amtshandlung in ihrer neuen Funktion direkt eine erste Marketingmaßnahme in den US-amerikanischen Retail Stores starten. Wie die für gewöhnlich gut informierten Kollegen von
9to5Mac erfahren haben wollen, wird Apple demnächst Besitzer von älteren iPhone-Generationen per E-Mail zu einem Besuch in seine Retail Stores einladen um sie von den Vorteilen der aktuellen iPhones zu überzeugen und bestenfalls dazu zu bewegen, ihr altes Gerät gegen ein neues "einzutauschen". Wie genau dies aussehen wird, ist derzeit unklar. Möglich ist aber, dass Apple die Aktion an sein inzwischen
auch in Deutschland gestartetes Trade-In Programm für alte iPhones koppeln wird. Da sie jedoch an einem bestimmten Tag durchgeführt werden soll, könnte Apple zu diesem Anlass auch einmalig eine höhere Ablöse für das alte Gerät anbieten. Mitarbeiter in den Retail Stores sollen morgen über die Einzelheiten der Aktion informiert werden. Apple erwartet anlässlich des "iPhone Tages" einen Andrang in den Stores ähnlich dem bei einem Produktstart. Ob eine solche Aktion später auch in den Apple Stores außerhalb der USA geplant ist, ist aktuell unklar.

Man kennt das Spiel. Sitzt man in einem Flugzeug, wird man kurz vor Start und Landung höflich, aber bestimmt dazu aufgefordert, seine elektronischen Geräte auszuschalten und sie erst wieder nach Erlöschen der Anschnallzeichen in Betrieb zu nehmen. Dies galt bislang weitgehend auch für Mobiltelefone und Tablets. Diese dürfen auch anschließend während des gesamten Fluges nur im sogenannten Flugmodus betrieben werden. Zumindest Handys und Tablets dürfen nun jedoch bei diversen Fluggesellschaften "von Gate zu Gate", also die gesamte Zeit, auch bei Start und Landung, eingeschaltet bleiben, solange sie sich im Flugmodus befinden. Die europäische Luftfahrtagentur EASA hatte die entsprechenden Vorschriften Ende vergangenen Jahres
gelockert. Seitdem dürfen unter anderem bei Lufthansa, Germanwings, Ryanair, Austrian Airlines und Swiss bereits Handys mit aktiviertem Flugmodus auch während Start und Landung genutzt werden. Heute nun zieht die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft airberlin ebenfalls nach und erlabut die Nutzung an Bord seiner gesamten Airbus- und Boeingflotte und damit auf so gut wie jedem airberlin-Flug. Wer also gar nicht von seinem iPhone oder iPad lassen kann, braucht es nun nicht mal mehr während bestimmter Zeiten auf einem Flug aus der Hand legen.