Eines vorweg. Mir ist bewusst, dass die Meldung ebenso wenig spektakulär wie aussagekräftig ist. Dennoch gehört die alljährliche Sichtung von vermeintlichen Komponenten für kommende Apple-Produkte für mich irgendwie dazu. Wenn dann, wie in diesem Fall, auch die Quelle noch eine gewisse Relevanz besitzt, kann man sich die ganze Sache durchaus mal ansehen. Es sind mal wieder die Kollegen von Nowhereelse.fr, die die Bauteile gesichtet haben, die offenbar von dem japanischen Anbieter Moumantai
stammen. Die französischen Kollegen hatten bereits beim iPhone 5 im vergangenen Jahr eine beeindruckend hohe Trefferquote, weswegen an den nun veröffentlichten Bildern durchaus etwas dran sein könnte. Dabei sind vor allem die Unterschiede der Bauteile zu denen im aktuellen iPhone 5 interessant.
Auf dem ersten Bild ist der vermeintliche Homebutton des iPhone 5S im Vergleich zu dem des iPhone 5 zu sehen. Während der Button als solcher einigermaßen identisch aussieht, hat sich jedoch sowohl die Form, als auch die Führung des Flex-Kabels zur Verbindung mit dem Board des Gerät deutlich verändert. Eine mögliche Erklärung könnte der gemunkelte Fingerabdruckssensor sein, den Apple angeblich im Bereich des Buttons verbauen soll. Allerdings fehlt auf den Bildern hiervon jede Spur.

Beim zweiten Bauteil soll es sich um den Vibrationsmotor des iPhone 5S handeln. Das angeschlossene Flex-Kabel scheint zudem auch den Stummschalter und die Lautstärke-Buttons anzusteuern. Sollte dem so sein, so würde das Kabel ein deutlich kompakteres Lauout aufweisen, als das Kabel im iPhone 5.
Grundsätzich ist es natürlich nicht weiter ungewöhnlich, dass Apple kleinere Änderungen und Optimierungen am Innenleben des Geräts vornimmt, auch wenn die äußere Form nahezu identisch bleibt. Dennoch dürfte es spannend werden zu sehen, was genau Apple für Detailänderungen an seiner nächsten iPhone-Generation vornimmt. (via MacRumors)
Nicht wirklich viel Neues, aber mehr oder weniger eine "Bestätigung" der bisherigen Gerüchte rund um das iPhone 5S lieferte in der vergangenen Nacht mal wieder die DigiTimes. Dem neuen Bericht zufolge sollen die neuen Komponenten des Geräts Ende Mai in den Versand gehen, dann zusammengebaut werden und schließlich irgendwann im dritten Quartal in den Verkauf gehen. Damit wäre nach wie vor ein Verkaufsstart im Juni oder Juli in Reichweite. Als Quelle nennt man mal wieder Apples Zuliefererkette. Dabei soll das iPhone 5S wie auch schon seiner Vorgänger aus der S-Klasse lediglich ein moderates Update gegenüber den direkten Vorgängermodell sein. Wenig überraschend soll Apples neue Smartphone-Generation dabei einen neuen Chip ebenso mit an Bord haben, wie eine Kamera mit höherer Auflösung. Zum ebenfalls gehandelten Fingerabdruckssensor (inkl. NFC-Anbindung?) findet man in dem Bericht hingegen nichts. Sollten sich die Gerüchte um den Zeitrahmen bestätigen, ist mit einer Präsentation des Geräts auf der diesjährigen WWDC zu rechnen. (via MacRumors)
Ins Reich der Fabel darf man wohl hingegen einen Bericht bisher gänzlich unbekannten Website gizmorati verweisen, wo man exklusiv erfahren haben will, dass Apple ein Special Event am 29. Juni in Cupertino planen soll. (via iTopnews) An jenem Datum will man angeblich den sechsten Geburtstag des iPhone feiern und bei dieser Gelegenheit nicht nur das iPhone 5S sondern auch gleich noch das iPad 5 vorstellen. Mit dem Motto "Original passion, new ideas" möchte man zudem Angeblich das Ende der Steve-Jobs-Ära einläuten. Es gibt verschiedene Gründe, warum der Bericht wenig glaughaft ist. Zum einen war Apple in der Vergangenheit nicht für seine Sentimentalität und das explizite "Feiern" von Produkt-Geburtstagen bekannt. Zum anderen widerspricht sich der Bericht auch selbst. Das iPhone 5S wird weitgehend auf dem iPhone 5 basieren. Und dieses stammt definitiv noch aus der "Steve-Jobs-Ära". Also Haken dran und freuen wir uns auf die WWDC.
Nachdem Samsung in der vergangenen Woche sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S4 vorgestellt hat, sind nun die ersten Benchmark-Ergebnisse bekannt geworden. Der dafür gerne verwendete Geekbench 2 setzt das Galaxy S4 ins Verhältnis zu anderen Smartphones und führt es derzeit als Spitzenreiter in Sachen Performance. Unter anderem konnte das neue Gerät einen doppelt so hohen Wert erzielen wie sein direkter Vorgänger, das Galaxy S3, welches in seiner Version mit vier Prozessorkernen wiederum knapp vor dem iPhone 5 liegt. "Eine Verdoppelung der Leistungskapazität innerhalb von weniger als nur einem Jahr ist absolut bemerkenswert und zeigt, wie schnell sich der Smartphonemarkt in technologischer Hinsicht entwickelt." wird John Poole von Primate Labs zitiert. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund dürfte es auch spannend sein zu sehen, wie Apple sein iPhone nach vorne peitschen wird. Zum Vergleich: Das iPhone 5 war sagenhafte 2,5 Mal so schnell wie sein Vorgänger, das iPhone 4S.
Allerdings hinken die Vergleiche zwischen Android-Geräten wie der Galaxy-Serie von Samsung und dem iPhone ein wenig, da Apples enge Integration von Betriebssystem und Hardware zu einem deutlichen Leistungsschub führt, der weder vom Geekbenach 2 Test abgebildet, noch von den Android-Geräten nachgestellt werden kann. (via MacRumors)
Entgegen der bisher vorherrschenden Meinung, wonach Apple ein etwaiges günstigeres iPhone für den asiatischen Markt mit einem abermals größeren Display um die 5" auf den Markt bringen könnte, hat sich nun der in der Vergangenheit des Öfteren treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo mit einer anderen Variante zu Wort gemeldet. Demnach soll auch die günstigere Variante des iPhone mit einem 4"-Display ausgestattet sein, wie man es vom iPhone 5 kennt. Das Gerät soll dann ein "super-dünnes Gehäuse" bestehend aus einer Mischung aus Kunststoff und Fiberglas erhalten und in vier bis sechs verschiedenen Farben auf den Markt kommen, die an das aktuelle Lineup des iPod touch angelehnt sein sollen. (via AppleInsider)
Die Gerüchte um das für diesen (Spät-)Sommer erwartete iPhone 5S reißen weiterhin nicht ab. Nun ist es die China Times (Google Übersetzung, via MacRumors), die erfahren haben will, dass der taiwanesische Chip-Hersteller Chipbond diverse Komponenten für das iPhone 5S fertigen soll. Dazu sollen neben dem Treiber für das Touch-Display auch Chips zur Unterstützung des bereits zuvor gemunkelten Fingerabdruckssensor und auch für das bereits für das aktuelle iPhone 5 erwartete NFC gehören. Die beiden Komponenten sollen dabei zusammenspielen, um die Sicherheit von NFC zu erhöhen und auf diese Weise mobile Bezahlungen zu ermöglichen.
Gerüchte um einen Fingerabdruckssensor waren aufgekommen, nachdem Apple die unter anderem für solche Komponenten bekannte Firma AuthenTec vergangenes Jahr übernommen hat. Auch der in der Vergangenheit des Öfteren treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hatte in seiner Vorhersage bereits einen solchen Sensor für iPhone 5S erwartet. Auch wenn es NFC-Gerüchte bereits seit einiger Zeit gibt, sehen Skeptiker beim aktuellen Design des iPhone keine Möglichkeit, eine Antenne für diese Komponenten unterzubringen. Allerdings würde Apple hierbei nicht das erste Mal mit einem eigenen innovativen Weg überraschen. Im Zusammenspiel zwischen Fingerabdruckssensor, der mit iOS 6 vorgestellten Passbook-App und den zig Millionen Kreditkarten-Informationen über die Apple bereits durch den iTunes- und AppStore verfügt, würde eine Funktion wie NFC für mobiles Bezahlen in jedem Fall mehr als Sinn machen. Dennoch sollte man bei solchen Gerüchten aus Fernost eher zurückhaltend bleiben.

Nach den recht
wilden Terminspekulationen von gestern melden sich die japanischen Kollegen von
Macotakara auch noch einmal zu Wort und wollen erfahren haben, dass die Produktion des iPhone 5S angeblich in den Werken von Apples Haus und Hof Lieferanten Foxconn bereits angelaufen sei. Dabei sollten verständlicherweise dieselben Fertigungsstraßen zum Einsatz kommen, die auch schon bei der Produktion des äußerlich weitgehend identischen iPhone 5 genutzt wurden. Mit dem Bericht stützen die Japaner die
gestrigen Aussagen vom iMore-Kollegen Rene Ritchie, der die Markteinführung des iPhone 5S im August dieses Jahres sieht. Die Produktion für das im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichte iPhone 5 begann im Sommer 2012, so dass ein jetziger Produktionsbeginn für eine Sommer-Veröffentlichung des iPhone 5S passen würde. Bereits vor einigen Wochen hatte auch der Jefferies-Analyst Peter Misek berichtet, dass die Produktion des iPhone 5S
im März dieses Jahres anlaufen würde. Die Trefferquote von Macotakara ist ein wenig gemischt. Korrekten Vorhersagen für das neue Design des iPod nano und iPod touch stehen Falschmeldungen wie eine WiFi-Anbindung des iPod nano zur Nutzung von iTunes in der Cloud gegenüber. Die aktuellen Gerüchte formen sich aber immer mehr zu einer etwas früheren Markteinführung des iPhone 5S verglichen mit seinem direkten Vorgänger.
Viel wurde in diesem Jahr bereits über das vermeintliche günstige iPhone mit größerem Display spekuliert, welches Apple angeblich speziell für Märkte herausbringen will, in denen die Subventionierung der Geräte durch die Mobilfunkprovider eher unüblich ist. Viele dieser Gerüchte sprachen von einer Veröffentlichung in diesem Jahr, einem Kunststoffgehäuse und von einem Display mit knapp 5" Displaydiagonale. Die japanischen Kollegen von Macotakara (via AppleInsider)
berichten nun, dass die Veröffentlichung dies Geräts erst im Jahr
2014 zu erwarten ist. Apple soll dabei angeblich dasselbe Material verwenden, welches auch beim inzwischen nicht mehr im Programm befindlichen weißen MacBook zum Einsatz kam. Preislich soll sich das Gerät im Bereich von $ 330,- bewegen und damit deutlich unter dem aktuellen Einstiegspreis für ein unsubventioniertes iPhone liegen. Bei der Displaydiagonalen sollen nun 4,5" zum Einsatz kommen. Bedingt durch die verwendeten Materialien dürfte das Gerät merklich dicker werden als das aktuelle iPhone 5, soll sich ansonsten aber weitgehend an dessen Design orientieren.
Als kleine Zusatzinformation bringen die Kollegen auch noch einen dualen LED-Blitz für das für dieses Jahr erwartete iPhone 5S auf den Tisch. Bereits vor einigen Wochen hatten die Kollegen von iLounge in ihrem Jahresausblick einen besseren Blitz für das Gerät vorhergesagt.