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Gerücht: iPhone 5S und größeres iPhone 6 in 2013

Die Gerüchte rund um das iPhone wollen zu Beginn dieses Jahres nicht abreißen. Nachdem bereits heftigst über ein wahrscheinliches iPhone 5S, ein eventuelles Budget-iPhone und ein mögliches iPhone mit abermals größerem Display spekuliert wurde, übersetzt nun Brightwire einen chinesischen Medienbericht (via MacRumors), in dem gemeldet wird, dass Apple in diesem Jahr sowohl ein iPhone 5S, als auch ein iPhone 6 mit 5"-Display auf den Markt bringen wird. Dies will die chinesische Mobilfunkseite Laoyaoba.com von Apple-Zulieferern erfahren haben. Das iPhone 5S soll dabei wie erwartet eine optisch unveränderte, aber technisch weiterentwickelte Version des iPhone 5 sein, während das iPhone 6 nicht nur ein größeres Display erhalten, sondern erneut leichter und dünner werden soll.

Während die bislang als zuverlässige Quellen in Erscheinung getretenen Kollegen von iLounge ein größeres iPhone nicht mehr in diesem Jahr sehen, mehren sich mit dem neuen Bericht einmal mehr die Stimmen derer, die dies sehr wohl erwarten. In Anbetracht der wachsenden Konkurrenz durch größere Displays bei Android-Smartphones, wird Apple aber zumindest in diese Richtung forschen. Selbst Apples Mitgründer Steve Wozniak sprach kürzlich in einem Interview mit der Wirtschaftswoche davon, dass Apple inzwischen gegenüber Android ein wenig ins Hintertreffen geraten sei.

Wie ein iPhone mit einem 4,94"-Display durchaus funktionieren könnte, ohne dass die Entwickler erneut sämtliche Apps für diesen Formfaktor anpassen müssten, zeigte erst vor exakt einer Woche der Entwickler der beliebten Instapaper-App (€ 3,59 im AppStore), Marco Arment, an einem Rechenbeispiel. Dabei könnte Apple erneut den Trick anwenden, den man auch schon beim iPad mini genutzt hat und dabei die 1136 x 640 Pixel-Auflösung des iPhone 5 bei einer Dichte von 264 ppi, also der des Retina iPads verwenden, um alle vorhandenen Apps ohne Anpassung direkt lauffähig zu machen.

Bleibt noch der Zeitfaktor. Auch wenn ich es nach wie vor für ein wenig unwahrscheinlich halte, dass es bereits in diesem Jahr das iPhone 6 mit größerem Display geben wird und mich dabei eher an die Informationen von iLoung und Ming-Chi Kuo halte, zeigen die Aussagen von Steve Wozniak, dass Apple in der Tat inzwischen unter Druck geraten ist, um seine Position auf dem Smartphone-Markt zu verteidigen. In der Vergangenheit hat man sich von diesem Druck allerdings einigermaßen unbeeindruckt gezeigt. Bleibt abzuwarten, ob man sich dies auch künftig leisten kann. Ich persönlich benötige überigens nach wie vor definitiv kein größeres Display an meinem iPhone.

Mophie stellt "Juice Pack Helium" für iPhone 5 vor

Mit der Vorstellung des iPhone 5 hat Apple nicht nur durch den damit verbundenen neuen Formfaktor die Hüllenhersteller vor eine neue Aufgabe gestellt, der diese zunächst nur recht schleppend nachgekommen sind. Inzwischen blüht der Markt für die Standard-Hüllen jedoch wieder wie gewohnt. Aber auch der neue Lightning-Anschluss hat dazu geführt, dass viele Zubehör-Hersteller sich umstellen mussten. Das gilt auch für Mophie, den Hersteller der beliebten Akku Cases unter dem Namen "Juice Pack". Aufgrund der Beliebtheit dieser Hüllen und der zahlreichen Anfragen, die mich bereits zu diesem Thema erreicht haben, an dieser Stelle der kurze Hinweis auf die nun endlich angekündigte "Juice Pack"-Lösung für das iPhone 5, selbstvertändlich inkl. Unterstützung des Lightning-Anschlusses. Erhältlich sind die unter dem Namen "Juice Pack Helium" firmierenden Akku Cases, passend zum Valentinstag, ab dem 14. Februar. Vorbestellt werden können sie jedoch bereits jetzt.

Wie es der Namenszusatz "Helium" bereits andeutet, wurde auch an den Maßen des neuen Gadgets gespart, wodurch dieses nun 13% dünner als der Vorgänger für die iPhone Modelle 4 und 4S daher kommt. An Leistung bietet die Hülle zusätzliche sechs bis sieben Stunden Benutzungsdauer, die von dem sich in der Hülle versteckenden 1.500 mAh-Akku geliefert werden. Verfügbar ist das "Mophie Juice Pack Helium" in den beiden Farben schwarz und silber, wobei die schwarze Farbvariante ab dem genannten Datum verfügbar ist, die silberne ab März. Über den Ladentisch gehen die Hüllen für $ 79,95 direkt beim Hersteller.



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Apple nun größter Mobiltelefon-Anbieter in den USA

Um den allgemeinen Tenor der Kommentare zur heute Morgen veröffentlichten Meldung über das iPhone+ "Hat Apple ein solches Gerät nötig?" wiederzugeben, könnte man aktuell meinen: Nein! Wie aktuelle Zahlen nämlich belegen, konnte der iPhone-Hersteller im letzten Quartal 2012 erstmals den Dauerrivalen Samsung überholen und war mit 17,7 Millionen verkauften Geräten der Marktführer bei Mobiltelefonen in den USA. Auf das ganze Jahr gesehen hat Samsung dann allerdings doch noch die Nase vorn. Dennoch kann man die Zahlen als Erfolg verbuchen, vergleicht man einfach nur mal die Modelle, die beide Hersteller auf dem Markt haben oder auch den Preis, zu denen diese Geräte angeboten werden. Rechnet man die Zahlen zusammen, wird es noch beeindruckender. So waren satte 34 Prozent aller in den USA verkauften Mobiltelefone im besagten Quartal iPhones, während 32,3 Prozent von Samsung stammten. Beide Unternehmen legten bei den Marktanteilen zu Lasten der Mitbewerber stark zu, was den Smartphone-Markt immer mehr zu einem Zweikampf zwischen Apple und Samsung macht.

Um die eingangs gestellte Frage nun noch einmal aufzugreifen, hat Apple ein größeres iPhone nötig? Nun zum aktuellen Zeitpunkt vielleicht noch nicht. Sollte der Trend aber weiter in die Richtung der größeren Displays gehen (und danach sieht es überraschenderweise aktuell aus), tut Apple gut daran, rechtzeitig in die Entwicklung einzusteigen, um die erlangte Position auch künftig halten zu können.

Gedanken- und Rechenspiele zum 5"-iPhone

Gerade erst hat Apple das Display seines iPhone von 3,5" auf 4" angehoben, da beherrschen schon Gerüchte die Schlagzeilen, dass die nächste Vergrößerung schon ins Haus steht. Allgemeinhin firmiert dieses neue Gerät unter dem Namen "iPhone+" und soll über ein knapp 5" großes Display verfügen. Größtes Argument gegen einen solchen Schritt war bislang das AppStore-Ökosystem, welches hierdurch auseinander gerissen und Entwickler dazu zwingen würde, ihre Apps erneut an ein anderes Display-Format anzupassen. Marco Arment, Entwickler der beliebten Instapaper-App (€ 3,59 im AppStore) hat sich nun einmal ein paar Gedanken hierzu gemacht und zugehörige Mockups erstellt. (via MacRumors, mit Dank an Bernd!) Die Rechnung die er und John Gruber dabei aufstellen ist ebenso naheliegend wie verblüffend und basiert auf dem Weg, den Apple mit dem iPad mini gegangen ist. Hier wurde die Pixeldichte des iPhone 3GS letzten Endes in der iPad Auflösung verwendet. Würde man nun ein 4,94"-Display im 16:9-Format beim iPhone+ (im Bild unten das zweite von links) verwenden, könnte Apple die 1136 x 640 Pixel-Auflösung des iPhone 5 bei einer Dichte von 264 ppi, also der des Retina iPads verwenden. In diesem Fall wären natürlich alle an das iPhone 5 angepassten Apps sofort auch auf dem iPhone+ voll lauffähig, wenn auch in einer anderen Pixeldichte und man würde denselben "Trick" anwenden, den man auch schon genutzt hat, um dem iPad mini Zugriff auf sämtliche verfügbaren iPad-Apps zu geben. Allerdings dürfte es die verhältnismäßig geringe Pixeldichte schwer machen, dieses Display als "Retina" zu vermarkten. Einigen potenziellen Kunden dürfte dies aber wohl egal sein.

Bleibt noch die Größe des Geräts, die mich die Stirn runzeln lässt. Schaue ich mir das Galaxy Note an, frage ich mich, wer ein solches Gerät mit sich herumschleppen möchte und in welche Hosentasche dies passt. Allerdings fehlte mir ja auch schon beim iPad mini ein persönliches Anwendungsszenario, was Apple auch nicht davon abgehalten hat, das Gerät auf den Markt zu bringen. Und offensichtlich sind ja auch, die Verkaufszahlen der Android-Geräte mit großem Display alles andere als schlecht, was zeigt, dass es wohl einen Markt hierfür gibt. Feststehen dürfte aber (auch laut Marco Arment), dass das iPhone+ (zunächst) lediglich eine Ergänzung der iPhone-Familie darstellen dürfte und das 4"-iPhone nicht ersetzen soll. Für mich wäre ein solch großes Gerät aber nach aktuellem Kenntnisstand keine Alternative.