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iOS 6 behebt offenbar SMS-Sicherheitslücke

Mit dem gestern erschienenen iOS 6 hat Apple auch eine kritische Sicherheitslücke geschlossen, die vor einigen Wochen für Furore sorgte. So war es bereits seit der allerersten iOS-Version über diese Sicherheitslücke möglich, sich bei SMS als anderer Absender auszugeben und somit quasi eine "Man-in-the-Middle"-Attacke durchzuführen. iPhone-spezifisch ist daran, dass Apple in seiner SMS-Implementierung genau genommen zwei Absendernummern verwendet, nämlich einmal die Telefonnummer, von der die Nachricht stammt und einmal die Telefonnummer, an die eine Antwort gesendet werden soll. Apple selbst reagierte auf die Entdeckung zunächst lediglich mit der (auch von mir) stark kritisierten Aussage, man solle statt SMS iMessage verwenden. Nach Erkenntnissen aus der Jailbreak-Szene berichtet iJailbreak.com nun, dass Apple das Problem auch technisch mit iOS 6 behoben habe. Entsprechende Gerüchte kursierten auch bereits kurz nach der Freigabe der vierten Betaversion des Updates. Dies ist definitiv eine gute Nachricht und zeigt, dass auch Apple hin und wieder mal über seinen Schatten springen und sich Kritik zu Herzen nehmen kann.

Presse-Rezensionen und Unboxing zum iPhone 5

Wer sich die Wartezeit auf das heute Abend, vermutlich gegen 19:00 Uhr erscheinende iOS 6 noch ein wenig verkürzen will, kann schnell noch einen Blick in die mit der heute endende Sperrfrist erschienenen Presse-Rezensionen zum Freitag in den Verkauf gehenden iPhone 5 werfen. Was die Kollegen, die das Gerät bereits in der Hand hielten zu Protokoll geben, liest sich durchweg positiv. Zwar sprechen alle von der oft zitierten Evolution statt Revolution, aber genau das ist es, was größtenteils positiv gesehen wird. Apple setze mit dem iPhone 5 die Tradition und vor allem den Wiedererkennungseffekt seines Smartphones fort und integriert dabei direkt noch neue Funktionen. Das 4"-Display wird dabei als nicht zu groß erachtet, so dass man das Gerät nach wie vor mit nur einer Hand bedienen und mit dem Daumen dennoch alle Stellen auf dem Display erreichen kann. Ebenfalls gelobt werden das überraschend geringe Gewicht und die gute Haptik des iPhone 5. Auch die Akkulaufzeit habe sich trotz LTE und 4"-Display nicht verringert und die Kamera liefert bei schlechtem Licht in der Tat bessere Bilder. Sämtliche von Apple auf der Präsentation und den Webseiten genannten Spezifikationen entsprechen den Realwerten. Also keine Tricks bei Akkulaufzeiten und Beispielbildern der Kamera. Einen guten Querschnitt geben die Rezensionen auf den folgenden Seiten:

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nano SIM-Karten werden verteilt; Schablonen verfügbar

Wenn am Freitag die ersten iPhone 5 in Deutschland ausgeliefert werden, geschieht dies zusammen mit einer neuen nano SIM-Karte. Zumindest dann, wenn man es bei einem der Provider in Verbindung mit einer Vertragsverlängerung oder einem Neuvertrag bestellt hat. Hat man das Gerät hingegen direkt bei Apple bestellt, muss man sich selbst um eine solche Karte kümmern. Die Telekom ist inzwischen dazu übergegangen, die Karten zu verteilen. So konnte ich meine heute ohne Probleme im örtlichen Telekom-Shop entgegen nehmen und bin insofern für Freitag bestens gerüstet. Auch bei den anderen großen Providern wie Vodafone und O2 sollte das Abholen der Karten inzwischen möglich sein. Ebenso hat Simyo angekündigt, die Karten vorrätig zu haben. Problematisch wird es dann, wenn ein Provider die Karten nicht ab Freitag zur Verfügung stellen kann. War es beim Wechsel von der "normalen" SIM-Karte auf die Micro-SIM noch möglich, sich die Karte mit einer entsprechenden Schablone selbst zurecht zu schneiden, ist dies beim Wechsel zur nano-SIM ungleich schwieriger. Zwar gibt es auch hierfür bereits Schablonen, allerdings muss die Karte unter Umständen auch noch ein wenig dünner geschliffen werden, da die nano-SIM im Vergleich zur Micro-SIM 0,09 mm dünner ist. Für etwaige Schäden an Karten oder an den internen Telefonkontakten haftet also jeder selbst!


Das iPhone 5 im Geekbench Test

Bereits gestern sickerte durch, dass der im iPhone 5 verbaute Prozessor im neuen A6-Chip offenbar zum ersten Mal von Apple selbst designt wurde und kein Stangenprodukt von ARM ist. Zudem konnte auf Basis von verschiedenen Informationen mit ziemlicher Sicherheit geschlossen werden, dass 1 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen. Nun ist auch ein erster Geekbench-Test für das iPhone 5 aufgetaucht, der nicht nur die erwähnten Funde bestätigt, sondern auch Apples Ankündigung, dass der neue Chip die doppelte Leistung im Vergleich zu seinem Vorgänger liefert. So kommt das neue iPhone mit seinem A6-Prozessor auf eine Gesamtpunktzahl von 1.601 Punkten, was in der Tat mehr als doppelt so viel Geschwindigkeit bedeuten würde, als beim iPhone 4S mit seinem A5-Prozessor unter iOS 6. Hier liegt die Gesamtpunktzahl bei 636 Punkten. Insbesondere beim Speicherzugriff können erhebliche Verbesserungen verzeichnet werden. Die Taktrate des neuen Prozessors steigt von 800 auf 1.000 MHz. Ebenfalls in den Ergebnissen des Geekbench-Tests ist der Arbeitsspeicher in Höhe von 1.024 MB (also 1 GB) abzulesen, der zwar für die Geekbench-Ergebnisse keine Auswirkungen hat, sich aber im Alltagseinsatz durchaus positiv bemerkbar machen dürfte. Zwar lassen sich Geekbench-Tests relativ einfach fälschen, die meisten Beobachter gehen allerdings von realistischen Werten aus.